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Problem bei Abstimmung der Teslaspule
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fredho



Anmeldedatum: 22.12.2007
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BeitragVerfasst am: Do Dez 10, 2009 10:25 am    Titel: Antworten mit Zitat

hallo
Die hier vorliegenden technischen Zusammenhänge liegen auf dem Niveau einer Techniker oder Meisterschule. Ich würde mir Literatur auf diesem Niveau beschaffen. Am besten in einer guten Buchhandlung, die auch technische Literatur führt und beraten kann. Diese gibt es allerdings nur an Orten in denen eine entsprechende Schule existiert. Vielleich gibt es jemand im Bekanntenkreis, der eine solche Ausbidung gerade absolviert, oder hat. Ich kann da leider nicht helfen, denn meine Ausbildung liegt mehr als ein halbes Jahrhundert zurück. Die damals benutzte Literatur ist nicht mehr verfügbar. Da gibt es sicher modernere Auflagen ( mit dem gleichen Inhalt).
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fredho
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Teslaner



Anmeldedatum: 08.11.2009
Beiträge: 43

BeitragVerfasst am: Do Dez 10, 2009 3:43 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Mehr als 50 Jahre? Shocked
Wow...dafür bist du aber noch ganz schön fit, mein lieber Mann!
Hast du E-Technik studiert oder auch "nur" Techniker/Meister?
Ich habe sowieso vor, Techniker zu machen. Aber eben erst 2011.
In meinem Bekanntenkreis gibt es leider keinen, der sich mit diesem Gebiet beschäftigt.
Aber wenn man das in der Technikerschule macht, passt das ja. Wink
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Teslaner



Anmeldedatum: 08.11.2009
Beiträge: 43

BeitragVerfasst am: Fr Dez 11, 2009 6:01 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Durch eure aktive Mithilfe, bin ich doch schon ein ganzes Stück weiter gekommen.
Jetzt quält mich nur noch die Frage, welche Leitung ich für die Verdrahtung ich HV-Bereich nehmen soll.
Wie einige Posts weiter vorne bereits geschrieben, habe ich eine dünne Hochspannungslitze, die 20kV aushält. Nur ist der Querschnitt nicht sonderlich hoch; max 0,5qmm.
Da zwischen Kondensator und Spule ja hohe Ströme auftreten können, würde das meine dünne HV-Litze wohl nie packen und einfach durchbrennen.
Welche Kabel verwendet ihr denn?
Dachte an kurzschlussfeste Leitung mit 10qmm. Die ist aber nur bis glaube 3 oder 4kV spannungsfest.
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fredho



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Beiträge: 139

BeitragVerfasst am: Sa Dez 12, 2009 1:59 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo
Es geht jawohl nur um die Verbindungen im Primärkreis: Aus den Bildern in einem anfänglichen Kommentar ( Post heißt das ja wohl heutzutage)geht hervor, das die Primärspule aus Kupferrohr gefertigt ist. Der gleiche Materialquerschnitt sollte auch für alle Verbindungen im Primärkreis eingesetzt werden. Es fliessen hier "dicke "Ströme. Für die Verbindungen von den "Mot`s" zum Kondensator reichen 0,5 mm²
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fredho
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Teslaner



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Beiträge: 43

BeitragVerfasst am: Sa Dez 12, 2009 9:54 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Gut, dann nehme ich kurzschlussfeste Leitung für den primären Schwingkreis mit 10qmm. Um die Spannungsfestigkeit der Leitungsisolierung zu erhöhen, habe ich mir gedacht, die leitung durch einen passenden Schlauch zu ziehen.
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Teslaner



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Beiträge: 43

BeitragVerfasst am: Fr Dez 25, 2009 5:19 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Habe noch eine Frage bezüglich Levelshifter.
Begrenzt ein Levelshifter auch in irgendeiner Weiße den Strom oder ist der Eingangsstrom des Levelshifters gleich dessen Ausgangsstrom?
Ich schicke ca. 200mA rein. Jetzt würde mich interessieren, ob ich nach dem Levelshifter immernoch die 200mA habe. Die normalen Verluste in den Bauteilen des Levelshifters mal außen vor gelassen.
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fredho



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BeitragVerfasst am: So Dez 27, 2009 2:26 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Der Begriff "Levelshifter" ist mir noch nie begegnet. Bitte eine Erläuterung hierzu.
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BeitragVerfasst am: So Dez 27, 2009 8:07 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Hier ein Link:

http://www.hoelscher-hi.de/hendrik/hv/mot.htm

Dort findest du einige Anleitungen für Levelshifter. Wink
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fredho



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BeitragVerfasst am: Mi Dez 30, 2009 3:01 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Warum man die uralte Spannungsverdopplerschaltung nach Greinacher und anderen, unbedingt in "old Germany" mit dem Anglizismus "levelshifter " benennen muß, werde ich nie begreifen. Aber sei`s drum.
Begrenzen wird die Schaltung schon, denn die Energie der 2ten Halbwelle kommt aus dem Kondensator und dessen Kapazität ist begrenzt.
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BeitragVerfasst am: Sa Jan 02, 2010 4:12 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Habe meine Spule heute mal in Betrieb genommen und die geht schon nicht schlecht.
Sind zwar erst Entladungen von max 20cm drinne, ist aber auch noch nicht abgestimmt.
Jetzt brauche ich nur noch geeignete Entladewiderstände für die Kondensatoren.
Vor allem mein Hochspannungskondensator macht mir Sorgen. Ich weiß nicht, welchen Widerstand ich dem verpassen soll.
Man muss bedenken, dass das ein einziger Widerstand ist.
Hier mal ein Bild von dem Teil
Ein normaler Kohleschichtwiderstand mit 1MOhm wird die Spannung alleine wohl nicht vertragen schätze ich.
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Teslaner



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BeitragVerfasst am: So Jan 03, 2010 10:06 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Wie schauts eigentlich mit der Erdung der Sekundärspule aus?
Über den Schutzleiter der Hausinstallation möcht ich die Spule nur ungern erden. Zu groß ist meine Angst, dass andere Geräte am Netz Schaden nehmen könnten.
Blitzableiter haben wir leider nicht.
Ich dachte an einen Staberder. Habe dann einfach mal einen Metallstab in die Erde gerammt, leider aber ohne Ergebnis.
Was kann ich also tun, damit ich die teslaüblichen Entladungen in die Umgebungsluft erhalte und nicht nur zu einem bestimmten Gegenpotential wie z.B. eine Metallleiter, die sich in der Reichweite befindet?
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fredho



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BeitragVerfasst am: Mo Jan 04, 2010 2:52 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo
1. Auf keinen Fall die Schutzerdung der Steckdose als Erdung des Tesla Trafos benutzen. Hochfrequenzströme (auch geringe) können eine Menge Unheil in Hausnetzen anrichten.
2. Einen Staberder(Metallstab oder Rohr) von ca. 1 Meter Länge in den Boden gerammt, reicht völlig. Die Leitung vom Fußpunkt des Trafos bis zum Erder sollte nicht allzu lang sein.
3. Abstände so lange vergrössern, bis keine Überschläge mehr auftreten.
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fredho
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Teslaner



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BeitragVerfasst am: Mo Jan 04, 2010 4:59 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Okay, das werde ich dann mal ausprobieren.
Welche Abstände meinst du mit Punkt 3?
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Teslaner



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Beiträge: 43

BeitragVerfasst am: Do Jan 07, 2010 6:41 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Wie schauts eigentlich mit der Primärkapazität aus.
Um den Schwingkreis in Resonanz zu bringen, brauche ich min. 19nF. Bei 19nF habe ich dann die komplette Primärspule angezapft, also 15 Wdg.
Ich denke mal, es ist besser, so weit wie möglich an die maximale Primärkapazität zu gehen, da man so größere Funkenlängen erzielen kann, richtig?
Natürlich muss man dann mit der Anzapfung der Primärspule weiter runter gehen, um noch Resonanz zu haben.
Jetzt meine Frage.
Wie viele Windungen soll man mindestens anzapfen, damit die Primärinduktivität noch Sinn macht oder soll ich den Kondensator so groß wie nur möglich machen, auch wenn ich dann nur noch 1-2 Wdg anzapfen kann?
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monokel



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Beiträge: 2

BeitragVerfasst am: Do Jan 07, 2010 6:50 pm    Titel: lambda/4 Antworten mit Zitat

Da mich Onkel google auf diesen Thread gebracht hat, möchte ich nun auch meinen Senf dazu geben.
Man findet ja im Internet an manchen Stellen die Aussage, dass die Drahtlänge der Sekundärspule gleich lambda/4 sein sollte, wobei mit lambda die Freiraumwellenlänge gemeint ist, also die Wellenlänge, die eine elektromagnetische Welle bei Ausbreitung im Vakuum bei der angeregten Frequenz hat. Angeblich soll Tesla selbst diese Aussage auch gemacht haben (oder ist seine Aussage vielleicht falsch verstanden worden ??).
Nachdem ich mich genauer damit beschäftigt habe, v.a. mit Hilfe der Webseite
http://www.ttr.com/corum/index.htm
(die auch weiter oben in diesem Thread erwähnt wurde) und dem Paper
http://www.mwr.medianis.net/pdf/Vol7No2-07-JCorum.pdf ,
bin ich jedoch zu der Überzeugung gekommen, dass es bei Erfüllung dieser Bedingung physikalisch keine Besonderheit bei der Resonanz gibt als wenn die Bedingung nicht erfüllt ist. Es könnte allenfalls die Erfahrung gezeigt haben, dass TCs ganz gut arbeiten, wenn die Bedingung erfüllt ist. Aber es gibt auch gut arbeitende TCs, bei denen die Bedingung nicht erfüllt ist.

Als Grund kann man nennen, dass es in der TC keine Welle gibt, die sich entlang des Drahts und mit Vakuumlichtgeschwindigkeit ausbreitet. Vielmehr zeigen die Autoren Corum/Corum, dass es eine Welle gibt, die sich in Längsrichtung der Spule (axial) ausbreitet, und zwar deutlich langsamer als mit Lichtgeschwindigkeit. In Bezug auf diese Welle gibt es eine lambda/4 Bedingung, aber nur dann, wenn kein Topload vorhanden ist. Wenn ein Topload vorhanden und mit der Grundfrequenz angeregt wird, ist die Spule im Resonanzfall immer kleiner als lambda/4 (lambda ist dann nicht die Freiraumwellenlänge; vielmehr wird die verlangsamte Ausbreitungsgeschwindigkeit berücksichtigt).
Das genannte Paper ist sehr theorielastig, und ich habe auch eine Weile gebraucht, um es zu verstehen.
Auf der Webseite
http://www.ttr.com/corum/index.htm
gibt es z.B. die Aussage
"It's not the physical length of the wire but rather the velocity inhibited electrical length of the helical coil which must be quarter-wave resonant."
Und Corum/Corum sind ja durchaus namhafte Autoren.

Hier
http://forum.mosfetkiller.de/viewtopic.php?f=32&t=4258&start=0
gibt es auch eine interessante Diskussion dazu.

Ich habe mal den bekannten Tesla-Rechner von Jens Raacke so erweitert, dass zusätzlich die Resonanzfrequenz auch nach der Theorie von Corum/Corum berechnet wird:
http://www.monokel.heliohost.org/teslaform.html

Gruß, monokel
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