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Effizienz von LED
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Steve



Anmeldedatum: 20.12.2004
Beiträge: 539

BeitragVerfasst am: Fr Okt 31, 2008 12:06 pm    Titel: Effizienz von LED Antworten mit Zitat

Hallo zusammen,

wo ist der Stand der Technik gerade, was die Lichtausbeute von LEDs betrifft?

Anlaß hierfür sind aktuelle Angebote aus dem Supermarkt, wo z. B. diese LED-Einsätze mit z. B. 20 LED in einem Reflektor angeboten werden.
Hat zwar nur 1.5 Watt, dafür habe ich bei einem Produkt einen kleinen, verschämten Hinweis gefunden: 20 Lumen.
Bleibt die Frage ob das viel ist. Antwort: Eine Energiesparlampe von (ich glaube) 7 Watt hat eine Angabe mit 230 Lumen gehabt.

Also ist das LED-Teil ja (bisher noch) ein käuflicher Witz. Wahrscheinlich alles eine Preisfrage.
Ich meine, ich hätte mal was gelesen von LEDs mit um die 200 Lumen pro Watt (Labor oder geschätztes Zukunftspotential), das wäre dann ja wirklich konkurrenzfähig...
_________________
Grüße, Stefan
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Andi



Anmeldedatum: 05.04.2004
Beiträge: 1925

BeitragVerfasst am: Fr Okt 31, 2008 6:09 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Naja, bessere LED`s kommen schon recht an eine Leuchtstoffröhre ran.
http://de.wikipedia.org/wiki/Lichtausbeute#Beispiele
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Steve



Anmeldedatum: 20.12.2004
Beiträge: 539

BeitragVerfasst am: Fr Okt 31, 2008 6:29 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Na, da hab´ich nicht so schlecht gelegen mit der Info. Grad heute war ich wieder im Baumarkt und hab mal aktuelle LED-Leuchten angesehen. Da gibt es bezahlbar eigentlich recht wenig, was auch hell aussieht.
Auffällig ist, daß zwar jeder die Stromaufnahme auf die Packung schreibt, aber KEIN EINZIGER die Lichtmenge. Das ist wohl das Feigenblatt, das man sich im Moment noch ungeschoren geben darf.

Ich bin überzeugt, auch das ist alles eine Frage der Zeit.

Immerhin gibt es schon Leuchten mit LED, die nicht nur zur Wegmarkierung taugen.
_________________
Grüße, Stefan
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AMB



Anmeldedatum: 29.06.2008
Beiträge: 17
Wohnort: Wien

BeitragVerfasst am: Di Dez 16, 2008 11:40 am    Titel: Antworten mit Zitat

Kommt drauf an was beleuchtet werden soll. Für ein Wohnzimmer sind mindestens 4 LED Lampen nötig. (Habs selbst ausprobiert)
Der Streuwinkel ist relativ klein. Ne Energiesparlampe is besser geeignet.
Dafür gibts bei den LED`s alle möglichen Farben. Naja wie gesagt kommts auf das Anwendungsgebiet an.
_________________
Wir Leben alle unter dem gleichen Himmel, haben aber nicht den selben Horizont.
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Robert-Diart



Anmeldedatum: 12.11.2003
Beiträge: 372
Wohnort: Dremmen (Aachen)

BeitragVerfasst am: Di Dez 16, 2008 3:11 pm    Titel: Antworten mit Zitat

@ steve &andy :
ich würde besser im ELEKTRONIK-TEILE-HANDEL (zb conrad, farnell,reichelt, RS,..) mal schauen,
oder auch bei ebay.
es gibt halbwegs erschwinglich (ca 20...30 euro) riesen-einzelemitter ,
welche die leuchtkrtaft einer kleinen energiesparlampe oder 30...40watt glühbirne haben.
selber brauchen sie dann 1...5 watt. allerdings brauchen sie - wie jede andere LED - auch einen strombegrenzer und gleichspannung!
aber für die mitteleuropäischen standard-wohnzimmer (=glotz-zimmer)
müssten es aber auch schon wenige standard-LEDs tun (? )
ebenso für flurbeleuchtungen.
problematisch wird es in bade-oder arbeitszimmern, wo viel licht benötigt wird.
sicher spielt auch der persönliche geschmack eine rolle:
viele finden LEDs "kalt".
man könnte auch noch extra zuschaltbar eine "normale" beleuchtung mit verwenden.


wer ZEIT hat, liegt klar im vorteil:
kaum etwas auf dieser welt macht zz so rasante fortschritte wie die LED-technik.
audi will bald nachtscheinwerfer auf LED-technik einführen!
tagscheinwerfer haben sie ja bereits...
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Andi



Anmeldedatum: 05.04.2004
Beiträge: 1925

BeitragVerfasst am: Di Dez 16, 2008 5:31 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Die Riesen-Emitter haben auch keine höhere Lichtausbeute als ich oben geschrieben hab. Dafür haben insbesondere die teuren Einzelemitter mit 5 W eine drastisch reduzierte Lebensdauer von weniger als 10.000 Stunden.
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Steve



Anmeldedatum: 20.12.2004
Beiträge: 539

BeitragVerfasst am: Mo Dez 29, 2008 6:45 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Scheint alles eine Frage des nötigen Kleingeldes zu sein.
Bei LEDs.de habe ich schon Kandidaten gefunden, die mir schmecken würden; wenn ich die jetzt auf Lebensdauer und Effizienz optimiert betreibe bin ich überall glücklich außer im Geldbeutel. Aber eigentlich sollte es einem das wert sein.

Ich denke da so an eine Gangbeleuchtung, die entweder durchläuft oder absolut schaltfest ist - ist beides attraktiv.

Eines ist den Ideen gemein - ich muß mir meine Träume selbst basteln, weil professionelle Leuchten mit bester LED-Technologie dann wirklich unbezahlbar sind.
_________________
Grüße, Stefan
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Ewald



Anmeldedatum: 18.09.2006
Beiträge: 175
Wohnort: Oberösterreich

BeitragVerfasst am: Mo Dez 29, 2008 8:34 pm    Titel: Antworten mit Zitat

In den letzten Jahren hat sich die Effizienz von ultrahellen LED spürbar verbessert, ich habe beispielsweise 2 x 2 Stück von solchen warmweiß leuchtenden 5 mm Led in die Kennzeichenleuchten meines alten Nasenbär Passat eingebaut:

http://www.led1.de/shop/product_info.php?pName=sonderangebot-led-5mm-warmweiss-20000mcd-50-stueck-p-672&cName=led-5mm-ultrahell-warmweiss-20000mcd-aktion-c-3_205&xploidID=3ead106cdc0a11726dc2292419f1f58e

Die leuchten schon vergleichbar hell, wie die originalen 12 Volt 3 Watt Soffitten und sind auch von der Lichtfarbe sehr angenehm. Für Optimierungen der Wohnraumbeleuchtung warte ich noch, bis LED Leuchtmittel besser und auch kostengünstiger werden.

PS: 100 Lumen pro Watt ist derzeit mit LED noch eher unrealistisch, aber vielleicht sind in wenigen Jahren 150 Lumen handelsüblich?
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uli.paul



Anmeldedatum: 04.02.2006
Beiträge: 669
Wohnort: Augsburg

BeitragVerfasst am: Mi Jan 07, 2009 6:26 am    Titel: Antworten mit Zitat

Ja Freunde,

es kommt auf den Anwendugndsfall an. Gleich vornweg: außer in einer Kurbeltaschenlampe verwende ich derzeit keine LED zu Beleuchtungszwecken - die sind mir noch zu teuer.

Aber ich verwende haufenweise Energiesparbirnen - und zwar immer dort wo das Licht lange brennt (und die Lichtfarbe keine Rolle spielt). Z.B. in meinem Wohnzimmer gibt es drei Beleuchtungsquellen: eine große ES-Lampe an der Decke, die genügend Licht spendet, dass auch meine Frau ihre Scripte durchabeiten kann. Dann gibt es eine kleine ES-Lampe in einer Ecke als "Fernsehlicht", aber die brennt immer wenn kein anderes Licht gefordert ist. Und dann gibt es noch die Halogenstrahler, die immer dann zum Einsatz kommen wenn "gemütliches" Licht gefragt ist. Diese Spots beleuchten Bilder an den Wänden und natürlich den Couchtisch, denn wir (meine Frau und ich) spielen gerne Brettspiele mit unseren Gästen.

M.E. setzen die LED-Beleuchtungshersteller zu sehr auf den Halogen-Spot-Markt. Denn können sie in 5-10Jahren sogar erobert haben - aber wem nutzt das? Wirklich, meine ich. Ich hatte in meiner Küche eine Reihen von Halogenspots. Sah geil aus, bloß war es zu dunkel in machen Ecken für den "Normalbetrieb", also einfach etwas aus einem Küchenschrank zu holen. Und damit kam schon wieder eine ES-Lampe zum Einsatz. Ganz oben an der Decke und praktisch "nackt". Für die einzelnen Plätze sorgen einzelne Leuchten für die gute Beleuchtung.

Nee, eine Funzel für alle Anwendungen gibt es nicht! Oder wer will denn Schatten auf seinem Schneidbrett haben?

Aber: Die LED-Technik ist die der Zukunft, denn sie basiert auf Prinzipien, die weitaus weniger Energie in Wärme umwandeln als alle anderen.
_________________
Jeder Schwachkopf kann behaupten - aber nur wenige können beweisen.
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Andi



Anmeldedatum: 05.04.2004
Beiträge: 1925

BeitragVerfasst am: Mi Jan 07, 2009 5:37 pm    Titel: Antworten mit Zitat

uli.paul hat Folgendes geschrieben:
Aber: Die LED-Technik ist die der Zukunft, denn sie basiert auf Prinzipien, die weitaus weniger Energie in Wärme umwandeln als alle anderen.


Naja, dann darf aber noch etwas geforscht werden.
Mir fallen da Spontan Luxeon-LED's von Phillips ein, die gibts auch in 5 Watt mit einem einzelnen Emitter fertig appliziert mitsamt erforderlichen Aluminium-Kühlkörper.
Die werden ganz schön heiß, Interessanterweise leidet die Lebensdauer enorm unter auch nut etwas zu hohen Temperatur.
http://www.philipslumileds.com/technology/reliabilitytool.cfm
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Steve



Anmeldedatum: 20.12.2004
Beiträge: 539

BeitragVerfasst am: Do Jan 08, 2009 9:17 am    Titel: Antworten mit Zitat

Wie wäre es, die LEDs in einem flüssigen, nicht leitenden Medium zu betreiben? Irgendein passendes Öl oder so? Die Leuchte wäre dann eine gefüllte Flasche, entsprechend gestylt, versteht sich...
_________________
Grüße, Stefan
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Ewald



Anmeldedatum: 18.09.2006
Beiträge: 175
Wohnort: Oberösterreich

BeitragVerfasst am: Do Jan 08, 2009 9:57 am    Titel: Antworten mit Zitat

Für Wohn und Arbeitsraumbeleuchtungen, könnte möglicherweise auch folgende Technik zukunftsweisend sein?

http://www.wiwo.de/technik/licht-und-lampen-der-zukunft-381089/2/
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Steve



Anmeldedatum: 20.12.2004
Beiträge: 539

BeitragVerfasst am: Do Jan 08, 2009 12:05 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Es gibt zwar überall Verbesserungen, aber die Lebensdauer von OLEDs ist immer noch ihre Schwachstelle.
_________________
Grüße, Stefan
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Andi



Anmeldedatum: 05.04.2004
Beiträge: 1925

BeitragVerfasst am: Do Jan 08, 2009 6:19 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Steve hat Folgendes geschrieben:
Es gibt zwar überall Verbesserungen, aber die Lebensdauer von OLEDs ist immer noch ihre Schwachstelle.

Ganz am Anfang waren das nur wenige tausend Stunden, scheint aber mittlerweile viel besser geworden zu sein.

Zitat:
Das größte technische Problem stellt die vergleichbar geringe Lebensdauer mancher aus organischen Materialien bestehenden Bauelemente dar. Bei OLEDs bezeichnet man als Lebensdauer die mittlere Betriebszeit, nach der die Leuchtdichte auf die Hälfte abgesunken ist. Während bei roten OLEDs die Lebensdauer bereits auf etwa 10 Millionen Stunden (mehr als 1100 Jahre Dauerbetrieb) geschätzt wird, leben blaue Dioden im Durchschnitt „nur“ 150.000 Stunden (mehr als 17 Jahre Dauerbetrieb, Stand Anfang 2006).


Ist aber trotzdem hinderlich beim Bildschirmbau wenn sich der Blauanteil während der Lebenszeit des Bildschirms ständig verschiebt.
Sonst wäre das eine ideale Technik für Bildschirme, ultra-flache Anzeigen ohne jede Hintergrundbeleuchtung und mit Kontrastwerten an die kein LCD jemals auch nur in Ansätzen rankommen wird.
Könnte ein Genickbruch für Feldemissionsbildschirme werden...
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uli.paul



Anmeldedatum: 04.02.2006
Beiträge: 669
Wohnort: Augsburg

BeitragVerfasst am: Sa Jan 17, 2009 5:58 am    Titel: Antworten mit Zitat

Hi Freunde,

die LED-Entwickler haben von den Laser-Entwicklern gelernt und verwenden jetzt auch Quanten-Dots und den Kram. Bei den Lasern muss die Emission in einem möglichst schmalem spektralem Bereich stattfinden - bei den LEDs ist es genau umgekehrt! Hier sollte eine rote Lichtquelle möglichst "rot" sein - in all ihren Schattierungen.

Was für einen Laser das "Aus" bedeutet ist für eine LED eine echte Chance. Diese Quantum-Dots müssen sich nur mit einer wesentlich reduzierten Genauigkeit herstellen lassen um LED zu produzieren.
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