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Thyristogleichrichter
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Kugelblitz



Anmeldedatum: 10.08.2006
Beiträge: 179
Wohnort: Wien

BeitragVerfasst am: Do Okt 23, 2008 5:19 pm    Titel: Thyristogleichrichter Antworten mit Zitat

Hat jemand einen Schaltplan von einem Thyristorgleichrichter?
Aber nur durch Analogbausteine, keine uC.

L.g. Daniel
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Alles sind Schwingungen
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Andi



Anmeldedatum: 05.04.2004
Beiträge: 1925

BeitragVerfasst am: Do Okt 23, 2008 6:41 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Du meinst nen gesteuerten Thyristorgleichrichter?
Könnte ich dir besorgen, auf der Arbeit steht ne ältere Fräse rum, die hat auch so ein Ding zum steuern des Vorschubs drin.
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uli.paul



Anmeldedatum: 04.02.2006
Beiträge: 669
Wohnort: Augsburg

BeitragVerfasst am: Fr Okt 24, 2008 2:27 am    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Freunde,

hier sollte doch erst einmal die Frage geklärt werden: in welchem Leistungsbereich soll dieser Gleichrichter funktionieren? Denn:

<10W: Ist jeder Diodengleichrichter der absolute Sieger
10W<50W: Thyristoren sind keine besonders gut Wahl, besser Schottky-Dioden
50W<100W: hier kommen Thyristoren in Betracht.
100W<500W: Thyristoren durchaus, aber gesteuerte FETs nicht vergessen, IGBTs könnten auch schon Vorteile bringen.

500W<2000W: Thyristoren fallen praktisch raus (brauchen zuviel Spannung zwischen Anode und Kathode bevor sie echt durchzünden), gesteuerte FETs, IGBTs

>2000W: gesteuerte FETS, aber meistens IGBTs (da leichter anzusteuern)

Der Grund, warum ich IGBTs und Thyristoren unterschieden habe, liegt einfach darin, dass es keine "Schwachstrom-IGBTs" gibt. Ansonsten sind sie weitgehend untereinander austauschbar. Aber nicht was die Ansteuerung betrifft. Thyristoren brauchen Strom, IGBTs Spannung.
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Jeder Schwachkopf kann behaupten - aber nur wenige können beweisen.
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Antimon



Anmeldedatum: 21.07.2008
Beiträge: 110

BeitragVerfasst am: Fr Okt 24, 2008 12:10 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Wenn er einen Thyristorgleichrichter will, dann ist anzunehmen dass er gesteurt ist, ansonsten könnte er ja einen normalen nehmen. Also fallen Diodengleichrichter mal weg.

Es gibt mehrere Möglichkeiten:

B2C
B2HK
B2HZ
B6C
M3C

uva.

Zu Unterscheiden ist auch noch, ob Einphasen- oder Dreiphasensystem

Übrigens kommen in den höchsten Leistungsklassen nur mehr Thyristoren in Frage (ev. mit Umschwingkreisen).

A.
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Kugelblitz



Anmeldedatum: 10.08.2006
Beiträge: 179
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BeitragVerfasst am: Fr Okt 24, 2008 4:30 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Meine Problemstellung ist diese:

Ich habe ein Motorrad Bj. 1939.
Damals wurde die Gleichrichtung mittels Relais gelöst.( Wenn die Spannung genug hoch war hat der durchgeschalten).

Da aber die Spannung von der Drehzahl abhängt und der Bleaccu geladen werden muss, kommt eine relativ verlustfreie Ladung in frage. FEstspannungsregler haben zu viel Verluste. Da die Gesamte elektrik keine Leistungsreserven hat, kommt nur eine Tyristorladung in frage.

L.g. Daniel
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Andi



Anmeldedatum: 05.04.2004
Beiträge: 1925

BeitragVerfasst am: Fr Okt 24, 2008 5:40 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Sprichst du jetzt von einem Gleichrichter oder von einer Ladeschaltung für Bleiakkus?
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Kugelblitz



Anmeldedatum: 10.08.2006
Beiträge: 179
Wohnort: Wien

BeitragVerfasst am: Fr Okt 24, 2008 11:09 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Kommt aufs gleiche hinaus oder?
Ich kenne mich in diesem Gebiet derzeit wenig aus.
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Antimon



Anmeldedatum: 21.07.2008
Beiträge: 110

BeitragVerfasst am: Sa Okt 25, 2008 11:56 am    Titel: Antworten mit Zitat

Grundsätzlich käme eine solche Schaltung schon in Frage, da du einen stellbaren Gleichrichter verwendest. Da brauchst du noch einen Regelkreis der dann auch die Spannung konstant hält.

Weiss jedoch nicht obs da nicht eine bessere Lösung als Thyristoren gibt Smile

Meistens wird der Erregerstrom des Generators geregelt. Das ist die effizienteste Lösung. Was ich weiß ist diese Lösung jedoch im Kraftradbereich eher weniger vertreten.

A.
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Andi



Anmeldedatum: 05.04.2004
Beiträge: 1925

BeitragVerfasst am: Sa Okt 25, 2008 1:20 pm    Titel: Antworten mit Zitat

1939 wirds wohl eher nur ein Relais gewesen sein, das einschaltet sobald die Generatorspannung, die des Akkus übersteigt.
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Ewald



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BeitragVerfasst am: Sa Okt 25, 2008 1:29 pm    Titel: Antworten mit Zitat

1939 gab es auch schon vereinzelt Magnetzündergeneratoren!

Um welche Anlage handelt es sich in deinem Fall?
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fredho



Anmeldedatum: 22.12.2007
Beiträge: 139

BeitragVerfasst am: So Okt 26, 2008 3:21 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo
Andi hat recht.Aber es ist noch ein wenig komplizierter. Dieses Relais an deinem Motorrad erfüllt 2 Funktionen: 1. es schaltet die Lichtmaschine nach erreichen der Nennspannung- damals wohl 6 Volt- auf die Batterie.
2. Das Relais regelt die Spannung der Lichtmaschine, in dem es in den Erregerkreis der Lichtmaschine bei erreichen einer Spannung von ca. 8 Volt einen Widerstand einschaltet. Folgerichtig sinkt dann die Spannung, welches dann wieder zum Kurzschluß des Widerstandes führt. Dieses Spiel wiederholt sich ca. 50 mal pro Sekunde. Man nannte es damals Tirrillregelung, die im Prinzip auch in der Großenergieerzeugung eingesetzt wurde. Ob dieses Relais im Handel noch zu bekommen ist, wage ich zu bezweifeln. Vielleicht im Oldtimerhandel. Aber so etwas läßt sich ja auch elektronisch nachbilden.
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fredho
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Ewald



Anmeldedatum: 18.09.2006
Beiträge: 175
Wohnort: Oberösterreich

BeitragVerfasst am: So Okt 26, 2008 4:59 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Mechanische Regler für feldgeregelte Gleichstromgeneratoren sind technische Steinzeit, für max. 2½ Ampere Erregerstrom reichen kleine Leistungstransistoren.
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Andi



Anmeldedatum: 05.04.2004
Beiträge: 1925

BeitragVerfasst am: So Okt 26, 2008 5:09 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Das is ein Oldtimer, Ziel von so ziemlich jedem Oldtimer-Restaurateur ist es möglichst nahe ans Original heranzukommen, das gilt auch für Original-Erstlackierung und Original Ersatzteilen, keine Nachbauten.
Er wird das Mopped sicher nicht fahren weils billig war...
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Ewald



Anmeldedatum: 18.09.2006
Beiträge: 175
Wohnort: Oberösterreich

BeitragVerfasst am: So Okt 26, 2008 5:31 pm    Titel: Antworten mit Zitat

@Andi

Bei der Bordelektrik gehen erfahrungsgemäß die Meinungen weit auseinander, vernünftige "Oldidriver" wollen in erster Linie, daß die elektrischen Komponenten zuverlässig funktionieren. Beispielsweise ersuchte mich erst vor mehreren Wochen ein Puch R125 Besitzer, welcher seinen alten Roller auch gelegentlich bei Dunkelheit fährt, um Hilfe bei der Umrüstung auf eine hellere 12 Volt 35/35 Watt Scheinwerferlampe.

Dieser alte Magnetzündergenerator ist noch überdimensioniert und erzeugt sehr üppige Leerlaufspannungen. Folglich war nur ein zeitgemäßer 14 Volt Spannungs/Laderegler, ein kleiner 12 Volt Bleiakku und handelsübliche 12 Volt KFZ Lampen für ein zeitgemäßes Update nötig:



55 Jahre alte Kupferlackdrähte sind leider oft nicht mehr ganz neuwertig,



deshalb musste ich vorher noch eine der beiden Lichtspulen reparieren:



Das optimierte Ergebnis war dann erheblich besser, als das ursprüngliche "Original" !
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Dodes



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Beiträge: 761
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BeitragVerfasst am: So Okt 26, 2008 5:33 pm    Titel: Antworten mit Zitat

@fredho

Ein Relais, was mit 50 Hz schaltet? Wie hat es die ganzen Jahre überlebt?
Also wenn ich schonmal ein Relais zum zerhacken von Gleichspannung genommen habe, hat das höchstens ein paar Stunden durchgehalten, danach waren die Kontakte gar Smile

Gruß Boris
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