forum.hcrs.at Foren-Übersicht forum.hcrs.at
Freier Gedankenaustausch zur
HCRS Home Labor Page

 
 FAQFAQ   SuchenSuchen   MitgliederlisteMitgliederliste   BenutzergruppenBenutzergruppen   RegistrierenRegistrieren 
 ProfilProfil   Einloggen, um private Nachrichten zu lesenEinloggen, um private Nachrichten zu lesen   LoginLogin 

Permanentmagnetmotor
Gehe zu Seite 1, 2, 3 ... 9, 10, 11  Weiter
 
Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen    forum.hcrs.at Foren-Übersicht -> Magnetismus
Vorheriges Thema anzeigen :: Nächstes Thema anzeigen  
Autor Nachricht
sswjs



Anmeldedatum: 21.09.2008
Beiträge: 1133

BeitragVerfasst am: So Sep 21, 2008 9:41 am    Titel: Permanentmagnetmotor Antworten mit Zitat

Hallo an alle, hallo HC und RS,

Ich bin neu hier und find eure suche nach dem (Permanent-) Magnetmotor sehr interessant.

Leider muss ich euch sagen, daß eure Nachbauversuche nicht funktionieren können.

Bei meinen theoretischen Betrachtungen muss, wenn solch ein Motor Energie liefern soll, ein Punkt (eigentlich ein Bereich) existieren, bei dem er alleine anläuft. Außerdem wird so ein Motor auch nur eine Drehrichtung haben. Und das zwangsläufig, weil man ein magnetisches Ungleichgewicht schaffen muss. Zu deutsch: ein Pol des Magneten muss schwächer sein als der Andere. Technisch ist diese Bedingung sogar zu realisieren (mit Elekromagneten). Aber es gibt eine schon eine natürlich Anwendung eines solchen Motors. Unser Universum ist voll von Magnetmotoren -> siehe die NASA-Suche nach den Abweichungen der Satelliten bei den Swingby-Manövern. Nur sind diese Dimensionen hier auf der Erde nicht zu realisieren.

Viel Spass noch bei der Suche.

Euer sswjs
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Steve



Anmeldedatum: 20.12.2004
Beiträge: 536

BeitragVerfasst am: Mo Sep 22, 2008 3:01 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo sswjs,

willst Du uns nur dieses so mitteilen, oder auch wie eine Lösung aussehen könnte?

Edit: OK, hab Deine Posts in dem Coler-Eisenstab-Thread gefunden.

Aber: entschuldige bitte, Dinge, die wir nicht konkret diskutieren können, sind für uns hier relativ nutzlos. Was nutzen uns Deine halbkonkreten Andeutungen? Daß unsere Gesichter noch länger werden?

Und den Satz "das geht so nicht" können wir uns auch selber denken. Weißt Du, ich vermisse irgendwo das konstruktive, konkrete Element.
Das Ziel hier ist doch, miteinander zu denken und zu untersuchen und zu entwickeln. Kommentare alleine und ohne technischen Inhalt helfen halt nix.

Ich selbst habe auch schon Vorwürfe bekommen, nur zu sagen, daß was nicht geht. Dem kann ich aber entgegenstellen, daß ich auch versuche, meine konstruktiven, konkreten Beiträge zu leisten.


Ich sage nicht, daß das alles Käse ist, was Du erzählst. Aber Bruchstücke, Andeutungen und so... bringt uns das weiter?
_________________
Grüße, Stefan
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
sswjs



Anmeldedatum: 21.09.2008
Beiträge: 1133

BeitragVerfasst am: Mo Sep 22, 2008 6:39 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Steve,

ich freu mich, daß du mal so sachlich weiter diskutieren willst, aber leider muss ich dir sagen, das alles was man zum Bauen braucht, in dem anderem Thread schon dargelegt ist.

In dem folgendendem Bild



siehst du schon alles, was nötig ist einen Schußmagneten zu beschleunigen. Die 6 Magneten sind so angeordnet das die Bedingung
Eingangskraft F(Eingang) größer ist als die Ausgangskraft F(Ausgang).
also mal kurz in Formel geschmissen:

F(Eingang) > F(Ausgang)

erfüllt ist. Und jetzt greift wieder unsere Schulphysik, die besagt, wo ein Kräfteungleichgewicht herrscht kann man Energie gewinnen.

Es ist wirklich so einfach, leider oder Gott sei dank.

Ich weiß, alle erwarten eine hochtrabende Erklärung, aber die gibt's nun mal nicht.
Mir ist schon klar, das du wissen willst, wie die Magneten gepolt sind, aber das ist egal. Die ordnen sich immer so an, das der Stator funktioniert.
Bau's nach, schmeiß die Magneten rein und du hast ein perpetuum mobile.
Als Magneten habe ich die NE106 von der Firma IBS Magnet aus Berlin verwendet, nicht erschrecken, du brauchst 232 Stück, 16 im Rotor, und je 6 im den 36 Statoren. Der "Motor" hat nur eine Drehrichtung, siehe Fomel von oben. Die Abbildung zeigt vorn den Eingang und hinten den Ausgang.

Das Teil hat dann auch 36 Lagrance - Punkte und ebensoviele Startpunkte, die immer 5° auseinander liegen.

Ach ja, der Langrance - Punkt ist ein Punkt, wo alle angreifenden Kräfte sich zu null summieren. Sprich der Rotor bleibt kann an diesen Punkten stehen bleiben.

Jetzt ist wirklich alles raus.

Viel Spass damit
sswjs
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Ambassador



Anmeldedatum: 22.05.2007
Beiträge: 756

BeitragVerfasst am: Mo Sep 22, 2008 7:50 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
F(Eingang) > F(Ausgang)

Mhmmmm..... Jap...das mit den Kräften wird Dir keiner Absprechen.
Leider spielt beim Thema Energie, oder sagen wir LEISTUNG, noch etwas eine Rolle, nämlich der Weg.
Was Du da aufzeigst ist ein simples magnetic gate (ein magnetisches Tor)...ein vergleichsweise altes Konzept.
Bringst Du einen Magneten von der einen Seite heran, mag das absolut leichtgängig erscheinen, und ab einem bestimmten Punkt wirkt eine vergleichsweise große Kraft in Bewegungsrichtung.
Zum beschleunigen eines Magneten...das muss ich Dir leider sagen...eignet sich ein solches Setup nicht.
Das Einbringen des Magneten ins Feld mag leicht erscheinen, passiert aber entlang eines LÄNGEREN WEGES, als die spätere Beschleunigung wirkt.
Energie ist Kraft entlang eines Weges.
Ist auf einer Seite die Kraft größer....ist der Weg dort dummerweise kürzer vice versa. Das Integral jedoch (Energie) ist immer die selbe.

Aaron
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden E-Mail senden
sswjs



Anmeldedatum: 21.09.2008
Beiträge: 1133

BeitragVerfasst am: Mo Sep 22, 2008 9:02 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Moin,

@Aaron,

ja ich muss dir Recht geben, deine Rechnungen sind richtig und trotzdem in diesem Fall Unsinn. Tut mir leid, wenn ich das so schroff mal anbringe, aber ich hab das Ding wirklich gebaut und es läuft, läuft, läuft und wenn ich's stoppe sogar wieder von alleine an.

Ich wickel gerade den Stromerzeuger und mach mal meine Messungen.

Grüße
sswjs
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Ambassador



Anmeldedatum: 22.05.2007
Beiträge: 756

BeitragVerfasst am: Mo Sep 22, 2008 9:10 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Tja...wie Du meinst.

Aaron
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden E-Mail senden
Steve



Anmeldedatum: 20.12.2004
Beiträge: 536

BeitragVerfasst am: Di Sep 23, 2008 11:00 am    Titel: Antworten mit Zitat

Ja, sswjs,

vielen Dank. Ich gestehe, ich bin genauso schlau wie vorher, aber wenn das die ganze Wahrheit ist, dann ist es wohl so.

Ich dachte zwar mehr an eine Lösung als an ein Rätsel, aber wenn Du Dich über Interna nicht äußern möchtest, dann kann ich es auch nicht ändern.
_________________
Grüße, Stefan
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
sswjs



Anmeldedatum: 21.09.2008
Beiträge: 1133

BeitragVerfasst am: Di Sep 23, 2008 11:50 am    Titel: Antworten mit Zitat

Moin,

@Steve,


es tut mir leid, daß du es nicht verstehst. Es gibt nichts wirklich nichts mehr dazu zu sagen. Alle Daten und Funktionsweisen sind wirklich erklärt.
Aber so ist das, mit dem Unterschied mal schell gucken und dem wirklichen Verstehen.
Aber ich geb dir mal ein Tipp: Bau mal ein Tor, die Lochabstände sind exakt 1cm, und halt mal einen Magneten in die Mitte, dann erkennst du alles.

Grüße
sswjs
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
patric



Anmeldedatum: 23.09.2008
Beiträge: 45

BeitragVerfasst am: Di Sep 23, 2008 8:33 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo
@sswjs

Genial das ganze mit 3D .

Einen Stator habe ich mal nachgebaut zum Test habe ich den Rotor
drehend gelagert ca 80cm Durchmesser mit einem Magnet.
( hatte leider nicht genug Magnete da. Meine waren 10x10x5mm)
Leider reicht bei mir ein Stator zum dauerhaften drehen nicht aus.

Bekommt man auch mit nur einem Stator ein dauerhaftes drehen hin ?
bzw sind die zusätzlichen nur da um den Rundlauf und das Drehmonent
zu verbessern.

Oder sind die Abstände zu den anderen Statoren wichtig und dürfen nicht zu groß sein ?

mfg
Patric
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
sswjs



Anmeldedatum: 21.09.2008
Beiträge: 1133

BeitragVerfasst am: Di Sep 23, 2008 8:43 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Moin,

@Patric

also theoretisch funktioniert das mit einem Stator, dann hast du aber nicht genug Energie, um ihn anlaufen zu lassen.

Folge: du müßtest den Rotor schon sehr schnell andrehen.

Viel Spass beim probieren.

Grüße
sswjs
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
patric



Anmeldedatum: 23.09.2008
Beiträge: 45

BeitragVerfasst am: Di Sep 23, 2008 9:04 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo
@sswjs
Danke für die schnelle Antwort .
So wie ich verstanden habe wird als Rotormagnet auch ein 10x10x6 verwendet.

Ich denke dieser ist im Dreieck des Stators nicht optimal, wäre es da nicht besser einen runden zu nehmen.

Vieleicht läst sich damit das Dehmonent erhöhen.

Schelles andrehen ? ob schell oder langsam sollte doch egal sein
da er wärend der Drehung mehr Energie verliert als er bekommt.

Ich denke man muss mehrere Statoren nehmen, hat aber anscheind noch das Problem des geringen Drehmoments.

Ich werde heute Abend noch mit anderen ( runden ) Magneten pobieren


mfg
Patric
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
sswjs



Anmeldedatum: 21.09.2008
Beiträge: 1133

BeitragVerfasst am: Di Sep 23, 2008 9:16 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Moin,

@Patric,

es ist eigentlich egal, was du für Magnete benutzt. Auch ein rechteckiger Magnet hat ein rundes Magnetfeld.

Zum Thema andrehen: du hast meine Ausführungen nicht genau gelesen, jeder Stator hat einen Lagrance-Punkt, über den musst du drüber, soll heißen, bevor der Rotor beschleunigt wird, wird er gebremst.

Viel Spass beim weiteren Probieren

Grüße
sswjs
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
patric



Anmeldedatum: 23.09.2008
Beiträge: 45

BeitragVerfasst am: Mi Sep 24, 2008 9:15 am    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo

Klar den Lagrance Punkt muss überwunden werden, das sollte aber nicht
Dehzahlabhänig sein da du schreibst er beschleunigt von null bis die Magnete wegfliegen.
Die Form könnte schon etwas machen da bei eckigen Magneten der
Magnetfuss in Richtung Stator nicht zu allen Stator Magenten gleich ist.
Aber genau das könnte ja ein Efekt sein.
Den Stator habe ich recht genau nachgebaut mit und ohne Lochblech.
leider hatte ich nur noch Runde Magnete für den Rotor mit 20mm x 6mm Durchmesser
Egal mit welcher Drehzahl ich den Rotor angeschoben hatte er wurde immer langsammer.
Gut ich habe nur einen Stator vieleicht kann man damit zuwenig rausholen.
Ist das Drehmoment deinens Motors sehr klein,
so dass die 36 Statoren benötigt werden damit er gerade läuft ?

mfg
PF
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
sswjs



Anmeldedatum: 21.09.2008
Beiträge: 1133

BeitragVerfasst am: Mi Sep 24, 2008 9:59 am    Titel: Antworten mit Zitat

Moin.

@Patric,

ok, das Ergebnis hab ich befürchtet. Ich dachte ich hätt einen, der das Prinzip begriffen hat.
Fakt: theoretisch reicht ein Stator aus, praktisch nicht. Laß mir mal etwas Zeit. Ich nehm mal das Kraftdiagram eines Stators auf, vielleicht wird dann die Funktionsweise etwas klarer.

Die Geschwindigkeiten die benötigt werden bei nur einem Stator, liegen außerhalb dessen, was du mit deinen Mittel erreichen kannst.
Frag mal in CERN an.... Razz

Ich würde es mal mit 3 Statoren versuchen und mach deinen Rotor kleiner.

Grüße
sswjs
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Funker



Anmeldedatum: 12.08.2008
Beiträge: 54

BeitragVerfasst am: Mi Sep 24, 2008 10:22 am    Titel: Antworten mit Zitat

@patric

wenn es sich um ein ferromagnetisches Schwingungsphänomen handelt das hier genutzt wird, spielt die Drezahl eine wichtige Rolle. Siehe die Diskussionen im Thread "Eisenstäbe, Colerconverter ...".
Um selbst Versuche durchzuführen, möchte ich auch ein Segment des Stators bauen.

@sswjs

Die Anordnung der Magnete ist klar. Zum Stator habe ich noch ein paar Fragen:
1. Besteht der Stator aus magnetisch leitfähigem Material (Eisen), oder ist es eine reine Trägerkonstruktion?
2. Auf Deiner Illustration ist der Stator geschlossen wie ein Ring. Um einen Rotor durch die Mitte durchzuführen, müßte der Stator doch auf einer Seite offen sein (rein meachanisch betrachtet)?

Im Voraus Vielen Dank für die Beantwortung.


Gruß Michael
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Beiträge der letzten Zeit anzeigen:   
Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen    forum.hcrs.at Foren-Übersicht -> Magnetismus Alle Zeiten sind GMT + 1 Stunde
Gehe zu Seite 1, 2, 3 ... 9, 10, 11  Weiter
Seite 1 von 11

 
Gehe zu:  
Sie können keine Beiträge in dieses Forum schreiben.
Sie können auf Beiträge in diesem Forum nicht antworten.
Sie können Ihre Beiträge in diesem Forum nicht bearbeiten.
Sie können Ihre Beiträge in diesem Forum nicht löschen.
Sie können an Umfragen in diesem Forum nicht teilnehmen.


CrackerTracker © 2004 - 2017 CBACK.de

Powered by phpBB © 2001, 2005 phpBB Group
Deutsche Übersetzung von phpBB.de