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motionless-electromagnetic-generator - MEG !!
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Ambassador



Anmeldedatum: 22.05.2007
Beiträge: 756

BeitragVerfasst am: So Jun 22, 2008 4:24 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Die Idee mit dem "Blitzlicht-Anlasser" ist super.
Wie wäre es damit?
http://www.bilder-hochladen.net/files/6or4-7.gif
Es ist der einfachste Weg, und effektiv dazu.
By the way...ist eigentlich schon mal jemandem die Ähnlichkeit des MEG mit einem 3-Phasen Trafo aufgefallen? Nur mal so als Gedanke...

Aaron
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Robert-Diart



Anmeldedatum: 12.11.2003
Beiträge: 372
Wohnort: Dremmen (Aachen)

BeitragVerfasst am: Do Jun 26, 2008 10:26 am    Titel: Antworten mit Zitat

@aaron:
an einem umgebauten 3-phasen-trafo hatte ich schon selber gedacht, ja sogar VERGEBLICH versucht, ihn entsprechend umzubauen:
dazu wären nach meiner konstruktion bohrungen im kernmaterial nötig gewesen, zur aufnahme der steuerwicklungen.
leider lässt sich dieses material weit schwieriger durchbohren, als beispielsweise titan oder VA-stahl!
da half auch verschiedenartiges anschleifen der bohrer, literweise schneidöl und verschiedene drehzahlen nicht mehr weiter.

die bohrer 4-10mm gingen mit zunehmender bohrtiefe alle immer schwieriger, bis sie abrissen.
nach mehreren abgerissenen, feststeckenden bohrern und einer qualmenden standbohrmaschine packte mich dann die wut und ich habe erst mal einen 5 kilo-hammer in den trafo "geparkt" und danach war nicht mehr viel von dem ding übrig........
gut, ich hätte nicht unbedingt gleich ein rund 15 kilo schweres 2 KW-trümmer nehmen müssen, besser hätte ich versucht, mal ein kleineren trafo zu besorgen, so wäre der schaden nicht so gross geworden, und vielleicht hätte es ja dann auch geklappt...
also eine mahnung an "nachahmer":
ohne VOLLHARTMETALLBOHRER und einer FESTEN aufspannung (am besten auf einer fräsmaschine!)
könnt ihr es gleich sein lassen! .
was deine zeichnung anbelangt, genau an sowas hatte ich gedacht, es geht aber auch einfacher:
mit einer glimmlampe oder neon-funkenstrecke, von epcos, oä. .
sie wird bei einigen hundert volt "von alleine" leitend und erlischt erst bei einer weit niedrigen spannung wieder erst. also für einen einzelnen puls "wie geschaffen"
@dodes:
das schwierige wickeln ist ja gerade verantwortlich für die kosten!
der kern ist oft sogar noch weit einfacher als ein E-I-kern:
der ringkern besteht aus einem aufgerollten dünnen blechband, das ist alles.....
leider hast du recht, was die handhabbarkeit mit verschiedenen wicklungen anbelangt.
was deine sechsecke anbelangt, das sind 2 völlig verschiedene paar schuhe, welche einzig und allein die 6 ecken gemeinsam haben!
in der natur entstehen unter bestimmten umständen solche sechseckstrukturen, weil es die höchste packungsdichte bedeutet, wie zb in kristallgittern (anziehungskräfte zwischen den atomen!)
oder die (flächig angeordneten) seifenblasen:
die häute der blasen versuchen sich möglichst eng zusammenzuziehen, dadurch entsteht "automatisch" genau diese form. . . und genau das wissen auch bienen.
in 3 D wäre das alles dann ein tetraeder-gefüge, genau wie früher die gestapelten kanonenkugeln...

wenn du deine magnete rechtwinkelig anordnen würdest, hättest du lauter quadrate, würdest aber weniger magnete pro fläche angeordnet kriegen.
ebenso gibt es auch kubische kristallsysteme, wenn zb nicht nur anziehungskräfte , sondern auch abstossende wirken, wie bei salz: abwechselnd angeordnete natrium - und chlorionen , die einen positiv, die anderen negativ.

und je nach polung hast du in deinem bild eventuell sogar dreiecke!
das erklärt aber alles nicht die 6 magnete bei coler!
was dein kern mit 40 mm kantenlänge und deine "längere" kreisstrecke mit 177 mm : der kreis hat auch dann auch einen überproportional höheren flächeninhalt als das quadrat! !!
er ist schlichtweg viel "grösser" als das quadrat!
kannst ja auch mal die aussenkanten deines kerns nehmen: dann legst du einen kreis hinein, welcher dann aussen das rechteck berührt und du wirst sehen, dass die strecke umgekehrt viel kürzer ist!
nehm also immer einen kreis oder verschiedene andere figuren GLEICHEM FLÄCHENINHALT!
dann wirst du merken, dass der kreis IMMER den kleinsten umfang hat. bei vollkommen symmetrischen körpern (Quadrat, sechseck, achteck, siebenunddreissigeck)
kannst du sagen: je mehr ecken, desto kleiner wird der umfang!
zudem "diktiert" der kern ja schon den verlauf der feldlinien, weil er sie besser leitet als die ihn umgebende luft.
aber lass uns besser darüber reden, wie der "ideale" kern aussehen könnte.
app CNC-maschine: wolltst du einen kern aus einem vollen eisenblock fräsen?
wäre sicher die einfachste methode, aber da hast du dann enorme wirbelstromverluste, welche eventuelle "erste gehversuche" der MEG gleich im keim ersticken könnten.
eine plasmaschneidanlage ist da schon ein stück weiter.
da bräuchten wir "nur" noch trafoblech und eine idealform!
die wäre vielleicht ei "praktischer" kompromiss zwischen deinen konstruktionen und fertigungstechnischen aspekten.
über "eigenbau-ferrit" hatte ich mir auch schon mal gedanken gemacht: entweder eisenoxid (Fe3O4) in epoxy binden, oder zement, ton, oä. und im falle von ton dann brennen.


lg
robby
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Ambassador



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Beiträge: 756

BeitragVerfasst am: Sa Jun 28, 2008 11:05 am    Titel: Antworten mit Zitat

Soso. Warst Du also ungezogen zu Deinem Kern *lol*.

Ein gutes 3 Phasen Trafo ist dem MEG überlegen, in jedem Aspekt.
Die 3 Phasen werden mittels Kondensatoren in einen resonanten Zustand gebracht, entweder in Stern oder in Dreieck, so dass man die Grundlage für eine resonante dreiphasen-Zirkulation im Kern legt.
Die Phasen müssen dabei jeweils 120° zueinander liegen, wie im ganz normalen Starkstromnetz.
Die Zirkulation von 3 Phasen 120° zueinander (tripleflux) schliesst das M-Feld vollständig im Kern ein, so dass es nicht nach aussen dringt.
Die Zirkulation wird durch Pulsen angeregt. Selbst wenn die 3 Phasen vollständig ausgewogen sind und nur eine phase gepulst wird, tendiert das Feld zur Rotation (also nicht 0° zu 2x180°,
sondern immer 120° zu 240° zu 360°).
Ziel ist es auch hier eine Zirkulation mit einem höchstmöglichen Q unter ferroresonanten Bedingungen zu erreichen.
Die Frequenzen liegen wiederum bei 47 Hz bis 470 Hz (empirische Werte).
Die 3 Phasen können dann per diode (pro Phase jeweils 2 Dioden, eine für "+", eine für "-") gleichgerichtet werden, hin zu einem großen Kondensator.
Das Ergebnis....MEMA (Magnetless Electromagnetic Amplifier).
Rotary magnetic amplification...shhht...its magic Wink.
Siehe ausserdem US Patent 4,774,649 (Magnetic Resonant Power Converter).

Aaron
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Robert-Diart



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BeitragVerfasst am: Mo Jun 30, 2008 11:22 am    Titel: Antworten mit Zitat

@aaron:
ich werd mich bessern!! *FG*
app "FEMA" :
habe zunächst ausser bezahl-oder anmeldeseiten leider diesbezüglich nichts verwertbares finden können!
muss noch mal "in ruhe" gründlicher nachforschen, nur soviel:
was dein 3 phasentrafo anbelangt, hast du dann eine verschachtelung von 3 PROFANEN schwingkreisen, welche dann mehr oder weniger VERGEBLICH mit den ohmschen und magnetischen verlusten des "trafos" und dielektrischen verlusten der kondensatoren kämpfen müssen.
oder hab ich das falsch verstanden?
ausserdem müssten sie "synchronisiert" werden, was aber nicht unbedingt ein problem darstellt.
das ding ist aber vielleicht trotz dem mal für irgend eine andere anwendung interessant?
app zirkulation:
ein "gewöhnlicher" 3-phasentrafo, ist diesbezüglich total ASYMMETRISCH ,
weil eine wicklung mittig liegt und 2 jeweils aussen.
so wirste NIEMALS eine saubere zirkulation hinkriegen!
für die "normale" praxis reichen die "qualitäten", da ein trafo so eben BEZAHLBAR bleibt.
es müsste ein sternförmiger oder dreieckiger kern her, wo die spulen auf jeweils einen schenkel liegen:
also stelle dir 2 übereinanderliegende dreiecke vor, welche an den ecken jeweils durch vertikale säulen verbunden sind. diese säulen tragen dann die wicklungen. ind die mitte könnte dann eine vierte säule als
variierbares joch (OHNE!! wicklung) einbauen ....
was die spulen anbelangt, ist dieser bau absolut symmetrisch!
ich würde folgendes vorschlagen, da billig und von jedermann zu beherrschen:
erst mal mit "normaler" knete üben oder gleich einen töpferkurs belegen. und dann im "ernstfall" ein eisen-epoxy-gemisch oder Fe3O4-epoxy-gemisch nehmen:
wir "machen" also 2 dreieckige platten und 3 "würste" aus dem material und "pappen" sie dann SORGFÄLTIG übereinander (KEINE LUFTEINSCHLÜSSE!!!!!!!!) .
sinnigerweise sind die spulen schon vorgefertigt, dann kann man sie gleich mit einbauen....
es wären so auch 4; 5 ;6 ;......- unendlich viele spulen möglich!

rob
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Ambassador



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BeitragVerfasst am: Mo Jun 30, 2008 10:05 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
was dein 3 phasentrafo anbelangt, hast du dann eine verschachtelung von 3 PROFANEN schwingkreisen, welche dann mehr oder weniger VERGEBLICH mit den ohmschen und magnetischen verlusten des "trafos" und dielektrischen verlusten der kondensatoren kämpfen müssen.
oder hab ich das falsch verstanden?

Vermutlich nicht, dafür aber etwas vergessen. Ferroresonanz! Nur unter ferroresonanten Bedingungen wird man ein wirklich hohes Q erreichen, was hierfür, für Coler, für Hedershot, für den MEG und all den anderen Krams ESSENTIELL ist!
Sieh Dir die Graphen dieser Seite mal näher an.
http://peswiki.com/index.php/Directory:Transverter:Replications:Jini
Das ist zwar kein 3 Phasen Trafo, aber das Prinzip ist das gleiche!
Ferroresonanz mit passendem LC bringt Q++!!!
Je höher Q, desto höher das Energie-Gain von der thermalen Region!
Ausgekoppelt wird über einen 3 Phasen FWBR über einem Kondensator, wie bereits beschrieben, und zwar am Spannungsmaximum, was gleichzeitig der Strom-NULLPUNKT ist (ZPE -> NULL-Punkt Energie..gelle? Wink).
Ohne Ferroresonanz erreicht man mit einem normalen Trafo nicht wirklich viel.
Zitat:
ein "gewöhnlicher" 3-phasentrafo, ist diesbezüglich total ASYMMETRISCH
Ein normaler 3 Phasen Trafo funktioniert ausreichend gut...wobei Du sicher recht damit hast, dass es optimalere Konfigurationen gibt. Für einige Applikationen ist es sogar von Vorteil, wenn man 3 identische, getrennte 1 Phasen Trafos verwendet.

Aaron
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Robert-Diart



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BeitragVerfasst am: Di Aug 05, 2008 11:38 am    Titel: Antworten mit Zitat

hallo aaron!
wie du schon sagst : ferroRESONANZ !
damit etwas resonieren kann, muss es bekanntlich dazu ANGEREGT werden:
das ist bei einem schwingkreis nicht anders als bei einer brücke.
beim schwingkreis ist es die im "richtigen" takt zugeführte elektrische energie.
bei einer brücke sind es zb der wind oder marschierende soldaten, welche zufällig die resonanzfrequenz der brücke "erwischt" haben - also "perfektes tuning" - wenn auch in diesem falle höchst unerwünscht.
es wird aber in beiden fällen eine von aussen zugeführte energie gespeichert, welche dann entweder , wie beim schwingkreis , in einer anderen form kontunierlich wieder abgegeben wird, oder wie bei der brücke- schlagartig - wenn sie den belastungen eben nachgibt.
das "Q" hängt bei der brücke eben von ihrer konstruktion ab :
eine mittelalterlische, gemauerte bogenbrücke wird wegen ihrer eigendämpfung ein wesentlich "schlechteres Q" haben als eine elastische, stählerne hängebrücke, diese kann jedoch stärker schwingen, ohne zu brechen.
aber die energie, welche man aus schwingkreis oder brücke, oder pendel, ..was auch immer, herausholt ist immer die SELBE, welche man vorher 'reingesteckt hat, abzüglich reibung, widerstand u. weitere verluste.
die LEISTUNG, bzw die freiwerdenden kräfte ist natürlich höchst unterschiedlich und meisst auch weit höher - siehe blindleistung in einem schwingkreis , oder die "leistung" welche frei wird, wenn einem die brücke um die ohren fliegt. allerdings liegt diese leistung in einer weit KÜRZEREN zeit vor, als die zuvor reingesteckte geringere leistung.
die energiemenge ist eben leistung X zeit.

wenn der MEG denn funktioniert, dann erkläre ich das generell dadurch, dass das blosse hin und herschalten eines vorhandenen magnetfeldes weniger energie "benötigt" als die effekte, welche die resultierende feldänderung auf den beiden schenkeln- und damit spulen - verursacht.
möglicherweise wirken sich dann bei bestimmten frequenzen resonante effekte ERGÄNZEND, aber NICHT VORRAUSETZEND auf das system aus !
im herbst / winter werde ich meine beobachtungen am MEG durch weitere experimente vertiefen und diesbezüglich weiter berichten.
übrigens , ein ganz einfachen transistorgetriebenen blitzlichtgenerator hatte ich letzte woche noch bei ebay bekommen, für einen schlappen euro + 2,90 versand .
es ist ein älteres modell, aber
das ding ist noch ganz EINFACH und übersichtlich aufgebaut, ohne bildschirm, W-lan, USB, satellitenempfang ,....oder was "moderne" geräte sonst heute noch so alles "brauchen"
*lach*
also wie geschaffen zum experimentieren!

lg
robert
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Gerhard Uhlhorn



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BeitragVerfasst am: Di Nov 11, 2008 2:28 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Ambassador hat Folgendes geschrieben:
By the way...ist eigentlich schon mal jemandem die Ähnlichkeit des MEG mit einem 3-Phasen Trafo aufgefallen? Nur mal so als Gedanke...


Ja mir! Wink In den nächsten Tagen erhalte ich einen Drehstrom-Trafo den ich modifizieren will. Die Magnete sind schon da. Ich werde berichten.

Gerhard A. E. Uhlhorn

Nachtrag: Ein universelles Gesetz besagt, dass alles Schwingung ist. Wink
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Robert-Diart



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BeitragVerfasst am: Do Nov 13, 2008 1:16 pm    Titel: Antworten mit Zitat

hallo gerhard:
ich dachte auch mal an einen drehstromtrafo , wobei ich ihn spulenmässig zuerst mal so belassen würde:
dann würde ich (bei geeigneter windungszahl natürlich) die mittlere spule als elektromagnet "missbrauchen" und sie mit einen regelbaren gleichstrom beaufschlagen. so kann man dann die flussdichte im magneten beeinflussen.
die äusseren spulen würde ich gleich als lastspulen nehmen.
ich denke, die windungszahl der lastspulen ist für die grundlegende funktion nicht unbedingt von belang, sie wird nur die entnehmbare spannung beeinflussen.
die "steuerspulen" wollte ich im bezug auf das "original" um 90 grad drehen,
und in entsprechende bohrungen im kern "versenken"
dann stünden sie quer zur feldachse.
wodurch jedwede induktive wirkung auf die lastspulen unterbunden wird.
ich hatte diesbezüglich bereits vorversuche mit sehr interessanten ergebnissen unternommen (siehe weiter vorne im thread)

allerdings war bei meinem 3 phasen -trafo das kernmaterial zu hart, und das ganze landete nach 2 darin abgebrochenen 10er- bohrern im schrott.
gut ich hatte mich gleich an ein 2 KW/ 15 kilo-trümmer "vergriffen"
nun warte ich auf ein "handlicheres" modell.
mit sehr viel öl, geduld und einem VHM-bohrer klappt es aber vielleicht?
lg
rob
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Antimon



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BeitragVerfasst am: Do Nov 13, 2008 2:14 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Ihr werdet Probleme bekommen mit der Frequenz, denn die Ausgangsleistung beim MEG ist frequenzabhängig. Ein normaler Drehstromtrafo wird da keine guten Dienste leisten. Ihr benötigt Hochfrequenzkerne bzw. Ferritkerne.

A.
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Robert-Diart



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BeitragVerfasst am: Do Nov 13, 2008 4:13 pm    Titel: Antworten mit Zitat

@antimon:
hmm....
das "original" ist ja auch aus lamelliertem eisen gefertigt und liegt je nach version von wenigen hundert HZ bis in den einstelligen KHZ -bereich.
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Dodes



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BeitragVerfasst am: Do Nov 13, 2008 4:16 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,

ich würde da Antimon mal recht geben wollen, mit einem normalen Drehstromkern dürfte es nur sehr sehr schwer zu realisieren sein, da dieser aus lamellierten Trafoblechen bestehen. Dabei befindet sich zwischen den Blechen ein Lack/Kunstharz, der eine andere Dichte besitzt wie das Trafoblech und damit die eigentliche Ferroresonanz zu stark bedämpft. Gleichzeitig ist die Schichtstärke zwischen den Blechen an verschiedenen Punkte unterschiedlich, so das bei höheren Frequenzen ein breites Resonanzspektrum entsteht, was zu disharmonischen Schwingungen führt und nur ein geringes Q für die eigentliche Frequenz zulässt.
Der Kern muß, wenn überhaupt aus einer absolut homogenen Masse bestehen, die an allen Punkten die gleiche Dichte und Materialstärke aufweist, um Laufzeitdifferenzen zu vermeiden.
Hierfür dürften nur Ferrite oder Kunstharzmischungen in Frage kommen, alles andere dürfte zu einem ,,Verlustgeschäft'' werden.

Gruß Boris
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Ambassador



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BeitragVerfasst am: Do Nov 13, 2008 5:35 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Es funktioniert in allen möglichen Frequenzbereichen. Woher kommt der Glaube, dass es nur mit Hochfrequenz funktioniert?
Die Kardinalfehler sind beim Nachbauen des MEG immer die gleichen.
1. Die Impedanz auf der Input-Seite ist nicht gematch, wodurch der Transistor Energie in Form von Wärme on mass verballert.
2. Die Leistungsauskopplung geschieht nicht auf resonantem Weg...ohne semiresonanten LC auf der Sekundärseite. Damit wird die Last zu einem fixen Parameter, der eigentlich veränderbar sein muss, um das System abzustimmen.
Ein 3 Phasen Trafo ist in JEDEM Fall ein nettes Spielzeug, an dem man schon eine ganze Menge probieren kann...selbst in seiner Ursprungsform.

Aaron
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Antimon



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BeitragVerfasst am: Do Nov 13, 2008 5:36 pm    Titel: Antworten mit Zitat

@Dodes: Exakt

@Robert: Selbst bei hunderten Hertz bzw. einigen Kilohertz sind die Eisenverluste schon so hoch, dass sich das auf keinen Fall auszahlt. Weiters dämpft das Trafoblech schon zu viel bei den Frequenzen.

Das originale MEG besteht sicher aus Spezialblech. Ferrit wäre am besten, da könntet ihr schon bis 20kHz hinauf.

A.
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Ambassador



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BeitragVerfasst am: Do Nov 13, 2008 7:46 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Das ist kein Spezialblech. Siehe bei METGLAS der Kern AMCC320.
Das ist feinst dünngewalztes Ferrit...jede Schicht dünner als Alufolie.
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Antimon



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BeitragVerfasst am: Do Nov 13, 2008 10:29 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Ferrit, das ist kein Spezialtrafoblech??? pfff Möcht mal sehen welcher normale Drehstromtrafo gewalztes Ferrit drin hat.

Ich habe nicht geschrieben, dass es nur mit HF funktioniert. Natürlich funktionierts in allen Frequenzbereichen nur bist du in der Leistungsabgabe begrenzt. Je höher die Frequenz desto mehr Ausgangsleistung. Und Auskoppelung unter Resonanz ist schön und gut, bei einer spezifischen Last die noch dazu ihre Kennlinie nicht ändert. Ansonsten, ne.

A.
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