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Einfaches Argument für Skalarwellen und Gravitationswellen

 
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Sowasaberauch



Anmeldedatum: 09.04.2008
Beiträge: 833

BeitragVerfasst am: Fr Apr 25, 2008 10:59 am    Titel: Einfaches Argument für Skalarwellen und Gravitationswellen Antworten mit Zitat

Ich weiss nicht, wieso man in der heutigen Physik die Existenz von elektrischen Skalarwellen verneint. Ein einfaches Gedankenexperiment zeigt doch auf, dass es diese geben muss:

Gedankenexperiment

Ich befestige an ein Pendel eine Kugel, welche positiv geladen ist.
In etwas Entfernung (z.B. 1 Lichtsekunde entfernt) habe ich eine zweite negativ geladene Kugel. Es ist klar, dass sich die beiden Kugel anziehen werden, d.h. das Pendel wird etwas ausgelenkt werden. Wenn ich nun die negativ geladene Kugel weiter von der Pendelkugel entferne, so wird die Anziehungskraft zwischen den beiden Kugel kleiner und die Auslenkung des Pendels geringer.
Nun ich weiss ja nicht, wie die moderne Physik zurzeit annimmt, wie schnell sich ein elektrisches Feld bewegt, nehmen wir mal an c. D.h. die Verschiebung der Kugel wird vom Pendel erst nach 1er Sekunde gesehen werden. Das heisst doch aber automatisch (Logik), das sich die Veränderung des E-Feld wellenartig im Raum ausbreitet. Mit E-Feld-Änderungen in Ausbreitungsrichtung, das ist genau die Definition einer Skalarwelle.

Mit demselben Argument, kann man auch Gravitationswellen begründen.

Das einzige, wie man verhindern könnte, dass diese Wellen entstehen, wäre, dass man sagen würde, dass sich E-Feld- oder Gravitaionsfeld-Veränderungen unendlich schnell im Raum ausbreiten. Das würde dann aber bedeuten, dass es problemlos möglich ist über beliebige Distanzen ohne Verzögerung zu kommunizieren...(Ich kann hier meine geladene Kugel bewegen und überall im Weltall würde sich gleichzeitig die Pendel-Auslenkung verändern)

Also entweder das eine, oder das Andere. Ich halte das eine für wahrscheinlicher...

BTW: Würde diese Argumentation auf einfache Weise die (Einsteinische) Massenzunahme eines Körpers mit der Geschwindigkeit erklären, mit unendlich Masse bei Lichtgeschwindigkeit, zumindest wenn man annimmt, dass sich die Gravitation mit c fortbewegt.

Was meinen andere zu meinem Gedankenexperiment?

Nachtrag:
Das würde übrigens auch auf einfach Art und Weise erklären was Trägheit ist. Wenn man einen Körper bewegt, so wird sich das Gravitationsfeld in Bewegungsrichtung konzentrieren und so würde die Masse von ihrem eigenen Gravitationsfeld weiter angezogen und sich deshalb immer weiter in diese Richtung bewegen...Beschleunigung wäre dann einfach das Wahrnehmen einer Gravitationsfeldveränderung.
Ich wüsste jetzt nicht einmal wie die heutige Physik die Trägheit erklärt...(ausser: Das ist halt einfach so...)

Ein Gegnargument wäre vielleicht, dass man dann auf einer bewegten Kugel auf der Seite der Bewegungsrichtung schwerer sein müsste als auf der gegenüberliegenden Seite. Die Erklärung dafür wäre, wie Einstein postuliert hat die Raumverzerrung verursacht durch ein Gravitationsfeld. D.h. man hätte auf verschiedenen Seiten der Kugel eine unterschiedliche Grösse und könnte deshalb den Gravitationsfeldunterschied nicht feststellen.
Das gleiche wie bei einem elektrischen Feld. Wenn sich das ganze Feld homogen ändert hat man als Beobachter im Feld am Schluss keine Möglichkeit zu sagen auf welchem "absoluten" Potential man denn nun eigentlich liegt. Nur Relativ-Potentiale sind feststellbar.
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uli.paul



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BeitragVerfasst am: Mi Okt 29, 2008 2:48 am    Titel: Antworten mit Zitat

Interessante Idee. Erklärt leider zu wenig: Warum Trägheit bei der Beschleunigung? Hier müsste die Stoßfront hinter dem Körper liegen - und wer baut sie wie auf?

Aber Querdenken hat noch (beinahe) nie geschadet.
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Jeder Schwachkopf kann behaupten - aber nur wenige können beweisen.
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Steve



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Beiträge: 539

BeitragVerfasst am: Mi Okt 29, 2008 12:00 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Ich hab´s noch nicht ganz kapiert, aber es klingt zumindest nach einem denkbaren Ansatz für die Trägheit. Muß ich nochmal nachvollziehen.

Die Wellen scheinen ja ganz gut belgt zu sein mit dem Experiment.
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Grüße, Stefan
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uli.paul



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Beiträge: 669
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BeitragVerfasst am: Do Okt 30, 2008 2:43 am    Titel: Antworten mit Zitat

Zumindest nach allen Erkenntnissen ist eines sicher: Eine Änderung des elektrischen und des magnetischen Feldes pflanzt sich mit Lichtgeschwindigkeit fort. Ausnahmslos.

Bei den Gravitationswellen herrscht noch Unklarheit.
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Steve



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Beiträge: 539

BeitragVerfasst am: Fr Okt 31, 2008 7:01 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Bei Deiner Theorie zur Trägheit habe ich noch gefühlsmäßig Bedenken.

Weil, die Trägheit ist ja ein Phänomen, das spürbar bereits bei kleinsten Geschwindigkeitsänderungen auftritt (also im Gegensatz zur Lichtgeschwindigkeit). Und weil das so ist, sollten ja Gravitationswellen dann in einem bescheidenen "Schreibtischaufbau" nachzuweisen sein. Das ist aber nicht so. Deshalb vermute ich für die Trägheit einen eigenen Effekt. Trotzdem finde ich den Gedanken sehr gut.
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Grüße, Stefan
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uli.paul



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BeitragVerfasst am: Sa Nov 01, 2008 1:44 am    Titel: Antworten mit Zitat

Stop!!!!!

Ich habe niemals eine Theorie oder sonstiges bezüglich der Trägheit aufgestellt, geschweige denn irgendwo veröffentlicht.

Solange keine dagegensprechenden Fakten bekannt werden, glaube ich Einstein, der bewiesen hat, dass träge Masse gleich der schweren Masse ist. Ist für mich auch äußerst einsichtig.
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Steve



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Beiträge: 539

BeitragVerfasst am: Sa Nov 01, 2008 2:16 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Oh, dann habe ich Dich gründlich mißverstanden.

EDIT: Oh mann, Stefan, Hallo wach, das war ja eine Geschichte von Sowasaberauch.
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Grüße, Stefan
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uli.paul



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Beiträge: 669
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BeitragVerfasst am: Mo Nov 03, 2008 5:11 am    Titel: Antworten mit Zitat

Hier verwenden so viele Begriffe in "nonkonformen" Zusammenhängen oder schlichtweg falsch, dass man sich ein "dickes Fell" angewöhnt und darüber hinwegliest. Und dann wird man als Ignorant, Nörgler, Quertreiber oder sonst noch was verschrien - nur weil man einmal nachgefragt hat, was der Autor denn eigentlich sagen wollte. Aber das ist kein so moderner Effekt wie manche glauben wollen. Einstein hat dazu eine treffende Bemerkung gemacht: (In meinem Wortlaut)

"Die Dummheit kann nicht ausgerottet werden. Es gibt einfach zu viele Dumme und sie haben das gleiche Stimmrecht wie Sie und ich."
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werner100



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Beiträge: 807

BeitragVerfasst am: Do Aug 27, 2009 10:06 am    Titel: Zur Gravitation Antworten mit Zitat

Was nun die Gravitation betrifft -

Die meisten Gravitations-Theorien sind sehr fehlerhaft, weil sie von einem
Raum-Zeit-Kontinuum ausgehen und es der Gravitation zuordnen, als
sei sie eine der elektromagnetischen Felder gleichgestellte Erscheinung.

Die Gravitation breitet sich aber mit Überlichtgeschwindigkeit aus, -

genau genommen nahezu instantan, was sich auch beweisen lässt.

Dies kann man mit einem einfachen Phasenlauf-Experiment beweisen.
AS-Translation , AS=Austausch-Schritt

Natürlich kann man ein Ereignis mit Raum-Zeitkoordinaten beschreiben,
diese sind aber nicht auf Instantan-Ereignisse anwendbar, weil der Grenz-
wert c dies verhindert.

Darüber hinaus ignoriert das RZK die Existenz eines Primären R-4 mit
4 Orthogonal-Koordinaten.
Die landläufige Ansicht von der "4-ten Dimension" ohne die Zeit ist recht
abenteuerlich und rückständig.

Zunächst ist Zeit eine Orientierungsgrösse (Navigation) und nicht

notwendig zur Beschreibung von Raumstrukturen erforderlich.

Um festzustellen, dass die 3-te Koordinate senkrecht auf der Ebene steht
braucht man keine Zeitangabe.
Darüber hinaus stellt ein Zeitmessgerät keine neue physikalische Qualität
fest, sondern führt nur einen periodisch rotierenden oder schwingenden
Zähler ein.

Ein 3-dim Raum hat wegen seiner geodätischen Krümmung immer eine
4-te Orhogonal-Ausdehnung, ist also stets räumlich 4-dim integriert.

Das wundert nicht, da sich die Welt ganz allgemein als eine symmetrische
Verkörperung von Materie offenbart.

Die völlige Fehleinschätzung der R-4-Ergänzung liegt nun darin,
zu postulieren, sich diese in einem R-3-Bereich vorstellen d.h. reproduzieren
zu wollen.
Das ist Unfug.
Die Darstellung der 4-ten Ausdehnungsrichtung kann nur mit R-3-Mitteln
erfolgen und muss am Ort des R3-Beobachters lediglich mit einem
Reduktions-Schema beschrieben werden, was sehr einfach gelingt.

Die Lichtgeschwindigkeit wird vom Schwerefeld primär erzeugt, und kann
überhaupt nicht materiell aus dem statischen Anfang generiert werden.
Bewegung muss genau so primär vorhanden sein wie Energie - oder kann
sich jemand Energie ohne Bewegung denken oder präsentieren.

Wenn ja, unterliegt er einem schweren Irrtum und übersieht die Bewegung im Mikro-Bereich.
Was die Ausbreitung der Lichtwellen oder EH-Felder betrifft, so werden
sie ausnahmslos von der Dynamik des Schwerefeldes transportiert.

Die Regel lautet:
Das Schwerefeld der Quelle ist der Transporter des abgestrahlten Lichtes.

Darin liegt ja gerade die übergeordnete Stellung des Schwerefeldes, dass
es die ganze Relativität der EH-Ereignisse mit seiner Transporter-Funktion
beherrscht und darum selbt diesen c-Begrenzungen nicht unterstellt ist.

Eigentlich alles eine Selbstverständlichkeit, wenn man mit offenen Augen
durch die Welt geht und sich nicht in Quanten-Phantasien verliert.

Die heutige Teilchen-Physik hat sich meilenweit von den Gesetzen der
Gravitation entfernt - entsprechend fehlerhaft sind damit auch die Modelle
zur Gravitation.

Viel dichter dran sind NEWTON und MAXWELL - der eine für den Kosmos
im grossen der andere für den Kosmos der nicht entarteten E,H-Felder.

Man kann es auch so sagen:
Was interessiert mich das Universum, wenn ich nicht mal bis zum nächsten Stern gelange.

Die bevorzugt 4-dim Ausdehnung des Schwerefeldkörpers erkennt man
sofort an seiner Qualität der Nichtabschirmbarkeit in 3-Dim Raumanteilen.

MfG
Werner100

PS
An der Einseitigkeit der Teilchen-Physik erkennt man auch ihren bürokratisch lobbyistischen
Hintergrund und der folgt nicht den Interessen
der objektiven Neugier, sondern denen des Geldes.
.
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