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Eisenstäbe, Spulen, Magnete und Coler
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rue



Anmeldedatum: 17.05.2004
Beiträge: 335
Wohnort: Kärnten/Österreich

BeitragVerfasst am: Fr März 08, 2013 3:35 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Nun ja, wenn dir das nicht klar ist, ist das dein Problem.

Natürlich ist es mein Problem. Ich habe auch nicht erwartet, dass hier noch irgenwelche verwertbare Informationen auftauchen werden.

Zitat:
Aber ein kleiner Tip am Rande: Dodes hat die Nachbauanleitung für die Primärelemente hier im Forum veröffentlicht.

Primärelement = Batterie, allgemein bekannt. Dafür braucht man keine Anleitung von Dodes, man kauft eine und baut sie versteckt in das vemeintlichte OU Gerät ein. - bravo!
Wenn Dodes tatsächlich an seine Variante mit den Röhrenoszillator, Transduktoren, ect. glaubt, soll er damit in Frieden leben und mir wird es egal sein.
Kurz, für mich ist diese "Anleitung" in Sachen Magnetstromapparat einfach unrealistischer Quatsch.

Zitat:
Wenn du diese aber ignorierst und dafür mit dem Holzhammer Informationen forderst, wirst sie nie bekommen.

Hier ist deswegen nichts zu bekommen, weil nichts vorhanden ist. Der unterschwellige Ratschlag doch zwischen den Zeilen
in Beiträgen woanders zu suchen ist doch nur Ablenkung vom nichts wissen der Platzhirschen hier und praktisch in allen Themen vorhanden.

Bestes und aktuellstes Beispiel die vorangegangene Diskussion der letzten Tage - deine und die neuesten Beiträge von Dodes kann man
einfach nur als hinzugegebenen Senf bezeichnen mit dem sich maximal noch naive Neueinsteiger begeisten lassen.

Leute (Frank, Steve, HC, ...) mit denen eine vernünftige, fundierte Diskussion möglich war sind rar geworden, neue Mitglieder
schreiben nichts mehr. Woran das wohl liegt? Vielleicht an den Top-Writern hier?

Schade um das Forum aber es gibt ja noch andere...

Zitat:
Und ja, ich wußte seit knapp 3 Jahren, daß Dodes den Magnetstromapperat geknackt hatte, allerding nicht wie und das erfuhr ich auch
erst aus seiner, oben schon genannten, Nachbauanleitung.

Na, dann hast du ja auch deinen Frieden und lebtst in Glauben einen Magnetstromapparat jederzeit replizieren zu können (was du natürlich nicht machen wirst)...
_________________
mfG Rüdiger


Zuletzt bearbeitet von rue am Fr März 08, 2013 9:12 pm, insgesamt 2-mal bearbeitet
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Denker



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Beiträge: 519
Wohnort: Bayern 91

BeitragVerfasst am: Fr März 08, 2013 3:43 pm    Titel: Antworten mit Zitat

@Dodes
Weder der Gegentaktoszillator noch das Wasserspiel sind perfekt symetrisch.

Das fängt beim Wasserspiel ja schon mit einem leicht unsymetrischen Wassereinlauf an.

Beim Gegentaktoszillator haben die Bauteile produktionsbedingt auch keine perfekt identische werte, und schon lädt sich ein C ein klein wenig schneller auf als der andere...

LG
_________________
Die Frage ist nicht ob es funktioniert, sondern wie !
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Dodes



Anmeldedatum: 05.04.2008
Beiträge: 761
Wohnort: Dortmund Technologiezentrum

BeitragVerfasst am: Fr März 08, 2013 3:53 pm    Titel: Antworten mit Zitat

@Denker

Ja das ist vollkommen korrekt, der unglaublich winzige Unterschied am
Anfang, ist der Stein des Anstosses.

Aschließend verstärkt sich diese Asymmetrie von selbst und die
Schwingung stabilisiert sich mit ansteigender Amplitude.

@swjss

Kann es sein das Rüdiger kurz vor einer Explosion steht Question

@rue

Bei Rexresearch gibts hunderte von funktionierenden OU Maschinen, vieleicht ist hier ja was für Dich dabei.

Viele Grüße

Dodes
_________________
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rue



Anmeldedatum: 17.05.2004
Beiträge: 335
Wohnort: Kärnten/Österreich

BeitragVerfasst am: Fr März 08, 2013 6:50 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:

Bei Rexresearch gibts hunderte von funktionierenden OU Maschinen, vieleicht ist hier ja was für Dich dabei.

Ich weiß...
Aber ich will kein OU Gerät nachbauen sondern herausfinden wie es Coler gelungen ist unter den Augen
der Engländer seinen MA zu bauen bzw. demonstrieren und sie dabei trotzdem übers Ohr zu hauen.
_________________
mfG Rüdiger
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Dodes



Anmeldedatum: 05.04.2008
Beiträge: 761
Wohnort: Dortmund Technologiezentrum

BeitragVerfasst am: Fr März 08, 2013 9:47 pm    Titel: Antworten mit Zitat

@rue

Ok, ich hatte ja bereits erwähnt das mir bei dem zerlegen der ARMCO-
Eisen - Coler Testspulen eine Merkwürdigkeit aufgefallen ist.

Ich hatte für die Versuche Spulen, wie am Anfang hier ja
aufgebaut, wobei einige nur aus Kern-Papier-Cu-Spule bestanden
ohne das die Spule an den Kern gelötet war und welche wir im Orginal
Kern-Papier-Cu-Spule, wobei aber die Spule an den Kern gelötet war.

Nun ich habe natürlich nach den Versuchen die ganzen Spulen in eine
Box getan und da lagen sie bestimmt 2 Jahre rum.

Nun wollte ich irgendwann die Kerne recyceln, weil ich den Kupferdraht
immer wieder verwende und diesen auf eine Lagerspule zurückwickeln.

Bei den ersten 4 oder 5 Kernen, war nichts ungewöhnliches nach dem
entwicklen wurde das 4-lagige Papier entfernt und alles war so, wie
es auch sein müsste. Dann kamen aber die Kerne dran, wo ich die Spule
an den Kern gelötet hatte und da sah die Sache etwas anders aus.
Nach dem entfernen der Kupferwicklung, konnte man braune Rostflecken
in etwa 1 Cent Stück größe auf/in dem Papier erkennen. Nachdem ich
dann das Papier abgewickelt habe, konnte man auch die braune
Flecken auf dem ARMCO Eisenkern sehen, aber genau nur dort, wo
die Kupferspule drüber gewickelt war, die Enden neben der Wicklung,
waren nur leicht grau oxidiert, aber unter der Wicklung Rost-Braun
(Fe2O3), welche durch das Papier gezogen sind.

Nun erst dachte ich mir, oh sind feucht geworden und das Eisen
hätte einfach zu rosten angefangen, aber die anderen Kerne in der
Box (Kunstoff verschlossen), waren nicht Rost-Braun Exclamation

Und das weckte meine Neugier und stimmte mich nachdenklich, bis
ich dann erkannte das wirklich nur die kontaktierten Kerne betroffen
waren Shocked

Und irgendwann war mir dann klar das es ja logisch ist, der Eisenkern
und die Kupferspule haben ja ein elektrochemisches Potential, aber
es waren ja 4 bis 5 Lagen Papier dazwischen und die Spule bestand aus
Kupferlackdraht, das könnte nie funktionieren. Nun fast richtig, da ich den
Kupferlackdraht immer wieder verwendet habe, ist natürlich ein Teil
der Lackschicht abgeplatzt oder gerissen, was normal ja auch egal
ist, aber hier hat das blanke Kupfer über das Papier mit dem Eisen
reagiert. Ich wusste ja das man auch Zellen mit Papier herstellen
konnte wenn man dieses mit einen Elektrolyten tränkt, aber das
Papier war trocken Exclamation Es konnte also nur die Restfeuchte sein,
die ja immer vorhanden ist und Papier hat auch einen nicht
neutralen PH Wert bzw. war in diesem Fall mit Salzen versehen,
da ich das Papier ja zum wickeln feste anfassen musste, womit
natürlich Salze vom Schweiß auf das Papier übergegangen sind.

Da die Spulen ja z.T. mit dem Kern verlötet waren, ergab das
für dieses Primärlement ja einen Kurzschluss, was aber nicht
schlimm ist, weil es einen extrem hohen Innenwiderstand
besitzt und daher nichts weiter passiert, außer das ein geringer
Strom fließt.

Und man wird es kaum glauben, aber dieses Element hat
sogar einen Namen >>Wiki: Zabonisäule <<

Diese können, wie ich inzwischen nachlesen konnte, sogar einige
Kilovolt erreichen, bei extrem kleinen Abmessungen was für die
Testatika von Bedeutung sein könnte.

Da ich mir auch inzwischen die Dokumente in dem anderen Forum
durchgelesen habe, wo in den Reichsakten von 1925 bis 1926 sogar
von Betrug die Rede ist, vermute ich das Coler das garnicht bewusst
war, das seine Kerne einen Gleichstrom besitzen, denn wenn man sich
die Skizze anschaut, erkennt man, das der eine Kontakt ja unter der
Spule sitzt und das geht nur, wenn ich vor dem Wickeln den Draht
an den Kern löte und damit das noch nicht gewickelte Kernelement
bereits kurzschließe. Bei den anschließenden Prüfmessungen und
auch sonst, kann man keine Spannung messen, denn der Kurschluss
ist wesentlich niederohmiger als der Innenwiderstand des Primärelements,
womit die messbare Spannung gegen null geht. Auch kann ich keinen
Strom messen, denn der Kontaktierungsdraht in dem jetzt ein
Kurzschlussstrom von wenigen µA bis max mA fließt, liegt ja unter
der Wicklung Laughing

Jetzt hatte ich ja bereits auf den Transduktor gedeutet, der wenn man
den Text gelesen hat, ja Gegenphasig aufgebaut sein muß, damit zwei
Felder sich immer symmetrisch aufheben. Wenn man sich die Kerne
von Coler anschaut, fällt auf das die mal linkgängig und mal rechtsgängig
gewickelt wurden, was elektrotechnisch garnicht von nöten ist, weil ich
ja auch die Anschlüsse einfach vertauschen könnte und der Strom damit
andersrum durch die Spule fließt und damit ein gegenläufiges Feld
erzeugt, wenn aber die Spule als Primärelement fungiert, spielt es eine
Rolle, denn die ist dann immer positiv und dann kann ich tatsächlich
nur durch den Wicklungssinn die Polarität des Feldes ändern Exclamation

Nun jetzt muß man noch wissen das man nicht unbedingt einen
Transduktorkern in die Sättigung treiben muß, es reicht wenn er
in etwa zu 40% vormagnetisiert ist (Magnet), damit sich die
Hystereskennlinie im nicht linearen Bereich befindet.

Ist ein bißchen wie mit einem Transistor in Emitter-Schaltung, mit dem
ich ein Wechselspannungssignal verstärken will, hier wird der Arbeits-
punkt ja auch in die Mitte der Kennlinien gesetzt.

Nun ergeben zwei Kern links-rechts eine symmetrische Gegentakt-
schaltung, die durchaus in der Lage ist ein Wechselspannungssignal
symmetrisch zu verstärken. Ggf ist das aber garnicht von nöten,
denn es gibt noch eine weitere, viel einfachere Methode Exclamation

Der Eisenkern ist ja magnetostriktiv Exclamation womit er sich übertrieben
bezeichnet in Umfang und Länge ja je nach Flussdichte verändert.
Wenn die Spule feste gewickelt wurde, dann würde der Kern bei
abnehmender Flussdichte sich verkürzen und dabei im Umfang zunehmen,
das wird auch im geringen Maße den Druck auf das Papier ändern,
welches bei steigendem Druck an Leitfähigkeit gewinnt und damit
den Innenwiderstand des Primärelements vermindert, wodurch der
Stromfluss zunimmt. Durch den größeren Strom, wird jetzt eine
stärkeres Feld in der Spule erzeugt, welches die Flussdichte
wieder steigert, wodurch der Kern wieder länger und dünner wird. Cool

Auch hier zeigt sich ein schwingungsfähiges Gebilde Laughing

Kommen wir nun auf die Leistungsfähigkeit, nun normal ist die
Leistung sehr sehr gering, aber der Schwingkeis bei Coler ist ja
ein Serienschwingkreis und genau diese Kreise sind für ihre
Spannungsüberhöhung im Resonanzfall zwischen L und C berüchtigt.
Diese Ionisationsspannung kann nun die chemischen Eigenschaften,
durch Ionenbildung im Papier beeinflussen, wodurch der Innenwiderstand
weiter sinkt und der Stom in Primärelement weiter ansteigt.

Auf genau diesen Umstand habe ich bereits Sowasaberauch im
Testatika Thread hingewiesen, das die Platten aus Al und Cu, durch
Ionisierung des Gases dazwischen als Primärelement funktionieren
und bei der Testatika sogar große Leistungen erzeugen können,
neben der ungewöhnliche dicken Bodenplatte, wo natürlich auch
jede Menge Schichten einer Zambonisäule reinpassen würden,
die direkt ein HV-DC liefert Shocked

Was sein Hulk auf das Norrby Patent grade angeht nun ja, warum haben
die wohl verzinkten Exclamation Kupferdraht für die Spule genommen, die
zwischen den Kupferplatten lag und den Abstand mit Papier
hergestellt Rolling Eyes

Auch hier wurde dann wohl eine HV Ionisierung erzeugt, das wird ja
sogar beschrieben beim Stromerzeuger das man das spüren konnte
und welch ein Wunder, der Innenwiderstand zwischen Zink-Draht
und Kupferplatte sinkt und die Primärzelle(n) konnte(n) ihre Arbeit
verrichten und einen großen Strom liefern. Laughing

Auffällig sind auch die folgenden ,,Freie-Energie'' Maschinen:

>> Roy J. MEYERS Absorber <<

Zink- und Kupferplatte oben am Mast und die Schaltung besitzt
lange Eisendrähte (Induktivitäten), zwei Kapazitäten was wieder
einen Serienschwingkreis ergibt und zwei ,,Zerhacker'' zum pulsen.

>> Kapanadze Free Energy Generator <<

Hier gräbt er gerne Autokühler (Messing) etc im Boden ein und erdet
den Gegenpol gerne gegen eine gute Hauserdung (Stahlband).
Der Rest ist wieder ein ,,Schwinger'' der fleissig Ionen ins Erdreich
pumpt, womit natürlich auch diese ,,Erd-Batterie'' sehr gute Leistungen
erzielen kann, mal was aus der Neuzeit Wink

Ja das ist das bisherige Resümee von mir, es gibt also in der Tat
,,Freie-Energie'' Maschinen, allerdings setzen diese nur die Energie
der chemischen Naturgesetze frei Wink

Viele Grüße

Dodes
_________________
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rue



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Beiträge: 335
Wohnort: Kärnten/Österreich

BeitragVerfasst am: Sa März 09, 2013 6:40 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Wow - mit einer derart ausführlichen Resumee hatte ich ja nicht mehr gerechnet - schönen Dank,
hiermit ist einer fundierten Diskussion wieder Nährboden gegeben worden. Smile

Was Du schreibst ist jedenfalls interessant und könnte sicher bei einigen OU-Geräten anwendung finden.
Aber bleiben wir mal bei Coler bzw. deinen Erkenntnissen.

Zitat:
Nun fast richtig, da ich den
Kupferlackdraht immer wieder verwendet habe, ist natürlich ein Teil
der Lackschicht abgeplatzt oder gerissen, was normal ja auch egal
ist, aber hier hat das blanke Kupfer über das Papier mit dem Eisen
reagiert.

Also wenn ich das richtig verstanden habe, ist genau dort wo der Lack fehlte ein
Rostfleck am Fe-Kern entstanden?

Zitat:
Da die Spulen ja z.T. mit dem Kern verlötet waren, ergab das
für dieses Primärlement ja einen Kurzschluss, was aber nicht
schlimm ist, weil es einen extrem hohen Innenwiderstand
besitzt und daher nichts weiter passiert, außer das ein geringer
Strom fließt.

Das mit dem Kurzschluss ist natürlich eine blöde Sache, die eine Nutzung der erzeugten Energie
verhindert - hm Rolling Eyes .

Zitat:
Da ich mir auch inzwischen die Dokumente in dem anderen Forum
durchgelesen habe, wo in den Reichsakten von 1925 bis 1926 sogar
von Betrug die Rede ist, vermute ich das Coler das garnicht bewusst
war, das seine Kerne einen Gleichstrom besitzen

Wenn man den Quellen Glauben schenkt hat es 1926 den Magnetstromapparat noch gar nicht
gegeben. Erst 1933 taucht dieses Teil auf. Meiner Ansicht haben Coler und Unruh ein
Demo-Gerät gebraucht mit dem sie bei Inverstoren vorstellig werden konnten. Der viel
früher in Erscheinung tretende "Stromerzeuger" sorgte ja mangels "Zuverlässigkeit"
für wachsense Skepsis. Da musste was Neues her - in dem die essentiellen Bauteile
(Die Spulen mit stromduchflossenem Magnetkern) offensichlichen Energiegewinn suggerieren - Twisted Evil

Zitat:
...denn der Kontaktierungsdraht in dem jetzt ein
Kurzschlussstrom von wenigen µA bis max mA fließt, liegt ja unter
der Wicklung

Wenn es nur so "große" Ströme wären - unter dem Link zu Wiki findet man als Größenangabe nA...Sad

Zitat:
Jetzt hatte ich ja bereits auf den Transduktor gedeutet, der wenn man
den Text gelesen hat, ja Gegenphasig aufgebaut sein muß, damit zwei
Felder sich immer symmetrisch aufheben. Wenn man sich die Kerne
von Coler anschaut, fällt auf das die mal linkgängig und mal rechtsgängig
gewickelt wurden, was elektrotechnisch garnicht von nöten ist, weil ich
ja auch die Anschlüsse einfach vertauschen könnte und der Strom damit
andersrum durch die Spule fließt und damit ein gegenläufiges Feld
erzeugt, wenn aber die Spule als Primärelement fungiert, spielt es eine
Rolle, denn die ist dann immer positiv und dann kann ich tatsächlich
nur durch den Wicklungssinn die Polarität des Feldes ändern Exclamation
.....
....
Nun ergeben zwei Kern links-rechts eine symmetrische Gegentakt-
schaltung, die durchaus in der Lage ist ein Wechselspannungssignal
symmetrisch zu verstärken.


Gut, ein Transduktor hat einen Steuerkreis, bei dem mit Gleichstom mal quasi ein
Arbeitspunkt auf der B/H-Kennlinie eingestellet wird und einen Lastkreis, in dem
der zu steuernde Wechselstrom fließt.
Ich versteh jetzt leider nicht wo du da beim MA einen Gegentaktoszillator sehen willst,
ein Bild wär ev. hilfreich.

Zitat:

Der Eisenkern ist ja magnetostriktiv womit er sich übertrieben
bezeichnet in Umfang und Länge ja je nach Flussdichte verändert.
Wenn die Spule feste gewickelt wurde, dann würde der Kern bei
abnehmender Flussdichte sich verkürzen und dabei im Umfang zunehmen,
das wird auch im geringen Maße den Druck auf das Papier ändern,
welches bei steigendem Druck an Leitfähigkeit gewinnt und damit
den Innenwiderstand des Primärelements vermindert, wodurch der
Stromfluss zunimmt. Durch den größeren Strom, wird jetzt eine
stärkeres Feld in der Spule erzeugt, welches die Flussdichte
wieder steigert, wodurch der Kern wieder länger und dünner wird.


(Übertriebene Erwartung)³ - Wiki spuckt für die Längenänderung 10 bis 30 µm/m aus, also skaliert für
die 100mm Stäbe vom MA 1 bis 3 µm. (Das natürlich bei einem magn. Fluss von 0 bis zu Sättigung.)
Mit zu den zu erwartenden nA...mA die in der Wicklung fließen erreicht man mal grob abgeschätzt
max. 0,1% der möglichen Flussänderung, d.h eine Längenänderung von 1..3nm was etwa dem Durchmesser
von 1...3 Atomen entspricht. Fazit: Modulationseffekt praktisch 0.


Zitat:
Kommen wir nun auf die Leistungsfähigkeit, nun normal ist die
Leistung sehr sehr gering, aber der Schwingkeis bei Coler ist ja
ein Serienschwingkreis und genau diese Kreise sind für ihre
Spannungsüberhöhung im Resonanzfall zwischen L und C berüchtigt.


Stimmt. Die Überhöhung im Resonanzfall nennt man "Güte". Werte um 100 sind praktikabel.
Nur sind ja beim MA mehrere Magnetspulen mit leitendem Kern mit im Schwingkreis.
Leitende Kerne sind aber leider ziemliche Gütekiller. Im MA würde ich mal grob schätzen,
das von 100 noch 10 übrigbleiben. Ab besten Wäre es wenn die Magnetspulen ein satter KS wären und das f-bestimmede Teil nur die Koppelspule.

Zitat:

Diese Ionisationsspannung kann nun die chemischen Eigenschaften,
durch Ionenbildung im Papier beeinflussen, wodurch der Innenwiderstand
weiter sinkt und der Stom in Primärelement weiter ansteigt.

Dazu sag ich mal nur so viel, dass Schätzungsweise für die Errzeugung eins magn. Flusses von 40%
der Sättigung mal eine deutlich höhere Windungszahl und Ströme in der Größenordung
von Ampere braucht. wenn das Primärelememt noch ein paar nA mehr in ein paar Windungen spendiert
ist das schlicht bedeutungslos.

Zitat:

Auf genau diesen Umstand habe ich bereits Sowasaberauch im
Testatika Thread hingewiesen, das die Platten aus Al und Cu, durch
Ionisierung des Gases dazwischen als Primärelement funktionieren
und bei der Testatika sogar große Leistungen erzeugen können,
neben der ungewöhnliche dicken Bodenplatte, wo natürlich auch
jede Menge Schichten einer Zambonisäule reinpassen würden,
die direkt ein HV-DC liefert.

Diese Zambonizellen bergen natürlich Potetial für eine Langzeitenergiequelle - in dem
was ich darüber in Erfahrung gebracht soll auch eine Uhr geben die damit betriben wird und
das schon 147 Jahre... Cool
Aber bei einer dicken Bodenplatte tut es auch eine Großpackung Trockenbatterien aus dem nächstgelengen
Elektromarkt...

Zitat:
Was sein Hulk auf das Norrby Patent grade angeht nun ja, warum haben
die wohl verzinkten Exclamation Kupferdraht für die Spule genommen, die
zwischen den Kupferplatten lag und den Abstand mit Papier
hergestellWas sein Hulk auf das Norrby Patent grade angeht nun ja, warum haben
die wohl verzinkten Exclamation Kupferdraht für die Spule genommen, die
zwischen den Kupferplatten lag und den Abstand mit Papier
hergestell


Norrby wollte eigentlich keinen Energierzeuger patentieren, sondern einen Wechselrichter ohne
mech. Teile. Erst Unruh hat daraus einen "Stromerzeuger" gemacht mit dem er auf Investorensuche gegangen ist.

----------

Abschließend noch eine Leistungsbilanz abseits von den ganzen angesprochenen möglichen gizmos:

Gewonnen Leistung aus den Primärzellen 6x 0,8V*1uA (hoch geschätzt) = 4,8uW
(wird leider wegen dem Dauerkurzschluss verbraten...)

Benötigte Leistung im "Mavometer" (Ri=500 Ohm) bei 0,45V Anzeige = 0,45²/500 = 405uW
(Dazu kommen natürlich noch die wirkungsgradbedingten Versluste in den gizmos)

Woher kommt also de benötigte Leistung????

Ernüchternd oder? Crying or Very sad
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mfG Rüdiger
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Sowasaberauch



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Beiträge: 833

BeitragVerfasst am: Sa März 09, 2013 7:47 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Hui, da ist man kurz weg, und schon ist der Thread richtig aktiv geworden...LOL.

Was ich ja im anderen Forum speziell bemerkte, ist dass Coler verzinnten Kupferdraht für die Flachspulen genommen hat, obwohl er Kupferlackdraht mit dem gleichen Durchmesser zu Verfügung hatte, und auch für die Magnetspulen verwendet hat.
Ich persönlich glaube auch, dass hier ein galvanischer Effekt beteiligt war. Sonst gibt es für mich schlicht keine brauchbare Erklärung dafür. Da Coler ja von den Engländern genau an Material haben konnte, was er wollte. Also hat er mit hoher Wahrscheinlichkeit eben diesen verzinnten Kupferdraht für die Flachspulen explizit verlangt.

Die Frage ist halt, ob die Flachspule direkt, ohne Isolation kontakt mit den Platten hatte. Dann hätte man ganz klar eine grosse Batterie.
Die Frage ist ja, was genau mit dem "synthetic bonded paper boards" gemeint ist. Sicherlich war das ein ziemlich dickes Material (fast 10mm). Heute würde man darunter wohl FR2-Platinen-Material verstehen. Aber gab es das zu dieser Zeit schon? Und ich hätte noch dieses noch nie in dieser Dicke gesehen...
Dass 28 Stück davon gelistet sind, bei 28 Platten, spricht stark dafür, dass diese irgendwo bei den Platten verbaut wurden. Vielleicht als Spacer? Bei 10mm Dicke und etwas weniger als 1 Zoll Abstand zwischen den Platten würde das bedeuten, dass die Flachspule genau in der Mitte zwischen 2 Platten gewesen wäre.
Und/Oder er hat die Platten ausgeschneidet und diese doppellagig als Spacer zwischen den Kupferplatten benutzt.

Zitat:
Norrby wollte eigentlich keinen Energierzeuger patentieren, sondern einen Wechselrichter ohne
mech. Teile. Erst Unruh hat daraus einen "Stromerzeuger" gemacht mit dem er auf Investorensuche gegangen ist.


Naja, für was Norrbys Patent wirklich sein soll, wird eigentlich aus dem Patent-Text nicht wirklich klar. Speziell da das englische und das französische Patent hier nicht dasselbe sagen. Das eine Patent sagt, dass mehr Leistung generiert wird, das andere Patent, dass mehr Spannung generiert wird.
Aber da bereits das Norby-Patent diesen seltsamen Aufbau hat, vermute ich schon, dass Norby wahrscheinlich auch dieses Prinzip gemeint hat.
Sonst macht für mich diese Flachspulenanordnung einfach keinen Sinn.

Es ist generell höchst unklar. Wie der Ablauf der Geschichte bzgl dieses Patents war. Hat Norrby eine Vorführung von von Unruh gesehen (welche er ja fleissig gab, um Sponsoren zu finden)? War Norrby nur ein Strohmann für die Patentanmeldung? Oder hat wirkliich von Unruh einfach nur Norrbys Patent kopiert?
Auch wird erwähnt, dass von Unruh sehr paranoid bzgl. Details war, weil er schlechte Erfahrungen gemacht habe. Vielleicht ist ja eben gerade hier der Grund: Norrby...

Interessant ist ja auch, dass auch die Engländer zum Schluss von einem Betrug ausgehen. Sie vermuten, dass die Spannung beim Magnetstromapperat von einer galvanischen Reaktion im Lampenhalter ausgeht.

Die Offtopic Frage bzgl. der Testatika ist hier, konnte er wirklich soviel Energie aus so einem kleinen Raum holen? Spezielle wenn er nur Ionen als Elektrolyt genommen hätte? Wobei es da sowieso noch ein Problem gibt, da die normale Ionisierungsenergie für die Ionen viel höher ist, als man damit dann bei einer galvanischen Reaktion zurückbekommen würde...Und gerade die Leistungsausbeuten bei Ionen als Elektrolyte extrem niedrig sind, es sei denn man schafft es unglaubliche Mengen zu ionisieren, aber woher die Energie dafür nehmen?
Ein Möglichkeit welche man sich eventuell vorstellen könnte wäre, dass er schlicht die Magnete benutzt um eine magnetische Flasche zu erhalten, welche Ionen auffängt und einschliesst, und dann eben die beiden Metalle in dieses Feld hält. Darüber habe ich ja auch schon philosophiert...aber ich glaube ehrlich nicht, dass man damit brauchbare Ionenkonzentrationen bekommen kann. Zudem wurden ja hunderte von Volt gemessen, was eine normale galvanische Reaktion zwischen zwei Metallen eigentlich ausschliesst. Deshalb ging meine Vermutung eher in die Richtung, dass die Ionen im Magnetfeld entsprechend driften und so die Spannung zustande kommt, und man die verschiedenen Metall nur nimmt, um verschiedene Oberflächen-Ionen zu bekommen. Aber ich bin jetzt schon zu Offtopic geworden...Sorry!
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Dodes



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BeitragVerfasst am: Sa März 09, 2013 11:01 pm    Titel: Antworten mit Zitat

@rue

Zitat:
Gewonnen Leistung aus den Primärzellen 6x 0,8V*uA (hoch geschätzt) = 4,8uW


Ja genau, bei einer frischen trockenen Zelle. Mit etwas ,,Anhauchen''
schießt der Strom sofort in den µA/mA Bereich und wenn Du auf die
Zelle pisst, dann biste im Ampere Bereich Shocked

Die Kapazität würde ich mit etwa 1Ah schätzen wollen.

Zitat:
(wird leider wegen dem Dauerkurzschluss verbraten...)


Ja der aber glücklicherweise ein Magnetfeld mit der Spule erzeugt,
welches in den Nachbarspulen bei Modulation eine Spannung induzieren
kann. Very Happy

@Sowasaberauch

Na wieso sind Ionen Offtopic, statt sich darüber zu ärgern das es eine
natürliche Erklärung für das Auftauchen und verschwinden von OU
Maschinen in der Vergangenheit und Neuzeit gibt, steckt doch eine
Menge Erkenntnis im ganzen und außerdem hat es als Hobby mehr
Spaß gemacht, als eine Modelleisenbahn auf dem Dachboden zu
bauen, das trifft hier auch auf die Testatika zu.

Viele Grüße

Dodes
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BeitragVerfasst am: So März 10, 2013 1:09 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Dodes hat Folgendes geschrieben:
@rue

Ja genau, bei einer frischen trockenen Zelle. Mit etwas ,,Anhauchen''
schießt der Strom sofort in den µA/mA Bereich und wenn Du auf die
Zelle pisst, dann biste im Ampere Bereich Shocked

Die Kapazität würde ich mit etwa 1Ah schätzen wollen.


Das wäre noch ein Experiment der einfachen Art, herauszufinden wieviel ein derartiges Primärelement wirklich liefern kann, bevor weiter um des Kaisers Bart diskutiert wird.


Zitat:

Ja der aber glücklicherweise ein Magnetfeld mit der Spule erzeugt,
welches in den Nachbarspulen bei Modulation eine Spannung induzieren
kann.


Prinzipell ja - praktisch nein , siehe oben
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Dodes



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BeitragVerfasst am: So März 10, 2013 1:51 pm    Titel: Antworten mit Zitat

@rue

Zitat:
Das wäre noch ein Experiment der einfachen Art, herauszufinden wieviel ein derartiges Primärelement wirklich liefern kann, bevor weiter um des Kaisers Bart diskutiert wird.


Immer her damit, ich denke alle hier würden sich über praktisch
sauber durchgeführte Messreihen und Bilder der Versuche sehr freuen Very Happy

Zitat:
Prinzipell ja - praktisch nein , siehe oben


Da möchte ich Dich ruhig in Deinem Glauben belassen, es ist nicht
meine Aufgabe hier zu missionieren Wink

Viele Grüße

Dodes
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BeitragVerfasst am: So März 10, 2013 5:01 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Glauben tun hier Andere. Was ich geschrieben habe hat nichts mit Glauben zu tun,
sondern ist das Resultat von Abschätzungen aus physikalischen Gegebenheiten Wink

sowasaberauch hat Folgendes geschrieben:

Interessant ist ja auch, dass auch die Engländer zum Schluss von einem Betrug ausgehen. Sie vermuten, dass die Spannung beim Magnetstromapperat von einer galvanischen Reaktion im Lampenhalter ausgeht.

Da war mir nicht klar was gemeint ist, beim MA ist ja nirgends eine Lampe im Schlaltplan Confused
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BeitragVerfasst am: Mi März 13, 2013 10:56 am    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:

Immer her damit, ich denke alle hier würden sich über praktisch
sauber durchgeführte Messreihen und Bilder der Versuche sehr freuen


Aufgrund dieser Anregung von Dodes hab ich so ein Primärelement wie es bei Colers MA
Verwendung finden hätte können gebastelt. Das Element besteht aus einem Stahlkern (St60),
100mm x d10mm einem darauf gewickelten Stück Papier eines 90x90mm eines Notizzettelblocks
und darauf gewickelten blanken Kupferdraht. Der Draht ist nicht
mit dem Stahlkern verbunden.

Es wurden Leerlaufspannung und Kurzschlussstrom gemessen, beides 0.
Das verwendete Messgerät hat einen Innenwiderstand >1GOhm und löst 1nA bei der Strommessung auf.

Dann hab ich das Teil in eine 5%-Kochsalzlösung gelegt und anschießend beim Trocknen
in verschiedenen Zeitabständen Kurzschlusstrom und Leerlaufspannung gemessen:

Code:

Zeit [h:m]  Zustand     I_ks [A]    U_o [V]
0:00        eingetaucht 5,40E-03    0,39
0:05        nass        4,10E-03    0,390
0:20        trocknend…  3,50E-03    0,390
0:35        trocknend…  2,70E-03    0,390
0:50        trocknend…  2,20E-03    0,380
1:20        trocknend…  1,70E-03    0,370
1:50        trocknend…  1,35E-03    0,365
2:20        trocknend…  1,20E-03    0,365
2:50        trocknend…  1,05E-03    0,365
3:20        trocknend…  9,50E-04    0,370
7:10        trocknend…  8,40E-04    0,370
10:20       trocknend…  6,70E-04    0,380
12:20       trocknend…  5,70E-04    0,375
21:20       trocknend…  4,00E-05    0,300
23:20       trocknend…  2,00E-06    0,220
27:20       trocken     2,00E-08    0,030


Ein Bild des Messaufbaus:



Trockene Zeiten sind also schlechte Zeiten für derartige Primärelemente in OU-Geräten.

Fortsetzung folgt...
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mfG Rüdiger


Zuletzt bearbeitet von rue am Do März 14, 2013 10:34 am, insgesamt 5-mal bearbeitet
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Dodes



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BeitragVerfasst am: Mi März 13, 2013 11:55 am    Titel: Antworten mit Zitat

@rue

Danke.

Pass auf den PH Wert auf, wenn Du ,,modernes'' Papier verwendest!

Zitat:,,Die Holzschliffpapiere erwiesen sich wegen der in der Schliffmasse enthaltenen Restanteile verschiedener saurer Substanzen als problematisch. Diese Säureanteile stammen aus dem chemischen Aufschlussprozess, der für die Behandlung des zerfaserten Holzstoffes (Lignocellulose) im industriell verbreiteten Sulfitverfahren zwangsläufig benötigt wird. Aus der Schwefligen Säure und ihren Salzen entstehen durch Luftoxidation und Hydrolyse reaktionsrelevante Mengen an Schwefelsäure. Durch die anhaltende Luft- und Luftfeuchteeinwirkung bilden sich weiterhin organische, chemisch sehr aktive Substanzen im Papier''

Der sollte so, bei 4,5 bis 5,0 liegen, also mit schwefliger Säure passend absenken. Exclamation

Details zu dem Papierproblem zu der Zeit >>> Säurefraß von Papier <<<

Viele Grüße

Dodes
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rue



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BeitragVerfasst am: Do März 14, 2013 10:02 am    Titel: Antworten mit Zitat

Anbei die Fortsetzung des obigen Tests, hier wurde zwischen den einzelnen Messungen das Element im Kurzschluss betrieben.

Code:

Zeit [h:m]  Zustand     I_ks [A]    U_o [V]
27:20       trocken     8,00E-09    0,030
36:20       trocken     5,00E-09    0,022
46:50       trocken     6,00E-09    0,023
60:00       trocken     2,00E-09    0,020     


Anhand der kleinen Leerlaufspannung liegt nahe, dass der Großteil des
Stromes der Selbstenladung zuzuschreiben ist.

Interessant wäre jetzt noch das Ganze mit "saurem" Papier zu wiederholen.
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mfG Rüdiger
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Dodes



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BeitragVerfasst am: Sa März 16, 2013 11:01 am    Titel: Antworten mit Zitat

@rue

Das sind doch mal Leistungsdaten für den MA Wink

Das stimmt fast mit unserer Tabelle überein, fehlt noch das Alaun und die schweflige Säure. Leider ist der Schwefel und das Alaun heute nicht mehr geliefert worden Crying or Very sad



Pmax ca. 29mW, das Mavometer benötigt für einen Vollausschlag 0,2mW

>> BA Mavometer <<

Gruß Dodes
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