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Eisenstäbe, Spulen, Magnete und Coler
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Sowasaberauch



Anmeldedatum: 09.04.2008
Beiträge: 833

BeitragVerfasst am: Fr März 01, 2013 1:48 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Wow, Vielen Dank!!!

Was für ein Fund. Ich hab zwar erst die ersten 3 Seiten gelesen, aber bereits die haben es in sich. Speziell die Reichskanzlei-Akten werfen ein völlig neues Bild auf Coler.
So wie es also nun aussieht ist die ganze Erfindung gar nicht auf Colers Mist gewachsen, sondern eine Erfindung von Unruh...Wow...
Irgendwie seltsam dass Coler davon im BIOS report nichts gesagt hat. Vielleicht wollte er seine eigene Stellung gegenüber den Engländern etwas verbessern?
Ich werd jedenfalls weiterlesen...

Nochmals vielen Dank!

Edit:
So jetzt bin ich durch. Eigentlich hätte ich ja Heute Nachmittag arbeiten sollen, aber es war einfach zu spannend Rolling Eyes .
Werde da wohl dafür am Wochenende noch was arbeiten...

Die ganze Geschichte ist wirklich sehr interessant und ein Muss für jeden Interessierten.
Speziell interessant ist auch die detailliertere Beschreibung des Stromerzeugers im 2. BIOS report (AVIA report).
Jetzt wissen wir also, was nach dem BIOS report noch alles passiert ist, was wir uns ja alle immer gefragt haben...

Aber etwas ernüchternd ist die ganze Sache schon. Speziell wenn man die Untersuchung des Gerätes in den Reichskanzlei-Dokumenten ansieht, wo klar gezeigt wurde, dass der Apperat nicht mehr Energie erzeugt, sondern dass einfach die Strom-Messer nicht korrekt in die Schaltungen integriert wurden, und man deshalb nicht die korrekten Ströme gemessen hat. Ihre eigenen Messungen zeigten klar, dass der Apperat viel mehr Strom aus den Batterien zieht.

Auch steht später im AVIA report, dass Nach Ihrer Meinung die Spannung beim Versuch mit dem von Coler gebauten Magnetstromapperat dadurch zustande kam, dass es eine galvanische Reaktion im Lampenhalter gab (mit Tee als Elektrolyt).

Auch interessant ist, wieviel Geld Coler für die Forschung daran bekommen hat. Das war schon enorm viel.
Da kann wirklich niemand behaupten, FE-Forscher wurden schon immer bewusst abgesägt.
Auch danach in England, wurde er ja von den Engländern bezahlt um einen Stromerzeuger zu bauen...
Auch interessant ist, dass es diesen letzten Stromerzeuger scheinbar noch geben muss (irgendwo in Norwegen...).


Zuletzt bearbeitet von Sowasaberauch am Fr März 01, 2013 10:38 pm, insgesamt einmal bearbeitet
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rue



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Beiträge: 335
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BeitragVerfasst am: Fr März 01, 2013 8:40 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Ja wirklich spannend und ernüchternd zugleich, man muss die Geschichte schon mehrmals lesen
dass man die Zusammenänge kapiert.

Zitat:

So wie es also nun aussieht ist die ganze Erfindung gar nicht auf Colers Mist gewachsen, sondern eine Erfindung von Unruh...Wow...

Nein, es war auch nicht Unruh, der hat sich ja nur das Patent von Norrby zunutze gemacht. Ob Norrby jemals seinen
Apparat zum laufen gebracht hat, geht jetzt nicht hervor, aber das bezweifle ich. Offensichtlich kursierte damals
das Gerücht, dass man mit gesättigten Magnetkernen einen Schalt- oder Gleichrichteffekt erzielen kann, was
ja offensichtlich für die Funktion des Stromerzeugers von Nöten ist.

Zitat:
So jetzt bin ich durch. Eigentlich hätte ich ja Heute Nachmittag arbeiten sollen, aber es war einfach zu spannend Rolling Eyes .
Werde da wohl dafür am Wochenende noch was arbeiten...
mir ist es ähnlich ergangen Wink

Zitat:

Speziell interessant ist auch die detailliertere Beschreibung des Stromerzeugers im 2. BIOS report (AVIA report).
Jetzt wissen wir also, was nach dem BIOS report noch alles passiert ist, was wir uns ja alle immer gefragt haben...

Naja, wenn man es unbedingt hätte wissen wollen, hätte man sich ja nur den 2. BIOS Report besorgen müssen, dessen
Existenz war ja nicht wirklich was neues. Aber die OU-Gläubigen hören wohl lieber ihren Predigern zu...

Was den Magnetstromapparat betrifft, halt ich mal an meiner eigenen Theorie mit dem russischen Langwellensender fest.
Unruh und Coler brauchten ja nachdem sie mit den nicht funktionierenen Stromerzeuger kein Potential für neue
Investoren hatten was für ihre Reputation. Just im Jahr 1933 kamen sie mit dem "funktionierenden" Magnetstromapparat
daher. Ziemlich genau im gleichen Zeitraum geht in Russland ein 500kW Sender auf der Frequenz 174kHz in Betrieb.
Ob das nur Zufall war?

Zumindest wäre es eine Herausforderung wenigstens den Magnetstromapparat zum Laufen zu kriegen, auch wenn kein OU im Spiel ist.
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mfG Rüdiger
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Sowasaberauch



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Beiträge: 833

BeitragVerfasst am: Fr März 01, 2013 9:32 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Nein, es war auch nicht Unruh


Lol, da war ich wie erwähnt erst auf Seite 3 als ich das geschrieben habe Wink
Ein paar Stunden später sah die Geschichte dann schon kompletter aus
Laughing

Zitat:
Was den Magnetstromapparat betrifft, halt ich mal an meiner eigenen Theorie mit dem russischen Langwellensender fest.


Zumindest beim Magnetstromapperat wurde die Leistung AFAIK ja nie angegeben, sondern nur eine Spannung. Insofern gäbe es da einige Möglichkeiten.

Zitat:
Naja, wenn man es unbedingt hätte wissen wollen, hätte man sich ja nur den 2. BIOS Report besorgen müssen, dessen
Existenz war ja nicht wirklich was neues.


Also zumindest ich hatte zuvor noch nie etwas vom AVIA report gewusst. Sonst hätte ich den schon lange selbst einmal angefordert.

Zitat:
Unruh und Coler brauchten ja nachdem sie mit den nicht funktionierenen Stromerzeuger kein Potential für neue
Investoren hatten was für ihre Reputation. Just im Jahr 1933 kamen sie mit dem "funktionierenden" Magnetstromapparat
daher.


Das trifft sich wirklich schon auffällig! Was für ein glücklicher Zufall (oder eben doch nicht?Wink).
Aber es ist schon unglaublich, dass die Skizze des Stromerzeugers im Reichskanzlei-Bericht genau dem Schema des Norrby Patents entspricht. Und da dies ein wirklich verworrenes Schema ist, ist es IMHO sehr unwahrscheinlich, dass das ein Zufall ist.


Zuletzt bearbeitet von Sowasaberauch am Fr März 01, 2013 10:37 pm, insgesamt einmal bearbeitet
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rue



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BeitragVerfasst am: Fr März 01, 2013 9:50 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Sowasaberauch hat Folgendes geschrieben:

Also zumindest ich hatte zuvor noch nie etwas vom AVIRA report gewusst. Sonst hätte ich den schon lange selbst einmal angefordert.


*räusper* - ich verweise mal dezent auf diesen mittlerweile schon etwas ältern Beitrag in diesem Fred...

Nur mich hat es dann nicht mehr so interessiert, da für mich schon aus dem ersten BIOS Report hervorging, dass der Stromerzeuger nur ein Fake ist.
Coler selbst hatte ihn ja bei den Briten innerhalb von Monaten nicht zum Laufen bringen können - wie soll es dann ein anderer schaffen
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mfG Rüdiger
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Sowasaberauch



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BeitragVerfasst am: Fr März 01, 2013 10:23 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Lol, da muss ich zu meiner Schande gestehen, dass ich mich Mal vor einiger Zeit abgeklinkt habe von dieser Coler-Diskussion, als es für mich in eine uninteressante Richtung ging. Deshalb hab ich das wohl nicht mitbekommen...

Wie hast Du das denn dazumals erfahren?
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rue



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BeitragVerfasst am: Fr März 01, 2013 10:37 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Ganz einfach, ich wollte wissen ob es den 1. BIOS Bericht tatsächlich gibt.
Da war es naheliegend in britischen online-Archiven zu stöbern und schwuppdiwupp - da scheinten zwei Akten in denen Coler vorkam, auf.
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mfG Rüdiger
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Sowasaberauch



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BeitragVerfasst am: Sa März 02, 2013 7:25 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Mal 'ne kleine Frage bzgl der 500kW Sendestation:

Wie stark ist 500kW im Vergleich zu heutigen Stationen und im Vergleich zu Sendestationen in der damaligen Zeit?

Edit: Ah OK, hab herausgefunden, dass der stärkste heutige deutsche LW Sender mit 2MW sendet. Leider hab ich nichts konkretes gefunden, wie hoch die Sendeleistungen 1933 waren. Ob damals die 500kW herausragend viel waren, im Vergleich zu anderen Stationen?
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Dodes



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Wohnort: Dortmund Technologiezentrum

BeitragVerfasst am: Sa März 02, 2013 11:46 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Moin zusammen.

Was für Sowasaberauch:

Radio hören ohne Strom

Gruß Dodes
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rue



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BeitragVerfasst am: So März 03, 2013 10:26 am    Titel: Antworten mit Zitat

Der Sender taucht u.a. da in der Liste von 1934 auf.

Demnach war er damals mit Abstand der stärkste Sender in Europa (Welt?)
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mfG Rüdiger
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Sowasaberauch



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BeitragVerfasst am: So März 03, 2013 10:52 am    Titel: Antworten mit Zitat

@Rue: Vielen Dank!
Wow, das spricht schon Bände. Der 2. Platz hat nur 150kW im Vergleich dazu. Das macht die ganze Sache schon arg verdächtig, wieso man ausgerechnet diese "ungefähr 180KHz" genommen hat...

@Dodes:
Ja das gute alte Detektorradio. Ich glaube wir alle hier haben schon Mal so ein Ding gebaut, als wir noch Kinder waren... Laughing
Damals, als Kind, war das wirklich echt verblüffend...


Edit:
Hab mir die Sache nochmals etwas näher angesehen. Also auf MW hatten die Amis eine Beschränkung auf 50kW. Hab aber gerade nichts über LW von den Amis gefunden. Aber ich würde wirklich stark vermuten, dass der russische Sender 1933 der stärkste auf der Welt war.

Auch interessant: 1939 bauten die Franzosen ihr LW-Radio auf 2x450kW mit dem Sender Allouis aus (Sendefrequenz 182KHz!!!), was damals der stärkste Sender auf der Welt war.
Ich würde mich nicht wundern, wenn bei späteren Magnetstromapperat versuchen, auf diese Frequenz getuned wurde. Vielleicht kamen Sie damit auf die erwähnten 12V im Oszillator.
Die Anlage wurde aber im Krieg zerstört. Ware eine Erklärung, warum Coler nur noch 450mV bei seinem Test bei den Engländern bekommen hat.
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rue



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BeitragVerfasst am: Mo März 04, 2013 11:16 am    Titel: Antworten mit Zitat

Am Wochendende hab ich mal etwas getüftelt, wie man mit dem Magnetstromapparat das EM-Feld eines
Langwellensenders empfangen könnte. Zu dessen Empfang ist es aus elektrotechnischer Sicht zunächst
sinnvoll einen oder mehrere LC-Kreise zu verwenden.

Damit wären wir schon mal bei den Bauelementen auf die wir das Augenmerk richten sollten.
Vor längerer Zeit hatte ich auch mal eine Spule nach den Angaben aus dem BIOS Report gebaut und
ein paar Messungen vorgenommem. Die Induktivität lag ca. bei 100 uH und die Eigenresonanz bei ca.
5 MHz, also fernab von 180 kHz.

Wie auch am Anfang dieses Freds wo User Dodes Grundlagenforschung mit einzelen Spulen mit
Magneten als Kern betrieben hat, konzentriert sich der überwiegende Rest der Coler-Interessensgemeinde
auf diese Bauteile die wohl den grundlegenen Effekt hervorbringen sollten.

Da ist es Coler und Unruh wohl bis jetzt gelungen die Aufmerksamkeit von den eingentlich wichtigen Bauteilen
abzulenken, nämlich der Koppelspule und den Kondensatoren. In den mir bekannten Quellen finden sich auch
keine näheren Angaben dazu.

Im BIOS-Report findet sich u.a. dieser Schaltplan vom Magnetstromapparat:


Um es etwas anschaulicher zu machen, hab ich mal die Magnete (braucht man nicht...) weggelassen:


Auf einen '.', also die Berücksichtigung des Wicklungssinns, hab ich mal bei den spulen L1-L6
verzichtet. Im Bericht finden sich Angaben über den Abstand von 7...8mm und das lässt schon auf
einen sehr geringen Kopplungsfaktor schließen bei dem sich die Berücksichtigung der Verkopplung mal
primär erübrigt.

Um es noch anschaulicher zu machen, die gleiche Schaltung noch mal etwas umgestellt:


Die Verbindung L1-L4 unten entspricht einem geschlossenen Schalter (so wie nach Beendigung des
Abstimmvorganges). Aus dem letzten Bild sieht man schon eine Menge heraus, wie haben rechts und
links je einen Schwingkreis! Dieser besteht aus dem C und einer Serienschaltung von vier
Spulen. Durch die Koppelspule sollte sich an den Klemmen des voltmeters im Resonanzfall
eine gegenphasige Wechselspannung messen lassen (doppelte Spannung wie mit einem Kreis!).

Es wird ja beschrieben, dass für die Abstimmung zunächst, der Schalter offen ist.
Die Abstimmung der Kreise erfolgt im wesentlichen über den Abstand der Spulen L1-L6 und L3-L4,
der die Gesamtinduktivität am duch geringfügige Verkopplung am ehesten beeinflusst.

Ich hab jetzt nicht wirklich Lust, mit diesen neuen Erkenntnissen einen Magnetstromapparat
zu bauen, vielleicht liest ja hier jemand mit, der bereits einen Nachbau
hat und diese verwenden könnte - HC? Wink
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mfG Rüdiger


Zuletzt bearbeitet von rue am Do März 07, 2013 11:48 am, insgesamt 3-mal bearbeitet
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Sowasaberauch



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BeitragVerfasst am: Mo März 04, 2013 11:33 am    Titel: Antworten mit Zitat

Interessant.

Das Problem: So wie ich das verstanden habe, war der output DC, und nicht AC. Hier könnten dann aber eben wieder die vormagnetisierten Kerne eine Gleichrichterwirkung gehabt haben. Selbst wenn diese nicht perfekt war, könnte es dennoch einen DC-Anteil hervorbringen.

So wie ich das sehe, könnte die Abstimmspule(n) die Antenne sein. Es ist ja nicht genaueres darüber bekannt. Oder das Hexagon selbst fungiert als magnetische Antenne. Oder halt eben beides.

Ich hab das ganz Mal nochmals umgestellt, für eine andere Variante:
Code:


*L5*L8*L6*L4*Ca*****L2*L7*L3*L1*Cb*
*                +                *
*                -                *
***********************************


Das ist mit offenem Schalter


Zuletzt bearbeitet von Sowasaberauch am Mo März 04, 2013 11:59 am, insgesamt 2-mal bearbeitet
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rue



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BeitragVerfasst am: Mo März 04, 2013 11:51 am    Titel: Antworten mit Zitat

Sowasaberauch hat Folgendes geschrieben:
Das Problem: So wie ich das verstanden habe, war der output DC, und nicht AC.

Das steht leider nirgends. Im BIOS Bericht wurde ein "Mavometer" erwähnt, das sowohl AC als auch DC messen konnte.
DC wäre natürlich sensitiver su messen, da die Gleichrichter wegfallen.

Zitat:

Hier könnten dann aber eben wieder die vormagnetisierten Kerne eine Gleichrichterwirkung gehabt haben.

Ich würde behaupten, das funktioniert nicht. Auch wenn es Nikola Tesla himself 1889 (Patent No. 413353 - Fig. 1) patentieren ließ.
Aber wenn tatsächlich DC gemessen wurde hätte ich noch eine andere Idee dazu.

Zitat:

So wie ich das sehe, könnte die Abstimmspule(n) die Antenne sein. Es ist ja nicht genaueres darüber bekannt. Oder das Hexagon selbst fungiert als magnetische Antenne. Oder halt eben beides.


Das denke ich auch. Magnetische Antennen sind für LW gebräuchlich. Die hexagonale anordnung mit je drei Spulen könne deshalb gewollt sein, um eine Richtungsunabhängigkeit gegenüber einer einzelnen Spule zu erzielen.
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mfG Rüdiger
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rue



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BeitragVerfasst am: Mo März 04, 2013 1:06 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Sowasaberauch hat Folgendes geschrieben:

Ich hab das ganz Mal nochmals umgestellt, für eine andere Variante:
Code:


*L5*L8*L6*L4*Ca*****L2*L7*L3*L1*Cb*
*                +                *
*                -                *
***********************************


Das ist mit offenem Schalter


Ja, das macht auch Sinn. Interessanterweise bleibt fr gleich wie bei meiner Variante mit geschlossenem Schalter (2L*0,5C = LC)
Wegen der Kondensatoren könnte auch DC messbar sein, dazu hab ich wie erwähnt schon einen Ansatz, muss dazu wieder einmal ein bischen messen. Wink
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mfG Rüdiger
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Sowasaberauch



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BeitragVerfasst am: Mo März 04, 2013 1:13 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Interessanterweise bleibt fr gleich wie bei meiner Variante mit geschlossenem Schalter


Ja, das habe ich auch gedacht. Ist vielleicht auch der Grund, wieso Coler gesagt hat, dass die Spulen wirklich alle genau gleich sein müssen.

Zitat:
Wegen der Kondensatoren könnte auch DC messbar sein, dazu hab ich wie erwähnt schon einen Ansatz, muss dazu wieder einmal ein bischen messen


Bin gespannt.
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