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pianoman



Anmeldedatum: 02.03.2008
Beiträge: 3

BeitragVerfasst am: Di März 04, 2008 8:18 pm    Titel: interessante Leute hier Antworten mit Zitat

Nachdem ich nun auch den Weg in dieses Forum gefunden habe, möchte ich auch endlich mein erstes Posting anbringen.

Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass ich leider vieles nicht verstehe, was hier veröffentlicht wird - dazu fehlt mir leider oft das nötige physikalische Detailwissen. Also bitte ich euch jetzt schon mal um Nachsicht mit mir und den noch kommenden und vermutlich oftmals "simplen" Fragen eines Chemikers, wie ich eben einer bin.

Fürs erste bin ich jedoch schon mal froh, hier zu sein, zwischen all den Leuten, die ihren Forscherdrang noch nicht verloren haben. Ich hoffe, ich lerne den einen oder anderen bald näher kennen und vielleicht kommt auch irgendwann einmal der Zeitpunkt, an dem ich verstehe, mit welchen Problemen ihr euch gerade herumschlagt. Wär schön, wenn ich auch mal was zur Lösung beitragen könnte.
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Steve



Anmeldedatum: 20.12.2004
Beiträge: 539

BeitragVerfasst am: Mi März 05, 2008 10:03 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Willkommen, Pianoman.

Wenn Du was beitragen möchtest, da hätte ich gleich mal was für Dich:

---
Ach nö, ich zensier das mal; will Dich nicht gleich überfordern
---

Simply have fun. Wink
_________________
Grüße, Stefan
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Robert-Diart



Anmeldedatum: 12.11.2003
Beiträge: 372
Wohnort: Dremmen (Aachen)

BeitragVerfasst am: Do März 06, 2008 3:14 pm    Titel: Antworten mit Zitat

hallo
pianoman!
du kannst die leute hier immer FRAGEN, wenn du was nicht verstehst.
da wird dir, denk ich, NIEMAND doof kommen, ansonsten hat der jenige hier NICHTS VERLOREN!!!

lg
robby
ps:
wielleicht haben ja die zahlreichen NICHT-CHEMIKER hier (wie ich )
auch mal fragen an dich?....
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rue



Anmeldedatum: 17.05.2004
Beiträge: 335
Wohnort: Kärnten/Österreich

BeitragVerfasst am: Di März 11, 2008 4:22 pm    Titel: Re: interessante Leute hier Antworten mit Zitat

pianoman hat Folgendes geschrieben:
...eines Chemikers, wie ich eben einer bin.



...Ui, das trifft sich gut, da ich wenig Anhnung von Chemie habe und sich
kürzlich bei einem Bastelprojekt einige Fragen gestellt haben -
vielleicht weißt Du ja eine Antwort.

Mein Vorhaben galt der Entrostung von Eisenteilen mittels Elektrolyse.
Im Wesentlichen habe ich mich an diese im Netz zu findende Anleitung
gehalten:

http://www.restaurierung-und-mehr.de/html/elektrolyse_-_anleitung.html

Mein Testaufbau bestand aus einer Kompottdose (Fe-Blech verzinkt) als
Behälter mit ca. 1l 3%-iger Natronlauge. Als Stromversorgung hatte ich ein
Labornetzgerät mit U/I-Regelung für 2A. An die Dose klemmte ich den Pluspol.
Das zu entrostende Stück, eine alte Schraube, hängte ich mittels
Fe-Draht in den Elektrolyten und klemmte diesen an den Minuspol.
Entsprechend der Anleitung stellte ich den Strom passend ein.

Nach etwa 12h sah ich nach dem Ergebnis. Der grobe Rost war tatsächlich
verschwunden und anstelle dessen wurde die Schraube dunkelgrau bis schwarz.
Diese dunkle Schicht ließ sich recht leicht mit Scheuermittel entfernen.


Soweit so gut, es gelang in etwa so wie beschrieben.


Nun kam ich auf die Idee, einmal eine neue, blanke Schraube anstelle
der rostigen reinzuhängen. Nach weiteren 12h ergab sich jedoch etwas
für mich verblüffendes - die neue Schraube war mit eine tiefschwarzen
Schicht überzogen. Sie sah so aus als wäre sie brüniert. Doch die
Schicht ließ sich relativ leicht abwischen und nur eine dunkelgraue
Färbung des Eisens blieb erhalten.


Nun die eigentlichen Fragen:

Warum entsteht bei Letzterem überhaupt eine schwarze Schicht wobei ich mal
erwarten würde, dass das Fe blank bleibt?

Soviel ich herausgefunden habe wird beim Brünieren von Fe ebenfalls Natronlauge
(allerdings sehr heiße und stark konzentrierte) verwendet. Wäre es möglich
mit diesem "Entrostungsverfahren" weniger aufwändig bzw. gefährlich
blanke Fe-Teile zu brünieren?

Oder ist die Verwendung einer Kompottdose anstelle einer Edelstahlanode
schon ein prinzipiell anderes Verfahren und so gesehen eigentlich falsch?



mfG Rüdiger
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pianoman



Anmeldedatum: 02.03.2008
Beiträge: 3

BeitragVerfasst am: Di März 11, 2008 7:56 pm    Titel: Antworten mit Zitat

So aus dem Bauch heraus würde ich vermuten, dass die verwendete Dose sicher nicht die Ideallösung war. Sollte es sich hierbei wirklich um ein unlackiertes verzinktes Gefäß gehandelt haben, dann hast du mit der Natronlauge sicher eine Unmenge an Zink gelöst, das in Ionenform in deinem Elektrolyten herumschwimmt und anschließend im elektrischen Feld zum negativen Pol (also zur Kathode bzw. Schraube) wandern und dort wieder reduziert wird.
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rue



Anmeldedatum: 17.05.2004
Beiträge: 335
Wohnort: Kärnten/Österreich

BeitragVerfasst am: Mi März 12, 2008 10:49 am    Titel: Antworten mit Zitat

Schönen Dank mal für die Antwort.
Mir haben sich dazu noch weitere Fragen gestellt.

Wenn ich da wie beschrieben Edelstahlblech als Anode nehme,
kann da nicht das darin enthaltene Chrom in die Lösung geraten
und ich mir da ein giftiges Gebräu erzeugen?

Das mit dem gelösten Zink kam mir auch in den Sinn, da ich
dahingehend auch schon experimentiert hatte. Dabei hatte ich deswegen
eine verzinkte Dose genommen, da da das Ziel war ein
blankes Eisenteil zu verzinken. Als Elektrolyt
hatte ich da allerdings 15%-ige NaOH genommen. Das hat so recht und
schlecht funktioniert, es entstand nach 1...2 Stunden eine gerade noch
erkennbare dünne mattgraue Zinkschicht. Nach Fortführung des Versuchs
wuchs die Schicht nicht weiter an, und das Teil wurde zusehends
schwarz wie beim vorher geschilderten Versuch.

Ich erklärte mir es damit, dass das Zink der Dose wohl nicht ausreichend sei,
dann müsste ich als Anode eigentlich das blanke Eisenblech haben - oder?
Wird es deswegen schwarz?

Noch ein Problem:

Dann wollte ich zur Verbesserung des Verzinkens eine Natriumzinkatlösung herstellen.
Dazu verwendete ich wieder Natronlauge, die ich aus 150g Natriumhydroxid
(gibt es als Granulat in 1kg Dosen zur Verwendung als Abflussreiniger)
und 1l dest. Wasser ansetze. Darin versuchte ich dann Zink, das ich
von zerschnippelten Zinkbechern von Zink-Kohle Batterien hatte, aufzulösen.
Auch das misslang, das Zink löste sich nicht (auch mit erwärmen bzw.
nach Tagen nicht) - Hmmm.. Question
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