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HCI-lampe leuchtet nach abschalten weiter!

 
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Robert-Diart



Anmeldedatum: 12.11.2003
Beiträge: 372
Wohnort: Dremmen (Aachen)

BeitragVerfasst am: Sa Nov 24, 2007 2:44 pm    Titel: HCI-lampe leuchtet nach abschalten weiter! Antworten mit Zitat

hallo!
mir war ein hochspannungsnetzteil günstig zugekommen.
um es auf seine funktion zu prüfen, hatte ich eine quecksilberdampflampe an den ausgängen angeschlossen, genaue bezeichnung der lampe:
Osram Powerball HCI-T70W/WDL .
wie zu erwarten , zündete beim langsamen hochdrehen der spannung ein lichtbogen in dem entladungsgefäss, ohne, dass die lampe jedoch die volle leuchtkraft entfaltet, weil dazu ein weit höherer strom nötig ist.
die überraschung kam dann nach abschalten der spannung:
der GANZE!! glaskolben leuchtete "einfach" weiter, in einem himmelblauen farbton. ich habe die lampe dann vom netzteil getrennt und konnte sie in die hand nehmen, sie war auch nicht erwärmt! trotzdem leuchtete sie mehrere minuten weiter!
der effekt ist bei hellem tageslicht nicht zu beobachten, bei normaler zimmerbeleuchtung allerdings sehr gut!
hat da jemand eine erklärung für?
ich musste da passen!!
robert diart
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DrQ_WI



Anmeldedatum: 21.03.2008
Beiträge: 152
Wohnort: Wiesbaden

BeitragVerfasst am: So Apr 20, 2008 9:59 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Die Antwort lautet Phosphoreszenz.
HQL- Lampen sind Doppelwandige Gefäße, im inneren Gefäß springt der Lichtbogen, das äußere Gefäß dient der Wärmeisolation und enthält ein
Szintilator-Pulver das in gewünschten Spektralfabren fluoresziert.
Gut möglich das dieses Zeug bei manchen Modellen auch phosporesziert.
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Andi



Anmeldedatum: 05.04.2004
Beiträge: 1925

BeitragVerfasst am: Mo Apr 21, 2008 3:41 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Das is keine Hochdruck-Quecksilberdampf-Lampe, das ist eine Halogenmetalldampflampe (Metal Halide Lamp).
Schätze das der Brenner aus Quarzglas nachleuchtet, Natriumdampf-Hochdrucklampen zeigen das Verhalten auch.
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DrQ_WI



Anmeldedatum: 21.03.2008
Beiträge: 152
Wohnort: Wiesbaden

BeitragVerfasst am: Mo Apr 21, 2008 7:36 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Sorry, weiße Metalldamplampe oder eine, wo man direkt auf den Brenner sieht? Also mit oder ohne fluoreszierende Substanz?

Der Brenner wird extrem heiß und kann eine weile nachglühen, meines Wissens aber rötlich.
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Andi



Anmeldedatum: 05.04.2004
Beiträge: 1925

BeitragVerfasst am: Mo Apr 21, 2008 8:51 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Nene, nix thermisches.
Das sieht man nur wenn man solche Lampe mit Hochspannung aber ganz wenig Strom zur Glimmentladung anregt, dann wird der Brenner nicht heiss und glüht nicht, nur dann kann man das gaaaanz dezente, dunkelblaue leuchten Beobachten wenn man den Strom abstellt.

Da bin ich wie gesagt auch vor ner weile zufällig drauf gekommen. Ein Zeilentrafo reicht nicht um die Hochdruck-Natriumdampflampe richtig warm zu machen, als es dann mal schön dunkel war hab ich das nachleuchten an der Lampe festgestellt, hält teilweise mehrere Minuten.
Eigentlich dachte ich das kommt irgendwie vom Natrium in der Lampe, aber entweder liegts doch am Quartzglasbrenner oder aber in beiden Lampen findet sich eine gemeinsame Komponente.
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smart



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Beiträge: 545

BeitragVerfasst am: Sa Apr 26, 2008 1:07 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Hmm weiß die Antwort auch nicht so genau.

Aber Natrium leuchtet eigentlich ausschließlich im gelblich orangen Spektrum bei 589,00 und 589,59 nm ab.(Natrium Doppellinie)
Das ist fast monochrom und strahlt Photonen mit der Wellenlänge des typisch gelben Lichtes aus. Ich weiß allerdings nicht inwiefern noch weitere Materialien/ Gase in der Lampe sind.
Dadurch dass die Photonenaussendung durch den Elektronensprung beim Natrium kommt, sollten auch keine weiteren Wellenlängen ausgesendet werden (zumindest bei geringer Anregung, welche selbst bei normalem Betrieb noch gering ist). Es könnte natürlich auch ein weiterer Stoff beigemischt worden sein, der bläulich strahlt, um vielleicht das stark gelbe Lichtspektrum etwas zu erweitern.

Ahh, habe gerade nochwas gefunden was die Behauptung bestätigen könnte:
Durch Zugabe von bestimmten Gasen (z. B. Xenon) lässt sich bei dieser Lampenart auch ein gewisser Blau-Anteil erzielen und somit die Farbwiedergabe verbessern.(Kommt allerdings aus dem Wikipedia) würde aber so einiges erklären.
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Andi



Anmeldedatum: 05.04.2004
Beiträge: 1925

BeitragVerfasst am: Sa Apr 26, 2008 1:18 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Die Farbwiedergabe sollte speziell bei Natriumdampflampen aber wohl eher vernachlässigbar sein, ausserdem erzeugt der Natriumdampf schon Licht im sichtbaren Bereich, das macht diese Lampen so effizient.
Und es erklärt nicht was da denn nun die Phosporeszenz (keine Fluoreszenz!) verursacht, ich tippe nach wie vor auf den Quarzbrenner und nicht die Füllung.
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Robert-Diart



Anmeldedatum: 12.11.2003
Beiträge: 372
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BeitragVerfasst am: Mo Jun 02, 2008 11:47 am    Titel: Antworten mit Zitat

@andy:
also meinst du, dass irgend etwas im quarzbrenner mit eingeschmolzen und gebunden ist?
wie gesagt, ein KURZES ZÜNDEN mittels HOCHSPANNUNG (zb zeilentrafo, oä) reicht, OHNE dass der viel höhere arbeitsstrom fliesst!
eine natriumdampflampe leichtet rötlich nach, weil das brennerrohr bei betrieb "einfach" auf ROTGLUT erhitzt wird, das ist alles!
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Andi



Anmeldedatum: 05.04.2004
Beiträge: 1925

BeitragVerfasst am: Mo Jun 02, 2008 6:15 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Ja, sag ich doch, das Nachleuchten ist ein phosphoreszieren von irgendetwas das meiner meinung nach im Material des Brenners steckt, das ist kein thermisches Leuchten, sonst wärs kaum Monochrom und vor allem tiefblau.
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