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Warum entstehen Blitze?

 
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Kugelblitz



Anmeldedatum: 10.08.2006
Beiträge: 179
Wohnort: Wien

BeitragVerfasst am: Sa Jul 28, 2007 8:22 pm    Titel: Warum entstehen Blitze? Antworten mit Zitat

Da in den Letzten Tagen einige Gewitter umhersausen, ist mir der Gedanke gekommen, warum entstehen genau Blitze?

Gibt es Analogien zwischen dem Kelvin Generator?
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Andi



Anmeldedatum: 05.04.2004
Beiträge: 1925

BeitragVerfasst am: Sa Jul 28, 2007 8:40 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Blitze sind mit einem Energiegehalt von 1...20 GJ ein eindrucksvolles Beispiel der Elektrostatik, das Prinzip ist das gleiche wie wenn man ein Plastiklineal mit einem Stofflappen aufläd, Nur das hier die Eiskristalle schuld sind.
http://de.wikipedia.org/wiki/Blitz
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uli.paul



Anmeldedatum: 04.02.2006
Beiträge: 669
Wohnort: Augsburg

BeitragVerfasst am: So Jul 29, 2007 4:50 am    Titel: Antworten mit Zitat

Wenn einer es sich zur Aufgabe gemacht hätte, jeden WikiPedia-Eintrag korrekturzulesen, der ihm unterkommt, dann käme er zu keiner vernünftigen Antwort. (Den o.g. habe ich etwas korrigiert, aber nur minimal.) Das mit den Eiskristallen ist ein Fall von mehreren. Auf jeden Fall ist das keine Erklärung für alles.

Blitzforscher haben eines festgestellt: Der eigentliche Blitz ist unsichtbar, da er nur dazu dient, den sichtbaren Blitz vorzubereiten. Es wird eine leitfähige Verbindung aufgebaut, die der Blitz dann nimmt, und das ist klar nicht so, wie ein Blitz im Lab funktioniert. Aber es erklärt auch nicht die Verästelungen eines Blitzes

Theorien lassen sich tausende aufstellen, aber wie verifizieren? Und da wird es schwierig. Nach allem, was ich weiß, baut sich zunächst einmal ein Blitzkanal auf. Der ist unsichtbar. Aber durch ihn findet die eigentliche Entladung statt - der Blitz. Aber ich muss eines zugeben: keines der wissenschaftlichen Papers hat eine Erklärung dafür abgegeben, warum ein Blitz sich verzweigen kann - wobei die Zweige irgendwo in der Luft enden. Zumindest soweit man es sehen kann. Und das kann ich nicht erklären.
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Andi



Anmeldedatum: 05.04.2004
Beiträge: 1925

BeitragVerfasst am: So Jul 29, 2007 11:25 am    Titel: Antworten mit Zitat

Für die Verzweigungen gibts aber auch schon Theorien. Nachprüfen is wie gesagt aber schwierig, lässt sich schlecht nachbauen, so ne Gewitterwolke.
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uli.paul



Anmeldedatum: 04.02.2006
Beiträge: 669
Wohnort: Augsburg

BeitragVerfasst am: Mo Aug 06, 2007 5:24 am    Titel: Antworten mit Zitat

Echt, für die Verzweigungen gibt es Theorien? Ich habe von keiner gelesen und nur meine eigene - und die erklärt das nur sehr ungenau.

Aber ich habe mich auch seit einiger Zeit nicht besonders damit befasst.
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George Green



Anmeldedatum: 28.02.2007
Beiträge: 73

BeitragVerfasst am: Mi Aug 08, 2007 5:06 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Wikipedia: (nicht richtig gelesen?)

Einer Blitzentladung geht eine Serie von Vorentladungen voraus, die gegen die Erdoberfläche gerichtet sind. Dabei wird ein Blitzkanal (Leitblitz) geschaffen, d. h. ein elektrisch leitender Kanal wird durch Stoßionisation der Luftmoleküle durch die Runaway-Elektronen gebildet. Der ionisierte Blitzkanal baut sich stufenweise auf, bis er zwischen Erdoberfläche und Wolke hergestellt ist. Die Vorentladungen sind zwar zum Erdboden hin gerichtet, variieren aber innerhalb weniger Meter leicht ihre Richtung und können sich stellenweise aufspalten. Dadurch kommen die Zick-Zack-Form und die Verästelungen des Blitzes zustande. Der Leitblitz emittiert - wie neue Forschungen zeigen - auch Röntgenstrahlung mit einer Energie von 250.000 Elektronenvolt (siehe hierzu die Literaturhinweise).
Kurz bevor die Vorentladungen den Erdboden erreichen, geht vom Boden eine Fangentladung aus, welche bläulich und sehr dunkel ist. Diese tritt meistens bei spitzen Gegenständen (wie Bäumen, Masten oder Kirchtürmen) aus, welche sich in ihrer Höhe von der Umgebung abheben. Die Fangentladung trifft häufig, aber nicht immer, mit den Vorentladungen zusammen und bildet einen geschlossenen Blitzkanal zwischen Wolke und Erdboden. Der Blitzkanal weist maximal 12 mm im Durchmesser auf. Durch diesen Kanal erfolgt dann die Hauptentladung, welche sehr hell ist und als eigentlicher Blitz wahrgenommen wird. Das Leuchten des Blitzes wird durch die Bildung von Plasma verursacht.

Im Durchschnitt bilden vier bis fünf Hauptentladungen einen Blitz. Die Vorentladungen benötigen zusammengenommen etwa 0,01 Sekunden, die Hauptentladung dauert nur 0,0004 s. Nach einer Erholungspause zwischen 0,03 s und 0,05 s erfolgt eine neue Entladung.

Es wurden schon bis zu 42 (!) aufeinander folgende Entladungen beobachtet.
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Stebinski



Anmeldedatum: 01.10.2005
Beiträge: 290

BeitragVerfasst am: Mi Okt 24, 2007 6:41 pm    Titel: Blitz einfangen!? Antworten mit Zitat

Ich habe mal wieder eine Frage: Wenn ich mich recht entsinne, hatten wir irgendwo im Forum das Thema, Energie aus Blitzen einfangen.
Was bisher noch nicht gelang soweit ich weiß. Wenn man nun "1000" Kondensatoren in reihe schalten würde und ein ende erdet und im anderen ende der Blitz mit, ich sage mal U= 100000 V einschlägt, mÜsste dann nicht die Spannung durch 1000 geteilt werden. Wegen der Reihenschaltung?
Demnach hätte dan jeder der 1000 Kondensatoren 100V.

Oder zerhaut es dann einfach 1000 Kondensatoren?
Laughing
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Kugelblitz



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Beiträge: 179
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BeitragVerfasst am: Mi Okt 24, 2007 8:41 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Ein Blitz ist Hochfrequent, die Kondensatoren würden nichts bringen.
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Stebinski



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Beiträge: 290

BeitragVerfasst am: Do Okt 25, 2007 4:52 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Ach so? Und warum nicht? Schlägt der durch?
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Kugelblitz



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Beiträge: 179
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BeitragVerfasst am: Do Okt 25, 2007 5:27 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Weil Kondensatoren hochfequente Ströme durchlassen:

Der Blitz dauert zu kurz, damit sich der Megakodensator aufladet.
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berti



Anmeldedatum: 12.01.2005
Beiträge: 136

BeitragVerfasst am: Do Okt 25, 2007 8:40 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Guten Abend die Herrn und ( ? ),

Interessant wäre es zu versuchen die Blitzenergie indirekt über die Resonazfrequenz der Erde zu nutzen ( Schuhmannresonanz ).
Angenommen man hätte tonnenweise Kupferfolie, sagen wir 300mm auf 35?m zur Verfügung, so könnte man daraus
einen Kondensator solange wickeln bis er eine Eigenserienresonazfrequenz hoher Güte von ca. 7 bis 8 Hz
hat, das eine Ende wird geerdet das andere mit einer Metallkugel verbunden. Könnte mir gut vorstellen das
sich ein solcher C auf eine beträchtliche Spannung aufläd. Der Aufwand seht aber wahrscheinlich
in keinem Verhältnis zum Ertag.

Berti
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Ambassador



Anmeldedatum: 22.05.2007
Beiträge: 756

BeitragVerfasst am: Fr Okt 26, 2007 5:43 am    Titel: Antworten mit Zitat

Hmmmm...sind wir hier etwa einem "Geheimnis" auf der Spur?

http://amasci.com/tesla/tesceive.html
http://www.fosar-bludorf.com/zauber.htm
http://www.pimath.de/magnetfeld/frequenzen.html
http://de.wikipedia.org/wiki/Sferics

Behalte Deinen Gedanken im Kopf, und verbinde das Wissen über "Energie-saugende" Antennen (NAHFELDKOPPLUNG) mit den natürlichen Radiofrequenzen der Erde und deren Harmonien...von 10 kHz bis 128 kHz. Und nun rate mal, was Tesla's Wardencliff-Tower in Wahrheit ist Wink .

Aaron
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George Green



Anmeldedatum: 28.02.2007
Beiträge: 73

BeitragVerfasst am: Fr Okt 26, 2007 8:20 am    Titel: Antworten mit Zitat

Ja, davon wird bei einem Gewitter die Milch sauer.
Immerhin etwas.

Gruß,
George
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