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Spulenwickler

 
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Thomas



Anmeldedatum: 11.07.2007
Beiträge: 1

BeitragVerfasst am: Mi Jul 11, 2007 2:30 pm    Titel: Spulenwickler Antworten mit Zitat

Hi Leute

Kennt ihr ein Unternehmen Wien oder umgebung, dass gegen Bezahlung Spulen wickelt?

Bin gerade am verzweifeln mit einer Spule, Spulenkörper 5mm lang durchmesser 2mm, 3500 windungen entspricht 35 Lagen mit einem 0,05mm Draht Crying or Very sad

Wir haben auf der Uni eine Steinalte Wickelmaschine, die mich in den Wahnsinn treibt...

Bitte meldet euch...
p.s. würde dieser beschi.. Draht nicht so leicht reißen würd ich mich darauf aufhängen... Confused
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Robert-Diart



Anmeldedatum: 12.11.2003
Beiträge: 372
Wohnort: Dremmen (Aachen)

BeitragVerfasst am: Mi Nov 14, 2007 2:57 pm    Titel: Antworten mit Zitat

wie wär's mit einer drehbank?
kennst du jemanden, der eine besitzt?
damit lassen sich sehr einfach und sehr präzise spulen jeglicher grösse herstellen! - die maximalen abmessungen hängen natürlich von der jeweiligen maschine ab.

oder du bastelst mit hilfe eines kleinen regelbaren motors selber etwas!
lg
robert
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Ewald



Anmeldedatum: 18.09.2006
Beiträge: 175
Wohnort: Oberösterreich

BeitragVerfasst am: Mi Nov 14, 2007 8:41 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Du benötigst unbedingt einen geeigneten Drahtabzug, beispielsweise Meteor ME484, womit du die geeignete Zugspannung von 25 Gramm einstellen kannst. Das nächte Problem liegt in größeren Vorratsspulen des benötigten Kupferlackdrahtes.

Bei Drahtstärke 0,10 mm kannst im besten Fall mit einer 1 Kg schweren Spule vosichtig auf Kugel oder Gleitlager gelagerter Welle anfahren, bis sie in gleichmäßiger Bewegung mitläuft. Bei 0,05 mm, darf die Spule keinesfalls schwerer als 0,25 Kg. sein,sonst reißt der Draht schon beim wegstarten ab. Das wäre auf einer Drehbank bestimmt nich leichter zu realisieren, weil dein eigentliches Problen nicht die Wickelmaschine ist.
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Robert-Diart



Anmeldedatum: 12.11.2003
Beiträge: 372
Wohnort: Dremmen (Aachen)

BeitragVerfasst am: Do Nov 15, 2007 9:18 am    Titel: Antworten mit Zitat

ich habe schon ein mal wickelmaschinen für viskosefäden gesehen:
diese fäden sind sehr bruchempfindlich, da oft ebenfalls nur so dick wie ein haar.
der antrieb hat ein simples gleitlager als drehmomentkupplung!!!
und der motor wird zusätzlich über ein poti geregelt, welches über einen arm verstellt wird. dieser arm wird durch den nachkommenden faden mehr oder weniger gespannt. so regelt sich das ding selber .
so eine spule ist zum schluss kopf gross und wiegt nach zt tagelangem wickeln dann 2...3 kilo. einzig beim start muss man ein wenig vorsichtig sein.
man könnte an einer drehbank auch eine kleine vorrichtung mit einem federnden arm anbringen, den arm muss man dann halt beim starten beobachten, so hat man einen überblick über die spannung im draht! und dann dementsprechend gasgeben , bzw wegnehmen. klar, die speisespule gehört auf jeden fall kugelgelagert. und es sollte eine maschine sein, welche sanft anlaufen kann und es muss ja nicht die höchste drehzahl sein!
das schöne an einer drehbank sind halt die definierten längs- vorschübe: zb kann man so auch einen definierten konstanten luftspalt zwischen den windungen einbringen, zwecks erhöhter überschlagsicherheit.
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Ewald



Anmeldedatum: 18.09.2006
Beiträge: 175
Wohnort: Oberösterreich

BeitragVerfasst am: Do Nov 15, 2007 10:04 am    Titel: Antworten mit Zitat

@Robert

Vielen Drehmaschinen fehlt leider die Möglichkeit, zur automatischen richtungsabhängigen Nutzung des Vorschubes, bei gleichbleibender Drehrichtung des Spannfutters. Zum knacken von vergossenen Spulenkörpern ist die gute Drehbank allerdings unentbehrlich!



Weiters würde ich bei Lagenwicklungen unter 0,2mm Dratstärke in jedem Fall die doppelte Vorschubgeschwindigkeit zum Verlegen empfehlen. Für saubere Lagenwicklungen benötigt man unbedingt einen Präzisionsvorschub und auch da sind Verlegefehler nie ganz auszuschließen. Je dünner der verwendete Kupferlackdraht, um so schwieriger wird das ganze.

Ich mußte in den 70er Jahren noch öfter 380 Volt Spulen für alte Ölschütze neu wickeln, diese waren auch alle 1000 Windungen mit einer 0,12 mm dicken Zwischenlagenisolierung ausgestattet. Die Instandsetzung von Zünderregerspulen an drehfreudigen kleinen Motorrädern ist noch schwieriger, da kommen zu hohen Impulsspannungen auch noch extreme Temperaturen dazu.



PS: In solchen Fällen landet man mit handelsüblichen Kupferlackdrähten der Temperaturklasse "F" derb auf der Schnauze Very Happy
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Robert-Diart



Anmeldedatum: 12.11.2003
Beiträge: 372
Wohnort: Dremmen (Aachen)

BeitragVerfasst am: Do Nov 15, 2007 2:38 pm    Titel: Antworten mit Zitat

gut, klar ist nicht jede maschine dafür geeignet,
bzw. bedarf ein gutes ergebnis je nach maschine mehr oder weniger phantasie.
bei mehrlagigen spulen muss man natürlich nach jeder einzelnen lage stoppen, damit man eine isolation anbringen kann!
ich würde dann ein passendes stück papier nehmen, - in epoxy getränkt!
dann kann man gleich die nächste wicklung "draufknallen" und das ganze ist automatisch hermetisch "vergossen" ..
ein eckiger spulenkörper erschwehrt durch seine miserabele "laufkultur" das ganze natürlich massiv!
dann springen einzelne windungen mal "gerne" übereinander und die gesamte wicklung wird schlichtweg sch*****!!
oder der draht reisst sofort ab!
ebenso "gerne" bleibt der draht auch mal an den eckigen flanschen des spulenkörpers hängen!
eventuell hilft da ein vorheriges leichtes anfasen der flanschecken weiter?.

runde querschlitte "laufen" beim wickeln naturgemäss ruhiger, weil der radius des aufgewickelten drahtes immer gleich bleibt (= konstante umfangsgeschwindigkeit und damit konstante bewegung des drahtes!) bei den rechteckigen ist dies eben nicht der fall!
wenn zumindest der gewindevorschub der drehmaschine für solche zwecke nicht mehr ausreicht, dann gehört sie SCHLEUNIGST in den nächsten schrottcontainer!!!
ehe ich so eine eckige spule versuche zu wickeln, dann würde ich mal versuchen, eine "passende" irgendwo auszubauen?
für eine tesla-sekundärspule dürfte dagegen eine drehbank
"die wahl" sein!
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Ewald



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Beiträge: 175
Wohnort: Oberösterreich

BeitragVerfasst am: Do Nov 15, 2007 7:46 pm    Titel: Antworten mit Zitat

@Robert

Bei Tesla Spulen gebe ich dir völlig recht, so etwas braucht man auch nicht oft. Zünderregerspulen von klassischen Fahrzeugen kann man nicht so einfach wo anders entnehmen, sonst hätte man später einen weiteren Stator wo diese Spule fehlt.



Folglich bleibt keine andere Wahl, als die defekten Spulen gewissenhaft zu reparieren.



Solche Trümmer sind wirklich dreist und vor allem sehr zeitauwendig zum instandsetzen.



Dafür muß man sich auch auf der Drehbank oder Wickelmaschine etwas brauchbares zum verlegen anfertigen.



Wenn man aber derartige Arbeiten vermeiden will, und nicht alle Generaorwicklungen verwendet sind, kann man bei diesen Statoren auch einen einfachen und vor allem preiswerten Trick anwenden.



Saubere Lagenwicklungen mit Drahtsträrken ab 0,2 mm und max. 1000 Windungen, wickle ich am liebsten mit folgendem einfachen Hilfswerkzeug:



Das geht meistens schneller, als man andernfalls die Vorschubgeschwindigkeit optimal einstellt. Nur selten bekommt man mehrere gleiche Spulen zum wickeln.
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Robert-Diart



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Beiträge: 372
Wohnort: Dremmen (Aachen)

BeitragVerfasst am: Do Nov 15, 2007 9:42 pm    Titel: Antworten mit Zitat

ey, die wickelvorrichtung ist für höhere stückzahlen sehr gut, allerdings würde sich diese konstruktion für eine oder 2 spulen wirklich lohnen? zudem wären wieder werkzeugmaschinen erforderlich.
ich habe eine ähnliche mal aus holz gebaut, allerdings ohne zählwerk.
gut, mit zündankern kenne ich mich nicht so gut aus, darum sage ich da nix zu.
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