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frage zu RSG (Rotary Spark Gap)

 
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micky



Anmeldedatum: 16.03.2004
Beiträge: 28

BeitragVerfasst am: Mo März 22, 2004 6:49 pm    Titel: frage zu RSG (Rotary Spark Gap) Antworten mit Zitat

ich bin ja momentan in der konzeptionsphase zu einem teslatraffo, und da kommt natürlich auch die frage nach der funkenstrecke auf.
einige, die weit professionellere TTs bauen, wie ich einen plane, verwenden RSGs, also eine löschfunkenstrecke, die den abstand zwischen den elektroden automatisch so groß macht, das der funken löscht.

aber so rein theoretisch, wenn man die elektroden einer solchen löschfunkenstrecke gleichmäßig anordnet, und sich das ding auch gleichmäßig dreht, kann das ja nur bei gleichstrom funktionieren, oder?
durch den sinusförmigen wechselstrom den wir haben, wenn wir zum beispiel einen neontrafo an wechselspannung verwenden, kriegen wir ja nie die gleiche spannung rein, und schon gar nicht die maximale. das zündet irgendwann, aber nicht wenn es sollte, und es löscht auch irgendwann.
aber höchst wahrscheinlich nicht wenn es sollte, also wohl nicht wenn die energie im primärkreis 0, oder eben niedrig ist.

wären dadurch gut gemachte, belüftete feste löschfunkenstrecken nicht besser geeignet? warum setzen so viele leute auf "symmetrische" RSGs?
_________________
Der Streber kennt und sieht nur eins: sein Ziel. Der Weise pflückt am Wege Blumen. (Chung Lang)
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grinsekater



Anmeldedatum: 28.02.2004
Beiträge: 58
Wohnort: BI a.T.W

BeitragVerfasst am: Mo März 22, 2004 11:35 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
und sich das ding auch gleichmäßig dreht, kann das ja nur bei gleichstrom funktionieren, oder?

Ich würde sagen, gleichstrom(bzw. spannung) lässt sich wesentlich schlechter löschen als wechselspannung; Der AC löscht sich ja quasi regelmäßig schon selbst beim nulldurchgang...
Zitat:
durch den sinusförmigen wechselstrom den wir haben, wenn wir zum beispiel einen neontrafo an wechselspannung verwenden, kriegen wir ja nie die gleiche spannung rein...

Auch hier würde ich widersprechen. Die im erregenden primärkreis des TT zu erzielende spannung wird weder von der strom/spannungsart, noch von der frequenz der einspeisung nennenswert beeinflußt.
Ein neontrafo hat eine festgelegt ausgangsspannung (auch wenn diese `schwankt` oder wechselt).
Die von der quelle gelieferte höchstspannung wird im wesentlichen von der länge der funkenstrecke beeinflusst, -die gewissermaßen ein selbsttätiger schalter ist- (oder konkreter gesagt: der im jeweiligen augenblick, -in der aktiven situation benötigte elektronendruck, um die luft leitend zu machen); je größer der abstand zwischen den elektroden, umso größer der zu überwindende widerstand und demzufolge umso höher die spannung...
Zitat:
wären dadurch gut gemachte, belüftete feste löschfunkenstrecken nicht besser geeignet? warum setzen so viele leute auf "symmetrische" RSGs?
Ich hab mich vor ca. 5jahren für den TT interessiert, und damals mit einem `freak` aus der TCB -scene gesprochen. Dieser meinte, dass die RF (also rotierende Funkenstrecke) ungünstig ist, und LF (mit pressluft löschende Funkenstrecke) klar im vorteil ist. Letztere wird im betrieb einfach nicht so heiß und lässt sich wesentlich besser (in spannung und auf frequenz) einstellen. Außerdem dürfte diese auch sauberer, schneller und leistungsfähiger den (primären) stromkreis unterbrechen.
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micky



Anmeldedatum: 16.03.2004
Beiträge: 28

BeitragVerfasst am: Di März 23, 2004 2:30 pm    Titel: Antworten mit Zitat

grinsekater hat Folgendes geschrieben:
Zitat:
und sich das ding auch gleichmäßig dreht, kann das ja nur bei gleichstrom funktionieren, oder?

Ich würde sagen, gleichstrom(bzw. spannung) lässt sich wesentlich schlechter löschen als wechselspannung; Der AC löscht sich ja quasi regelmäßig schon selbst beim nulldurchgang...

nein, das gilt denke ich nicht.
was den funken hauptsächlich aufrechterhält dürfte der schwingkreis sein, denke ich.
wäre ja auch ungeschickt. das mit dem gleichstrom war einfach so gedacht, das der kondensator sich immer gleichschnell läd. der schwingkreis immer gleichschnell schwingt, die energie immer gleich schnell im sekundärkreis ist.
deshalb kann man in regelmäßigen abständen den funken gestatten und löschen, und so hätte man dann eine "perfekte" funkenstrecke. die eben genau dann zündet wenn der kondensator maximal geladen ist, und löscht, wenn alle energie im sekundärkreis ist.


grinsekater hat Folgendes geschrieben:

Zitat:
durch den sinusförmigen wechselstrom den wir haben, wenn wir zum beispiel einen neontrafo an wechselspannung verwenden, kriegen wir ja nie die gleiche spannung rein...

Auch hier würde ich widersprechen. Die im erregenden primärkreis des TT zu erzielende spannung wird weder von der strom/spannungsart, noch von der frequenz der einspeisung nennenswert beeinflußt.
Ein neontrafo hat eine festgelegt ausgangsspannung (auch wenn diese `schwankt` oder wechselt).
Die von der quelle gelieferte höchstspannung wird im wesentlichen von der länge der funkenstrecke beeinflusst, -die gewissermaßen ein selbsttätiger schalter ist- (oder konkreter gesagt: der im jeweiligen augenblick, -in der aktiven situation benötigte elektronendruck, um die luft leitend zu machen); je größer der abstand zwischen den elektroden, umso größer der zu überwindende widerstand und demzufolge umso höher die spannung...

bei dir liegt offenbar ein schwerer verständnisfehler meiner aussage gegenüber vor Smile
der neontrafo liefert eine gewisse peak-ausgangsspannung(MAX). die spannung pendelt zwischen -MAX und +MAX. die netzfrequenz (bei uns 50Hz) ist ja wesentlich geringer als die resonanzfrequenz unserer schwingkreise. auch der kondensator läd schneller als 1/50 s. viel schneller. deshalb braucht der kondensator ja auch unterschiedlich lang, um zu laden. je nachdem in welcher phase der schwingung er gerade geladen wird.
bei einer normalen löschfunkenstrecke bedeutet das also längere ladezeit, und mit etwas glück löschen im richtigen moment. auf jeden fall aber in einem stromloch.
vielleicht nicht im ersten, aber auf jeden fall in einem. die grafik hier verdeutlicht das ganz nett:


bei nem RSP is das anders. da sind die elektroden ja so nah beisammen, das der funke sehr leicht überschlagen kann.
dann kommt einfach eine geringere spannung auf, und das ganze wird zu früh gelöscht.
hier zu sehen:


deshalb denke ich, das die RSGs, wenn se symmetrisch sind, nicht unbedingt praktisch sind.

grinsekater hat Folgendes geschrieben:

Zitat:
wären dadurch gut gemachte, belüftete feste löschfunkenstrecken nicht besser geeignet? warum setzen so viele leute auf "symmetrische" RSGs?
Ich hab mich vor ca. 5jahren für den TT interessiert, und damals mit einem `freak` aus der TCB -scene gesprochen. Dieser meinte, dass die RF (also rotierende Funkenstrecke) ungünstig ist, und LF (mit pressluft löschende Funkenstrecke) klar im vorteil ist. Letztere wird im betrieb einfach nicht so heiß und lässt sich wesentlich besser (in spannung und auf frequenz) einstellen. Außerdem dürfte diese auch sauberer, schneller und leistungsfähiger den (primären) stromkreis unterbrechen.

ist nachvollziehbar. nur leider laut, und teuer.
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Max



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BeitragVerfasst am: Mi März 24, 2004 6:10 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,

soweit ich weiß gibt es synchron und assynchron zur Netzfrequenz rotierende Funkenstrecken. Aus eigener Erfahrung weis ich, dass
rotierende Funkenstrecken für TCs im niederen Leistungsbereich (bis ca.1000W) kaum sinnvoll sind. Besser scheinen dort Mehrfach-Rohrfunkenstrecken zu sein.

viele Grüße,

Max
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micky



Anmeldedatum: 16.03.2004
Beiträge: 28

BeitragVerfasst am: Mi März 24, 2004 7:31 pm    Titel: Antworten mit Zitat

dafür hab ich mich dann auch entschieden Smile

wir gehen jetzt an kauf und bau Smile

das einzige wo wir momentan noch ein problem sehen, ist ein geeignetes kupferrohr (vor allem geeignete menge und länge zu geeignetem preis) und ein toroid der nicht total kacke aussieht Smile
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