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theorie zur gravitation
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hlg



Anmeldedatum: 12.11.2006
Beiträge: 80

BeitragVerfasst am: So Apr 15, 2007 9:18 am    Titel: theorie zur gravitation Antworten mit Zitat

hab beim rumstöbern folgendes gefunden:

http://www.electrogravityphysics.com/


sehr interessante gravitationstheorie

mfg hlg
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uli.paul



Anmeldedatum: 04.02.2006
Beiträge: 669
Wohnort: Augsburg

BeitragVerfasst am: So Apr 22, 2007 10:34 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Erscheint mir ein bisschen wirr und widerspricht der Erfahrung.

1.) Elektronen werden sehr wohl von Gravitation beeinflusst.

2.) Sonnenwind besteht u.a. aus Protonen und Elektronen. Die Elektronen werden sogar noch mehr beschleunigt als die Protonen - und das von der Sonne weg, also entgegengesetzt zu obiger Theorie.

3.) Die Elektronen in einem Atom bewegen sich nicht mit relativistischer Geschwindigkeit. Sie bewegen sich genau genommen eigentlich überhaupt nicht, sondern sind gleichverteilt auf ihrer "Bahn" - und zwar jedes für sich. Aber das Pauli-Prinzip etabliert eine Kopplung zwischen den Elektronen einer Schale. Ein Elektron befindet sich nicht zu einer gegebenen Zeit an einem bestimmten Ort. Das Bild mit den "herumsausenden" Elektronen geht auf Bohr zurück und er selbst hat das mehr allegorisch gemeint. Er wusste ganz genau, dass das Bild nicht der Wirklichkeit entsprechen konnte und musste daher ein weiteres Postulat in seine Erklärung einbauen, nämlich das, dass diese herumsausenden Elektronen - im Widerspruch zum Rest der Physik - einfach keine Strahlung abgeben. Die Quantenmechanik hat das Problem schon vor beinahe einem halben Jahrhundert aus der Welt geschafft.

Aber das ist noch nicht bis zu einigen (meist selbsternannten) "Wissenschaftlern" und "Forschern" durchgedrungen.

4.) Es ist zwar richtig, dass bei den meisten Blitzen die Erde der elektronenreichere Teil ist, aber das gilt nur für ca. 90% der Blitze, die in die Erde einschlagen. Von allen Blitzen in einem Gewitter sind es nur ca. 60%, da eine Menge Blitze innerhalb der Wolken stattfinden. Wie die obige Theorie das erklären will, ist mir schleierhaft, denn die Wolken sind ungefähr gleich schwer und dürften daher keinen Ladungsunterschied aufweisen.

Und schlussendlich: Was erklärt diese Theorie denn besser als die gängige der Gravitation? Sie selbst enthält Fehler und Widersprüche und muss ebenfalls einfach postulieren, dass die Gravitation nicht abgeschirmt werden kann.
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Jeder Schwachkopf kann behaupten - aber nur wenige können beweisen.
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hlg



Anmeldedatum: 12.11.2006
Beiträge: 80

BeitragVerfasst am: Fr Mai 04, 2007 7:37 pm    Titel: Antworten mit Zitat

naja das stimmt aber:

was ist die ursache von gravitation? wie wird sie übertragen?

darauf gibt doch die wissenschaft keine antwort, also ist das modell das wir haben offensichtlich unzureichend

ein anderes modell kann da erstmal nicht schaden!

dass es eine ladung in der atmosphäre gibt ermöglicht blitze auch zwischen den wolken, oder nicht? 2 geladene kondensatoren, die sich mit den elektroden annähern könnten sehr wohl überschlagen.

dass in einem tornado schwere dinge abheben ist eine tatsache, ob luftdruckunterschiede allein dazu fähig sind halte ich für ausgeschlossen, da kühe und bäume normal nicht segeln können (auch wenn ich mich selbst nicht für einen selbsternannten wissenschaftler halte, sondern lediglich techniker bin)

dass die quantenmechanik irgendetwas leichter begreifbar macht indem sie vorschreibt, dass man eben nicht mehr messen darf bzw kein ergebnis erhalten kann ist zwar in übereinstimmung mit den experimenten weist aber eher auf einen fehler im modell hin... letztlich entziehen sich atomare vorgänge gänzlich der restlichen physik, dort gibt es zuhauf plötzlich perpetuummobiles und immer neue starke und schwache zauberwirkungen, die sonst nirgends existieren, per definition nur mehr in wahrscheinlichkeiten berechenbar... gänzlich im gegensatz zu allen erfahrungen

ein anderes modell würde auch hier eher nicht schaden, es scheint sogar angesichts der immer kleineren splitter des "unteilbaren", die man findet und hineininterpretiert erforderlich

was stimmt ist, dass ein einzelner sicher keine komplette theorie widerspruchsfrei aus dem hut zaubern kann, wenn hundert jahre lang tausende anerkannte wissenschaftler das alte modell schönrechnen

mfg hlg
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uli.paul



Anmeldedatum: 04.02.2006
Beiträge: 669
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BeitragVerfasst am: Sa Mai 05, 2007 4:10 am    Titel: Antworten mit Zitat

Eine Theorie muss in sich widerspruchsfrei sein - und das ist die auf der Seite dargestellte eben nicht. Sie darf obendrein nicht im Widerspruch zur Erfahrung stehen - aber das tut die o.g. Theorie.

Die Tatsache, dass die höheren Luftschichten (und das ist wichtig: es müssen Moleküle da sein, die ionisiert werden können) bevorzugt positiv geladen sind, liegt einfach daran, dass der Sonnenwind haufenweise Protonen enthält, und die können nur eines machen: Elektronen aus den Hüllen der Atmosphärenteilchen herausschlagen. Aufgrund ihrer enormen Energie (wie ja selbst o.g. Seite behauptet) schlagen sie aus mehr als einem Molekül/Atom ein Elektron heraus. Dieses ist aber numehr ungebunden und aufgrund des erhaltenen Impulses wird es sich weiter nach außen (im Mittel) bewegen.

Aber spätestens im Van-Allen-Gürtel wird es auf eine Spiralbahn um die Erde gezwungen. Es endet dann meistens in einem Polarlicht. Das gleiche Schicksal erleiden auch die Protonen.

Und glaube jetzt bitte nicht, dass ein Proton und ein Elektron automatisch ein Wasserstoffatom bilden. Weit gefehlt, denn beide bewegen sich so schnell, dass zu keinem Einfangen eines Elektons durch ein Proton kommt (na ja, hin wieder schon, aber seltener als der Jackpot geknackt wird).

Also alles mit der Erfahrung übereinstimmend durch die klassische Physik erklärt. Die Messung des Sonnenwindes hat ergeben, dass da ungefähr gleichviel Protonen wie Elektronen drin sind - also nix mit "positive Ladungen werden von einer Masse abgestoßen" und "negative werden von ihr angezogen".

Schon ein einziger Widerspruch zur Erfahrung läßt eine Theorie zusammenbrechen. Und daran sollte der selbstgefällige Herr noch arbeiten, bevor ihn überhaupt jemand mit Sinn und Verstand ernst nimmt.
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hlg



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BeitragVerfasst am: So Mai 06, 2007 11:05 pm    Titel: Antworten mit Zitat

ich vermisse ein bisschen deine theorie zur gravitation, ich bin ja nicht ganz auf dem letzten stand...

beschreib doch mal, wie sich's denn richtig verhält...

und warum soviel dunkle materie im all fehlt, dass die galaxien nach kepler und newton gar nicht zusammenbleiben dürften...

ausgerechnet die größten planeten die geringste dichte haben müssen, damit die himmelsmechanik hingerechnet werden kann...

gaswolken, entgegen aller erfahrung und entropiezunahmegesetze, sich zu sternen und planeten zusammenballen sollten, anstatt sich gleichmäßig auf das volumen zu verteilen...

nur soviel zur widerspruchsfreien, derzeitig gültigen theorie
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uli.paul



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Beiträge: 669
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BeitragVerfasst am: Mo Mai 07, 2007 2:31 am    Titel: Antworten mit Zitat

Du bringst jetzt Astrophysik und Thermodynamik durcheinander. Die Gesetze der Thermodynamik gelten nur in einem abgeschlossenen Raum - so lange wir noch nicht bewiesen haben, dass das Universum abgeschlossen ist, können wir nicht blind die Thermodynamik anwenden.

Also sind damit sog. Verletzungen in der Astrophysik erlaubt - eben bis wir eine bessere Erklärung haben.

Die schwarze Materie braucht bis auf weiteres weder dich, noch mich zu interessieren - sie ist nämlich nur ein Konstrukt um Dinge - für Trottel - zu erklären, warum das Universum nicht schon lange viel mehr explodiert ist.
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George Green



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Beiträge: 73

BeitragVerfasst am: Di Mai 08, 2007 7:34 am    Titel: Antworten mit Zitat

Liebe Freunde,
bei allen Eueren Überlegungen vergesst Ihr den Wichtigsten: Den Lieben Gott!
Deshalb kommen Alle auch nicht weiter, ER lässt es nicht zu!
Das Universum IST abgeschlossen, endlich, nur werden das die Katholiken nicht begreifen.
Wenn Ihr IHN fragt werdet Ihr Antworten bekommen.
Nur so geht das.
ER hat alles aus einer kleinen festen Masse erschaffen die ER ausdehnt, ständig.
Es ist SEINE Kraft die Ihr sucht und nicht finden könnt wenn Ihr nicht an IHN glaubt, nie werdet Ihr finden.
Eigentlich ist nämlich alles ganz einfach.

Lieben Gruß,
George Green
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Andi



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BeitragVerfasst am: Di Mai 08, 2007 6:36 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Gott ist die einfachste Erklärung, womöglich aber nicht die richtige.
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George Green



Anmeldedatum: 28.02.2007
Beiträge: 73

BeitragVerfasst am: Mi Mai 09, 2007 6:50 am    Titel: Antworten mit Zitat

Lieber Andi,
auf dieser Leiter bin ich anscheinend eine Sprosse weiter, die einfachen Lösungen sind meistens die Besten.
Als Physiker dürftest Du doch über Kausalität bescheid wissen, und dass Etwas nicht aus Nichts entstehen kann.
Von sich alleine wächst kein Baum und wird kein Stern geboren.
Leider verwechselt man in unserer Gesellschaft "Glaube" mit "Katholizismus" oder "Christentum".
Das liegt aber voll daneben. Gott hat die "Naturgesetze" festgelegt, und ER hält sich auch daran.
Wenn Du das herausfindest wirst Du ganz andere Sachen erkennen können.
Ich bin mir auch darin sicher, dass ER solche "Wissenschaftler" wie es sie hier zu finden gibt recht gerne mag.
Wenn man nach den Anfängen sucht und sich nicht mit billigen Erklärungen
zufrieden gibt sondern weitersucht,
das gefällt Ihm bestimmt, nach Wissen streben, forschen, Neues finden, dranbleiben.
Leider ist bei uns der Glaube gleichbedeutend mit "Wahn" und Kinderkram, Märchen.
Die Wahrheit ist anders.
Ich will damit nicht sagen, dass die "Gravitation" nicht zu erklären wäre, wir können das noch nicht,
wir wissen noch recht Wenig. Tun aber so als wären wir die Größten und zerstören dabei unsere Welt.
Würden wir in unseren "Berechnungen" und Phantasien den Schöpfer immer mit einbeziehen
würden wir ganz andere Lösungen finden können. Leider bewundern die Meisten sich selbst,
das wird nichts, das kann man ganz deutlich sehen.
Aber Du brauchst Dir deswegen keine Sorgen zu machen, spätestens im "Loch" kriegst Du es raus,
dann ist zwar die Handlungsfähigkeit beendet, aber richtig Bescheid weisst Du dann sicher.
Nur kannst Du dann mit Deinem Wissen nichts mehr anfangen, deshalb sollte man sich jetzt schon
darauf vorbereiten.
Das Weltall ist endlich und geht bis zu einem bestimmten Termin, die Zeit wird weniger, nicht mehr.
Es ist das Wichtigste im Leben, Gott finden. Aber Söhne und Töchter hat Er nicht, das überlässt Er uns.
Wie gesagt, alles ganz einfach.
Viele Grüße
Gg
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uli.paul



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Beiträge: 669
Wohnort: Augsburg

BeitragVerfasst am: Mi Mai 09, 2007 3:50 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Hi George,

das Dumme ist, an Gott kann man nur glauben. Und glauben ist nicht wissen. Aber viele andere wie ich wollen es wissen. Darum kommt Gott als Erklärung erst dann in frage, wenn seine Existenz bewiesen ist. Aber das Problem wird schon seit Jahrhunderten erfolglos angegangen.

Man hat in meinen Augen eher mehr Beweise dafür gefunden, dass dieses Problem nur für ein paar Menschen existiert. Denn für mich ist die Sache klar: ein allmächtiges Wesen kann es nicht geben, weil das ein Widerspruch in sich ist. Das geht schon klar aus der alten Frage hervor, ob Gott einen so großen Stein erschaffen kann, den er selber nicht mehr heben kann.

Auch wenn wir höhere Dimensionen und uns noch unbekannte Gesetze zulassen, dann bleibt die Kernaussage immer noch die gleiche wie oben: Auch das mächtigste Wesen ist bestimmten Gesetzen unterworfen oder es könnte nicht handeln, weil es dann ein Abstraktum wäre. Abstrakta können keine Welt und keinen Stern erschaffen, sie können überhaupt mit Materie und Zeit nicht interagieren, da sie unabhängig von ihnen sind. Und damit kommen sie auch nicht als Erklärungen in Betracht.

Sicher, man könnte jetzt streiten, ob die Naturgesetze Abstrakta sind, da sie selber weder Materie, noch Zeit brauchen um zu existieren. Obwohl sie genau diese Dinge beschreiben, bzw. die Interaktionen zwischen ihnen. Aber eines ist wichtig: genau deswegen hat kein Naturgesetz eine Entscheidungsfreiheit und kann damit auch nicht handeln.

Aber ein Gott, der nicht handeln kann, ist sehr leicht entbehrlich. Einer, der es kann, ist selber Gesetzen unterworfen und muss erst einmal seine Existenz beweisen. Und vielleicht auch erklären, was er so zu tun gedenkt wäre eine nette Geste der Freundschaft. Bloß wartet ein Großteil der Menschheit immer noch genau darauf.

In der Zwischenzeit müssen wir die Dinge also ohne Gott erklären. Und glauben darf jeder nach Belieben an was er will.
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hlg



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Beiträge: 80

BeitragVerfasst am: Mi Mai 09, 2007 8:36 pm    Titel: Antworten mit Zitat

hey george green!

mutige und gute aussage!

hallo uli.paul!

nichts für ungut, aber du hast eine religion nur durch eine andere ersetzt, ohne es zu merken!

heutige götter heissen zum beispiel:

umweltschutz- gott; klimawandel- teufel
medizin, gentechnik- gott; wünschelrutengehen, naturheilmittel, esoterik- teufelei

ein naturgesetz sollte so wie du es beschreibst sein: allgemeingültig ohne auch nur eine ausnahme für alle und alles gültig... das ist richtig

aber : es gibt zb gravitationsanomalien, also ist newtons gesetz keines sondern eben nur ein meist passendes modell

die realität hält sich nur an die natur, alle gesetze sind in ihr enthalten und zugleich am werk;

es ist falsch zu behaupten, dass alles was wir jetzt wissen stimmt und ein naturgesetz ist...

seit ca 100 jahren ist man dazu übergegangen, jede neue erkenntnis mit einem "prinzip" zu hinterlegen, sodaß jede weitere nachfrage mit dem hinweis gegen das "prinzip" verstößt;

natur und gesetze ist ein gegensatz- aus der natur lassen sich nur erkenntnisse gewinnen kein gesetze, alle gesetze sind nur auf denkmodelle bezogen und beschreiben nicht mehr die natur!!!

mfg hlg
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Andi



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BeitragVerfasst am: Mi Mai 09, 2007 9:01 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Ohne weit auszuholen will ich mal eins in den Raum werfen:
Sollte es tatsächlich ein allwissendes, allmächtiges, superheftiges Wesen geben, warum sollte es eine halbherzig zusammengepfuschte Welt erschaffen die nur mit Gottes Hilfe zusammenhält?
Wenn da schon Gott höchstpersönlich am Werk war sollte das auch absolute(!) Perfektion erreichen, damit das gigantische Puzzle hinterher auch nahtlos zusammenpasst.

Und Wissenschaftler versuchen dieses Puzzle grade zusammenzusetzen.
Das ist ne schöne Metapher, muss ich mir merken.
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uli.paul



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BeitragVerfasst am: Mi Mai 09, 2007 11:20 pm    Titel: Antworten mit Zitat

@hlg:

Newtons Gravitationsgesetz gilt immer noch, auch wenn durch andere Forscher andere Interaktionen der Gravitation mit dem Universum festgestellt, bzw. postuliert werden. Zwar sind einige Forscher dran zu untersuchen, ob die Gravitationskonstante schon immer den uns bekannten Wert hatte oder sich vielleicht seit dem Urknall geändert hat. Und eine Gravitationsanomalie, wie man sie im Kosmos glaubt entdeckt zu haben - bisher ist das noch nicht sicher - fällt wohl dann tatsächlich nicht mehr unter ein so einfaches Gesetz. Aber vor Einstein hat es ja auch schon Fotozellen gegeben und hat sie verwendet. Nur hat Einstein eine Erklärung gefunden, wie der photoelektrische Effekt funktioniert (was ihm den Nobelpreis einbrachte).

Und darum geht es: Nämlich Erklärungen für Phänomen suchen, die nicht nur das vorhandene erklären, sondern auch Aussagen darüber hinaus machen, die sich belegen oder falsifizieren lassen.

Von der wisschenschaftlichen Seite her bin ich absolut emotionslos. Da ist jedes Phänomen gleichwertig. Also nix mit einteilen in gut und böse. Ein Wissenschaftler, der solche Werte auf die Natur anwendet, ist kein "Wissen"-schaftler, sondern ein "Moral"-schaftler. Daher kann die Theologie nie als Wissenschaft im strengen Sinn bezeichnet werden, da sie veilleicht durchaus neues Wissen schaft, dieses aber mit moralischen/ethischen Werten belegt.

Als normaler Mensch darf ich mir aber erlauben, durchaus eine Meinung zu haben. Und die muss nicht beweisbar sein, sonst wäre sie ja keine Meinung mehr. Aber ich darf meine Meinung im Gegenzug auch nicht als Argument in einer wissenschaftlichen Diskussion verwenden. Und, obwohl ich Techniker bin: ich glaube nicht, dass man alles realisieren sollte, was technisch machbar ist. Da ist zuviel Unfug darunter. Aber das ist meine persönliche Einschätzung.

@Andi:

Es ist doch gut, dass es ein Puzzle ist und keine perfekte Maschine, deren Erklärung wir schon im Babyalter lernen. Denn was gäbe es dann noch zu erforschen? Rein garnichts, denn alles wäre bekannt - sogar unsere Zukunft. Und in einer Welt, in der ich und jeder andere die Zukunft kennt, möchte ich nicht leben.

Es lebe das Chaos! Das können wir versuchen zu ordnen und das hält uns auf Trab. Die meisten Menschen lösen gerne Rätsel, die Mehrzahl davon ist allerdings einfach sauer, wenn sie keine Lösung finden können und ihnen auch keiner eine liefert. Deswegen nennt ein Wissenschaftler auch nur dann ein Phänomen ein "Rätsel", wenn er mit Laien spricht. Es ist besser für sein Ego und sein Image, wenn er sein Nichtwissen von einer Lösung so darstellt, dass es einfach ein schier unlösbares "Rätsel" ist, anstatt geradeheraus mit dem Statement zu kommen: "Ich habe nicht die blasseste Ahnung wie das Phämomen zu erklären ist. Ein paar Vermutungen, aber sonst nichts."
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Andi



Anmeldedatum: 05.04.2004
Beiträge: 1925

BeitragVerfasst am: Fr Mai 11, 2007 12:53 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Ein Phänomen ist für mich etwas was "eben so ist", unter einem Rätsel verstehe ich etwas hinter dem sich zwingendermaßen eine Lösung verbirgt und man eigentlich nur noch den richtigen Weg dorthin suchen muss.

Eigentlich könnte man jetzt fortführen und sagen, das in meiner Weltanschauung ein Phänomen zu einem Rätsel wird sobald man versucht eine Erklärung -eine Lösung- zu finden...


Und zu dem Ding mit Maschine vs. Puzzle:
Stellt eine Maschine nicht auch eine Art Puzzle dar?
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George Green



Anmeldedatum: 28.02.2007
Beiträge: 73

BeitragVerfasst am: Fr Mai 11, 2007 4:05 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Hi Uli,
die Meisten hierzuland haben die gleiche oder eine ähnliche Ansicht wie Du, überlege Dir doch mal, Du kannst nicht an Gott glauben wenn Du weisst dass Er existiert.
Niemand unter den Lebenden WEISS das.
Lediglich Indizien sprechen dafür oder dagegen je nachdem welche Position man inne hat.
Diese alte Frage sehe ich als eine rechte Dummheit, Gott ist allmächtig, ER kann und weiss alles, ER hat das Weltall erschaffen, was soll die dumme Frage nach einem Felsen?
Das ist kein Paradox. Nur verstehen können wir das nicht.
ER ist Seinen Gesetzen nur soweit unterworfen wie ER das uns gesagt hat, ER hält sich an die Naturgesetze weil das Seine sind. Und weil ER gerecht ist.
Gott ist kein Naturgesetz, nochmal, ER hat sie erschaffen.
Und wenn ER Seine Existenz dann endlich beweist ist es für Alle zu spät um Einstellungen oder Glaube zu ändern. Dann haben wir Gewissheit, erst dann.
Und dass Viele in der Zwischenzeit die Dinge ohne Gott erklären ist Deren Problem, ich kann mir nichts ohne Ihn erklären.
Natürlich kann Jeder glauben was er will, deshalb haben wir auch unseren "Freien Willen" über die 14,8% Gehirnmasse die uns zugänglich ist, der Rest ist Programm?
Es ist das "Christentum" das den meisten hier den "Freien Willen" dahin diktiert hat dass sie nicht mehr glauben können, sehr schade ist das.
Denn ein vernünftiger Mensch betet keine Götzenbilder an wie die Christen das tun. Alleine das würde mir reichen um genug Abstand zu finden.
.......
@ Andi,
Du schreibst etwas von einer "halbherzig zusammengepfuschten Welt", solche Gedanken kommen von der einseitigen Überinformation aus den Medien die nur das Schlechte berichten.
Die Welt war und ist perfekt, weil wir eben einen "Freien Willen" gelassen bekommen haben reicht uns das aus um Vieles zu zerstören, WIR machen das!
Die Welt und das All sind voll OK, da kannst Du beruhigt sein, das ist perfekte Mathematik die wir niemals und noch mal niemals verstehen werden können.
Und wir sind nicht einmal Staub, rechne Dir einmal aus was von Dir übrig bleiben würde wenn der -Zwischenraum- in den Atomen nicht mehr wäre!
Doch statt diese Wunder zu erkennen schimpft die halbe Welt über den Lieben Gott weil wir so blöde sind!
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Die "Theologie" ist eine christliche Erfindung um dem "normalen Menschen" diesen katholischen Unsinn zusätzlich so durcheinander zu bringen dass es auch gerade gar Keiner mehr verstehen kann.
.........

###Es lebe das Chaos!### Es lebt!
..........

Vielleicht hat der Eine oder Andere auch schon festgestellt das die Welt dem Dümmsten genau so große Probleme bereitet wie dem gescheitesten Dr. Prof. Ing. obwohl doch ein wesentlicher Unterschied in deren IQ bemerkbar ist.
Man sollte auch einmal darüber nachdenken.
..............

Man sollte auch einmal darüber nachdenken wo die Quelle der Gedanken oder eines Gedankens zu finden ist, also der Ursprung der Wissenschaft, wieso fragen wir überhaupt wenn es nichts zu wissen oder zu glauben gäbe? Weil wir das im Programm haben, wir können lediglich unseren "Rechner" abschiessen.
.......
Noch ein Problem ist dass wir in alle Richtungen am Strang ziehen anstatt einig zu sein, das wäre auch ganz leicht zu lösen würden wir unsere Hochnäsigkeit über Bord werfen.
Solange sich ein Mensch als wichtig ansieht wird er nicht einmal die erste Hürde schaffen, sein Ego.
Und das steht den Meisten voll im Wege, sein wichtiges und einmaliges Dasein, dabei sind wir absolut nichts wert, nochmal nichts.
..........
Auf die Meisten wartet die Hölle, ihr ist es egal ob wir nicht daran glauben, wir werden schon noch Bescheid bekommen, freuet Euch!
..............
Was glaubt Ihr was das für ein Schauspiel geben wird wenn am Jüngsten Tag alle verhungerten Kinder auf uns zeigen werden, welch ein Schauspiel!
Erst dann kommt Gerechtigkeit. Und wir "Zivilisierten" werden dabei ganz alt aussehen, ganz alt!
Und dann sind wir auch noch so vermessen Energie aus gar nichts machen zu wollen, das ist die Sache des Schöpfers, und erst wenn man mit Dem klarkommt geht es vörwärts, noch treten wir auf der Stelle, und nach Unten.

Schönes WE,
Schorsch
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