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theorie zur gravitation
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werner100



Anmeldedatum: 26.07.2009
Beiträge: 807

BeitragVerfasst am: Do Dez 29, 2011 10:23 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo -

Bin nicht der Meinung, dass im Universum stets Gleichgewicht herrscht,
Im Gegenteil - das vorhandene Ungleichgewicht sorgt gerade dafür, dass sich bis zum Erreichen des Gleichgewichts allerlei dynamische
Abläufe auf lange Zeit etablieren können, z.B. die Ausbreitung von Lichtstrahlen.

Gleichgewicht wäre identisch mit dem Stillstand aller Dynamik.

Ein Körper, der auf einer Kreisbahn derart um einen grösseren herum-
fliegt, dass er nicht abstürzt, kann das doch nur deshalb beibehalten,
weil er seine Geschwindigkeit einer Beschleunigungsphase mit Energie-aufwand im Ungleichgewicht verdankt.

Nimmt man den grösseren Körper weg, dann kann der Kleinere immer noch mit einem Faden um eine feste Welle geführt werden,
und dort eine Zugkraft zur Achse einhalten.

Wenn aber eine kinetische Umkreisung eine Gegenkraft zur Massenanziehung erzeugt, dann kann das Anziehungsfeld im einfachsten Fall nur selbst auf einer kinetische Grundlage oder Dynamik beruhen und keinen inneren Statischen Charakter haben.
Ergo -das Schwerefeld kann niemals ein Ruhefeld sein und hat viel
mehr die Struktur eines Fliessenden Mediums.

Gruss
Werner
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Sowasaberauch



Anmeldedatum: 09.04.2008
Beiträge: 833

BeitragVerfasst am: Fr Dez 30, 2011 12:27 am    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Gleichgewicht wäre identisch mit dem Stillstand aller Dynamik.


Nein, das sehe ich definitiv nicht so. Sieh Dir z.B. einen Schwingkreis an. Annahme: Er wäre aus Supraleitern, also verlustfrei.
Er zeigt eine enorme Dynamik, trotzdem ist er immer über alles gesehen im Gleichgewicht.
Stell Dir jetzt viele viele solche Schwingkreise gekoppelt vor. Es wäre unglaublich dynamisch, und nicht mehr wirklich voraussagbar. Trotzdem wäre es über's Ganze gesehen im Gleichgewicht und würde ewig schwingen...
Genau so, ist nach Ansicht Russels, und auch meiner, eben das Universum gestrickt.
Es können so, wie ich ja erwähnt habe, überall für eine gewisse Zeit lokale Ungleichgewichte entstehen. Aber die sind eben nur lokal und für eine gewisse Zeit, dann werden Sie wieder ausgeglichen, meist mit einem Overshoot, so dass dann das Ungleichgewicht in die andere Richtung geht (eben wie bei einem Schwingkreis). Über's Ganze gesehen ist alles ausgeglichen.

Zitat:
Ergo -das Schwerefeld kann niemals ein Ruhefeld sein und hat viel mehr die Struktur eines Fliessenden Mediums.

Genau das ist ja auch Russells Ansicht: Die Gravitation/Radiation sind 2 dynamische Effekte die ständig in umgekehrter Richtung fliessen, Mal der eine stärker, Mal der andere.
Wenn ein Stern entsteht ist z.B. die Gravitation in Überhand, wenn er später zergeht die Radiation.
Russell vergleicht das immer mit Potential-Pumpen. Die Gravitation versucht ständig Potential ins Zentrum zu pumpen, und die Radiation versucht den Druck loszuwerden...
Laut seines Theorie ist sämtliche Materie, wie wir sie kennen, enorm aufkonzentriertes Potential das so hochkomprimiert ist, dass es einfach nur explodieren will. Der ständige Aussendruck verhindert das aber.

IMHO ist der Fehler bei vielen heutigen Gravitationstheorien, dass Sie von einem unpolaren Prinzip ausgehen: Nur von der Gravitation.
Und die Gegenkraft völlig vernachlässigen...
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werner100



Anmeldedatum: 26.07.2009
Beiträge: 807

BeitragVerfasst am: Fr Dez 30, 2011 1:31 pm    Titel: Antworten mit Zitat

@Sowasaberauch

Hallo -

In Ordnung, ich meinte totales Gleichgewicht ohne lokale Störungen.

Ansonsten sehe ich die von Dir gezeichnete Kulisse sehr ähnlich, die Gravitation ist nur scheinbar
"anders° als der Elektromagnetische Komplex der Materie, Unterschiede in der Ausbreitung und bestimmte Strukturmerkmale
ausgenommen.
Ich sehe die Gravitation als verbindendes Element von elektrischem
und magnetischem Feld und als Grundlage der internen kosmischen Beweglichkeit.
Die Gravitation verändern heisst für mich:
Das Schwerefeld mit sekundären elektromagnetsichen Feldern Scherpunkt-relevant und dynamisch überlagern und sehen ob und wie sich lokale Anziehungskraft und Trägheit verändern.

Gruss
Werner
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HC
Site Admin


Anmeldedatum: 11.10.2003
Beiträge: 171
Wohnort: Site Admin

BeitragVerfasst am: Fr Dez 30, 2011 3:13 pm    Titel: Antworten mit Zitat

werner100 hat Folgendes geschrieben:

Ein Körper, der auf einer Kreisbahn derart um einen grösseren herum-
fliegt, dass er nicht abstürzt, kann das doch nur deshalb beibehalten,
weil er seine Geschwindigkeit einer Beschleunigungsphase mit Energie-aufwand im Ungleichgewicht verdankt.


Diese Idee möchte ich konkretisieren. Dazu noch ein Gedankenexperiment:

Betrachten wir ein Universum völlig frei von jeglicher Bewegung. Also Massen verteilt über den Raum aber in völliger Ruhe. Dann starten wir die Zeit und schauen zu. Was würde passieren ?

Von den Gebieten hoher Dichte gehen starke Gravitationskräfte aus, die kleinere Massen dazu veranlassen sich in deren Richtung zu bewegen. Doch die Trägheit wirkt diesem Vorgang entgegen. Sie verhindert eine plötzliche Beschleunigung, sodass unser anfänglich stillstehendes Universum nur allmählich in Gang kommt. Und dann wird noch etwas viel erstaunlicheres passieren. Wenn ein sich geradlinig bewegendes Teilchen nahe an einer Gravitationsquelle vorbeifliegt, wird es durch deren Kräfte abgelenkt, im besten Fall sogar in eine Umlaufbahnbahn gezwungen und wir haben wieder den stabilen „Schwingungszustand“ von dem ich vorher schon gesprochen habe.

Die Wirkung von Trägheit stellt sich also in zwei verschiedenen Aspekten dar.
1.) Sie verhindert, dass durch eine Gravitationskraft ein Teilchen sofort und unmittelbar auf die maximal mögliche Geschwindigkeit (sagen wir mal c) beschleunigt wird.
2.) Sie sorgt dafür, dass es überhaupt einen stabilen Bewegungszustand um eine Gravitationsquelle herum geben kann.

In beiden Fällen haben wir es mit Trägheitskräften zu tun, die jeweils nur in beschleunigten Systemen auftreten. Es drängt sich jetzt eine Frage auf, warum gerade die Beschleunigung eine solche herausragende Form der Bewegung ist, die derart mit der Gravitation interagieren kann ?

Die Konsequenz daraus ist, dass sich das Universum durch den Aufbau von Rotationsbewegungen stabilisiert. Daraus abgeleitet kann man sagen: Hätte das Universum keinen Gesamtdrehimpuls, würde es nicht existieren. Würden wir den Drehimpuls abschalten, könnten wir nur noch zusehen, wie die gesamte Masse schnurgerade in ein Gravitationszentrum stürzt, um dort für immer zu verschwinden.

Lg. H.C.
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werner100



Anmeldedatum: 26.07.2009
Beiträge: 807

BeitragVerfasst am: Fr Dez 30, 2011 4:38 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo -

Zur Beschleunigung:
Eine geradlinige gleichförmige Bewegung wäre nur möglich, wenn der
betreffende Körper von allen messbaren und verborgenen Beziehungen zur übrigen Materie des Alls entbunden wäre.

Die kosmische Bindung aller Körper über die Gravitation verhindert das wahrscheinlich.
In diesem Sinne ist die Gallileische Bewegung ein Produkt unvollständiger Einsicht am Beobachtungsstandort - also ein geometrisches Problem.

Gleichförmige Bewegungen auf gekrümmter Bahn gehören ja auch zu den beschleunigten Abläufen und es ist daher mehr als nur wahrscheinlich, dass es eine Krümmung des Raums in eine orthogonale x4-Richtung gibt und damit objektiv die
gleichförmig unbeschleunigte Bewegung gar nicht vorhanden ist.

Gruss
Werner
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NaHc03



Anmeldedatum: 23.12.2011
Beiträge: 94

BeitragVerfasst am: Do Jan 12, 2012 3:17 am    Titel: Antworten mit Zitat

Ist die Frage "Was ist Gravitation?" schon aufgelöst oder sind wir noch am Anfang?^^
_________________
Entropie des Systems.
V
ʌ
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werner100



Anmeldedatum: 26.07.2009
Beiträge: 807

BeitragVerfasst am: Fr Jan 13, 2012 9:30 am    Titel: Antworten mit Zitat

@NaHc03

Die Frage nach der Gravitation ist für mich soweit geklärt, als sie eindeutig als duale Ergänzung zur Elektrodynamik eingeordnet wird.

Dann befinden wir uns in einem Dualen System mit den Newtonschen
Masse-Kraft-Gesetz und dem elektrische und magnetischen Ladungs-
Kraft-Gesetz.

Ladung und Masse sind also unter einem vereinheitlichenden Gesichtspunkt strukturell identische Begriffe und somit der Kosmos
eine Maxwell-Newtonsche Gessamtheit.

Man darf allerdings nicht den Fehler machen, die Besonderheiten von
Elementarteilchen in ihrer hoch verdichteten elektromagnet. Form mit den Maxwellschen Gleichungen beschreiben zu wollen.
Dafür sind die astrophysikalischen Prozesse der Teilchen-Entstehung von zu hohen nicht linear ableitbaren Feldstärken begleitet.

Was fehlt, sind lediglich geschickte Versuchsanordnungen der Mechanik und Elektrophysik, die diese
Einheit praktisch untermauern.
Das betrifft somit den Vergleich der Ausbreitungsgeschwindigkeit
von elektrmagn. Feld und Schwerefeld und die Untersuchung
von elektromagnetisch verursachten Änderungen von Trägheit und Schwere.

Gruss
Werner
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NaHc03



Anmeldedatum: 23.12.2011
Beiträge: 94

BeitragVerfasst am: Do Jan 19, 2012 10:35 pm    Titel: Deal?! Antworten mit Zitat

Für mich ist gar nichts geklärt Werner.

Weder weißt du, noch ich, noch sonst jemand was Gravitation ist und den Kosmos als Maxwell-Newtonsche Gesamtheit zu betrachten, ist quatsch, weil wir nicht mathematisch und widerspruchsfrei erklären können, was der Kosmos ist. Aber in einem Gedankenexperiment finden wir Gelegenheit ein Paradoxon nach dem anderen aufzulösen ohne uns dabei lächerlich zu machen, vorausgesetzt die Auflösung ist "in sich" widerspruchsfrei.
Jeder kann also mal mitmachen, um den anderen auf einen Denkfehler hinzuweisen, aber es geht eben nur im miteinander und nicht im gegeneinander.

Ein viel größeres Problem was ich ich sehe, ist die Kommunikation, weil jeder ein anderen Begriff für seine Formel verwendet und keiner so richtig weiß, "was will er uns jetzt sagen?". ^^

Da müssen wir erst einmal einen gemeinsamen Nenner finden und dann können wir die Gravitation durch exorzieren.

Das Hochhaus ist ein gutes Beispiel. 1. Es ist Realitätsnah, 2. ich muss nicht bei der Nasa einchecken, um mit zwei Körpern zu experimentieren und 3. jeder kann mit machen und das Experiment Zuhause wieder holen und da solltet ihr ansetzen und nicht irgendwo im Kosmos.

Deal? DEAL!^^
_________________
Entropie des Systems.
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werner100



Anmeldedatum: 26.07.2009
Beiträge: 807

BeitragVerfasst am: Fr Jan 20, 2012 7:52 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo NAHc03 -

Was soll ich sagen, ich spreche nur vom Kosmos der beobachtbaren
Erscheinungen...
Und darin ist auch der Stand der Wissenschaft enthalten - ich richte mich also nach Leuten, die schon lange vor mir ein Bild der Welt entworfen und nachgemessen haben.

Die sind für mich massgebend und stellvertretend für alle Untersuchungen, die ich selbst nicht mehr zu erarbeiten brauche.
Das bedeutet aber auch, dass ich eine ganze Menge von Fakten und
phys. Beziehungen aus der Literatur herausfiltern musste.

Das ist einmal Arbeit und Unterordnung aber auch Mut und Unternehmungsgeist und darin realisiere ich mich.
Es kann wirklich nicht schaden, von den Erkenntnissen der Vorgänger
einiges mitzunehmen und in einen grösseren Zusammenhang einzubauen.
Es tauchen dann immer wieder Probleme und Widersprüche auf, die
sich als Test für den eigenen Standpunkt erweisen und dann auch
Anstrengungen zur Lösung benötigen.

Das ist für mich ein sinnvolles Tun - für andere wohl eher Zeitverschwendung.
So hat eben jeder seinen Schwerpunkt in dem Teil der Welt, wo er
hineingeboren wurde.

Bei Dir ist das nicht anders, Du hast Dich nur noch nicht daran gewöhnt.

Gruss
Werner
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NaHc03



Anmeldedatum: 23.12.2011
Beiträge: 94

BeitragVerfasst am: So Jan 22, 2012 8:55 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Der Konter ist gut, könnte von mir sein. Wink
_________________
Entropie des Systems.
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dere



Anmeldedatum: 19.11.2008
Beiträge: 26

BeitragVerfasst am: Mo Jun 18, 2012 2:36 pm    Titel: Antworten mit Zitat

HC hat Folgendes geschrieben:
werner100 hat Folgendes geschrieben:

Ein Körper, der auf einer Kreisbahn derart um einen grösseren herum-
fliegt, dass er nicht abstürzt, kann das doch nur deshalb beibehalten,
weil er seine Geschwindigkeit einer Beschleunigungsphase mit Energie-aufwand im Ungleichgewicht verdankt.


Diese Idee möchte ich konkretisieren. Dazu noch ein Gedankenexperiment:

Betrachten wir ein Universum völlig frei von jeglicher Bewegung. Also Massen verteilt über den Raum aber in völliger Ruhe. Dann starten wir die Zeit und schauen zu. Was würde passieren ?

Von den Gebieten hoher Dichte gehen starke Gravitationskräfte aus, die kleinere Massen dazu veranlassen sich in deren Richtung zu bewegen. Doch die Trägheit wirkt diesem Vorgang entgegen. Sie verhindert eine plötzliche Beschleunigung, sodass unser anfänglich stillstehendes Universum nur allmählich in Gang kommt. Und dann wird noch etwas viel erstaunlicheres passieren. Wenn ein sich geradlinig bewegendes Teilchen nahe an einer Gravitationsquelle vorbeifliegt, wird es durch deren Kräfte abgelenkt, im besten Fall sogar in eine Umlaufbahnbahn gezwungen und wir haben wieder den stabilen „Schwingungszustand“ von dem ich vorher schon gesprochen habe.

Die Wirkung von Trägheit stellt sich also in zwei verschiedenen Aspekten dar.
1.) Sie verhindert, dass durch eine Gravitationskraft ein Teilchen sofort und unmittelbar auf die maximal mögliche Geschwindigkeit (sagen wir mal c) beschleunigt wird.
2.) Sie sorgt dafür, dass es überhaupt einen stabilen Bewegungszustand um eine Gravitationsquelle herum geben kann.

In beiden Fällen haben wir es mit Trägheitskräften zu tun, die jeweils nur in beschleunigten Systemen auftreten. Es drängt sich jetzt eine Frage auf, warum gerade die Beschleunigung eine solche herausragende Form der Bewegung ist, die derart mit der Gravitation interagieren kann ?

Die Konsequenz daraus ist, dass sich das Universum durch den Aufbau von Rotationsbewegungen stabilisiert. Daraus abgeleitet kann man sagen: Hätte das Universum keinen Gesamtdrehimpuls, würde es nicht existieren. Würden wir den Drehimpuls abschalten, könnten wir nur noch zusehen, wie die gesamte Masse schnurgerade in ein Gravitationszentrum stürzt, um dort für immer zu verschwinden.

Lg. H.C.


Meiner Meinung nach stimmt bei diesem Gedankenexeriment der Ansatz nicht.
Das fängt schon bei dem Versuch an, die Zeit zu starten, denn Zeit dürfte ja immer sowas wie ein systemgebundenes Konstrukt sein. Also begann vor etwa 14 Mrd Jahren mit dem "Urknall" nicht die Zeit schlechthin, sondern nur unsere konkrete Systemzeit. Es bildete sich mit dieser Systemzeit also ein damit verbundenes System der bekannten 4 WW incl. unserer "Systemgravitation" und irgendwann, wenn alle Materie im SL "verschwunden" ist, endet die Systemzeit/Raumzeit. Aber nicht die Zeit schlechthin, denn gesetzmäßige Umwandlungsprozesse werden irgendwann (evtl in WW mit immaterieller Informationsenergie ?) irgendwie neue Urknalle/Raumzeiten gebären...

Das kann in raumzeitlich parallelen Strukturen/Paralleluniversen genauso geschehen, wie in denen der sich dort hierarchisch anschließenden Mikro- oder Makro-Universen.
Das Prinzip der Gravitation dürfte aber etwas universales sein, ebenso wie das Prinzip von Zeit, Raum, Energie, Information, Leben... Das, was wir konkret als Gravitationskraft bezeichnen, ist also eigentlich nur eine systemeigene Struktur/Anwendung von universaler Gravitation. Ähnlich wie beim Begriff Zeit/Systemzeit...Da wir aber -systembedingt - bis jetzt keine andere Gravitation/Zeit usw. beobachten können, betrachten wir sie fälschlicherweise als Maß aller Dinge; ebenso wie wir fälschlicherweise die kleinste in unserem System mögliche Energiemenge als die kleinstmöglichste Energiemenge schlechthin betrachten...Meiner Meinung nach hat jeder dieser Begriffe sowohl einen systemeigenen als auch einen universalen, gesamtkosmischen Aspekt.
M.f.G.
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NaHc03



Anmeldedatum: 23.12.2011
Beiträge: 94

BeitragVerfasst am: Mo Jun 18, 2012 5:33 pm    Titel: Hm. Antworten mit Zitat

Ihr habt da was vergessen.

Ihr redet von Gravitation und auch von Trägheit und ihr sagt Sie wäre einfach da ohne erklären zu können, wie Gravitation entsteht und erst wenn ihr uns sagen könnt woher ihr die Gravitation nehmt, könnt ihr von Trägheit sprechen, meint ihr nicht auch?

Also die Masse die da in eurem Raum ist, woher nimmt die die Gravitation?
_________________
Entropie des Systems.
V
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dere



Anmeldedatum: 19.11.2008
Beiträge: 26

BeitragVerfasst am: Di Jun 19, 2012 7:44 am    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Natic03
Jeglicher Masse, die während unseres lokalen Urknallereignisses entstanden ist, sind bestimmte Eigenschaften aufgeprägt. Eine davon ist die systemspezifische Gravitation, die aber lediglich innerhalb des Systems beobachtet werden kann. Woher sie diese Eigenschaft hat ? Ich nehme der Einfachheit halber mal an, im Urknallmoment gibt die "ewige" immaterielle Informationsenergie der neu entstehenden zeitlich befristeten materiellen Energie einen bestimmten Impuls, der sich dann durch konkrete Eigenschaften/Strukturen manifestiert.

Gravitation im allgemeinen Sinne ist ja gewissermaßen die "Zusammenhangskraft" der neu entstehenden Teilchen, dies dürfte ein universales Prinzip sein, dass überall wirkt, wo es im Kosmos in den verschiedensten Ebenen "Urknalle" gibt, ebenso wie Bewegung und Geschwindigkeit usw. allgemein notwendige, universal-kosmische Prinzipien/Eigenschaften sind. Aber jedes Einzelsystem determiniert durch seine Eigenschaften z.B. die in diesem System wirkende Höchst/Grenzgeschwindigkeit für seine Gravitations-Materie. Innerhalb unseres Systems ist es die Lichtgeschwindigkeit als Grenzmarke; in anderen Systemen können das das andere Werte sein. Sie sind nur kaum miteinander vergleichbar, weil jedes Einelsystem einen eigenen Wirk- bzw. Beobachtungshorizont hat. Der Begriff "Ereignisshorizont ist hier etwas irreführend, weil es ja auch hinter dem Beobachtungshorizont "Ereignisse" objektiv geben dürfte, denen es egal ist ob wir Menschen sie beobachten können oder nicht.

Wichtig ist, dass wir zulassen, dass es in jedem dieser fiktiven Universen-Systeme Bewegung und Struktur gibt/geben muß. Dadurch unterscheiden sie sich z.B. vom "Nichts" (welches ja nur strukturlos und damit bewegungslos sein kann). Für die jarganische Kosmologie ist die lokale urknallbedingte Universenentstehung ja auch eine "Fluktuation aus dem Nichts". Damit ist aber nicht das kleine triviale Nichts der Umgangssprache, sondern das große kosmologische Nichts gemeint. Zwischen diesem kosmologischen Nichts und dem kosmologischen Etwas gibt es nun offenbar einige (um nicht zu sagen unendlich viele)Schaltstellen/Schnittstellen; also jene SL bzw. Urknallereignisse, bei denen alles was Masse ist, wieder zu Information (zusammengedrückt) wird. Als reine Informationsenergie hat es die Eigenschaft, sich qualitativ (dimensional ?) zu entwickeln und daraus resultiert die Eigenschaft, später Eigenschaften der Materie zu strukturieren. Quasi als "Gott aus der Maschine" oder "Gott aus dem Nichts"; mit religiöser Inbrunst kann man diese Fähigkeit "Heiliger Geist", ohne auch als "Heiligen StrohsacK" benennen...

Über Trägheit sag ich mal nix, da bin ich jetzt zu träge zu...
M.f.G.
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NaHc03



Anmeldedatum: 23.12.2011
Beiträge: 94

BeitragVerfasst am: Di Jun 19, 2012 12:51 pm    Titel: Titan Antworten mit Zitat

dere hat Folgendes geschrieben:
Hallo Natic03
Jeglicher Masse, die während unseres lokalen Urknallereignisses entstanden ist, sind bestimmte Eigenschaften aufgeprägt. Eine davon ist die systemspezifische Gravitation, die aber lediglich innerhalb des Systems beobachtet werden kann.


1. Benenne diese Eigenschaften und erkläre uns bitte was du mit systemspezifische Gravitation meinst?

2. Meinst du mit Systemspezifisch unser Sonnensystem, was ja wirklich gewaltig ist oder meinst du mit systemspezifisch unseren Planeten?

dere hat Folgendes geschrieben:

Woher sie diese Eigenschaft hat? Ich nehme der Einfachheit halber mal an, im Urknallmoment gibt die "ewige" immaterielle Informationsenergie der neu entstehenden zeitlich befristeten materiellen Energie einen bestimmten Impuls, der sich dann durch konkrete Eigenschaften/Strukturen manifestiert.


3. Welche Zeit? Sprichst du von Zeit, im Maßstab zu einem Menschenleben oder von Zeit im Maßstab eines Verfalls pro Teilchen?

dere hat Folgendes geschrieben:
Gravitation im allgemeinen Sinne ist ja gewissermaßen die "Zusammenhangskraft" der neu entstehenden Teilchen, dies dürfte ein universales Prinzip sein, dass überall wirkt, wo es im Kosmos in den verschiedensten Ebenen "Urknalle" gibt.


Mir ist bis heute unbekannt gewesen, das es eine Gravitation im allgemeinen Sinne gibt?
Die führenden Wissenschaftler auf diesem Gebiet und ich gingen bisher davon aus, die Gravitation (Feldstärke) steht in abhängig zu Masse "X". Um so gewaltiger, um so Erz-reicher, um so dichter so eine Masse ist, um so "Umfang"reicher die Feldstärke von Masse "X". Wobei der Umfang lediglich als Maßstab dient, um in etwa ermitteln zu können, von welcher Größenordnung (Radius) wir eigentlich sprechen.

Ich höre an dieser Stelle auf und möchte dich bitten dir den Trickfilm "Titan" einzuverleiben. Dort wird Kinder gerecht erklärt, wie man ein geeignetes Sonnensystem findet und wie man ein Planeten bastelt.

Viel Spaß.
_________________
Entropie des Systems.
V
ʌ
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dere



Anmeldedatum: 19.11.2008
Beiträge: 26

BeitragVerfasst am: Mi Jun 20, 2012 10:01 am    Titel: Antworten mit Zitat

1. Damit meine ich die 4 uns gegenwärtig bekannten Wechselwirkungen, von denen eine die Gravitation ist. Der Einfachheit halber hatte ich sie mit den Eigenschaften der uns bekannten Materie gleichgesetzt.

2. Mit systemspezifisch ist das komplette, uns bekannte und beobachtbare physikalische System gemeint, welches durch den uns bekannten Urknallprozess offenbar entstanden ist. Damit schließe ich auch unsere "Systemzeit" ein, die dadurch parallel zur "Systemmaterie" mit entstanden ist.

3. Beim Zeitbegriff unterscheide ich ebenfalls zwischen "Allgemeiner Zeit" und "Systemzeit" (System im obengenannten Sinne).
Bei allem Respekt teile ich nicht die Ansicht führender Physiker, die meinen, es sei unsinnig, zu fragen, ob es vor unserer urknallentstandenen Zeit auch "Zeit" gab und dazu den Vergleich ziehen, dass man andernfalls ebenso auch vermuten könne, dass es "einen nördlicheren Punkt als den Nordpol gibt".

Das eigentliche Problem besteht darin, dass wir die Universen, die durch andere, parallele Urknalle entstanden sind, auf konventionelle Weise nicht direkt beobachten können. Leider dominiert mit der Kopenhagener Deutung wohl gegenwärtig die philosophische Plattform, die meint, über alles, was nicht der konventionellen Beobachtung zugänglich ist, müsse also geschwiegen werden...
Innerhalb eines physikalischen Systems in diesem Sinne hat die aktuelle Wissenschaft ja auch ein kleinstes Energiequant definiert, welches ja mit den anderen "Eigenschaften" der so entstandenen Materie verbunden ist. Ich meine, nur für bestimmte systemspezifische Energien sind Maximal- und Minimalwerte definierbar, nicht aber für Energie im allgemeinsten Sinne.
Der uns in seiner Funktion ja noch relativ unbekannte Urknallprozess legt m.M. nahe, dass es objektiv unendlich viele dieser Prozesse gibt und sie "Schnittstellen" der kosmisch-universalen Energieumwandlung (incl. der immateriellen Komponenten) sind; aber eben auf einer weit höheren hierarchischen Ebene als die relativ bekannten Energieumwandlungsprozesse innerhalb unseres physikalischen Systems.

Wenn also von "Gravitation im Allgemeinen Sinne" hier die Rede ist, dann gründet sich dies auf der Ansicht, dass bestimmte Phänomene unseres lokalen Universums auch (aus philosophischen bzw. formal-logischen Gründen) in anderen parallelen Universen, die in parallelen Urknallereignissen entstanden sind, stattfinden müssen. Dazu zähle ich z.B. alles, was vom "kosmologischen Nichts" verschieden ist. In ihnen muß also eine gewisse Bewegung stattfinden, es muß eine "Struktur" und also auch kleinste und größte Strukturträger existieren. Ebenso wäre verallgemeinerbar, dass zwischen diesen Strukturträgern stets eine gewisse Anziehung besteht. Dann wäre die beobachtbare Gravitation innerhalb unserer Raumzeit nur eine Konkretisierung/Manifestation dieses allgemein-universalen Phänomens. Es wird durch die Ansicht ergänzt, dass die ebenso stets notwendige Bewegung in jedem der einzelnen physikalischen Systeme eine systemspezifische Grenzgeschwindigkeit erfordert (die in unserem System durch c definiert wird).
M.f.G.
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