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Optik
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Stebinski



Anmeldedatum: 01.10.2005
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BeitragVerfasst am: Di März 13, 2007 8:58 pm    Titel: Optik Antworten mit Zitat

Ich habe mal eine Frage zur Optik:

Ob es eine Beschichtung giebt,(für Folien oder Glas) die grünes Licht reflektiert aber das restliche licht durchlasst? Question
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Für das Perpetuum Mobile, ist scheinbar Paradox, der Energieerhaltungssatz nötig.
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Stebinski



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Beiträge: 290

BeitragVerfasst am: Sa März 24, 2007 11:07 am    Titel: Antworten mit Zitat

Ich meine eine Beschichtung, die vielleicht durch interferenz (Seifenblase)
grünes, blaues oder anderes Licht reflektiert aber den Rest durchlässt.
Das müsste dan so aussehen, dass das Glas auf der einen Seite grün reflektiert und auf der anderen seite dann "blau?" aussieht.
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Andi



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BeitragVerfasst am: Sa März 24, 2007 12:34 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Hm, richtig, rot + grün + blau = weiß
Also bleiben nur noch rot und blau übrig, zusammen gibt das dann sowas wie Lila. Also einfach einen Folie besorgen die nur Lila durchlässt und fertig.
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Stebinski



Anmeldedatum: 01.10.2005
Beiträge: 290

BeitragVerfasst am: Sa März 24, 2007 6:52 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Ich hatte als Idee, dass ich z.B eine grüne Folie nehme(die nur grünes Licht durchlässt) und eine die grünes Licht reflektiert, also alle anderen Farben durschlässt.
Dann sollten beide Folien wie ein winziges Schachbrett, abwechselnd auf eine Scheibe geklebt werden, wobei die Scheibe dann auf der einen seite grün aussieht und auf der anderen Seite normal durchsichtig ist .(vielleicht etwas gedimmt )
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Andi



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Beiträge: 1925

BeitragVerfasst am: So März 25, 2007 6:18 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Wäre mir jetzt soweit nix bekannt das man ohne Labor und Optiker-Diplom hinkriegt.
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Zhero



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BeitragVerfasst am: Sa Apr 07, 2007 1:02 pm    Titel: Antworten mit Zitat

eam...hmm ich denke das was du meinst nennt man Hologramme
_________________
du kennst das Bekannnte, doch das Unbekannte kann dich bekehren...
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uli.paul



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BeitragVerfasst am: Mo Apr 23, 2007 12:06 am    Titel: Antworten mit Zitat

Also was nun: eine grüne Folie oder eine, die grünes Licht durchläßt? Letzere kann bei der Draufsicht beinahe jede Farbe haben, aber niemals grün (wenn sie das grüne Licht zu 100% durchläßt). Eben weil kein Grün mehr in dem reflektierten Licht enthalten ist. Es hängt also ganz davon ab, was die Folie mit den anderen Farben anstellt (reflektieren oder absorbieren). Damit kannst Du alle Farben erzeugen, die kein Grün enthalten - und das sind von Gelb über Orange bis Rot, dann weiter von Blau bis Violett doch eine ganze Menge. Hinzu kommt noch Schwarz, wenn die Folie alle Farben außer Grün einfach verschluckt.

Was Dir wohl vorschwebt ist ein selektiver halbdurchlässiger "Spiegel", der von der einen Seite betrachtet für alle Farben transparent ist und von der anderen Seite nicht silbrig spiegelnd, sondern einfach nur grün aussieht. Stimmt`s?

Zum Ausprobieren schlage ich vor:

1.) Du nimmst ein Blatt Papier, das auf der einen Seite den gewünschten Grünton hat und auf der anderen Seite schwarz ist (ev. mit Tusche anmalen).

2.) In belieger Dichte mit einer Nadel Löchlein in das Papier stechen. Die Löcher müssen nicht - und streng genommen dürfen sie auch nicht - in einem regelmäßigen Muster angeordnet sein. Also einfach drauflos pieksen.

Von der einen Seite betrachtet ist das Blatt grün, da man die kleinen Löcher nicht sieht, na ja, fast nicht. Man muss schon genau hinschauen. Und von der anderen Seite sieht man recht gut hindurch, wennauch etwas arg abgedunkelt.

Aber eines umgeht auch dieser "Verhörspiegel" nicht: der Betrachter muss das Licht in seinem Raum auch hier so weit herunterdimmen, dass es merklich dunkler ist als auf der anderen Seite. Das kann ein so einfaches optisches System nicht vermeiden, da es reziprok ist.

Eine Lösung, bei der der Betrachter nicht ganz so im Dunkeln gelassen wird ist die Verwendung von Papier mit weißer und schwarzer Seite. Dann fällt es weitaus weniger auf, wenn Licht durch die Löcher auf die weiße Seite dringt.

Was auch zur Tarnung beitragen kann, ist eine unregelmäßige Oberflächenstruktur auf der grünen Seite, da dann die Löcher noch schwerer zu erkennen sind.

Wenn mein Vorschlag auch nicht High-Tech ist, so trägt er doch der Physik Rechnung - genauso wie es ein optisches High-Tech-System auch tun muss. Das folgt schon aus dem Prinzip, dass die eine Seite farbig (eben grün oder so) aussehen soll während auf der anderen (vorzugsweise schwarzen) Seite alle Farben gleich durchkommen sollen. Zur Erklärung:

Stellen wir uns auf die schwarze Seite, dann kommen - gemäß Voraussetzung - alle Farben gleich gut an. Es ist also kein Mangel an Grün da. Da aber auf der anderen Seite die Fläche (fast) alles grüne Licht reflektieren/streuen soll - sonst wäre sie ja nicht grün - müssen alle anderen Farben absorbiert werden. Denn durchgelassen werden dürfen sie nicht, denn sonst herrschte ein Mangel an Grün auf der schwarzen Seite und das ist gegen die Voraussetzung. Damit bleibt nur ein Parameter mit dem wir spielen können und das ist der Anteil der Löcher an der Gesamtfläche.

Je größer der prozentuale Anteil der Löcher ist, desto heller sieht der Betrachter die Szene, aber desto mehr geht das Licht im Raum des Betrachters in den wahrgenommenen Grünton ein. Das gilt unabhängig von dem Durchmesser der Löcher, solange er groß gegen die Wellenlänge des Lichtes ist. Erst bei Lochgrößen im, bzw. unter, dem Bereich der Wellenlänge treten Effekte auf, die mit der klassischen Optik nicht mehr erklärt werden können. Aber auch hier haben Einstein & Co schon vor beinahe hundert Jahren die Grundarbeit gemacht und die Effekte vorausgesagt, die wir heute tatsächlich messen können. Aber das nur nebenbei.

Was kann man tun, damit der Betrachter genügend Licht hat um z.B. Notizen zu machen, aber trotzdem auf der grünen Seite kein Verdacht aufkommt? Es gibt eigentlich nur eine Lösung, die aber auf verschiedene Weise erreicht werden kann: Der Raum des Betrachters muss mit Licht der gleichen Farbe ausgeleuchtet sein, wie die Farbe auf der anderen Seite. Dabei darf die Helligkeit beim Betrachter nicht wesentlich über der auf der anderen Seite sein, denn sonst würde die grüne Fläche mehr Licht abgeben als sie eigentlich reflektiert und das fällt u.U. auf. Aber eben auch nur u.U.

Das kann man auf verschiedenen Wegen erreichen. Sofort einsichtig ist ein entsprechendes Filter für die Beleuchtung des Betrachters. Aber ein (möglichst vollständiges) Auskleiden mit der gleichen grünen "Tapete" ist möglich, denn das stellt ebenso ein Filter dar.

Aber eines sollte klar sein: Jedes Licht, das für den Betrachter "abgezweigt" wird, fehlt auf der anderen Seite. Und das ist messbar. Wer also glaubt, dass so ein Tarnumhang wie bei Harry Potter funktioniert, der sollte sein Physikbuch wieder rauskramen und den Satz der Energieerhaltung noch einmal lesen. Es stimmt, dass die Forschung derzeit kurz davor steht ein sog. Metamaterial herzustellen, das Licht so um ein Objekt herumleitet, dass das Objekt unsichtbar ist (oder wenigstens so gut wie unsichtbar). Aber eines gilt immer noch: Wenn das unsichtbare Objekt selber etwas sehen will - außer absolute Dunkelheit - dann muss Licht von der Umgebung es erreichen: und das fehlt der Umgebung! Also entweder unsichtbar und blind oder sichtbar und sehend. Soweit die Physik.

Aber man kann, zumindest nach Douglas Adams, auch Objekte unsichtbar machen, indem man sie zu einem "Problem anderer Leute" macht. Das bewirkt zwar nicht die totale Unsichtbarkeit in allen Fällen, denn schon Douglas Adams hat festgestellt, dass man manchmal so ein Objekt doch sieht, meistens mehr aus den Augenwinkeln, aber wenn man dann genau hinschaut ist es weg - eben genau wie ein Problem, das andere Leute haben. Das ist für die eines, aber eben nicht für einen selbst und damit nicht existent. Hat man das gleiche Problem, dann ist es nicht mehr ein Problem anderer Leute, sondern von einem selbst. Da das Objekt aber per Voraussetzung ein Problem anderer Leute ist, bleibt es unsichtbar.

(Quelle: Douglas Adams, The Hitchhikers Guide to The Galaxy, Trilogie in vier Teilen, Penguin Books, London; deutsch: Per Anhalter durch die Galaxis, als Taschenbücher in jedem besseren Buchladen. Ich habe hier den Namen des ersten Bandes aufgeführt, da er der bekannteste ist und gleichsam als Erkennungszeichen der Trilogie in vier Teilen gilt).

Verwirrt?

Dann immer sich an das Motto halten, das auf dem Hitchhikers Guide "in big and friendly letters" aufgedruckt ist:

Don`t panic.
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uli.paul



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BeitragVerfasst am: Mo Apr 23, 2007 1:57 am    Titel: Antworten mit Zitat

Quatsch, ein Hologramm ist ganz etwas anderes und hat mit der Frage soviel zu tun wie eine Kuh mit Astronomie. Beide brauchen Licht. Und damit sind die Gemeinsamkeiten auch schon so gut wie ausgeschöpft.

Hologramme basieren auf Interferenz. Interferenz in dem Sinne, dass sich Wellen überlagern und nicht im sozialen/politischen/psychologischen Sinn. Das muss man sich vor Augen halten.

Obwohl es Filter gibt, die auf Interferenz basieren, ist das trotzdem nicht die Antwort auf die ursprüngliche Frage
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Stebinski



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BeitragVerfasst am: Mi Mai 02, 2007 9:16 am    Titel: Antworten mit Zitat

O.K. Wie aber würde denn ein Hologramm auf der anderen Scheibenseite aussehen, wenn es auf der einen seite grün ist? Die Komplementärfarbe von grün ist rot! oder spielt das keine rolle?
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uli.paul



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BeitragVerfasst am: Mi Mai 02, 2007 2:07 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Ein Hologramm selber hat keine Farbe. Es ist SW. Und wenn Du es in einer grünen Emulsion aufnimmst, dann ist es eben schwarz-grün und zwar von beiden Seiten. Aber es kann trotzdem wieder alle Farben annehmen, nur halt mit einem Grünstich. Aber es bevorzugt garantiert nicht rot.
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Steve



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BeitragVerfasst am: Di Dez 04, 2007 9:20 am    Titel: Antworten mit Zitat

Um auf die grüne Spiegelung zurückzukommen - es gibt sogenannte Phasenfilter, die können selektiv bestimmte Farben durchlassen/ausfiltern.
Dann gibt´s noch die Phasenspiegel, die reflektieren bestimmte Farben besonders effizient. Je nach Beschichtungsdicke geht der Rest des Lichtes durch. Damit ist diese Grünfilterung meiner Meinung nach locker möglich.

Anwendungen: Laserspiegel, Entspiegelungen für Brillen, Effektspiegel für Nobelbeleuchtungen und so´n Zeugs.
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Grüße, Stefan
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Stebinski



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BeitragVerfasst am: Di Dez 04, 2007 10:46 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Ja ich denke das wäre so das was ich suche.
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Steve



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BeitragVerfasst am: Mi Dez 05, 2007 12:01 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Da gibt´s zum Beispiel die Firma Balzers, ich glaube in Liechtenstein. Die stellen sowas zum Beispiel her.
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Grüße, Stefan
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Stebinski



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BeitragVerfasst am: So Jan 06, 2008 2:52 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Kann mann Hologramme auch in zwei Spektren aufnehmen? Ich meine ein zweites mit Schwarzlicht, sodas mit Schwarzlicht ein weiteres zum vorschein kommt?
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Stebinski



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BeitragVerfasst am: So Jan 06, 2008 2:55 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Thema Spiegel:
Ich habe jetzt schon echt lange gegoogelt und wenig gefunden, kennt jemand eine Software, mit der man Spiegel konstruiren kann?
"Geometrische Optik" und wer einem solch ein spiegel bauen kann?
Danke
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