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Freie Energie????
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rue



Anmeldedatum: 17.05.2004
Beiträge: 335
Wohnort: Kärnten/Österreich

BeitragVerfasst am: Mo Nov 14, 2005 2:27 pm    Titel: Zum E.G.Sparin Experiment Antworten mit Zitat

Hallo,

Zitat:
Ein Beispiel für ein Perpetuum mobile 2 ist das Experiment des russischen Ingenieurs E.G. Sparin. Er arbeitete mit zwei senkrechten, 100 m hohen Rohren, die thermisch isoliert waren. Das eine Rohr war mit Wasserstoff, das andere mit Radon gefüllt. Zwischen den oberen Enden beider Rohre enstand, nur unter dem Einfluß der Erdgravitation, eine Temperaturdifferenz von 11 Kelvin.


Abgesehen davon, dass ich keine genaueren Infos über dieses
Experiment gefunden habe, halte ich es für Blödsinn.
Wie bereits erwähnt wurde, ist Radon kein stabiles Element,
es zerfällt unter Abgabe von Energie mit einer Halbwertszeit
von 3,8 Tagen zu 218Polonium. Aufgrund dieser relativ hohen
Zerfallsrate ist reines Radon ein hochradioaktives Element
das in kurzer Zeit eine ganze Menge Kernenergie produzieren würde.
Dazu folgende überschlagsmäßige Berechnung:

Annahme:
Gegeben 1m3 Radon (Rn) in der Röhre

Gesucht:
Eigenerwärmung nach 3.8 Tagen.

Weiters gilt folgendes:

1J(Joule) = 1Ws(Wattsekunde)
1kWh(Kilowattstunde) = 3,6E+6 Ws
1eV(Elektronenvolt) = 1,602E-19 J
Dichte von Radon: 9,73 kg/m3
Spez. Wärmekapazität von Radon: c = 94J/(kg*K)
Halbwertszeit: th = 3,8d
Atomgewicht von Radon: 222
Zerfallsenergie von 222Rn -> 218Po: Ez = 5,6E+6 eV (pro Atom)
Relative Atommasseneinheit: 1u = 1,66E-27kg


1) Berechnung der Anzahl n der Rn-Atome für 1m3

m(1 Rn-Atom) = 222 * 1,66E-27 = 3,68E-25 kg

n = 9,73 / 3,68E-25 = 2,64E+25


2.) Berechnung der freigewordenen Energie nach th:

Anzahl der Atome = n/2 = 1,32E+25

E = n/2 * Ez = 7,392E+31 eV = 1,18E+13 Ws = 3,28E+6 kWh (!)


3.) Berechnung der Erwärmung:
(Annahme, dass die gesamte Zerfallsenegie in Wärme umgesetzt wird)

delta T = E / (c*m) = 1,18E+13 / (94 * 9,73) = 1,29E+10K Shocked

Gegen diese an einen Super-Gau erinnernde hypothetische Temperaturdifferenz
sind die beschriebenen 11 Grad Temperaturdifferenz wohl Peanuts.
Abgesehen davon ist es höchst unwahrscheinlich, dass ein Ingenieur der
diese Berechnung nicht berücksichtigt, überhaupt von irgendjemanden
die Unterstützung bzw. die Mittel dafür erhält zwei 100m (=25 Stockwerke)
hohe Rohre und dazu eines Radon gefüllt, aufzustellen. Abgesehen davon
ist Radon ein Element, dass nur in geringsten Konzentrationen vorkommt
und es ist äußerst zweifelhaft, dass Mengen von 1m3 überhaupt im Zeitraum von Tagen herstellbar sind.


mfG Rü
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uli.paul



Anmeldedatum: 04.02.2006
Beiträge: 669
Wohnort: Augsburg

BeitragVerfasst am: Sa März 04, 2006 6:15 am    Titel: Antworten mit Zitat

@rue: Deine Berechnungen sind plausibel bis zu dem Punkt, an dem die Erwärmung berechnest. Da vergißt Du die Wärmekapazität der Umgebung und Du nimmst implizit an, daß die gesamte Energie schlagartig frei wird - na ja, so ein Fehler kann im Eifer des Gefechtes vorkommen und ich rechne ihn Dir nicht negativ an. Ich bin mit Dir einer Meinung, daß 1m³ Radon nicht leicht zu kriegen ist. Oder wenn, dann zu einem horrenden Preis.

Aber Dein Beitrag ist es garnicht, der mich zu diesem Post veranlaßt hat, sondern die babylonische Verwirrung über den Begriff "Freie Energie". Und einige Meinungen, die hier vertreten wurden. Für mich gibt es keine "Freie Energie", denn irgendwoher muß sie kommen und damit dort fehlen. Aber das habe ich in einem anderen Thread bereits dargelegt.

Ist Solarenergie, geothermische Energie oder Windkraft tatsächlich "frei" (im Sinne von: Es richtet keinen Schaden an, wenn ich diese nutze)? Wohl definitiv nicht, wenn sie in "Raubbau" ausarten! Hier meine Begründungen:

Fangen wir mit der Solarenergie an. Solange sich in einem Maß verwendet wird, das konsistent mit der Natur ist, dann ist nichts dagegen einzuwenden, also: nicht alle eingestrahlte Energie darf verwendet werden und wenn, dann ist dafür Sorge zu tragen, daß nur ein Teil als thermische Energie sofort wieder der Umwelt zugeführt wird. Hintergrund: Pflanzen speichern Solarenergie um - letzendlich uns zu helfen, indem sie CO2 in Zucker/Stärke/usw. und O2 umwandeln. Die im Zucker/Stärke/usw. gespeicherte Energie wird später von Tieren und Menschen verwertet - aber eben später. Und das ist nicht einfach gespeicherte thermische Energie (lassen wir die Biophotonen hier bitte weg - es geht um Energie, nicht um Wohlbefinden), sondern hochwertigere Produkte als ihre Ausgangsmaterialien - mehr dazu weiter unten, wenn es um Thermodynamik und Co geht.

+++Solarzellen

Wie wird sich wohl das weltweite Klima ändern, wenn wir - in einem Gedankenexperiment - die Sahara komplett mit Photozellen überziehen? Nun, eine grobschlächtige Antwort läßt sich geben - aber wie sie technisch umsetzbar ist weiß ich auch nicht:

Die Photozellen müßten genug Licht durchlassen, damit der Sand/Boden (die Sahara besteht nicht nur aus Sand!) genauso aufgeheizt wird wie bisher und sie müssen gegen Die Rückstrahlung in der Nacht transparent sein, sprich die Sahara darf sich wieder abkühlen - und zwar um mehr als 40°C in manchen Regionen. Vielleicht können wir das mit wellenlängensensitiven Photozellen schaffen, aber derzeit gibt m.W. keine Forschung in der Richtung.

Bei dem derzeiten Ausbau der Solaranlagen sehe ich da allerdings eine Probleme. Kritisch wird es in meinem Augen nur, wenn wir in Europa Flächen mit Solaranlagen bedecken, die besser genutzt werden könnten. Mehr dazu weiter unten.

+++ Windkraft:

Solange die Türme in den bodennahen Luftschichten bleiben sind sie sogar ein Gewinn, auch wenn sie nur unzuverlässig Strom liefern - sie sind eine Art von "Aufforstung", zumindest was Stürme betrifft. Sie stehen derzeit (Offshore-Anlagen ausgenommen, natürlich) an den Gebieten, in denen früher ein dichter Wald wuchs. Also gehen sie jetzt einmal neutral die Gesamtbilanz ein : Besser Sturmschutz gegenüber ihrer unzuverlässigen Stromabgabe.

+++ Geothermische Kraftwerke: Der neue Hype.

Im Gegensatz zur Sonneneinstrahlung, die von außen kommt, wir hier wieder eine endliche Ressource ausgebeutet - denn der Erdkern wird durch die Sonne definitiv nicht erwärmt. Er hat seine Wärme bei seiner Entstehung bekommen. Und er kann sie nicht ersetzen. Wer also geothermische Kraftwerke baut, betreibt Raubbau an zukünftigen Generationen. Radioaktiven Abfall können wir (theoretisch und ohne Terroristen/ debile Nachkommen) für milliionen von Jahren aufbewahren, aber wenn die Erde zu kalt wird, dann reichen alle Heizquellen nicht mehr aus.

++++++++++++++++
Ein paar Klarstellungen:

Der 2. Hauptsatz der Thermodynamik gilt nur in abgeschlossenen Systemen. Das Universum, so wie wir es sehen ist kein abgeschlossenes System, denn ansonsten gäbe es weder Sonnen, noch Planeten, noch Leben. Dies alles sind real existierende Bewiese, daß der 2. Hauptsatz nicht universell gilt. Hier haben sich hochwertige Strukturen gegen das Chaos durchgesetzt - eine klare Verletzung des 2. Hauptsatzes. Aber davon wissen wir noch zu wenig.

Während bis vor ein paar Jahren unter den Chaosforschern ein beliebtes Beispiel die Runde machte: "Der Schlag eines Flügels eines Schmetterlings in Indien kann eine Katastrophe in Kalifornien auslösen", sind sie jetzt ein bißchen vorsichtiger, denn sie haben (höre!) Ordnung im Chaos entdeckt. Also nix mit globalem Chaos - das Chaos ist sogar um den Schmetterling lokalisiert - also nix global oder so.

Das heißt dich im Klartext: Die Sätze der Physik in ihrem Kontext verstehen:

- Wärmekraftmaschinen unterliegen der Themodynamik.

- Elektrische/magnetische Maschinen unterliegen Maxwells Gesetzen.
- andrere Maschinen mögen jetzt anderen Gesetzen unterworfen sein, die mir spontan nicht einfallen.

+++++ Und abschließend:

Laßt die Verschwörungstheorien!

Wenn ein Erfinder seine Erfindung nicht patentiert und auch nicht veröffentlicht, dann ist er einfach dumm! Dann kann nämlich jeder, aber auch praktisch jeder ihm die Erfindung streitig zu machen. Da braucht es keine Konzerne oder irgendeine Lobby - selbst Fritzchen Müller kann das,

Und dann das Thema, daß Konzerne Patente aufkaufen und verschwinden lassen. Das ist Quatsch, da jedes (bis auf ganz wenige Ausnahmen - aber die kriegen die Konzerne auch nicht mit) Patent veröffentlich wird, jeder also einsehen kann, was die Erfindung sein soll und Widerspruch einlegen kann - ich kenne das aus eigener Erfahrung.

Und wer so paranoid ist, daß glaubt "Die" würden ihn verfolgen, kann sie ganz einfach dadurch ablenken, indem er seine Erkenntnisse in einem Forum wie diesem - und gleichzeitig noch in vielen anderen - verbreitet. Dann macht das Töten des Erfinders keinen Sinn mehr!

Lange Rede, kurzer Sinn: Laßt uns konstruktiv zusammenarbeiten.
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Andi



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BeitragVerfasst am: Sa März 04, 2006 3:07 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Hm, der einwand mit den Solarkollektoren ist durchaus berechtigt, wenn die Wüste von Solarkollektoren künstlich beschattet wird könnte das das (notwendige) Wüstenklima beeinflussen.
Wäre aber praktisch, Silizium liegt dort schon überall herum.

Geothermische Kraftwerke:
Meiner naiven Vorstellung traue ich jetzt einfach mal.
Die Erdkruste ist im Mittel nur rund 45 km dick, das sind grade mal ~3,5 Promille vom Erdradius und überschlägig 1 Prozent der ganzen Erdmasse.

Hat sich in den letzten 4 Milliarden Jahren also nicht wirklich viel abgekühlt, entweder weil einfach zu viel Wärme im Erdkern steckt oder weil Radioaktive Elemente von unten heizen.
Jedenfalls hat sich das Problem mit der endlichen Erdwärme in weiteren 4-6 Milliarden Jahren ganz erledigt weil dann der Sonne der Wasserstoff ausgeht.
All das natürlich nur wenn die Menschheit mitsamt intakter Erde wider erwarten solange überdauern sollte.
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uli.paul



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BeitragVerfasst am: Sa März 04, 2006 8:21 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Habe mich wohl ein bißchen ungenau ausgedrückt. Den Eedkern kühlen wir mit geothermischen Kraftwerken natürlich nicht aus, aber die Erdkruste. Die wird zwar immer wieder von innen erwärmt, aber Leitfähigkeit ist begrenzt. Und damit wird es an der Oberfläche kühler.

In den nächsten 20 Jahren ist das garantiert kein Problem, wahrscheinlich sogar für die 50-100 Jahre. Einmal, weil wir so schnell garnicht so viele Kraftwerke bauen können und zum anderen, weil die keine riesigen Leistungen haben (werden). Aber langfristig (100-200 Jahre) sollte man das doch im Auge behalten.

Eine Abart der geothermischen KWs beruht auf der Ausnutzung des Temperaturgefälles zwischen der Oberfläche und der Tiefe des Meeres. Das hat schon Jules Verne beschrieben (20000 Meilen unter dem Meer). Aber derzeit läuft da wohl nichts nennenswertes.
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Andi



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BeitragVerfasst am: So März 05, 2006 12:51 am    Titel: Antworten mit Zitat

Hm, wäre eine interessante Frage, wieviel Heizleistung hat ein m² durchschnittler Boden.

Ich werf das jetzt einfach mal in den Raum: Kernfusion, wie siehts denn da aus?
Hab letztag mal gehört das Versuchskraftwerke für kurze Zeitspannen schon mehr Energie liefern als sie selbst verbrauchen.
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uli.paul



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BeitragVerfasst am: So März 05, 2006 3:12 am    Titel: Antworten mit Zitat

Ich kenne die Heizleistung eines m² nicht. Ursprünglich wollte ich in meiner Antwort Daten vom Mars und dem Mond beigeben, aber die treffen nicht so gut zu: Der Mond ist zwar ungefähr gleich weit von der Sonne entfernt wie die Erde, hat aber keine Atmosphäre - also hat er auch extreme Temperaturunterschiede zwischen Tag und Nacht (alle 14 Tage, da ein Mondtag etwa 28 Erd-Tage hat) und er sich damit am "Tag" gut aufheizen kann, dafür aber in der "Nacht" verdammt viel Energie abstrahlt. Und meine Neigung zur Präzision verhindert mich Daten vom Mars zu verwerten, da er eine weitaus dünnere Atmosphäre hat.

Und "kompensierte" Meßdaten habe ich nicht zur Verfügung, also solche, die die Energiebilanz führen, wieviel die Erde mehr in den Weltraum abstrahlt als sie aufnimmt. Aber das dürfte nur eine sehr geringer Prozentsatz sein - und darum geht meine Diskussion auch garnicht.

Um es gleich klarzustellen: geothermische Kraftwerke werden in der nächsten Zeit keine Umweltgefahr darstellen, wie schon geschildert. Aber bei Raubbau werden sie es. Raubbau heißt hier (und das ist meine persönliche Enschätzung), daß mehr GW aus dem Boden gewonnen werden als die Sonneneinstrahlung ist, geteilt durch einen gewissen Faktor. Derzeit würde ich ihn bei 100 ansiedeln.


Bei der Kernfusion schaut es duster aus. Es gibt nicht einmal die von Dir erwähnten Versuchskraftwerke - zumindest meines Wissens nicht! Die beim amerkanischen NSF-Projekt wollen irgendwann in 2007/2008 die Fusion auf der Erde erreichen, mit Lasern, die TW-Spitzen-Leistungen erreichen und auf ein winziges Target fokussiert werden.

Aber das ist noch absolute Grundlagenforschung.
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Andi



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BeitragVerfasst am: So März 05, 2006 4:22 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Gefunden!
In der PM Ausgabe Dezember 2005, Seite 20/21 stand das mit der Kernfusion.
Zitat:
Damit die Fusion gelingt, muss Energie von aussen zugeführt werden, anschließend hält die bei der Fusion gewonnene Energie den prozess aufrecht.
Bislang überstieg diese vebrauchte Energie die Leistung. ITER dagegen soll zehnmal soviel Energie liefern, wie er verbraucht.

http://www.iter.org/index.htm
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uli.paul



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BeitragVerfasst am: Mo März 06, 2006 12:59 am    Titel: Antworten mit Zitat

Ach, Du liest PM. Das ist doch die "Bild" der Wissenschaft.

Habe bei ITER nachgeschaut. Das Ding soll zwar 500MW produzieren, aber das geht praktisch alles in Wärme drauf. 240MW braucht ITER zum Betrieb. Das sieht noch nicht gut aus, wie es die Typen dort auch frei zugeben. Das nächste Projekt, "DEMO", soll dann tatsächlich Strom erzeugen. Und zwar 10x soviel wie es zur Anregung braucht, was dann netto heißt, daß es 4x soviel liefert wie es insgesamt braucht. Noch nicht optimal, da das 25% der reingesteckten Energie als Wärme abgibt. Weiterhin konvertiert es nur 30-40% der thermischen Energie in Strom - so gut wie andere auch, aber trotzdem gibt es ordentlich Wärme ab. Aber warten wir ab.
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Andi



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BeitragVerfasst am: Mo März 06, 2006 1:50 am    Titel: Antworten mit Zitat

BILD der Wissenschaft.
Kann daran liegen das die Zeitschrift der breiten Bevölkerung zugängig ist und der Inhalt deswegen nicht zuu krass sein soll/kann.
Gibt freilich bessere und seriösere Zeitschriften, aber nicht bei mir in der Umgebung...

Das zur PM, weiter mit Fusionsenergie.
Aller Anfang ist schwer, wenns so leicht wäre wären wir nicht erst jetzt draufgekommen.
Von der Dampfmaschine bis zum heutigen, sparsamen, spritzigen Verbrennungsmotor hats auch ne weile gedauert, je teurer Öl und Kohle werden desto schneller gehts.

Und viel Abwärme muss nichts schlechtes sein, machen wir eben Kraft-Wärme-Kopplung, Heizöl ist sowieso zu teuer und Holzheizung war auch schon mal billiger.
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uli.paul



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BeitragVerfasst am: Mo März 06, 2006 3:15 am    Titel: Antworten mit Zitat

Nein, PM ist nicht "Bild der Wissenschaft", sondern eben nur die Bildzeitung der wissenschaftlich interessierten.

Und mit er Wärme-Kraft-Kopplung geht es auch nicht, da die im Kraftwerk ja schon das Maximum rausholen.
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Andi



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BeitragVerfasst am: Mo März 06, 2006 6:50 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Lieber Bild der Wissenschaftlich interessierten als BILD München.
Obwohl, die haben gelegentlich interessante Berichte über Adolf Hitler und seine geheime UFO-Basis drin.
Mal Sebastian Fragen was er damit zu tun hat.

Ok, lassen wir das, wird lächerlich.
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uli.paul



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BeitragVerfasst am: Di März 07, 2006 2:17 am    Titel: Antworten mit Zitat

Glaubst Du etwa ein einziges Wort von dem, was in Bild steht? Ich nicht. Ich habe als Schüler denen ein hanebüchene Story verkauft und sie wurde gedruckt: "Schüler sticht Mitschüler in die Hand". So kann man es auch nennen, aber wir beide waren dabei ein größeres Paket aufzuschneiden und da hat er auf einmal seine Pfote direkt vor mein Messer gelegt. Hat nicht aufgepasst, das war alles.

Ich dachte, die hätte der Adolf zusammen mit dem Reichsschatz in irgendeinem Alpensee versenkt. So gründlich, daß bis jetzt kein Taucher auch nur die Spur von dem Kram entdecken konnte. Oder hat er das alles mit einer seiner "Wunderwaffen" total vernichtet? Wie dem auch sei, die Suche ist müßig.

Aber eigentlich sollte die Diskussion über freie Energie gehen, wir sind da vom Thema abgekommen.

Was mich wundert, ist die krasse Diskrepanz zwischen den Originalen, die irgendwann einmal existiert und respektable Leistung abgegeben haben (sollen) und deren Nachbauten, die in einem Bereich liegen, daß man beinahe Thermospannungen dafür verantwortlich machen könnte - etwas übertrieben, aber der Unterschied ist riesig: Milliwatt gegenüber Kilowatt - wenn sie überhaupt etwas abgeben. Irgendwie paßt das nicht zusammen. Dieser Effekt tritt bei
allen Systemen auf. Kein einziger kann etwas vorweisen. Und dabei gab es dutzende von "funktionierenden" Anlagen - und die sind alle weg, ihre Baupläne haben sich in Luft oder Rauch aufgelöst und der Erfinder ist gestorben, verschwunden, verstockt, oder der Meinung, daß "die Menschheit noch nicht reif dafür" sei.

Das alles ist seltsam. Keiner hat ein Patent, und ich kenne nur einen, der eine Vermarktung versucht hat: Jean-Marie Lehner mit seinem Raum-Quanten-Motor (RQM). Aber von dem und dem RQM habe ich seit 1994 nichts mehr gehört.

Aber eigentlich kann man sich auch eine goldene Nase verdienen, wenn man herkömmliche Energiequellen besser ausnutzt. Für eine Erhöhung des Gesamt-Wirkungsgrades in einem Kraftwerk um 10%, also z.B von 35% auf 45% ohne riesigen Mehraufwand zahlen die Kraftwerksbetreiber gern und viel. Selbst wenn man nur den gleichen Wirkungsgrad, aber den mit kleineren oder robusteren Maschinen, erreicht ist immer noch eine Menge Geld drin.

Aber die "Freie Energie"-Forscher interessiert das alles nicht - sie wollen offensichtlich arm sterben. Aber das läßt sich viel einfacher und in kürzerer Zeit erreichen: Mach Dich selbständig (so wie ich) und nehme dann einen Auftrag an, der mehr Gewinn bringen soll als Du als Verlust einfach abschreiben kannst. Ich habe es einmal gemacht und es hat mich viele Jahre gekostet - und vor allem: Nerven. Wenn Du 100000EUR Schulden hast und Deine Bank meint, daß 5000EUR Kredit auch genug sind und Dir eine Frist setzt, den lappigen Betrag von 95000EUR aufzubringen, dann ist es Zeit, entweder ans Geldverdienen zu denken oder sich eine Kugel durch den Kopf zu jagen. Natürlich habe ich den zweiten Weg gewählt (die Kugel kam übrigends auf der anderen Seite unbeschädigt wieder heraus) und darum kann ich heute in diesem Forum etwas schreiben, da ja nur mein Geist dafür notwendig ist Wink Ach ja, die Autopsie hat ergeben, das sich in meinem Hirnkasterl nur ein Zettel befunden hat, auf dem stand: "An dieser Stelle wird das Hirn vermutet" - wie doch Vermutungen falsch liegen können! Die Wissenschaft hat doch schon längst bewiesen, daß die Männer mit ihrem "besten Freund" denken Wink

Genug mit der Blödelei!
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BeitragVerfasst am: Do Apr 13, 2006 7:56 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Andi hat Folgendes geschrieben:
Lieber Bild der Wissenschaftlich interessierten als BILD München.
Obwohl, die haben gelegentlich interessante Berichte über Adolf Hitler und seine geheime UFO-Basis drin.
Mal Sebastian Fragen was er damit zu tun hat.

Ok, lassen wir das, wird lächerlich.



danke der Nachfrage Andi?! Absolut nichts habe ich damit zu tun, aber wieso fragst du Sie nicht selber? Wink
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uli.paul



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BeitragVerfasst am: Do Apr 13, 2006 9:57 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Was passiert mit einem Biologischen Mechanismus, wenn alle Planeten im Universum aufhören würden zu rotieren?

Relativ zu welchem Bezugssystem?

Relativ zum Universum? Dann würde ein Tag-Nacht-Zyklus ein Jahr (1x um die zentrale Sonne herum) dauern.

Relativ zu ihrer Sonne? Dann wird sich Leben wahrscheinlich nur in der ringförmigen Dämmerzone halten können, außer die Sonnenseite ist nicht zu heiß. Auf der sonnenabgewandten Seite ist es definitiv zu kalt, außer der Planet ist noch so jung, daß seine Eigenwärme noch hoch genug ist.

Soviel läßt sich sagen, aber wissen tun wir das nicht definitiv. Es gibt auf der Erde oder in Erdnähe kein geeignetes Untersuchungsobjekt.
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BeitragVerfasst am: Do Apr 13, 2006 11:45 pm    Titel: Antworten mit Zitat

uli.paul hat Folgendes geschrieben:
Was passiert mit einem Biologischen Mechanismus, wenn alle Planeten im Universum aufhören würden zu rotieren?

Relativ zu welchem Bezugssystem?

Relativ zum Universum? Dann würde ein Tag-Nacht-Zyklus ein Jahr (1x um die zentrale Sonne herum) dauern.

Relativ zu ihrer Sonne? Dann wird sich Leben wahrscheinlich nur in der ringförmigen Dämmerzone halten können, außer die Sonnenseite ist nicht zu heiß. Auf der sonnenabgewandten Seite ist es definitiv zu kalt, außer der Planet ist noch so jung, daß seine Eigenwärme noch hoch genug ist.

Soviel läßt sich sagen, aber wissen tun wir das nicht definitiv. Es gibt auf der Erde oder in Erdnähe kein geeignetes Untersuchungsobjekt.


Relativ?

Es gibt keine Relativitäten!

ich habe nach einem Biologischen Mechanismus (z.B. Mensch, Tiere, Pflanzen) gefragt in meiner Signatur, nicht nach einem Mechanischen Mechanismus, wie z.B. die Erde, Sonne, Mars usw.). Wink
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