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Zhero



Anmeldedatum: 24.06.2006
Beiträge: 82
Wohnort: m.city

BeitragVerfasst am: Di März 06, 2007 4:59 pm    Titel: RE!!! Antworten mit Zitat

Ich versuche wieder aktiv zu werden (ich habe mir eine Pause gegönt aber nun,,, egal)


für alle die sich auch für Astrohphysik interessieren habe ich mal etwas schönes gefunden oder könnt ihr mir sagen was der Casimir-effekt ist??
halt nicht in nem Lexicon anchschlagen schauts euch lieber an

url :http://www.br-online.de/alpha/centauri/archiv.shtml
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uli.paul



Anmeldedatum: 04.02.2006
Beiträge: 669
Wohnort: Augsburg

BeitragVerfasst am: Do Mai 31, 2007 2:17 am    Titel: Antworten mit Zitat

Wieso hast Du das unter Esotherik gepostet? Das gehört doch klar zur Physik.

Aber sei's drum. Ob man den Effekt jemals zur Energiegewinnung ausnutzen kann? Ein Abstand von 5µm ist kein Problem, da könnte man sogar noch den Faktor 1/100 hinkriegen, also auf 50nm kommen (ungefähr eine Atomlage). Das würde dann 100E4, also 1E6 = 1Million mal mehr Kraft liefern. Im Beispiel in der Sendung wird eine Kraft von 0,2mg angegeben. Das würde sich auf 200kg erhöhen. Und das pro Quadratzentimeter. Da sagt Manta-Manni nur noch "Boah!"

Aber ein Problem bleibt: Wie sorge ich dafür, dass der Quantenzustand nicht so weit gestört wird, dass der Effekt kollabiert. Moderne ICs werden mit Strukturgrößen im dem Bereich hergestellt und der Casimireffekt tritt offensichtlich nicht auf (oder es ist vollkommen an mir vorbei gegangen).

Nun, wenn ich den Stromverbrauch der modernen Chips betrachte, dann läßt sich nur ein "Anti-Casimir-Effekt" feststellen. Die Leckströme steigen sehr schnell an, wenn die Schichten und Strukturen dünner/kleiner werden. Aber das sollte bei der Konstruktion eines "Casimir-Generators" berücksichtbar sein. Nur weiß ich nicht wie man die Kraft in Energie umwandeln kann. Ich meine: als extern abnehmbare.

Dazu müsste man eine Situation schaffen, die ständig "innen" und "außen" miteinander vertauscht (wenn man den klassischen Aufbau wählt) oder "links" und "rechts", wenn man den Aufbau etwas ändert. Mit einer turbinenartigen Konstruktion kommt man vielleicht noch am ehesten zum Ziel, wo es ein "davor" und ein "dahinter" gibt. Aber immer bleibt das Problem: Der Effekt ist durch zufällige Fluktuationen bestimmt.

Denen müsste man einen Teil ihrer Zufälligkeit nehmen und dann - selbst wenn man nur 10% Nichtzufälligkeit erreicht - hätte man eine gute Energiequelle. Das wäre "Freie Energie", da sie tatsächlich aus dem "Nichts" kommt. Bitte die Anführungszeichen beachten! Sie kommt natürlich aus unserem Universum, aber eben aus einer Quelle, die wir bisher nicht anzapfen können und damit nicht als eine solche (an-)erkennen.

Um es jetzt gleich vornweg zu nehmen (ich wiederhole mich, aber nicht jeder hat jeden Thread gelesen):

Der 2. Hauptsatz der Thermodynamik gilt nur in abgeschlossenen Systemen. Weder ist unsere Welt, noch die Femto-Welt der Quanten abgeschlossen! Wäre es unsere Welt, dann würden wir nicht existieren - unsere Existenz wäre sogar unmöglich und das allen anderen Lebens auch. Denn wir stellen eine derart eklatante Verletzung dieses Satzes dar, dass es einen verwundert, dass er immer noch als ein Hauptsatz gehandelt wird.

Zugunsten des 2. Hauptsatzes muss man allerdings sagen, dass er recht korrekt viele Phänomene in technischen Anlagen beschreibt - aber die leben nicht und sind auch keine Atto-Maschinen. (Bloß zur Erinnerung: die Skala nach unten heißt milli - mikro - nano - pico - femto - atto.) Ja, ich habe hier übertrieben, denn so klein wie "atto" werden wir wohl so schnell nichts machen können.

Eng verwandt mit diesem dubiosen Hauptsatz ist die Chaostheorie. Anfangs ging sie davon aus, dass (um ein vielzitiertes Beispiel zu nennen) der Flügelschlag eines Schmetterlings in Indien (oder China oder wo auch immer) einen Hurrican in den USA (amerikanische Quellen) oder einen Gewittersturm über Deutschland (deutsche Quellen) auslösen kann. Das stimmt, wenn man annimmt, dass sich das Chaos frei entfalten kann. Zum Glück sind die Chaosforscher schlauer geworden und sie haben festgestellt - nein, nicht dass Margarine Fett enthält, sondern etwas gleichartig grundlegendes - dass die Natur zur Selbstorganisation tendiert. Dass sie Störungen absorbiert und dadurch abschwächt - wow, schon wieder ein Schlag ins Gesicht des 2.HSes. Denn der würde ja gerade das Gegenteil fordern.

Nun mal ehrlich: Wer hat denn den Chaosforschern geglaubt, dass ein Schmetterling in ... eine signifikante Wirkung auf uns haben kann. Sogar nach 14 Tagen - und das noch durch eine kausale Kette.

Und damit ist der 2.HS komplett vom Tisch? Nein, das ist er nicht. Es gibt derzeit keine technische Anlage, die nicht ihm gehorcht. Oder zumindest ich kenne keine. Aber das heißt nicht, dass wir nicht eine solche Anlage konstruieren können, die auf diesen Satz pfeift. Vielleicht (in meinen Augen sogar wahrscheinlic) erweist sich der wieder einmal als ein (vereinfachter) Spezialfall: Newtons Gesetze gelten weiterhin - aber eben nicht im relativistischen Fall.

Also: Vorschläge für einen "Casimir-Generator" sind gefragt! Und lasst Euch von der Verschiebung der Wahrscheinlichkeit nicht allzusehr stören: Wir können die Wahrscheinlichkeit eines Kernzerfalls sehr gut steuern - ihn von Jahrtausenden auf Millisekunden herabsetzen: Stichwort Atombombe. Warum sollten wir das mit einer Quanten- oder Vakuum-Fluktuation nicht auch hinkriegen?
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Jeder Schwachkopf kann behaupten - aber nur wenige können beweisen.
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Steve



Anmeldedatum: 20.12.2004
Beiträge: 539

BeitragVerfasst am: Di Nov 13, 2007 12:20 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Gut, zwei Platten werden zusammengedrückt.

Und dann?

Welche Heinzelmännchen bringen die wieder auseinander ohne weiteren Aufwand?


Das ist doch immer das Problem - kaum hat man in der Physik eine KRAFTquelle gefunden, so meinen alle sie hätten eine unerschöpfliche ENERGIEquelle.
Um genau diesen Punkt ist es hier schon x-mal gegangen.

Hier kann ich genau 1x Energie rausziehen - bis die Platten sich angenähert haben.

Und ab dem Punkt hört bisher immer das Denken auf. Bitte weiterdenken! WAS DANN?
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Grüße, Stefan
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