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Gegen EMK- Feldumkehr

 
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Erfinder



Anmeldedatum: 04.09.2005
Beiträge: 25
Wohnort: Österreich

BeitragVerfasst am: So Sep 04, 2005 8:07 pm    Titel: Gegen EMK- Feldumkehr Antworten mit Zitat

reines Motorprinzip !

Wenn mann eine normale Spule mit Gleichspannung aufläd (Pulst) wird ein Magnetfeld erzeugt,bei anschließendem Kurzschließen bricht das Feld zusammen(die Stromrichtung ändert sich ,und laut der rechten Handregel auch das Magnetfeld bzw N-pol beim Ladevorgang wird beim entladen ein S-pol daraus.
Das läst sich beim Adamsmotor beobachten soweit ist mir alles klar,aber daraus wird noch kein Overunity effekt erreicht,nur ein guter Motor wenn mann die Selbstinduktionsspannung wieder über Dioden in einen Aku aufläd,erhält mann im besten fall 75-80 % wieder zurück.

Generatorprinzip !

Wenn mann einen Dauermagneten mit N-Pol einer Spule nähert ,so gibt es eine positive Halbwelle Wird der Magnet von der Spule weggezogen so erhält mann wieder eine negative Halbwelle ,es entsteht also ein Sinus.

MEINE FRAGE ?
Ab wann tritt die gegen EMK bei einem Generatorprinzip auf ?
Bei steigendem Sinus oder fallendem Sinus,meine Überlegung geht dahin nach der steigenden Flanke die Spule bis zum Nulldurchgang kurzzuschließen(bzw auf einen Aku zu laden) im glauben das sich dann die Stromrichtung umdreht damit ich eine Umpolung erreiche.

Danke an Alle die mir weiterhelfen können.[/url]
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Andi



Anmeldedatum: 05.04.2004
Beiträge: 1925

BeitragVerfasst am: So Sep 04, 2005 10:04 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Wenn das Magnetfeld einer Spule zusammenbricht verschwindet es, die Pole drehen sich nicht um, das zusammenbrechende Magnetfeld induziert dabei aber die bekannte selbstinduktionsspannung.
Ein Sinus erreicht man auch nicht indem man einen Magneten einer Spule nähert, damit bekommt man nur eine Halbwelle.
Wenn man in einer Spule ein Magnetfeld dreht (=klassischer Generator) kommt von einem Pol des Magneten die positive Halbwelle und eine halbe Umdrehung später vom anderen Pol die negative Halbwelle.

Dennoch würde mich interessieren was du damit anfangen willst.
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HC
Site Admin


Anmeldedatum: 11.10.2003
Beiträge: 171
Wohnort: Site Admin

BeitragVerfasst am: Mo Sep 05, 2005 4:19 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo "Erfinder" !

Eine häufig gestellte Frage. Da mir das in meiner HTL-Schulzeit eingetrichtert wurde, kann ich hier weiterhelfen.

Generell gilt als Merkregel:
Ein Kondensator versucht seine Spannung in Größe und Polarität aufrecht zu halten.
Eine Spule versucht ihren Strom in Größe und Richtung aufrecht zu halten.

Zum einfachen Verständnis nimmt man besten den Kondensator und legt sein Verhalten auf die Spule um:

1. Ein Kondensator wird mit einem konstanten Strom geladen.
2. Dadurch erhöht sich die Spannung am Kondensator kontinuierlich.
3. Wird der Stromkreis unterbrochen, bleibt die Spannung in der gleichen Polarität am Kondensator stehen.
4. Wird der Kondensator kurzgeschlossen, so fließt ein sehr hoher Strom in umgekehrter Richtung durch ihn.
5. Bei einem Kondensator wird das elektrische Feld von der Spannung erzeugt. Beim Laden und Entladen hat es die gleiche Polarität. Seine Stärke nimmt beim Laden zu bzw. beim Entladen ab.

Das Ganze für die Spule:

1. Eine Spule wird mit konstanter Spannung geladen.
2. Dadurch erhöht sich der Strom durch die Spule kontinuierlich.
3. Wird der Stromkreis kurzgeschlossen, fließt der Strom in gleicher Richtung durch die Spule weiter.
4. Wird die Spule unterbrochen, so tritt eine sehr hohe Spannung in umgekehrter Richtung an ihr auf. (Selbstinduktionsspannung)
5. Bei einer Spule wird das Magnetfeld vom Strom erzeugt. Beim Laden und Entladen hat es die gleiche Polarität. Seine Stärke nimmt beim Laden zu bzw. beim Entladen ab.

Zu deinen Fragen:

Die Gegen-EMK beim Generatorbetrieb entsteht erst dann, wenn ein Strom durch die Spule fließt, wenn also eine Last an den Generator angeschlossen wird. Sie stellt die elektrisch/mechanische Kraftkopplung dar.

Der durch einen Magneten in einer Spule induzierte Strom hat immer jene Richtung, in der das Magnetfeld der Spule abbremsend auf die Bewegung des Magneten wirkt.

Sie wirkt leider in beiden Richtungen, sowohl bei der Annäherung des Magneten, in Form einer abstoßenden Gegenkraft, sowie auch bei der Entfernung des Magneten in Form einer anziehenden Gegenkraft.

Hoffe damit geholfen zu haben.

Lg. H.C.
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Erfinder



Anmeldedatum: 04.09.2005
Beiträge: 25
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BeitragVerfasst am: Mo Sep 05, 2005 4:54 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo H.C !

Habe einen Adamsmotor nachgebaut und damit einige Versuche damit gemacht.
Ich habe einen Rotor gebaut mit 2 Stück N Polen und dann noch 2 Spulen
dann habe ich eine Nockenscheibe bemacht und mit einem Induktiven Geber ein kontaktloses Relais geschalten.
Ich habe den Motor angeworfen so das der Geber in einem bestimmten Zeitpunkt einem kurzen Stromimpuls auf die Spulen gab die den Anker anzog und dann über 2 Dioden die Selbstinduktionsspannung auf die Batterie zurückladete.
Mann merkte eine deutliche Drehzahlerhöhung und der Motor lief ca 12 Stunden.Ohne Dioden war der Aku in einer Stunde lehr.

lg der Erfinder
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HC
Site Admin


Anmeldedatum: 11.10.2003
Beiträge: 171
Wohnort: Site Admin

BeitragVerfasst am: Mo Sep 05, 2005 6:13 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo nachmals,

Dieses Verhalten kann ich mir sehr gut erklären, wenn man den Aspekt der Energiespeicherung in der Spule mit in Betracht zieht.

Eine geladene Spule hat eine Energie von W=L*I^2 / 2 gespeichert. Diese Menge muss zuerst einmal aus dem Akku geliefert werden.

Wenn man dann so eine Spule hart auftrennt, so kommt es durch die hohe Selbstinduktionsspannung zu einer Funkenbildung im Schaltkontakt bzw. zu hohen Verlusten in Halbleiterschaltelementen und die gesamte Energie wird vernichtet.

Fügt kann hingegen einen Freilaufkreis in Form der Gleichrichterschaltung hinzu, kann sich der Strom kontrolliert abbauen und ein Grossteil der gespeicherten Energie wird zurück gewonnen und im Akku gespeichert.
Eine ähnlich Schaltung habe ich bei meinem Nachbau des Muller-Motors benutzt, dort leite ich die Freilaufenergie in einen zweiten, unabhängigen Stromkreis, damit genau gemessen werden kann, wie viel von der Spule wieder zurück kommt. Das ist für Optimierungen sehr hilfreich. Siehe http://www.hcrs.at/muller.htm

Freie Energie sehe ich hierbei erst dann im Spiel, wenn das Ding weitaus länger läuft.

Lg. H.C.
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KV3000



Anmeldedatum: 24.08.2004
Beiträge: 172

BeitragVerfasst am: Di Sep 06, 2005 5:05 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Guten Tag die Herren,

für mich schaut es so aus, als würde die Akkuladeschaltung denselben Effekt erzeugen, wie ein Motorkondensator. Der Kondi verhindert auch, die Funkenbildung und speichert stattdessen die Energie.
Mich würde interessieren, ob der Wirkungsgrad bei einem entsprechend dimensionierten Kondi oder aber bei der Ladeschaltung größer ist.


MFG


Zuletzt bearbeitet von KV3000 am Mi Jan 04, 2006 7:36 pm, insgesamt einmal bearbeitet
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Erfinder



Anmeldedatum: 04.09.2005
Beiträge: 25
Wohnort: Österreich

BeitragVerfasst am: Sa Sep 10, 2005 7:17 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Ich habe auch durch Versuche herausgefunden wenn mann eine Spule und den dazugehörigen Weicheisenkern im Hyperbolischen Trichter formt eine bessere Entladung zustande bringt und mann mehr energie herausbringt als wenn mann sie normal Wickelt.
Ich glaube damit wieder ein kleines Stück näher zum Overunity effekt gekommen zu sein.
Der Magnetabbau erfolt meiner Meinung nicht geradlinig sondern Hyperbolisch.

mfg der Erfinder
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