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Der bessere Stickstoffmotor

 
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werner100



Anmeldedatum: 26.07.2009
Beiträge: 803

BeitragVerfasst am: Fr Aug 24, 2018 8:48 pm    Titel: Der bessere Stickstoffmotor Antworten mit Zitat

Vorwort

Hallo allerseits -

Schon mal was von einem Kolbenmotor gehört, der nicht mit der
Vergasung und Verbrennung eines entzündlichen Gases arbeitet?

Bisher sieht es doch so aus, dass der Benzinmotor von Daimler und Benz
die Welt erobert hat - auch als Variante des thermisch zündenden Diesel
motors.
Was fällt Euch dabei auf?
Diese Kolbenmaschinen haben eine gewaltig Stückzahl erreicht,
sind perfekt ausgereift und optimiert - und auf einmal reisst die Erfolgsserie
ab - nicht zu glauben - aber es sind weltweit soviele Menschen vorhanden
unter uns : zu viele, die auf diese Antriebstechnologie zurückgreifen.

Kolhlendioxyd (CO-2) breitet sich aus und erwärmt die irdische Lufthülle.
Dazu noch weitere Schadstoffe - wie Stickoxyde, Stäube und Russ.

Was ist in dieser Lage die erfinderische Alternative?
Die Kolbenmaschine verwerfen? Oder etwa flüssigen Sticksoff nehmen
der gasförmig sauber expandiert.?

Seit Erfindung der Dampfmaschine und der daraus folgenden Bevölkerungs-
explosion im 20-ten Jahrhundert erwärmt sich das irdische Klima - zunächst
recht gemächlich aber gegenwärtig mit zunehmender Beschleunigung.
Die Wärme -sie geht übrigens von allen Prozessen und Geräten aus, die
Energie umwandeln, sie kann nicht mehr zügig vertikal abgeführt werden,
was als Ursache eigentlich für die gesamt Kulturelle Aktivität einer globalen Übervölkerung zutrifft.
Da hat die Frage der nötigen Ankühlungsverfahren natürlich Priorität.

Kaum zu glauben, aber das natürliche Wettergeschehen mit dem
Wasserkreislauf aus Verdunstung und Niederschlag liefert hier in
Verbindung mit waldreicher Vegetation den Hauptdarsteller.
Und der ist überfordert und durch menschlich ungehemmte Vermehrung
stark beeinträchtig.
Als Motor für die Gewünschte Mobilität kann unter diesen Umständen das
Prinzip der Verbrennung nur noch weiteren Schaden anrichten.

Der bessere Stickstoffmotor mus also her.
Wie sieht der aus - sage ich gleich.

Gruss
Werner
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Zuletzt bearbeitet von werner100 am Sa Aug 25, 2018 8:04 am, insgesamt einmal bearbeitet
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werner100



Anmeldedatum: 26.07.2009
Beiträge: 803

BeitragVerfasst am: Fr Aug 24, 2018 9:18 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo -

Wenn es allgemein zu warm wird, treten auf der Erde veschiedene
Abkühlingsprozesse mit Verdunstung von Wasser und Umwandlung
von Wärme in die mech Energie die erhöhten Lage -auch potentielle
Form genannt in Aktion. Auftrieb-> Wolkenbildung usw

Für eine wirklich an der Realität angepassten Motor mit erfolgreichem
Werdegang heisst dies auch:
Kühl-Arbeit zu leisten und zwar nach dem Prinzip der Gas-Expansion eines
schadstofffreien Gases - und da sind wir wieder beim Stickstoff.

Wie geht das?
natürlich nur mit einem sog. Kältekraft-Prozess!

Wie beim Verbrennunsmotor (Gewisser massen als legitimierter Pate)
wird zunächst statt Brenngas trockener Stickstoff verdichtet - aber ohne
dass zuviel Wärme entsteht - der dann expandiert unter Leistung der
gewünschten motorischen Arbeit.
Anschliesend wird der abgekühlte Stickstoff (N2-kalt) mit der vorhandenen
(und lästigen) Umgebungswärme wieder erwärmt.
Für Physikphantasten:
Kalte Sachen dürfen mit Umgebungswärme wieder erwärmt werden.

Wichtig ist allerdings die Änderung des konventionellen Kompressors.
Dieser ist dafür nicht zu gebrauchen. weil er zu viel Wärme erzeugt -
genau genommen die ganze Verdichtungsarbeit (W-komp) in AbWärme
Q(ab) umwandelt.

Das muss natürlich vermieden bzw technisch umgangen werden.

Hier betreten wir nun das Gebiet der Wärmelehre oder
schulischen Thermodynamik.
Das heisst, wir müssen aufpassen, nicht von unzulässigen aber
eingebürgerten Axiomen (definierten Allgemeinplätzen) überrumpelt
oder gar geistig widerlegt zu werden.

Was passiert bei einer konventionellen Gasverdichtung?

Das Gefässvolumen z.B. Zylinder mit verschiebbarem Kolben
wird verkleinert, das Gas reagiert darauf mit einer Druckerhöhung
Beispiel: Fahrrad-Luftpumpe.

Aber es passiert noch etwas:
Die Gasmoleküle, die mit ihrer Bwegung oder Ihrem Impuls auf die
Kolbenfläche treffen (Während der sich in den Zylinder schiebt!!)
bekommen dort einen zusätzlichen Stoss und werden beschleunigt,
erhöhen ihre MITTLERE Geschwindigkeit und das heisst:
Sie erwärmen sich!
So ein Pech aber auch- Wärme haben wir doch schon genug.

Gruss
Werner
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werner100



Anmeldedatum: 26.07.2009
Beiträge: 803

BeitragVerfasst am: Fr Aug 24, 2018 10:19 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Der Doppel-Kolben- Differenz-Verdichter
°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°
Will man vermeiden, dass bei einer GAS-Verdichtung mit Kolbenmaschine
auch eine Erwärmung des Gases eintritt - kann man erst mal die normale
Kolbenmaschine vergessen - sie führt, wie gesagt, immer zur zwanghaften
Erwärmung des Mediums.
Wir wissen hier aber (als Leser) bereits den Grund dafür und können uns
ein "Gegenmittel" einfallen lassen - ist aber nicht empfehlenswert, denn
so schnell kommt man darauf nicht.

Die Idee besteht darin - den Kolben- Verdichtungstakt einfach durch einen
2-ten Kolben im Gleichen Zylinder zu erweitern , was auf den Bau eines
Doppelkolben-Differenzverdichters führt.

Das Prinzip
Wenn sich ein Gas im Freien Raum zwischen zwei Kolben eines
entsprechend langen Zylinders befindet, kann es seine thermisch
bedingte Stossaktivität auch auf 2 Kolbenflächen abladen oder
auffrischen.
Bewegen sich die Kolben nun durch ständige Verringerung des Zwischen
raums auf der Hublänge des Zylinders, dann treffen die eingschlossenen
Gasmoleküle auf zwei unterschiedlich beschleunigte Prallflächen.
Die eine beschleunigt die Gasmoleküle, weil sie auf den Schwerpunkt
des Gasvolumens zuläuft und die andere bremst (dämpft)
die Gamoleküle, weil sie sich vom Schwerpunkt des Gasvolumens
entfernt.

Wir müssen dazu den Beobachter formal (kurzzeitig) im Mittelpunkt
des Gaspakets festhalten und von dort aus die Annäherung oder
Abstandszuname zu den beiden sich nähernden Kolbenflächen feststellen.

In jedem Augenblick dt wird also der Abstand lo(K1) kleiner und der
Abstand lo(K2) grösser - wobei K1 der Treib-Kolben und K2
der Fluchtkolben sei und lo der Abstand zum Scherpunkt des Gaskörpers.

Das führt nun während des Verdichtungstaktes dazu, dass sich das
ständig an Druck zunehmende Gas über Kolben K1 erwärmt und über
Kolben K2 abkühlt - also im Mittel nahezu die Anfangstemperatur To
beibehält - obwohl der Druck auf den EndWert des festgelegten Druckverhältnisses ansteigt.

Fehlerbetrachtung
Wären die Vorschubgeschwindigkeiten der Kolben K1,K2 gleich, würde das
natürlich gut stimmen - aber dann bleibt die Druckerzeugende gegenseitige
Annäherung aus - der Treiberkolben muss also etwas schneller sein als
der Fluchtkolben und damit käme bei endlicher Länge wieder eine
Temperatur-Zunahme des Mediums heraus - oder der Zylinder bräuchte
eine unendliche Längenausdehnung.

Es kommt nun darauf an, Rechnerisch so geschickt vorzugehen, dass sich
eine verwertbare Hublänge bei tolerierbarer Temperaturzunahme
ergibt.
Das Egebnis vorwegnehmend:
Die Zylinderlänge bleibt bei einer Temperaturzunahme von 20 bis 25%
der Einkolbenverdichtung technisch anwendbar und weiter optimierungsfähig.

Damit haben wir einen Verdichter zur Verfügung, der 75 bis 80% der
herkömmlichen Verdichtungsarbeit einspart und sich gut für einen
Kältekraft-Prozess im Kraftwagen eignet.

Auch hier wieder für physikalische Unken und Axiom-Verdreher:
Das System des Kältekraft-Motors ist offen.

Gruss
Werner
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