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Magnetron mit Zeilentrafo versorgt

 
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Mr_Fox



Anmeldedatum: 19.01.2004
Beiträge: 18
Wohnort: Hamburg, Germany

BeitragVerfasst am: Di Jun 28, 2005 7:10 pm    Titel: Magnetron mit Zeilentrafo versorgt Antworten mit Zitat

Hallo,

für alle die es interessiert, habe gerade ein Magnetron mit Beschleunigungsspannung aus einem Zeilentrafo (ca. 20kv unbelastet) getestet, allerdings mit dem originalen Mikrowellentrafo beheizt. Sollte so etwa 0.5 Watt haben, nach dem was der Zeilentrafo zog, und stört auch ein wenig die Wireless Lan Verbindung (das Notebook nehm ich immer gerne als "Detektor" - wenn die verbindung abbricht ist wo nen Störstrahler Wink) werde nochmal mit einem Mikrowellen-Lecktester schauen ob der schon was anzeigt. Auf jeden Fall mal interessant zu sehen, dass ein 600W Magnetron auch für so geringe Leistungen brauchbar ist.

Gruß
Dominik
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ansen



Anmeldedatum: 26.02.2005
Beiträge: 28
Wohnort: Holzminden

BeitragVerfasst am: Di Jun 28, 2005 7:50 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Hm....Is so ein offenes und laufendes Magnetron nicht ein bisschen gefährlich?
Oder auch gleich mal damit ins Notebook strahlen?
_________________
“Wer anderen etwas vorgedacht,
wird jahrelang erst ausgelacht.
Begreift man die Entdeckung endlich,
so nennt sie jeder selbstverständlich.”
-Wilhelm Busch
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Mr_Fox



Anmeldedatum: 19.01.2004
Beiträge: 18
Wohnort: Hamburg, Germany

BeitragVerfasst am: Di Jun 28, 2005 7:59 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Also, nachdem ich die Versorgungsspannung für den Zeilentrafo auf 48V erhöht habe, und sein Stromverbrauch auf ca. 330mA anstieg (ca. 15W) schlug der Mikrowellen-Lecktester in der Nähe der Antenne auf max 0.2 mw/cm² aus - etwa 1/4 der gesamten Skala, und im "grünen Bereich", d.h. laut Hersteller des Testers ist solch eine Leckstrahlung noch "ok".

War ein recht interessantes Experiment, da man so eine relativ schwache und eventuell sogar mobile 2,4Ghz Quelle bauen kann, wofür auch immer man sie brauchen mag Confused
Ich könnte mir z.B. vorstellen, mit solch "geringer" Leistung die mysteriöse (weil unsichtbare) Abstrahlcharakteristik von Wireless-Lan Antennen bzw. das verhalten von 2,4 Ghz generell "live" zu überprüfen, ohne dazu teures Equipment zu kaufen, indem man einfach mit dem Tester an verschiedenen Stellen misst. Empfehlen tuhe ich es allerdings niemandem, und würde es auch nicht selber tun!

Gruß
Dominik
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smart



Anmeldedatum: 12.06.2004
Beiträge: 545

BeitragVerfasst am: Di Jun 28, 2005 7:59 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Ist das Magnetron dadurch stärker geworden?
Teste am besten zuerst die Abschirmung. Zu deiner eigenen Sicherheit.
Es hat schon viele Köche vor der Mikrowelle umgehaun. Wink
_________________
Es sind die Dinge hinter den Dingen die die Dinge geschehen lassen.
Smile
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Mr_Fox



Anmeldedatum: 19.01.2004
Beiträge: 18
Wohnort: Hamburg, Germany

BeitragVerfasst am: Di Jun 28, 2005 8:04 pm    Titel: Antworten mit Zitat

ansen hat Folgendes geschrieben:
Hm....Is so ein offenes und laufendes Magnetron nicht ein bisschen gefährlich?


Da es nicht mit voller Leistung betrieben wurde, nein.

ansen hat Folgendes geschrieben:
Oder auch gleich mal damit ins Notebook strahlen?


Selbst bei 600W kann ich mir schlecht vorstellen, das ein 1 Meter entferntes Notebook schaden nehmen würde, da die Strahlungsintensität ungebündelt sehr viel schwächer ist, als im geschlossenen Garraum der Mikrowelle, und mit der Entfernung sehr stark abnimmt.

Gruß
Dominik
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Mr_Fox



Anmeldedatum: 19.01.2004
Beiträge: 18
Wohnort: Hamburg, Germany

BeitragVerfasst am: Di Jun 28, 2005 8:06 pm    Titel: Antworten mit Zitat

smart hat Folgendes geschrieben:
Ist das Magnetron dadurch stärker geworden?
Teste am besten zuerst die Abschirmung. Zu deiner eigenen Sicherheit.
Es hat schon viele Köche vor der Mikrowelle umgehaun. Wink


Stärker inwiefern? Dieser billige Lecktester fing nunmal erst dann an etwas anzuzeigen, die Wlan Verbindung ließ sich schon mit geringerer Intensität stören, wenngleich sie auch erst dann abriß, wo der Lecktester etwas zeigte.

Gruß
Dominik
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ch.m



Anmeldedatum: 17.02.2005
Beiträge: 80

BeitragVerfasst am: Di Jun 28, 2005 8:27 pm    Titel: Antworten mit Zitat

ich denke mal DAS is gefährlich



...bitte nicht nachmachen...


mr.fox, mit was für nen zeilentrafo hast du das gemacht ? mit einem diodensplittrafo oder mit einem schwarz weiß zeilentrafo ?
du könntest ja mal ein kleines stück kartoffel oder so direkt davorhalten und gucken obs warm wird

aber pass auf wegen der strahlung, damit is echt nicht zu spaßen!
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Mr_Fox



Anmeldedatum: 19.01.2004
Beiträge: 18
Wohnort: Hamburg, Germany

BeitragVerfasst am: Di Jun 28, 2005 10:01 pm    Titel: Antworten mit Zitat

ch.m hat Folgendes geschrieben:
ich denke mal DAS is gefährlich



...bitte nicht nachmachen...


mr.fox, mit was für nen zeilentrafo hast du das gemacht ? mit einem diodensplittrafo oder mit einem schwarz weiß zeilentrafo ?
du könntest ja mal ein kleines stück kartoffel oder so direkt davorhalten und gucken obs warm wird

aber pass auf wegen der strahlung, damit is echt nicht zu spaßen!


Es war ein Diodensplittrafo. Positiv am Magnetrongehäuse (anode), negativ (masse) an einem der Glühkathodenpole. Kartoffeln erwärmen ist damit wohl kaum möglich, vielleicht nach 10min um 1°C. So lange werde ich das Ding aber bestimmt nicht (unabgeschirmt) eingeschaltet lassen. Für 600W hätte der DST 12 Ampere aus meinen Batterien ziehen müssen.

Die Frequenz wird durch die zu hohe Spannung scheinbar nicht beeinträchtigt, das Magnetron wird ja normalerweise mit 2-4 kV betrieben, nicht mit 20. Wobei sicherlich die Spannung vom DST um einige kV einbricht durch die Belastung, was ich allerdings nicht messen kann. Denke es sind letzendlich um die 5-10 kV. Solange die Heizung ausgeschaltet ist, zieht der Zeilentrafo rund 120 mA. Nach dem einschalten der Heizung dann ca 330mA, und nach ausschalten der Heizung geht der Strom in ca. 5 Sek langsam auf 120mA zurück, bis also die Kathode abgekühlt ist und keine weiteren Elektronen mehr frei sind. Würde bei einem Mikrowellenofen also die Beschleunigungsspannung nicht mit abgeschaltet, würde die Strahlung um einiges langsamer abklingen, allerdings schneller als in meinem Fall, da ja der mögliche Anodenstrom viel höher ist.
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