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SMOT?
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rue



Anmeldedatum: 17.05.2004
Beiträge: 335
Wohnort: Kärnten/Österreich

BeitragVerfasst am: Di Nov 14, 2006 3:59 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Hello again,


gleich vorweg - ich will natürlich niemanden die Freude und das Engagement
am Experimentieren verderben. Nur ist es halt ein bedeutender
Unterschied ob jemand kundtut, dass er bestimmte Idee zu verwirklichen
versucht
oder sinngemäß behauptet:
Zitat:

"Passt alle auf, ich habe ein Perpetuum Mobile gebaut und die
Anmeldung zum Weltpatent läuft."

Nachdem ich offenbar der einzige bin der auf dieses Posting mit
Skepsis geantwortet hat, würde ich mal meinen, dass einige Leser hier
von der Flut an "Freien Energieseiten" schon so polarisiert sind,
dass sie eine solche von Tragweite geprägte Behauptung mehr oder
weniger als gegeben hinnehmen.

Die Aussage
Zitat:

Warum soll die Erfindung fragwürdig sein? Ist denn alles fragwürdig, nur
weil einer glaubt, dass es nicht funktionieren könnte? Es ist halt nicht alles so einfach,
wie wir's gerne hätten.

dürfte diese Annahme wohl untermauern, wobei das "glaubt, dass es
nicht funktionieren könnte" durch "hinweist, dass alle bisherigen
Erkenntnisse dagegen sprechen dass es funktioniert" zu ersetzen wäre.

Meine Skepsis hätte sich auch nicht manifestiert, wenn Peter
Schmalenbach die Funktion seiner Konstruktion im Sinne eines
Perpetuum Mobile bestätigt hätte, dazu wäre es gar nicht nötig
Details bzw. Videos weiter zu geben. Im Gegenteil, ich kann da
Peter Schmalenbach von so einer Vorgangsweise nur abraten, da
die Weitergabe von Details an Dritte bei laufenden Patentverfahren
aus rechtlichen Gründen untersagt ist und u.U. mit einer
Ablehnung enden kann. Was Peter Schmalenbach dazu veranlasst
schon mit einem offenbar nicht wirklich funktionierenden Gerät
zum Patentamt zu gehen, anstatt die Konstruktion vorher so zu
verbessern, dass das Gerät eben läuft und läuft und läuft...,
ist schon irgendwie schwer nachvollziehbar.

Confused
Offenbar sind doch noch ein paar Ausführungen nicht ganz angekommen,
Ich versuch meine Überlegungen also noch mal verständlich zu machen:
Zitat:

aehemm...versteh ich nicht, wie soll das dann sonst gehen, irgenwie muss die Kugel ja schliesslich reinkommen...,vielleicht beamen?

Idea Genau das ist ja das Problem! Es geht nicht anders! Das Hineingeben
entspricht einer Zuführung potentieller Energie. Wenn wir ideale
Bedingungen (kein Rollwiderstand ect.) annehmen, wird der
Magnet die Kugel langsam aber sicher in Bewegung setzen, egal wie
weit diese vor dem Hineinlegen entfernt ist, da die Kraftwirkung
des Magneten mit zunehmenden Abstand abnimmt aber nicht 0 wird. Ohne unser
Zutun würde die Kugel also bis zum Erreichen des Magneten beschleunigt
werden. Durch das Hinlegen der Kugel auf die Rollbahn und das Loslassen
bzw. vielmehr das Festhalten davor, stoppen wir allerdings diesen
Vorgang und führen so der Kugel potentielle Energie zu.

Formell wäre die zugeführte Energie aus der einfachen Beziehung
W=aF (Energie = Weg x Kraft) berechenbar, nur ist ja die Kraft nicht
konstant, sondern wie gesagt vom Abstand zum Magneten bestimmt. Richtiger
weise müsste F noch durch ein Intergral über die Abstandsdifferenz
ersetzt werden. Daran ändert auch eine Inhomogenisierung des Feldes
durch Mu-Metall nichts, das macht es nur schwieriger.

Soweit zur pot. Energie beim Start.

Dazu kommt jetzt noch die Überlegung eine
kreisförmige Smot-Anordnung zunächst bez. Gravitation und Magnetkraft
getrennt zu betrachten.

Der Grav.-Teil wäre eine kreisförmige Rollbahn, die zusätzlich noch einen
Überlagerten Auf-Ab Verlauf bedingt durch die Rampen hat. Eine darauf rollende
Kugel würde nichts Unerwartetes machen, sie würde am oberen Scheitelpunkt am
langsamsten und am unteren Scheitelpunkt am schnellsten sein. Wie immer
die Form auch ist, es würde wohl kaum jemand vermuten, dass diese
Anordnung der Kugel während der Rollbewegung Energie zuführt, durch
praktische Gegebenheiten würde sie am Unteren Scheitelpunkt zu Stillstand
kommen.

Den Magn.-Teil wäre eine flache kreisförmige Rollbahn bei der in regelmäßigen
Abständen seitlich Magnete positioniert wären. Eine darauf rollende
Kugel würde zunächst eine stockende Rollbewegung ausführen und schließlich
durch praktische Gegebenheiten bei einem Magnetenpaar stehen bleiben.
Auch hier würde wohl keiner der sich schon mit Magneten gespielt hat
meinen, dass die Kugel einen Energiezuwachs erhält.

So, und meines Wissens nach lässt sich die Gravitation nicht mit einem
Magnetfeld beeinflussen und umgekehrt. Wir können also den Gr.-Teil und
den Mag.-Teil eines Kreis-Smots (und auch alle erdenklichen Variationen)
beliebig kombinieren, wir hätten immer nur Summen und Differenzen der
Kräfteverteilung von Gravitation und Magnetkraft und nach wie vor keinen
Grund anzunehmen das die Kombination beider der Kugel einen Energiegewinn
bescheren würde.

Bitte um Stellungnahme, wenn ich da falsch liege.

@fricky:
Bitte bleib beim Thema, denn Erkenntnisse bez.
Zitat:

Wer glaubt, dass das die kürzeste Verbindung zwischen zwei Punkten ist, der sollte sich mal informieren, welche Erkenntnisse es dazu mittlerweile gibt

sind theoretischen Ursprungs und
Zitat:

...bei Gravitation wäre ich da aber etwas zurückhaltender, denn die ist nichtmal ansatzweise erforscht. Keiner weiss bislang wie sie genau entsteht, und man kennt auch nur vereinzelt ihre Auswirkungen.[/b]

hat wohl mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nichts damit zu tun,
warum ein Smot bzw. die Konstruktion von Peter Schmalenbach scheinbar Energie aus
Nichts gewinnt.

Nur ist es schade, das offensichtlich die Anwendung der Schulphysik hier nicht so gern gesehen
wird. Irgendwie untergräbt das schon die Seriosität die man hier im Forum gerne hätte, wenn von
einigen schon einfache, durch die gegenwärtige Schulphysik gelieferte Erklärungen für seltsam
aussehende Phänomene nicht mehr akzeptiert werden.

Aber wie bereits gesagt, ich lasse mich gerne anderwärtig überzeugen und
hoffe das uns Peter Schmalenbach über Neuigkeiten bez. seiner
Konstruktion informieren wird. Very Happy


Gruß Rüdiger
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fricky



Anmeldedatum: 10.08.2006
Beiträge: 51
Wohnort: Planet Erde

BeitragVerfasst am: Di Nov 14, 2006 4:53 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
wobei das "glaubt, dass es
nicht funktionieren könnte" durch "hinweist, dass alle bisherigen
Erkenntnisse dagegen sprechen dass es funktioniert" zu ersetzen wäre.


also schön, du hast nur darauf hingewiesen, wo ist jetzt der Unterschied?
Wenn alles das, wo die bisherigen Erkenntnisse dagegen sprechen, dass es funktioniert, nie versucht worden wäre, säßen wir heute noch in unseren Höhlen, und das vermutlich ohne Feuer.

Ich habe im Übrigen absolut kein Problem mit der Schulphysik, nur glaube ich deren "Erkenntnisse" genausowenig vorbehaltlos, wie Publikationen zu Freier Energie. Da mussten schon viele sog. Fakten aufgrund neuerer Forschungsergebnisse wieder revidiert werden.

Ferner geht es (jedenfalls mir) nicht darum, jemanden von irgendetwas zu überzeugen. Ich habe meine Meinung kundgetan, nicht mehr und nicht weniger. Ich kann aber andere Meinungen neben meiner eigenen auch gut akzeptieren. Ich muss nicht "Recht haben", wozu denn? Die Frage war hier doch nur: warum besorgt Ihr Euch nicht die Videos und Daten, wenn Herr Schmalenbach die schon anbietet? Er wird schon seine Gründe haben, warum er sich derzeit so und nicht anders zu seinem Gerät äussert.

Das mit der Geraden als kürzeste Verbindung sollte ja nur versinnbildlichen, dass in der Physik längst nicht alles so klar ist, wie man bisweilen meint. Als Themaverfehlung in dem Sinn betrachte ich das also nicht, sondern mehr als stilistisches Mittel.

Was die Gravitation betrifft, der Vergleich kam schliesslich von dir, was ist dabei, wenn ich das dann aufgreife?

Wie auch immer; warten wir einfach mal ab, wie sich das Ganze weiter entwickelt.

Gruss, Fricky.
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peter_schmalenbach



Anmeldedatum: 27.10.2006
Beiträge: 22
Wohnort: Neuwied / Deutschland

BeitragVerfasst am: Di Nov 14, 2006 10:54 pm    Titel: Kugel auf Kreisbahn mit Magneten Antworten mit Zitat


Also erstens möchte ich mal deutlich klarstellen, dass ich nirgendwo geschrieben habe ich hätte ein "Perpetuum Mobile" erfunden.


Ich habe lediglich geschrieben, dass die Kugel mit der Hilfe von Magneten über eine Kreisbahn läuft - und nichts anderes! Und genau so lautet auch der Titel der Patentanmeldung: "Bewegung einer Kugel auf einer Kreisbahn mit der Hilfe von Dauermagneten."

Diese Bezeichnung wurde bewusst so gewählt. Hätte ich geschrieben:
" S t ä n d i g e Bewegung einer Kugel auf einer Kreisbahn .....", dann wäre die Anmeldung - wie bereits erläutert - vom Patentamt München erst gar nicht angenommen worden! Ein Herr Johnson, der einen angeblich funktionierenden Magnetmotor (Google: Johnson Magnetmotor) in den USA anmelden wollte, musste zunächst mehrere Anwälte und Gerichte einschalten, bevor ihm das Patent erteilt wurde (und in Amerika werden diese Patente noch eher erteilt als in Deutschland oder in Österreich).

Ich habe auch an keiner Stelle geschrieben, dass die Kugel ständig läuft (wer richtig lesen kann, ist klar im Vorteil). Ich habe lediglich geschrieben, dass die Kugel bei exakter Justierung und sehr exaktem Aufbau ständig läuft (und das ist eben meine Meinung und mittlerweile auch die vieler anderer Personen). Hierbei ist professionelle Hilfe durch ein Forschungslabor oder eine geeignete Maschinenbaufirma mit Laser - Schneidegerät und Labor erforderlich (z.B. SIEMENS in München / bereits Kontakt aufgenommen und Antwort erhalten / siehe siemens.com => Research & Development).

Nach vorherrschender Meinung bleibt die Kugel also nach wenigen Stufen liegen, oder sie läuft erst gar nicht los. Auf meinem Kreis überwindet die Kugel bereits 16 (sechzehn) Stufen, die im Kreis angeordnet sind! Niemand hätte das vor einem Jahr noch für möglich gehalten!

Ich habe es nicht nötig, mit manipulierten Videos zu arbeiten, wie "rue" es vermutet.

Bei meiner Patentanmeldung handelt es sich in der Tat um eine Anmeldung zum Weltpatent.

Die immer wieder erwähnte Seite

http://www.mathematik.tu-darmstadt.de/~bruhn/SMOT.HTM

die von einigen Personen wohl mit Ehrfurcht behandelt wird, sollte man sich mal genauer ansehen. Auf dieser Seite wird nicht die Meinung der TU Darmstadt vertreten! Jeder Student und jeder Mitarbeiter kann sich auf dem Uni - Server eine Seite einrichten und dort seine geistigen Ergüsse veröffentlichen (egal, ob sie falsch oder richtig sind).
Der Herr E.S. Gullible hat noch nicht mal eine eigene Seite dort. Die Seite gehört einem Herrn Bruhn. Herr Gullible will die Magnet - Gemeinde mit viel Integral- und Differentialrechnung lediglich beeindrucken. Er verwendet sogar ein Umlauf- oder Linienintegral und die Vektorrechnung, um Zweifler damit restlos zu erschlagen. Es ist nicht so, dass ich davon keine Ahnung hätte, aber eine für jedermann leicht verständliche Herleitung hätte mich wesentlich stärker beeindruckt.

Tatsache ist jedenfalls, dass diese Rechnungen nicht den tatsächlichen Kugellauf beschreiben und somit falsch sind.

Tatsache ist auch, dass eine Kugel hier bei mir über eine lange gerade Strecke durch sehr viele Mulden mit je 2 Blockmagneten läuft, ohne dass sie dabei ihre Geschwindigkeit verringert. Die Kugel kann von einer beliebigen Stufe aus gestartet werden (nicht nur von der ersten). Sie marschiert dann ohne Probleme bis zum Ende der Strecke.

Ich hatte auch noch deutlich und gut lesbar geschrieben:

"Es gibt bessere Möglichkeiten als ein SMOT. Und auch diese Möglichkeiten erzeugen Probleme, je näher man der Schließung des Kreises kommt."

Ich verwende keine SMOTs im ursprünglichen Sinn bei meinem Gerät. Damit funktioniert es nicht!

Ich empfehle hier noch einmal, sich die Videos von Herrn Don Adsitt anzuschauen. Er lässt einen Rundmagneten über eine gebogene Strecke von mehr als einem Meter Länge laufen, hat aber große Probleme, Anfang und Ende der Bahn zu verbinden.

Bevor ich hier ein Bild meines Gerätes und die ersten (angeblich getürkten) Videos des Kugellaufes zeige, möchte ich noch erwähnen, dass Personen, die "dass" und "das" nicht unterscheiden können und "korregieren" statt "korrigieren" schreiben, auf mich (und nicht nur auf mich) einen sehr schlechten Eindruck machen.





http://www.schmalenbach.de/video1.mpg

http://www.schmalenbach.de/video2.mpg

http://www.schmalenbach.de/video3.mpg

Fehlerfreie Wiedergabe nur mit dem Windows Media Player.

Hinweis:
Anfang und Ende des Kreises liegen in der Mulde zwischen Stufe 14 und 15

Ich freue mich über sachliche und fundierte Meinungen zum Gerät und zum Kugellauf.

.


Zuletzt bearbeitet von peter_schmalenbach am So Nov 19, 2006 8:28 pm, insgesamt einmal bearbeitet
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adversarius



Anmeldedatum: 11.11.2006
Beiträge: 3

BeitragVerfasst am: Mi Nov 15, 2006 6:31 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Moment, moment. Immer schön langsam mit den jungen Pferden.
Also, ich lese hier schon eine Weile mit, da ich mich persönlich auch sehr für das SMOT interessiere und ich muss sagen, dass eure "wissenschaftlichen" Erklärungen, warum dieses angesprochene SMOT nicht funktionieren soll, mich einfach nur den Kopf schütteln lassen.

Ich habe selbst bereits ein SMOT gebaut, zwar mit nur einer Rampe, aber es funktioniert in der Theorie sowie auch bei mir in der Praxis. Es ist theoretisch auch kein Problem ein SMOT im Kreis zu bauen, es mangelt allerdings wiedermal nur an der praktischen Umsetzung, da man sehr viele Rampen hinternander schalten müsste, um dies zu realisieren.

Für alle, die noch nicht wirklich verstanden haben, wie das SMOT funktioniert, werde ich das jetzt mal versuchen zu erklären.
Da die Stahlkugel in einer Wechselwirkung mit den Permanentmagneten steht, wirken Kräfte auf die beiden genannten Teile, die sich demnach gegenseitig anziehen wollen. Weil die Dauermagneten aber fixiert sind und sich dadurch nicht bewegen können, setzt sich die Kugel, nachdem man sie am unteren Ende der Rampe losgelassen hat, in Bewegung, d. h. sie rollt die Schiene hinauf. Wenn man das Ganze in der Praxis auch richtig justiert hat, fällt die Kugel am oberen Ende der Rampe von dieser herunter und rollt weg. Damit die beschriebene unaufhörliche Bewegung des Gerätes eintritt, könnte man mehrerer solcher Vorrichtungen bauen und die Kugel nach dem Verlassen der ersten Rampe durch eine gleiche in entgegengesetzter Richtung positionierte Schiene wieder an den Anfang der Ersten zurückführen; dann würde die Kugel theoretisch ewig laufen.

Der Zyklus beginnt am unteren Anfang der Führungsschiene. Solange man die Stahlkugel durch eine äußere Krafteinwirkung festhält, bleibt sie auch in dieser Position, d. h. bewegt sich nicht. Hebt man jene Krafteinwirkung auf, wird die Kugel aufgrund der magnetischen Anziehungskraft der Dauermagneten beschleunigt. Dadurch gewinnt die Kugel während des Vorgangs an potentieller Energie und kinetischer, d. h. Bewegungsenergie.
Bis dahin scheint nichts ungewöhnlich zu sein, dieser Vorgang passiert jedes Mal, wenn ein Magnet ein Stück ferromagnetischen Stoff anzieht. Aber jetzt kommt der Unterschied: An der Stelle, wo das Eisenstück sonst am Magneten festkleben würde und man Energie wieder aufwenden müsste, um es wieder abzureißen, passiert beim SMOT etwas anderes: Die Gravitation sorgt dafür, dass die Kugel dem Magnetfeld entkommt und dabei von ihrer gewonnenen Energie nur wenig einbüßt. Es kommt also eine andere Kraft ins Spiel, die sich mit der Anderen bei diesem Vorgang niemals im Gleichgewicht befindet. Oder anders gesagt: Bei diesem Gerät werden abwechselnd diese zwei Energieformen, die uns quasi gratis zur Verfügung stehen, genutzt. Dadurch kann eine unaufhörliche Bewegung der Kugel in diesem Beispiel erreicht werden.
Dieses Zusammenspiel zwischen Magnetismus und Gravitation nennt der Fachmann "Regauging" und scheint eine Schlüsselrolle bei einigen "Freien-Energie-Maschinen" zu spielen.

So, jetzt stellt sich nur noch eine Frage:
Warum ist bei der ersten Phase die magnetische Anziehungskraft größer als die Gravitationskraft, aber bei der Zweiten Phase ist es genau andersherum, d. h. dort soll die Gravitationskraft größer als die Anziehungskraft der Magneten sein.
Dazu folgende Skizze:


(In der Skizze soll der Winkel ALPHA größer als der Winkel BETA sein!)

Stellen wir uns vor, die Kugel startet von rechts, rollt die Steigung hinauf und rollt auf der linken Seite wieder herunter. In der Praxis kann der Winkel BETA in der Skizze beliebig gewählt werden, es gibt allerdings einen Maximalwinkel, der die größtmögliche Steigung der Rampe beschreibt. Wird dieser Winkel überschritten, reicht die magnetische Anziehungskraft der Magneten nicht mehr aus, die Stahlkugel nach oben zu ziehen bzw. die Kugel in ihrem Magnetfeld zu halten. Und stellen wir uns außerdem vor, der Winkel BETA entspricht diesem Maximalwinkel, d.h. die Magneten schaffen es mit ihrer Anziehungskraft gerade so, die Stahlkugel nach oben zu ziehen. Die physikalische Grundlage dafür ist die Hangabtriebskraft, die sich aus Gewichtskraft und dem Steigung- bzw. Gefälle-Winkel ergibt.
(FH = FG x sin ALPHA)

Nun, jetzt kommt aber die Kugel über die obere Kante des Dreiecks und die Kugel befindet sich ab da in einem Gefälle statt in einer Steigung. Der Winkel ALPHA des Gefälles ist aber größer als der Winkel BETA der Steigung, folglich schaffen es die Magneten nicht mehr die Stahlkugel in ihrem Magnetfeld zu halten und die Kugel rollt das Gefälle herunter.

Man muss also nicht zwingend, wie hier auf der hcrs-Seite dargestellt, den Winkel des Gefälles 90° machen, sondern es reicht auch schon eine geringeres Gefälle aus, wenn der Winkel dieses trotzdem größer als der Maximalwinkel der Steigung ist.

Wer's nicht glaubt, einfach nachbauen, anstatt unwissenschaftlich theoretisch herumzuschwafeln. Wink
_________________
"Es muss möglich sein, den Magnetismus als Energiequelle zu nutzen. Aber wir Wissenschaftsidioten schaffen es nicht; das muss von Außenseitern kommen."

Nobelpreisträger Werner Heisenberg (1901-1976), um 1950.
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adversarius



Anmeldedatum: 11.11.2006
Beiträge: 3

BeitragVerfasst am: Do Nov 16, 2006 5:16 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Ach noch was:

Die Kugel befand sich also am Anfang des Zyklus am Punkt B und am Ende am Punkt A. Das bedeutet, dass vektorielle (Verschiebungs-)Arbeit verrichtet wurde. Aber jeder Arbeit muss eine Energie zugrunde liegen, sonst kann diese nicht verrichtet werden.
Und jetzt kommt die entscheidene Frage:

Woher kommt die Energie dafür her?
_________________
"Es muss möglich sein, den Magnetismus als Energiequelle zu nutzen. Aber wir Wissenschaftsidioten schaffen es nicht; das muss von Außenseitern kommen."

Nobelpreisträger Werner Heisenberg (1901-1976), um 1950.
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rue



Anmeldedatum: 17.05.2004
Beiträge: 335
Wohnort: Kärnten/Österreich

BeitragVerfasst am: Do Nov 16, 2006 10:37 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Ohje...


adversarius hat Folgendes geschrieben:

Die Gravitation sorgt dafür, dass die Kugel dem Magnetfeld entkommt und dabei von ihrer
gewonnenen Energie nur wenig einbüßt.

Worauf stützt sich diese Annahme? Das Magnetfeld wirkt auch noch beim Runterrollen der
Gravitation entgegen. Oder willst du damit sagen, dass man beim Annähern der Kugel zum
Magneten mehr Kraft zum Zurückhalten als zum Entfernen braucht? Wenn das so wäre, dann
bräuchte man nur ein Rädchen mit ein paar fix montierten Kugeln dem Magneten nähern
und schon dreht es sich bis zum Ende aller Zeiten...

adversarius hat Folgendes geschrieben:

Bei diesem Gerät werden abwechselnd diese zwei Energieformen, die uns quasi gratis zur Verfügung stehen, genutzt.

...nicht Energieformen, sondern statische Kräfte.

adversarius hat Folgendes geschrieben:

Die Kugel befand sich also am Anfang des Zyklus am Punkt B und am Ende am Punkt A. Das bedeutet, dass vektorielle (Verschiebungs-)Arbeit verrichtet wurde. Aber jeder Arbeit muss eine Energie zugrunde liegen, sonst kann diese nicht verrichtet werden.
Und jetzt kommt die entscheidene Frage:
Woher kommt die Energie dafür her?

Also, das hab ich jetzt schon mehrfach versucht klar zu machen,
entweder drücke ich mich so unverständlich aus, oder man liest die
Beiträge nicht durch.


Es freut mich, dass Peter Schmalenbach sich doch endlich dazu
entschlossen hat den (berechtigten) Spekulationen Einhalt zu gebieten.
Zumindest ist jetzt eine Basis für eine sachliche Fortführung
der Diskussion vorhanden.

Nachdem Peter sein Hauptaugenmerk offensichtlich nicht auf den Inhalt,
sondern auf Tipp- bzw. Rechtschreibfehler in meinen Ausführungen richtet,
sollte er doch schon selbst auch mehr auf den sinngemäßen Inhalt seiner Sätze
achten, denn

peter_schmalenbach hat Folgendes geschrieben:

Ich habe lediglich geschrieben, dass die Kugel bei exakter Justierung
und sehr exaktem Aufbau ständig läuft


ist im Indikativ geschrieben. Nachdem er es ja erst mit einer exakteren
Bauweise versuchen will, müsste der Konjunktiv verwendet werden.

Mir liegt es aber fern, deshalb in Peters Manier Rückschlüsse auf seine
Qualifikation hier zu deponieren, das würde der Sachlichkeit schaden.


Nach dem Ansehen des Videos erlaube ich mir trotzdem noch einige Aussagen zu kommentieren:

peter_schmalenbach hat Folgendes geschrieben:

Nach vorherrschender Meinung bleibt die Kugel also nach wenigen Stufen liegen, oder sie läuft
erst gar nicht los. Auf meinem Kreis überwindet die Kugel bereits 16 (sechzehn) Stufen, die im
Kreis angeordnet sind!


Was macht denn den Unterschied ob es 3,16,oder 1000 sind, wenn sie letztendlich liegen bleibt?

peter_schmalenbach hat Folgendes geschrieben:

Der Erfinder des SMOTs hat mit einem Ingenieur durch zahlreiche Versuche und Testreihen ermittelt,
dass der Energiegewinn der Kugel durch eine Magnetstufe (ich spreche ab jetzt hier von einer Magnetstufe,
da ich den SMOT für nicht sehr effektiv halte) bei etwa 13 % liegen kann. Und dem stimme ich voll und ganz zu.
Für ein Weiterrollen der Kugel (z.B. in meinem Kreis) ist es lediglich erforderlich,
die Rollreibung zu überwinden; und dafür sind die 13 % mehr als ausreichend.

Da bin ich auch ganz Peters Meinung, 13% Energiezuwachs pro Stufe wären mehr als ausreichend.

Dazu folgendes Rechenbeispiel:

Gegeben:
16 Stufen mit je p=13% Energiezuwachs
Energie der Kugel beim Start E0=1, Geschwindigkeit beim Start V0=1, Masse der Kugel m=2

Gesucht:
Energie der Kugel (E16) nach n=16 Stufen und
Geschwindigkeit der Kugel (V16) nach n=16 Stufen

E16 = E0*(1+p/100)**n = 1,13**16 = 7,07 bzw. 707%

V16 = Wurzel(2*(E16-E0)/m)+V0**2) = Wurzel(6,07+1) = 2,66 bzw. 266%

...diese Zahlen sprechen für sich. Da man aus anderen mechanischen Anordnungen
(z.B. Stahlkugel auf Glas...) Werte für den Rollwiderstand von <1% Energieverlust pro 10cm ableiten kann,
wäre ein tatsächlicher Energiezuwachs von 13% pro Stufe ausreichend, dass sich die
Kugel nach einigen weiteren Stufen in den Weltraum verabschiedet.
Ein ermittelter Wert von 13% ist also vollkommen blödsinnig.

peter_schmalenbach hat Folgendes geschrieben:

Vorab: Die Kugel rollt mit gleich bleibender Geschwindigkeit über den gesamten Kreis (360 °)
und erreicht exakt wieder ihre Startposition! Sie wird während ihres Laufes also nicht langsamer!


1. Die Startposition entspricht nicht exakt der Endposition. Die eigentliche
Startposition ist ja der Scheitelpunkt am Höcker bei Pos. 15, bis zu dem die Kugel
aus der Mulde mit dem Finger geschubst wird

2. Die Kugel wird stetig langsamer. Das wird deutlich, wenn man das Video 2
in Einzelbildern betrachtet, und die Zeit beim Passieren jeder Stufe protokolliert.
Das ergibt folgendes Diagramm:



Trotz des groben Zeitrasters von 40ms (25 Bilder pro Sek.) ist deutlich ein Buckel nach oben
in den aus dem Video ermittelten Werten erkennbar, was auf eine stetige Geschwindigkeitsabnahme
schließen lässt.

@Peter Schmalenbach:
Wäre es noch möglich ein Video von der geraden Testanordnung zur Verfügung zu stellen?
Daraus könnte man in gleicher Weise feststellen, ob die Kugel beschleunigt oder
verzögert.

Wenn jemand Lust hat, kann er ja den umgekehrten obigen Rechenweg
verfolgen und aus der so gemessenen Geschwindigkeitsabnahme den Energieverlust pro
Stufe berechnen, was schätzungsweise ca. 1% pro Stufe ergeben müsste.

Weiters wäre es sehr interessant, den Rollwiderstand von Schienen dieser Bauweise
ohne Magnete zu ermitteln. Das würde Aufschluss darüber geben wieviel
Energie man durch eine "Magnetstufe" wirklich gewinnt bzw. verliert.


Fazit:

Leider kann ich mich nach dem Betrachten des durchaus respektablen Aufbaus
und des Videos der Vermutung, dass die Kugel bei einem exakterem Aufbau ständig
rollen würde, nicht anschließen und stehe nach wie vor zu meiner Meinung, dass
hier nichts passiert, was dem schulphysikalischen Weltbild widerspricht.

Aber dazu kann sich ja jetzt jeder Leser selbst eine Meinung bilden.

Gruß
Rüdiger


Zuletzt bearbeitet von rue am Di Nov 21, 2006 6:10 pm, insgesamt einmal bearbeitet
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peter_schmalenbach



Anmeldedatum: 27.10.2006
Beiträge: 22
Wohnort: Neuwied / Deutschland

BeitragVerfasst am: Fr Nov 17, 2006 1:18 am    Titel: Antworten mit Zitat

rue hat Folgendes geschrieben:


Da bin ich auch ganz Peters Meinung, 13% Energiezuwachs pro Stufe wären mehr als ausreichend.

Gegeben:
16 Stufen mit je p=13% Energiezuwachs



Natürlich geht in jeder Stufe von den angeblichen 13 % erheblich etwas verloren (ich schließe mich also nicht ganz den Versuchsergebnissen des SMOT - Erfinders an):

1. durch die Rollreibung

2. durch die Abbremsung der Kugel durch das Restmagnetfeld, das nach dem Gipfel jeder Stufe noch vorhanden ist.
Bei meiner Konstruktion handelt es sich eher um umgekehrte SMOTs, bei denen das Magnetfeld durch die Schrägstellung der Magnete in Laufrichtung der Kugel schwächer wird (beim regulären SMOT wird es stärker!). Eine weitere Schwächung (in Laufrichtung der Kugel) wird durch die Cent - Münzen und die Eisenplatten erzeugt. Trotzdem sind die Mulden nicht ganz feldfrei. MU - Metall bringt hier eine weitere Verbesserung.

3. durch den (jedoch geringen) Luftwiderstand

Die 13 % können jedoch auch ruhig aufgezehrt werden. Bleiben immer noch 100 %, mit denen die Kugel weiterrollen kann. Vielleicht tritt ja auch nur eine Verminderung um 12 % ein.



rue hat Folgendes geschrieben:


1. Die Startposition entspricht nicht exakt der Endposition.
Die eigentliche Startposition ist ja der Scheitelpunkt am Höcker bei Pos. 15, bis zu dem die Kugel aus der Mulde mit dem Finger geschubst (nicht geschubst sondern sanft gehoben!) wird.



Die Stufen 14 und 15 sind ja auch noch nicht exakt eingestellt!
Wenn ich diese Stufen so justiere wie die anderen, bei denen die Kugel gut läuft, dann ändern die Stufen 11, 12, 13 sowie 16, 1 und 2 ihre Eigenschaften, und dann ist dort ein mühsames Nachjustieren erforderlich. Das Ganze ist ein zusammenhängendes Magnetfeld. Eine Änderung an einer Stufe wirkt sich auf alle anderen Stufen aus.

Außerdem hängt es von der schwierigen Feineinstellung bei jeder Stufe ab, ob die Kugel dort nur weiterrollt oder sogar schneller wird.

Ich will das Gerät - so wie es jetzt ist - zuerst mehreren Forschungsinstituten (siehe z.B. www.dfg.de oder www.fraunhofer.de ) vorführen.

rue hat Folgendes geschrieben:


Die Kugel wird stetig langsamer.



Für die letzten Zweifler habe ich extra das folgende Video erstellt:

http://www.schmalenbach.de/video3.mpg

Dort kann man deutlich erkennen, dass die Kugel während ihres Laufes sogar schneller wird! Oder habe ich etwas an den Augen bzw. an den Ohren?


Ich empfehle allen Nutzern dieses Forums, sich einmal www.overunity.com anzuschauen - und dort vor allem:

http://www.overunity.com/index.php/topic,18.0.html (evtl. mehrmals versuchen / manchmal klappt es wegen Überlastung nicht).

Ein Herr Finsrud aus Norwegen (einige werden es wissen) hat nämlich bereits ein funktionierendes Perpetuum Mobile mit Magneten aufgebaut. Und das funktioniert tatsächlich. Davon hat sich der Betreiber des Forums (Herr Stefan Hartmann aus Berlin) persönlich vor Ort überzeugt.

http://www.reidar-finsrud.com/sider/mobile/mobile.html

http://www.reidar-finsrud.com/sider/download/finsrud_PM_02.WMV

http://video.google.com/videoplay?docid=553061720631716456&hl=en
(47 Minuten - Video / DSL- oder Highspeed - Verbindung erforderlich)

Ich habe aber eine ganz große, wirklich ernst gemeinte Bitte an "rue": Verschone uns im Overunity - Forum bitte mit deinen Oberlehrer - artigen Beiträgen. Die möchten wir dort nicht haben. In diesem Forum sind überwiegend aufgeschlossene Amerikaner, die noch begeistert schreiben können: "excellent", "well done", "wonderful", "great" usw. Dort sind keine Miesmacher vorhanden!

Und noch etwas:

Der erste Satz auf der Leitseite HCRS.AT lautet

"Diese Seiten sind für alle Tüftler und Bastler gedacht, die theoretischen Erklärungen nichts abgewinnen können und die auch einmal über die derzeitigen Grenzen hinaus denken wollen."

rue hat Folgendes geschrieben:


Es spielt keine Rolle, ob die Kugel über 3, 16 oder 1000 Stufen läuft, wenn sie letztendlich liegen bleibt.



1000 Stufen zu je 5 cm Länge ergibt eine Strecke von 50 Metern. Und dann soll es völlig belanglos sein, wenn die Kugel von jeder Stufe aus gestartet werden kann und bis zum Ende der Strecke läuft??

Nimm es doch endlich hin, dass die Kugel ständig laufen kann. Wenn Anfang und Ende eines derartigen Kreises exakt justiert werden, wird die Kugel erneut mit dem Kreislauf beginnen. Je größer der Kreis und je mehr Stufen er hat umso besser wird die Kugel laufen. Je größer der Kreis ist umso geringer werden die großen Abstände der Blockmagnete auf der Außenseite. Gebogene Magnete, die z.B. von der Magnetfabrik in Bonn hergestellt werden, sorgen für eine weitere wesentliche Verbesserung.

Wenn die Kugel einmal einen vollständigen Umlauf geschafft hat, dann beginnt der gleiche Lauf erneut. Du darfst das nicht immer mit dem Anstoßen einer Kugel auf einem glatten Kreisring oder auf einer Glasplatte vergleichen.

Du gehörst auch offensichtlich zu den Menschen, die immer meinen, sie müssten das letzte Wort haben bzw. den letzten Beitrag hier im Forum schreiben. Das wirst du nicht erreichen!

Außerdem bist du ein theoretisch orientierter Mensch ohne jede praktische Begabung. Du hast keine Bohrmaschine, keine Feile, keine Eisensäge und auch keine Schleifmaschine im Haus (evtl. noch nicht mal einen Schraubenzieher oder Schraubendreher).

rue hat Folgendes geschrieben:

und hoffe das uns Peter Schmalenbach

Richtig ist: ... und hoffe, dass uns ...


Mit freundlichem Gruß
Peter Schmalenbach


Zuletzt bearbeitet von peter_schmalenbach am So Nov 19, 2006 8:23 pm, insgesamt einmal bearbeitet
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peter_schmalenbach



Anmeldedatum: 27.10.2006
Beiträge: 22
Wohnort: Neuwied / Deutschland

BeitragVerfasst am: So Nov 19, 2006 2:39 pm    Titel: "Perpetuum Mobile" des Herrn Reidar Finsrud Antworten mit Zitat

Hier noch einmal sicherheitshalber das 47 Minuten - Video vom angeblichen Perpetuum Mobile des Herrn Finsrud:

http://video.google.com/videoplay?docid=553061720631716456&hl=en

Obwohl ich solchen Konstruktionen gegenüber positiv eingestellt bin, bezweifle ich, dass die Kugel nur durch die gezeigten Magnete angetrieben wird (3 feststehende / 3 pendelnde).

Meine Meinung ist, dass Herr Finsrud einen Tesla - Trafo, Hochspannung und ein starkes elektromagnetisches Feld für den Antrieb der Kugel verwendet.

Darauf deutet einiges hin:

1. Das Gerät ist in einer Glasvitrine untergebracht, damit niemand die vorhandene Hochspannung feststellen kann. Dafür gibt es mehrere Methoden, wenn man sehr nahe an das Gerät herangeht.

2. Das Gerät steht auf einer langen Säule, in der sich der Tesla - Trafo befindet.

3. Die langen Pendel (die für nichts erforderlich sind), sollen dem Betrachter lediglich die Notwendigkeit der langen Säule suggerieren.

4. Die seltsame Messingkappe auf der Spitze der Säule. Damit sollen wahrscheinlich Funken und Sprühentladungen verhindert werden. Wozu soll die Kappe ansonsten vorhanden sein?

5. Die starke Spiralfeder unter dieser Kappe.

6. Es ist durchaus möglich, eine Kugel durch ein starkes elektrisches oder elektromagnetisches Feld zu bewegen. Ähnliche Geräte (wippender Vogel auf einer Stange / s. Bild), die jahrelang (!) mit einer speziellen Hochspannungszelle liefen, gab es schon vor etwa 200 Jahren. Man denke auch an das Pendeln einer Kugel zwischen 2 großen Kondensatorplatten, an die Hochspannung angelegt wird.

http://www.sparkmuseum.com/PERPMO.HTM


7. Herr Finsrud ist ein Aktionskünstler, der von den Einnahmen lebt, die er durch die Besucher seiner Galerie erzielt.

8. Das Gerät ist nicht zum Patent angemeldet.


Vielleicht können Herr Chmela und Herr Smetana hierzu noch etwas sagen. Sie sind ja Tesla - Trafo - Spezialisten.
Hinweis: Die auf hcrs.at angegebenen Mailadressen (Kontaktseite) funktionieren nicht!

Gruß
Peter Schmalenbach
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adversarius



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BeitragVerfasst am: So Nov 19, 2006 9:43 pm    Titel: Antworten mit Zitat

rue hat Folgendes geschrieben:
adversarius hat Folgendes geschrieben:

Die Gravitation sorgt dafür, dass die Kugel dem Magnetfeld entkommt und dabei von ihrer
gewonnenen Energie nur wenig einbüßt.

Worauf stützt sich diese Annahme? Das Magnetfeld wirkt auch noch beim Runterrollen der
Gravitation entgegen.


Wie ich sehe, habe sie meinen Beitrag auch nicht ansatzweise durchgelesen. Der Grund, warum die Kugel am Ende herunterrollt, ergibt sich aus der größeren Hangabtriebskraft, aufgrund des veränderten Winkels, relativ gesehen zu der Steigung am Anfang.
Es ist schließlich auch nicht die reine Gravitation, d.h. die FG der Kugel, welche sie aus dem Magnetfeld entkommen lässt, sondern die FH und die ist abhängig vom Winkel.

rue hat Folgendes geschrieben:
adversarius hat Folgendes geschrieben:

Bei diesem Gerät werden abwechselnd diese zwei Energieformen, die uns quasi gratis zur Verfügung stehen, genutzt.

...nicht Energieformen, sondern statische Kräfte.

Nein Energieformen; Kräfte sind lediglich die Produkte aus Umwandlungen von Energien, denn jede wirkende Kraft benötigt Energie.
Statische Magnetfelder sind Energiefelder, genauso wie das Gravitationsfeld der Erde ein Energiefeld ist, das nur dann Energie an die Umgebung abgibt, wenn eine Kraft wirkt.
Physikalisch bedeutet dies: Energiefelder sind primär, Kräfte sekundär.

rue hat Folgendes geschrieben:
adversarius hat Folgendes geschrieben:

Die Kugel befand sich also am Anfang des Zyklus am Punkt B und am Ende am Punkt A. Das bedeutet, dass vektorielle (Verschiebungs-)Arbeit verrichtet wurde. Aber jeder Arbeit muss eine Energie zugrunde liegen, sonst kann diese nicht verrichtet werden.
Und jetzt kommt die entscheidene Frage:
Woher kommt die Energie dafür her?

Also, das hab ich jetzt schon mehrfach versucht klar zu machen,
entweder drücke ich mich so unverständlich aus, oder man liest die
Beiträge nicht durch.

Meines Erachtens defintiv die erste Alternative, ansonsten könnten Sie es bitte nochmal erläutern.


PS: Also das SMOT ist ja noch relativ einfach zu verstehen, aber wenn Sie bei der Erläuterung dessen schon solch etwaige Probleme besitzen, wie sieht es denn dann erst bei "richtigen" Erfindungen aus?

Dieser Beitrag enthält keine beleidigenden oder diskriminierenden Äußerungen. Im Falle, dass durch jemanden festgestellt werden sollte, dass dieser Text in irgendeiner Art und Weise solches enthält, wird dies hiermit für ungültig erklärt und ich entschuldige mich dafür.
_________________
"Es muss möglich sein, den Magnetismus als Energiequelle zu nutzen. Aber wir Wissenschaftsidioten schaffen es nicht; das muss von Außenseitern kommen."

Nobelpreisträger Werner Heisenberg (1901-1976), um 1950.
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rue



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BeitragVerfasst am: Mo Nov 20, 2006 8:11 am    Titel: Antworten mit Zitat

@Peter Schmalenbach:

Also eigentlich hat es schon den Anschein gehabt, dass das die Diskussion
langsam ein konstruktives Niveau erreicht hätte, ist eben nicht so - auch egal.

peter_schmalenbach hat Folgendes geschrieben:

Ich habe aber eine ganz große, wirklich ernst gemeinte Bitte an "rue": Verschone uns im Overunity - Forum bitte mit deinen Oberlehrer - artigen Beiträgen. Die möchten wir dort nicht haben. In diesem Forum sind überwiegend aufgeschlossene Amerikaner, die noch begeistert schreiben können: "excellent", "well done", "wonderful", "great" usw. Dort sind keine Miesmacher vorhanden!

Irgendwie verstehe ich deine Aufregung nicht ganz, denn du wolltest ja,
dass über dein Gerät diskutiert wird und du hattest ja dazu aufgefordert
Kommentare dazu abzugeben. Wie man sieht, bist du, was die Funktionsweise
der Finsrud-Maschine betrifft, auch nicht mehr so vorbehaltlos wie noch vor
wenigen Tagen. Nachdem du dir ja auch erlaubt hast, deine Interpretation
öffentlich darzustellen, solltest du das auch anderen zugestehen, wenn es
um dein Gerät geht, auch wenn dir der Inhalt nicht gefällt und als "Miesmache"
empfindest. Abgesehen von der Frage, ob dein Gerät funktionieren würde oder nicht,
hätte ich noch durchaus konstruktive Vorschläge für deine neue Konstruktion, aber ich
will nicht der "Oberlehrer" sein. Teile halt mit, falls du Wert darauf legst.

peter_schmalenbach hat Folgendes geschrieben:

Der erste Satz auf der Leitseite HCRS.AT lautet

"Diese Seiten sind für alle Tüftler und Bastler gedacht, die theoretischen Erklärungen nichts abgewinnen können und die auch einmal über die derzeitigen Grenzen hinaus denken wollen."


Ich habe durchaus nicht die Absicht hier den wirklichen "Tüftlern und Bastlern",
bei denen es sich um Schüler oder Laien handelt, den Spaß zu verderben, vor
Jahren haben mich solcherlei Dinge auch begeistert.

Das Problem bei dir ist, dass du dich weniger als "Tüftler und Bastler",
sondern in etwas abgehobener Weise als genialer Erfinder gibst, was du
aber aufgrund der Fakten nicht bist.

Was diese Homepage betrifft, scheinst du ja noch nicht viel darin
gelesen zu haben. Das Hauptanliegen der Betreiber ist eine objektive und
sachliche Auseinandersetzung mit grenzwissenschaftlichen Themen und deren
leicht verständliche Aufbereitung. Die Vorgehensweise dabei würde ich
durchaus als kompetent und mit professionellem Arbeiten vergleichbar
sehen, sie ist sozusagen auch ganz nach meinem Geschmack. Wie du
vielleicht bemerkt hast, werden auch hier mehrere Freie Energie Geräte
unter die Lupe genommen, deren tatsächliche Funktion allerdings in
keinem Fall bestätigt werden konnte, was höchstwahrscheinlich auch das
Schicksal deiner Erfindung sein würde. Das Problem was ich mit deinen Overunity
Foren und -Links habe ist, dass dort das Funktionieren der gleichen Apparate
als gängige "aufgeschlossene" Meinung vorherrscht. Du und Leute dort befinden
sich in ihrer eigenen Scheinwelt, vergleichbar mit einer Sekte. Deshalb erübrigt
sich deine Bitte, mich dort nicht einzublenden, ich habe nicht vor dort gegen
Windmühlen zu kämpfen. Manchen Leuten ist halt nicht zu helfen.

Aber da wir aber hier nicht im Overunity-Forum sind, habe und werde ich in
solchen Fällen wie deinen meine Meinung äußern, um zumindest unvoreingenommenen
Lesern eine zweite Meinung zu bieten. Dafür, dass noch kein Anderer in
diesem Forum dein Gerät mit "excellent", "well done", "wonderful", "great",
gelobt hat, kann ich nichts. Hier sind halt keine Amerikaner.
Das Problem ist halt, dass man mit einem fast funktionierenden
Perpetuum Mobile schlechte Karten zum Einstieg hat, überhaupt wenn man
anfänglich noch ohne Grundlagen für eine sinnvolle Diskussion daherkommt.

peter_schmalenbach hat Folgendes geschrieben:

Außerdem bist du ein theoretisch orientierter Mensch ohne jede praktische Begabung
Du hast keine Bohrmaschine, keine Feile, keine Eisensäge und auch keine Schleifmaschine
im Haus (evtl. noch nicht mal einen Schraubenzieher oder Schraubendreher).

Dazu kann ich nur sagen, dass ich aufgrund meiner Ausbildung und meiner nunmehr
fast zwanzig Jahre langen Berufserfahrung als Entwicklungsingenieur in der
Elektronikbranche sehr wohl über gute praktische- und handwerkliche Fähigkeiten
verfüge. Weiters verfüge ich über mehr als ausreichend Werkzeug und zwei Werkstätten,
wobei man eine der letzteren aufgrund der umfangreichen Test- und Messgeräteausstattung
eher als privates Testlabor bezeichnen müsste.

Weiters beschäftige ich mich durchaus auch mit Grenzwissenschaftlichen Themen, nur
je professioneller man einzelnen Mythen nachgeht, desto mehr lösen sie sich in Nichts auf
(leider).

Apropos professionell:
Die von Seite Jean Louis Naudin (www.jlnlabs.org), von der du offensichtlich den Wert für den
Energiegewinn eines Smots von 13% her hast, mag zwar für einen Laien ein sehr professionellen
Eindruck machen, enthält aber haufenweise methodische Fehler und Fehlinterpretationen.

Abschließend hab ich auch eine Bitte:

Ziehe bitte immer, gerade bei so strittigen Themen wie Freie Energie, in Betracht,
dass du einen Fehler in deinen Folgerungen gemacht haben könntest bevor du
andere Leute als "Wichtigtuer" oder "geringfügig qualifiziert" bezeichnest, denn
das macht auf mich (und nicht nur auf mich) einen sehr schlechten Eindruck - um
deine Worte zu benutzen.


Gruß
Rüdiger


Zuletzt bearbeitet von rue am Mo Nov 20, 2006 11:12 am, insgesamt 3-mal bearbeitet
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rue



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BeitragVerfasst am: Mo Nov 20, 2006 9:13 am    Titel: Antworten mit Zitat

adversarius hat Folgendes geschrieben:

Es ist schließlich auch nicht die reine Gravitation, d.h. die FG der Kugel, welche sie aus dem Magnetfeld entkommen lässt, sondern die FH und die ist abhängig vom Winkel.

Die Höhe, und damit die pot. Enerige, ist immer die gleiche, die hängt nicht vom Winkel ab.
Der Winkel bestimmt lediglich die Geschwindigkeitszu- bzw. abnahme.
Weiters spielt beim Entkommen aus dem Magnetfeld noch die kinetische
Energie (Trägheit aus der Rollbewegung ) mit.

Für das Hinaufziehen der Kugel über die flachere Rampe braucht
der Magnet weniger Kraft und ist so in Summe stärker als die Schwerkraft,
dafür ist aber der Weg länger. Beim Hinunterrollen ist die Schwerkraft
stärker als der Magnet, aber dafür der Weg kürzer.

Eine noch ausführlichere Erklärung habe ich ich den Thread "Das Problem bei SMOT & Co" reingestellt!

adversarius hat Folgendes geschrieben:

Meines Erachtens defintiv die erste Alternative, ansonsten könnten Sie es bitte nochmal erläutern.


Also nochmals:

rue hat Folgendes geschrieben:

Das Hineingeben (entspricht dem Hinlegen bei einem Einzel-Smot)
entspricht einer Zuführung potentieller Energie. Wenn wir ideale
Bedingungen (kein Rollwiderstand ect.) annehmen, wird der
Magnet die Kugel langsam aber sicher in Bewegung setzen, egal wie
weit diese vor dem Hineinlegen entfernt ist, da die Kraftwirkung
des Magneten mit zunehmenden Abstand abnimmt aber nicht 0 wird. Ohne unser
Zutun würde die Kugel also bis zum Erreichen des Magneten beschleunigt
werden. Durch das Hinlegen der Kugel auf die Rollbahn und das Loslassen
bzw. vielmehr das Festhalten davor, stoppen wir allerdings (rein prinzipiell)diesen
Vorgang und führen so der Kugel potentielle (Bezogen auf die Kraftwirkung des Magneten,
nicht auf die Schwerkraft!)
Energie zu.


Bei Peter Schmalenbachs Konstruktion wird durch das händische Starten zweifach Energie zugeführt:

1.) Durch das Hochheben der Kugel hin zum oberen Scheitelpunkt der
Laufbahn wir potentielle Energie bez. der Schwerkraft zugeführt

2.) Potentielle Energie bezogen auf das Magnetfeld, wie gerade nochmals
erläutert. Hierbei verhindert die Steigung zunächst eine Annäherung der Kugel zum Magneten der nächsten Stufe. Durch die händische Annäherung
in Laufrichtung wird diese Barriere überwunden und die Kugel weiter
in das Magnetfeld der folgenden Stufe eingebracht, was aber weitere Energie - siehe Erklärung - zuführt. Die Annäherung muss solange erfolgen, bis die Kraftwirkung des Magneten ausreicht, um die Kugel zu beschleunigen und den Rollvorgang in Gang setzt.

Mit dieser Startenergie würde meiner Ansicht nach bei gerader Laufrichtung, starken Magneten und verlustarmer Bauweise die Kugel sicher einige Meter weit rollen.

mfG
Rüdiger
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Kugelblitz



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BeitragVerfasst am: Di Nov 21, 2006 7:31 pm    Titel: Antworten mit Zitat

@ peter_schmalenbach

Ich bin von Ihrem SMOT wirklich beeindruckt. Sieht sehr gut aus und fuktioniert auch gut. Ich wollte nur wissen, ob die Kugel immer läuft, oder ob Sie dann in ihrer Anfangsposition stehenbleibt?

Mfg Daniel
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fricky



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BeitragVerfasst am: Di Nov 21, 2006 11:04 pm    Titel: Antworten mit Zitat

also nix für ungut....., aber nochmal sollte das ganze Thema jetzt eigentlich nicht von vorne durchgekaut werden. lies dir den Thread doch einfach mal etwas genauer durch.

Falls dir das zu umständlich ist, hier nur kurz das Wesentliche:

1. die Kugel läuft derzeit nicht ständig im Kreis, was aber u.a. aus patentrechtlichen Gründen momentan auch gar nicht gewünscht ist, weil ein Perpetuum Mobile generell abgelehnt würde.

2. Herr Schmalenbach ist der Meinung, dass die Kugel bei genauerer Justierung und Abstimmung des Gerätes, sowie bei geringerer Toleranz bzw. wesentlich präziserer Fertigung der einzelnen Bauteile ständig laufen kann.

3. rue ist der Meinung, dass das aus von ihm auch sehr detailliert aufgezeigten Gründen nicht funktionieren kann.

4. auch sonst gibt's noch viele sehr interessante, teils gute, teils weniger gute Begründungen für und wider

5. Das Gerät ist übrigens kein SMOT, das wurde zwar schon oft genug betont, aber immer wieder ganz hartnäckig überlesen.

5. ich denke, warten wir's einfach mal ab.... (meine Meinung; es könnte funktionieren....)-- Cool

Gruss, Fricky.


Zuletzt bearbeitet von fricky am Di Nov 21, 2006 11:09 pm, insgesamt einmal bearbeitet
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peter_schmalenbach



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BeitragVerfasst am: Di Nov 21, 2006 11:05 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Kugelblitz hat Folgendes geschrieben:
@ peter_schmalenbach

Ich bin von Ihrem SMOT wirklich beeindruckt. Sieht sehr gut aus und funktioniert auch gut. Ich wollte nur wissen, ob die Kugel immer läuft, oder ob Sie dann in ihrer Anfangsposition stehenbleibt?

Mfg Daniel


Hallo Daniel,

wie weiter oben bereits beschrieben:

Die Stufen 14 und 15 sind absichtlich noch nicht exakt eingestellt, weil die Kugel im jetzigen Zustand sehr gut läuft (ist besonders gut im Video 3 zu sehen).
Wenn ich diese Stufen so justiere wie die anderen, bei denen die Kugel gut läuft, dann ändern die Stufen 11, 12, 13 sowie 16, 1 und 2 ihre Eigenschaften, und dann ist dort ein mühsames Nachjustieren erforderlich. Das Ganze ist ein zusammenhängendes Magnetfeld. Eine Änderung an einer Stufe wirkt sich auf alle anderen Stufen aus.

Außerdem hängt es von der schwierigen Feineinstellung bei jeder Stufe ab, ob die Kugel dort nur weiterrollt oder sogar schneller wird.

Ich will das Gerät - so wie es jetzt ist - zuerst mehreren Forschungsinstituten (siehe z.B. www.dfg.de oder www.fraunhofer.de ) und Laboren in Hochschulen vorführen.

Die Magnetfirma http://www.bvimagnet.de, die gebogene Magnete nach Maß in Asien herstellen lässt, hat sich zur Zusammenarbeit bereit erklärt.

Für sonstige Magnete zum Experimentieren empfehle ich http://www.ibs-magnet.de in Berlin (keine Mindestbestellmenge).

Mehr Details zum Gerät auf Anfrage.

Gruß
Peter Schmalenbach

(Hallo Fricky, die Zeitgleichheit war Zufall) ..............
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Kugelblitz



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BeitragVerfasst am: Mi Nov 22, 2006 1:38 pm    Titel: Antworten mit Zitat

@ peter_schmalenbach

Wie haben Sie gewusst. welche Magnete Sie verwenden sollten und welche Eigenschaften die haben sollten?

Haben Sie für den Aufbau Formeln zur Berechnung entwickelt?

Die Kugel würde, wenn alles richtig eingestellt ist, ewig weiterrennen?

Mfg Daniel
_________________
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