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Akzeptable Daten für Teslaspule ?
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ICC



Anmeldedatum: 14.02.2005
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BeitragVerfasst am: Di Feb 15, 2005 12:06 am    Titel: Akzeptable Daten für Teslaspule ? Antworten mit Zitat

Nabend
Ich hab bislang immer nur kleine Teslas mit Batteriebetrieb / Mit Zündspulenbetrieb gebaut.
Jetzt will ich mich an ein etwas größeres Modell heranwagen, zu Berechnung der Komponenten hab ich diese geile Seite gefunden: http://home.arcor.de/raacke/teslaform.html

Leider sind mir noch ein paar Parameter unklar:
In welchem Bereich sollte der Gütefaktor liegen ? Wie viel Prozent sollte der Kopplungsfaktor etwas betragen ?
Und welche Frequenz eignet sich am besten für lange Streamer etc. ? (Ich find diese HF-Flammen im MHz-Bereich recht langweilig Mr. Green )
Als Kondensator hab ich eine MMC für 16kV / 7,5nF vorgesehen.
Funkenstrecke vorerst das übliche: Kupferbolzen+PC-Lüfter

Als HV-Source hab ich mir 2 parallele OBITs überlegt. Bekommt man die einfach so beim Klempner (einer der auch Ölheizungen einbaut) ?
Achja, und wie groß sollte die Torus-Kapazität etwas sein ? Hab mal gelesen je größer, desto fetter die Funken Wink

Viele Fragen, von denen ihr mir hoffentlich wenigstens ein paar beanworten könnt Very Happy

Ciao
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SteelWolf



Anmeldedatum: 15.12.2004
Beiträge: 116
Wohnort: Wien

BeitragVerfasst am: Di Feb 15, 2005 5:31 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Kopplungsfaktor kommt auf die Primärspule an
Bei Zylindrischer sollte er in etwa 1:2 , bei 15-30% ansteigendem winkel der spule und bei Spiralförmiger (flacher) etwa bei 1:1,5 liegen

Alte OBITs kriegste auf schrottplätzen oder bei Shops die mit Ölöfen handeln recht schnell.. im notfall kannste auch kaufen kosten aber rund 40-100€
Neuere haben dann schon recht oft (zumindest die von OEG) 2 sekundärwicklungen mit rund 8kV also wnen mal mehr spannung her muss lassen sich die auch prima seriell schalten

Meine tesla rennt derzeit mit nem NST 5kV @ 90mA

Zu der Frequenz: Unglücklicherweise is meine TT im frequenzbereich von 540MhZ angesiedelt.. bin zu faul ne neue sekundär zu wickeln

je neidriger die Frequenz der sekundärspule desto mehr primärwindungen und/oder desto mehr primärkapazität kannste benutzen.
Ich versuch mal so auf 400 runterzukommen damit ich meine derzeitigen 10nF auf so 15 erhöhen kann

Das mit der Funkenstrecke.. ich hab 2 Wolfram elektroden allerdings hab ich da recht schnell eine andauernde Ionisierung der Luft... dann spuckt die tesla nur noch sporadisch kleine entladungen aus
Ich würd mindestens ne doppelte funkenstrecke einplanen... Ich bau mir demnächst ne funkenstrecke mit rund 8 Kupferröhren (ich werd allerdings nur 5 oder 6 davon benützen bis ich nen zweiten NST hab)welche oben auf ner Box nebeneinander angebracht werden und von unten wird von 2 230V lüftern die luft aus de rbox durch die ritzen gesaugt.. das sollte recht gut kühlen...

//Edit zum Toroid: Da würd ich einfach mal rumprobieren... mit Aluflfex oder so Styroporkränzen ab ner geiwssen größe reicht aber die leistung der TT nichtmehr aus um den Toroid vollständig zu laden!
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Andi



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BeitragVerfasst am: Di Feb 15, 2005 5:41 pm    Titel: Antworten mit Zitat

540 MHz?
Das glaub ich dir kaum...
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ICC



Anmeldedatum: 14.02.2005
Beiträge: 22

BeitragVerfasst am: Di Feb 15, 2005 6:06 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Allerdings...540MHz.. Shocked ..da müsste der Kondensator ja im Bereich von ein paar pF liegen
Ich denke du meinst KHz, oder ?

Ok, danke erstmal für die Antwort
Allerdings weiß ich jetzt immer noch nicht, in welchem Frequenzbereich man die schönsten, längsten, spratzelden Streamer bekommt Mr. Green

Achja, also wieviel Prozent sollte jetzt die Kopplung betragen ? (Auf der angegebenen Seite berechnet das Programm einen Kopplungsfaktor)
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Andi



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Beiträge: 1925

BeitragVerfasst am: Di Feb 15, 2005 9:05 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Kopplung: Ausprobieren, einfach verschiedene Primärspulen verwenden, das Austauschen sollte ja nicht das Problem sein.

Längste Funken: Die längsten hab ich bisher bei einem ca. 3 meter großen Modell gesehen, der lief mit einer Frequenz von unter 100 Khz, aber die langen Funkenkanäle sind meiner Ansicht nach auf die hohe Leistung zurückzuführen.
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SteelWolf



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BeitragVerfasst am: Di Feb 15, 2005 11:51 pm    Titel: Antworten mit Zitat

ups^^ verschrieben^^ mir schwirrten noch die MhZ vom Mikrowellen thread im kopf herum Smile

Btw Wie kann man den die kopplung in prozent angeben? Oo? Prozent werd wobei 100 die skeundärsoule also 120 1: 1,2 is oda wie?

Zu den Streamern: Ich würd mal sagen je niedriger der Frequenzbereich umso längere Streamer... denn umso höhere primärkapazität und umso mehr primärwindungen

Also müsste man jetzt denken.. juhu bau ich mir ne spule mit 0,1 mm draht auf 1 Meter wickellänge schön und gut dann hab ich aber nen hohen wiederstand ~niedrige Güte und das gleicht sich dann mit der neidrigen frequenz aus...

Wenn man konkrete Tabellen udn berechnungen will sollte man sich das Buch : " Das große Tesla Experimentier Handbuch" - Franzis Verlag kaufen
Dort sidn auch konkrete maßnahmen zur Frequenzerhöhung und Senkung aufgeführt.
Prinzipiell kann man die Frequenz folgendermaßne senken:
-Weniger Primärwindungen anzapfen
-Kleine primärkapazität verwenden
-Mehr Windungen auf die Sekundärspule auftragen
-Den Toroid vergrößern bzw die Fläche des Toroids

Der Toroid darf aber nicht zu nahe an der Sekundärspule sein da er sich sonst wie eine Kurzschlußwindung verhält

//Edit: Achja~ noch zu meiner viel-segmentigen funkenstrecke von der mir ja abgeraten wurde.. die läuft tadellos und is flüsterleise... produziert auch weniger Ozon denk ich... zumindest müffelts nicht so schnell danach!
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ICC



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BeitragVerfasst am: Mi Feb 16, 2005 1:30 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Moin

Hm, wenn ich die Primärkapazität senke, vergrößert sich die Frequenz soweit ich weiß Rolling Eyes Smile
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SteelWolf



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BeitragVerfasst am: Mi Feb 16, 2005 7:08 pm    Titel: Antworten mit Zitat

ähm.. ups andersrum natürlich Confused
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Andi



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Beiträge: 1925

BeitragVerfasst am: Mi Feb 16, 2005 10:12 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Mir scheint als ob dir öfters Flüchtigkeitsfehler unterlaufen... Wink
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Jojo



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Beiträge: 5

BeitragVerfasst am: Fr Feb 25, 2005 12:17 pm    Titel: Antworten mit Zitat

ui, wo wir grad bei primärkapazitäten sind: ich hatte auch erst vor nen wickelkondensator zu bauen (alufolie und polypropylenfolie) bis ich dann aber auf mikrowellenkondensatoren stiß! die haben ne hohe spannungsfestigkeit (ca. 1000-2000 V~) und gute kapazitäten Cool ! nun weiß ich aber nicht, ob sie die dinger wirklich eignen. hat einer von euch damit erfahrungen oder ratet ihr davon ab erfahrungen damit zu machen? und wenn die teile doch nicht so gut sind... warum nicht Confused ???

ach ja! zur berechnung kenne ich noch ne andere gute seite: http://home.wtal.de/herbs_teslapage/design.html ! da kann man sich dann ne excel-datei zur berechnung runterladen. ich weiß allerdings nicht, was ich davon halten soll... die datei funzt manchmal nicht richtig Sad!

meine nächste anlage soll mit 12kV bei 120 mA laufen... aber da brauch ich erstmal infos zu den kondensatoren! schreibt mal bitte was... Razz

mfg, Jojo
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Andi



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BeitragVerfasst am: Fr Feb 25, 2005 6:17 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Wenn deine Anlage mit 12 kV laufen soll wirste mit dem poligen Mikrowellenkondensator aber nix erreichen, der Kondensator muss schon min. 17 Kv aushalten. Besser mehr als weniger.

Mal nur am Rande, wo haste den Hochspannungstrafo her? 1,5 kW bei 12 kV sind nicht verächtlich...
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Jojo



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BeitragVerfasst am: So Feb 27, 2005 6:18 pm    Titel: Antworten mit Zitat

nunja, den trafo habe ich aus einer firma, wo ich mal n praktikum gemacht habe. da wäre er verschrottet worden. ist schon n dickes teil, das ist wahr. hat aber 160 mA und nicht 120 (verschrieben) Confused ! er war mal in nem hochspannungstestgerät eingebaut. diente also einfach nur um hochspannung zu erzeugen. geht auch ganz gut. dich lichtbögen die der macht kann ich nicht mal mehr mit pressluft richtig auspusten.

zu den kondensatoren: ich wollte natürlich nicht zwei oder drei nehmen sondern eben so viele in reihe schalten, daß die ne spannung von 20kV oder so aushalten und ich mit der kapazität runterkomme. kann ich das ohne bedenken mit den dingern machen? Rolling Eyes

MfG, Jojo
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Andi



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BeitragVerfasst am: Mo Feb 28, 2005 12:10 am    Titel: Antworten mit Zitat

Wenn du genug in Reihe schaltest, ja.
Aber nicht vergessen das die Kapazität bei Reihenschaltung natürlich sinkt.
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Jojo



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Beiträge: 5

BeitragVerfasst am: Mo Feb 28, 2005 12:56 pm    Titel: Antworten mit Zitat

jou, hab ich bedacht. aber die kapazität muß ja eh runter, da die dinger ja meist so um die 1 µF haben und man braucht oft ja nur n paar nF. aber ok, wenn ich weiß, wie die Kondensatoren bei einem TS-aufbau arbeiten werde ich meine erfahrung hier mal veröffentlichen Razz .

mfg, Jojo
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ICC



Anmeldedatum: 14.02.2005
Beiträge: 22

BeitragVerfasst am: Do März 10, 2005 3:59 pm    Titel: Antworten mit Zitat

So, ich binsc mal wieder.
Der Tesla läuft, ich hab 20cm Streamer und ca. 30cm gegen Erde. 4 OBITs parallel (insgesamt 10kV, 86mA), ein paar Leydener Flaschen parallel.

Das Problem ist, dass mir ständig die Kondensatoren (Leydener Flaschen) durchschlagen. Und wenn erstmal eine durchgeschlagen ist, lassen die anderen auch nicht lange auf sich warten.. Evil or Very Mad
Sie bestehen aus 1l-PET-Flaschen, bis zum Halsansatz mit Alufolie bewickelt und mit gesättigter Salzwasserlösung gefüllt. Obendrauf noch einen Schuss Salatöl.
Wie gesagt, die Lebensdauer einer meiner Flaschen liegt bei ca. 10 Minuten.

Jetzt will ich auf eine andere Möglichkeit umsteigen. Kommerzielle HV-Caps sind eh viel zu teuer. Ich dachte da an eine MMC. Wie groß muss da die Spannungsfestigkeit sein ? Sind MKP-Caps ok ?
Die Kapazität sollte im bereich von 8 - 30nF liegen.

Ich dachte auch an ein 100er-Ablussrohr, innen und außen mit Alufolie verkleidet, aber die Kapazität dürfte auch nur ein paar nF betragen Sad

Ich hoffe ihr könnt mir helfen
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