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Ablauf einer Gasexplosion

 
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Fefferl



Anmeldedatum: 24.01.2010
Beiträge: 254

BeitragVerfasst am: So Okt 13, 2013 8:40 pm    Titel: Ablauf einer Gasexplosion Antworten mit Zitat

Hallo zusammen,
ich habe ein Gedankenmodell im Kopf, bei dem ich einen "Hänger" habe. Folgende Vorgeschichte:
Eben kam auf ZDFneo ein Beitrag über das Weltall, bei dem es hieß, dass beim Urknall vorher eine Symetrie der Ursuppe herrschte, aber erst das geringfügige Ungleichgewicht zwischen Materie und Antimaterie hätte zur Folge gehabt, dass Materie mehr vorhanden war und deshalb das Universum, so, wie wir es kennen, möglich war.

So, nun mein Gedanke:
Stellen wir uns mal vor, ich konnte weit weg von der Erde im All eine Gasblase, bestehend aus Wasserstoff und Sauerstoff erstellen. Beide Gase sind durchmischt. Wenn ich jetzt im Zentrum dieser Blase das Gas entzünde (Ich gehe jetzt einfach davon aus, es würde gehen) Dann explodiert ja die Blase von innen nach aussen. Weil aber die beiden Gase ja nicht ganz perfekt gemischt sind, müssten doch Atome übrig bleiben, die nicht reagieren, weil sie zum Zeitpunkt der Explosion nicht den geeigneten Reaktionspartner in der Nähe hatten.

Zudem müsste doch bei entsprechender Dichte und Größe der Blase die Explosion im Inneren die äusseren Schichten eher wegblasen, als dass sie zur Reaktion angeregt werden, oder?

Dieses würde dann nämlich bedeuten, dass es auch im Weltall irgendwo immer noch genauso viel Antimaterie geben müsste, wie Materie existiert. Sofern natürlich beim Urknall auch wirklich beide Reaktionen symetrisch abgelaufen wären.

Kann mir jemand meinem Gedankengang zustimmen oder dementieren?

Gruß
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sswjs



Anmeldedatum: 21.09.2008
Beiträge: 1133

BeitragVerfasst am: Mo Okt 14, 2013 11:13 am    Titel: Antworten mit Zitat

Moin,

also, den "Urknall" mit einer Gasexplosion zu vergleichen, ist gewagt. Auf Youtube finden sich einige Doku's, bei der eine Supernova erklärt wird. Dort wird auch erklärt. daß die äußeren Hüllen des Sterns abgesprengt und in der Raum gedrückt werden.

Stichwort: Krebsnebel. Dort siehst du, wie so etwas abläuft. Es gibt von dem ja wunderschöne Bilder.

Allerdings hab ich auf mathematischen Wege eine Entdeckung gemacht, die alles umstürzen könnte. Es könnte nämlich sein, daß unser Universum doch die unmöglich Maschine ist und Energie aus dem Raum produzieren kann. Das würde dann bedeuten, daß wir immer noch den "Urknall" haben...


...wir haben ihn nur nicht gehört.
sswjs
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Fefferl



Anmeldedatum: 24.01.2010
Beiträge: 254

BeitragVerfasst am: Mo Okt 14, 2013 4:38 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo sswjs,

dass es immer noch "knallt", kann ich mir so gesehen schon vorstellen, denn wir kennen ja das "Ende des Raums" nicht.

Ich weiß auch, dass der Vergleich etwas hinkt, aber es geht mir im Grunde genommen um den Effekt, dass durch die Explosion vom Ursprungsort aus nach Aussen die dort aussen vorhandene Reaktion nicht auslöst, sondern die (in meinem Fall) vorhandene Materie wegbläst.

Ja, eine Supernova ist so in der Art ein Vorbild, nur gehe ich da von der Tatsache aus, dass sich unmittelbar vor der Explosion im Kern die schwere Masse befindet und im Aussenbereich die eher leichtere Masse. Beim Urknall geht man ja davon aus, dass man eine einigermaßen gleichmäßige Verteilung der Ursuppe hatte.

Und genau der Punkt lies mich zu meiner Überlegung kommen, dass es dann vielleicht die äusseren Ränder der Ursuppe "wegbläst" und nicht reagiert. Das Fazit daraus wäre, dass zum Einen die vorhandene Materie da ist und die zugehörige Antimaterie vielleicht nur "etwas weiter weg"! Klar, Beweise dazu habe ich nicht, dafür kenne ich mich hier im Detail viel zu wenig aus. Aber vielleicht gerade deswegen, weil ich mich nicht auskenne, wäre es interessant, eine Meinung eines Spezialisten zu hören.

Gruß
Fefferl
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Dodes



Anmeldedatum: 05.04.2008
Beiträge: 761
Wohnort: Dortmund Technologiezentrum

BeitragVerfasst am: Di Okt 15, 2013 6:41 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo zusammen. Very Happy

sswjs hat Folgendes geschrieben:
Das würde dann bedeuten, daß wir immer noch den "Urknall" haben... sswjs


Jepp, die Expansionsgeschwindigkeit unseres Universums nimmt sogar noch stetig zu!

Im weiteren glaube ich nicht, das eine Supernova auch nur im geringsten
das wiederspiegelt, was beim Urknall passiert ist Wink

Alles auf einen Punkt konzentriert, der dann sogar noch kleiner als die
kleinsten Teilchen war ... ich glaube nicht das da noch irgendeine
unserer bekannten Gesetzmäßigkeiten irgendeine Gültigkeit besitzt Laughing

Viele Grüße,

Dodes
_________________
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tommek0686



Anmeldedatum: 08.06.2013
Beiträge: 44
Wohnort: Magdeburg

BeitragVerfasst am: Di Okt 15, 2013 8:31 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Schlimm nur das ein model zeigt das es sich wieder zusammenziehen könnte... was aber wahrscheinlich genau solange dauern würde...

Bis dahin.
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Dodes



Anmeldedatum: 05.04.2008
Beiträge: 761
Wohnort: Dortmund Technologiezentrum

BeitragVerfasst am: Mi Okt 16, 2013 6:03 am    Titel: Antworten mit Zitat

tommek0686 hat Folgendes geschrieben:
Schlimm nur das ein model zeigt das es sich wieder zusammenziehen könnte...
was aber wahrscheinlich genau solange dauern würde...


Ja, die brüten noch darüber wie es nun mit unserem Universum ausgehen wird. Wink

Zitat:
,,Die Zukunft des Universums

Für die weitere Entwicklung des Universums ergeben sich die folgenden Möglichkeiten:
◾geschlossener, elliptischer Raum: Die Expansion des Universums führt zu einer bestimmten Zeit
zu einem maximalen Weltradius. Darauf geht die Expansion in Kontraktion über und führt unter
Umständen zu einem Big Crunch.

◾offener, hyperbolischer Raum: Die zunächst sehr rasche Expansion wird zwar in ferner Zukunft
etwas langsamer, hört aber niemals auf. Der Weltradius geht gegen unendlich.

Dazwischen liegt als "Übergangsfall" der
◾euklidische, parabolische Raum: Die Expansionsgeschwindigkeit nimmt ab und strebt in unendlich
ferner Zeit dem Wert Null zu. Der Weltradius erreicht dann einen endlichen Wert.

Welcher Fall vorliegt, hängt von der mittleren Materiedichte des Universums ab. Der dritte Fall
wäre gegeben, wenn die sog. kritische Dichte etwa 10-29 g/cm3 beträgt (unter der Annahme einer
Hubble-Konstanten von 75). Bei einem geringeren Dichtewert wäre der zweite Fall, bei einer
höheren Dichte der erste Fall erfüllt. Der beobachtbare Wert liegt bei 10-30 g/cm3 . Das ist
rund 1/10 der kritischen Dichte. Danach leben wir also in einem offenen Universum. Doch dürfte
es eine größere Menge unsichtbarer Massen geben (Missing-mass-Problem). Dann liegt unser Universum
sehr dicht am dritten Fall oder ist vielleicht sogar mit ihm identisch. Vermutlich hat die
Inflation des Universums 10-35 s nach dem Urknall diese "Glättung" in einen euklidischen Raum
bewerkstelligt. Im Augenblick kann noch keine endgültige Antwort auf diese Frage gegeben werden''
quelle: wissen.de

Viele Grüße,

Dodes
_________________
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