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Vorstellung und Fragen zu meiner ersten SSTC

 
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sub



Anmeldedatum: 23.12.2012
Beiträge: 1

BeitragVerfasst am: Fr Dez 28, 2012 2:52 pm    Titel: Vorstellung und Fragen zu meiner ersten SSTC Antworten mit Zitat

Hallo,

zuersteinmal möchte ich mich hier vorstellen. Ich heiße Stephan, bin 30 und wollte seit längerem schon eine Teslaspule bauen. Aus Spaß und purem Übermut (ich saß grade sowieso in meinem Labor und mir kam wiedermal die Idee) wickelte ich eine erste Test-Spule auf ein Stück PVC-Rohr, nahm eine Meßstrippe für ein paar Primärwindungen, klemmte das Ganze an Labornetzteil und einen Mosfet, Signalgenerator dran und siehe da, funktioniert ja soweit.

Davon motiviert begann ich, das ganze besser und größer zu machen.
Hierbei wurde es zunächst immer brauchbarer, bis ich bemerkte das mir reihenweise die UCC27322 (fast auschließlich die obere Seite des GDT) abrauchten. Bischen optimiert, mehrere H-Brücken gebaut, ok, soweit stabil.
Meine ersten Tests dann mit knapp 80Volt Primärspannung waren vielversprechend:

https://www.youtube.com/watch?v=zYtDlTooMj4

Als ich dann die H-Brücke nochmals aufbaute, mit Schutzdioden und Z-Dioden an den Gates bemerkte ich plötzlich das mein GDT-Kern doch etwas unpassend war. Neu gewickelt, aber immernoch nicht ganz so das Gelbe vom Ei.

Dann hatte ich noch böse Schwinger auf der Brücke:

http://stor.xu9.de/tesla/rps20121226_073801.jpg

Die bekam ich aber mit einigen FoKos direkt an den Mosfets in den Griff.

Nun zu meinen Problemen:

1. Ich habe bemerkt das die rund 500kHz einer meiner Sekundärspulen recht schwierig zu handhaben sind. Zum einen bemerke ich deutliche Unterschiede zwischen den IRFP460 und den IRFP460A, die 1nF weniger Gatekapazität machen sich deutlich in der Last an den UCCs bemerkbar.
Nun habe ich noch eine andere Spule, diese hat ohne großartig Topload irgendwo um die 260kHz Resonanz.

2. Die Antenne - irgendwie synchronisiert sie mal richtig, mal nicht, mal viel zu hoch (~4MHz), dann wieder richtig, aber sobald ein Funke überspringt ist die Synchronisation wieder futsch.
Ich wollte hier nun erstmal mit dem 4046 PLL experimentieren.

Fragen:

- sind die UCCx732x ok oder gibt es da stabilere Lösungen?
- kann man die UCC auch kaskadieren?
- warum rauchen diese plötzlich und ohne Grund ab? (Shot-trough)
(Z-Dioden sind verbaut! Sowohl vor als auch nach dem GDT)
- welche Resonanzfrequenzen sind für eine SSTC empfehlenswert?
sind die 500kHz am Ende einfach ungünstig und sollte ich lieber mehr Sekundärwindungen nutzen?
- Ich sehe öfter mal das manche Leute keine Siebung der H-Brücke empfehlen, das wäre zuviel Last auf dem Mosfets. Ich habe für meine Experimente 2x2200µF / 350V Elkos parallel. Scheint aber zu gehen.
- Sind die FES16JT überhaupt als DS-Schutz geeignet?

Falls mich mal ein erfahrener Bastler an die Hand nehmen könnte so wäre das Klasse, denn ich bin hier, trotz Vorahnung und Equipment, doch einfach mal ins kalte Wasser gesprungen und kämpfe nun an mehreren Fronten und weiß nicht sorecht, wieso es immer ungünstiger läuft.

Im Video hatte ich eine H-Brücke mit IRFP460A, nur Elkos als Siebung, 6 Primärwindungen und erwähnten 80V... das Ding lief! Trotz recht schlechtem Kernmaterial des GDT.

Nun hab ich eine (in meinen Augen saubere H-Brücke aufgebaut) und nichts will so recht... Kaum noch Power.

Hier nochmal Bilder von alter und neuer H-Brücke:

ALT:
http://stor.xu9.de/tesla/IMG_20121221_152248.jpg

NEU:
http://stor.xu9.de/tesla/IMG_20121226_090345.jpg

Schaltflanken der Mosfets (Gate):
http://stor.xu9.de/tesla/IMG_20121225_184818.jpg

Schaltflanken der Mosfets (Drain):
http://stor.xu9.de/tesla/IMG_20121226_085619.jpg

Gruß und besinnliche Tage,
Stephan
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fredho



Anmeldedatum: 22.12.2007
Beiträge: 139

BeitragVerfasst am: So Dez 30, 2012 4:53 pm    Titel: Teslatransformator Antworten mit Zitat

Hallo
Damit der 2te Versuch zu einem besseren Ergebnis führt, folgendes Rezept:
Man nehme:1 Stück PVC Abwassserrohr 6cm Durchmesser ca 60 cm lang. Bewickele es mit Kupferlackdraht 0,5 mm von oben bis unten. ( Die Anzahl der Windungen ist unkritisch) Auf das Kopfende eine mit Alufolie beklebte Kugel von ca 10cm Durchmesser. Das Fußende dieser Sekundärspule muß später zwingend mit Erde verbunden werden. Auf keinen Fall mit dem Schutzleiter der 230 Volt Steckdose !!! Die Primärspule sollte aus mindesten 4 mm² Kupferdraht angefertigt werden.Es fließen "dicke Ströme" 10 Windungen sind ausreichend. Die Funkenstrecke sollte ca. 3mm lang sein. Als Stromquelle sind alte Ölheizungs Zündtransformatoren oder ähnliche Geräte brauchbar. Als Schwingkondensatoren haben sich Wima impulsfeste Folienkondensatoren bewährt. 10 nf werden ausreichend sein. Gibt es bei Reichelt für 1,5€ das Stück. Typ 1600V 0,1uF 10Stück
Es wird sich eine Schwingfrequenz von ca 250 Khz einstellen. Wichtig: Beide Spulen Primär und Sekundär sollten auf Resonanz abgestimmt werden.
An Messgeräten sollten vorhanden sein: Funktionsgenerator, Frequenzzähler,
Oszillograf.

Viel Erfolg
_________________
fredho
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