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Meine erste SGTC - Hilfe
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Trekstor



Anmeldedatum: 09.05.2012
Beiträge: 10

BeitragVerfasst am: Di Sep 04, 2012 2:01 pm    Titel: Meine erste SGTC - Hilfe Antworten mit Zitat

Hallo,
Nachdem meine erste kleine Teslaspule funktionierte, wollte ich eine größere bauen mit Streamern zwischen 50-100 cm wäre ich super zufrieden.
Um die Teslaspule zu berechen, habe ich den Raake Rechner [1] benutzt und mir vergleichbare Teslaspulen im Web angeschaut. Soweit so gut.

Nachden ersten Testläufen und Einstellungsänderungen (Abgriff Primärspule, Funkenstrecke etc) bekomme ich eine keine längeren Funken als 5cm Sad

Mein Aufbau ist zweistöckig. Hier sieht man den unteren Teil. Links ist die 3 fach Funkenstrecke, welche zusätzlich mit einem Lüfter gelöscht wird. Geradeaus, ist der Kondensator und links die NST.



Auf der zweiten Etage ist die Sekundär und Primärspule aufgebaut.



Die Sekundärspule wird über einen Erdspieß und ein ca 5m langer flexibeles 6mm² Erdungskabel geerdet.



Der Abgriff erfolgt über eine Krokodilklemme. Zusätzlich ist die Sekundärspule noch höhenverstellbar.



[1] Daten meiner Teslaspule:

Angaben zur Primärspule:
Innendurchmesser: 30cm
Lücke zwischen Windungen: 1cm
Drahtdurchmesser: 3,57 mm
Windungsanzahl: 5 (berechnet) insgesamt: 10
Wicklungswinkel (0=flach, 90=vertikal): 0 Grad
Höhe oberhalb Sekundärspulenanfang: 3cm

Angaben zur Stromversorgung:

Ausgangsspannung: 6300V
Ausgangsstrom: max 210mA (2 NST á 80mA, 1NST á 50mA)

Angaben zur Sekundärspule:
Durchmesser des Spulenkörpers: 11cm
Lücke zwischen Windungen: 0mm
Drahtdurchmesser: 0,45mm
Wicklungslänge: 47,2cm
Dicke des Torus (0 bedeutet Kugel): 11,5 cm
Außendurchmesser des Torus: 32cm


Ergebnisse:
Windungsanzahl: 1047
Aspektverhältnis: 4,27
Kopplungsfaktor: 11,6 %
Medhurst K: 0,75pF/cm
Eigenkapazität: 8,24pF
Torus-Kapazität: 13,95pF
Resonanzfrequenz ohne Torus: 347 kHz
Resonanzfrequenz mit Torus: 211 kHz
Benötigte Primärkapazität: 37, 84 nF

Die vorhandene Kapazität des C's liegt bei 38,8 nF (rechnerisch) mit WIMA FK1 Kondensatoren.

Ist die Primärspule zu groß? Die Sekundär zu klein? Der Kondensator zu klein? Was habe ich für Fehler gemacht? Kann mir jemand helfen, wie ich längere Streamer hinbekomme?

Vielen Dank.

Gruß Ole
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Sowasaberauch



Anmeldedatum: 09.04.2008
Beiträge: 833

BeitragVerfasst am: Di Sep 04, 2012 2:44 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Was hast Du denn sonst an Equipment bei Dir (Funktionsgenerator, Oszi, ...)?
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Trekstor



Anmeldedatum: 09.05.2012
Beiträge: 10

BeitragVerfasst am: Di Sep 04, 2012 3:03 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Ein altes Hameg 203-7, ein gutes Multimeter und da hörts dann schon auf. 2 Netzteile, Lötkolben, Werkzeug ist alles vorhanden. Funktionsgenerator wird eher schwierig.
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Sowasaberauch



Anmeldedatum: 09.04.2008
Beiträge: 833

BeitragVerfasst am: Di Sep 04, 2012 3:12 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Ist doch schon gut.
Hast Du mit dem Oszi denn Mal nachgesehen, was für eine Resonanzfrequenz dein Sekundärkreis wirklich hat (klar verändert der Messtaster die Frequenz, aber man sieht zumindest ungefähr wo Du liegst...)? Eventuell kannst Du ja den Messtaster nur in die Nähe der Spule bringen, wenn Du die Empfindlichkeit erhöhst.
Dasselbe kannst Du ja dann Mal beim Primärkreis machen, um zu sehen ob das Problem bei der Frequenzabstimmung liegt, oder woanders.

BTW: Die Messungen nicht mit HV machen!
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Trekstor



Anmeldedatum: 09.05.2012
Beiträge: 10

BeitragVerfasst am: Mi Sep 05, 2012 7:49 am    Titel: Antworten mit Zitat

Nein habe ich noch nicht gemacht. Ich werde das frühestens am Donnerstag, wahrscheinlich erst am Montag schaffen. Ich melde mich dann nochmal. Wahrscheinlich habe ich gerade ein Brett vorm Kopf, aber wie mache ich das denn ohne Funktionsgenerator?
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Zqueeek



Anmeldedatum: 11.08.2009
Beiträge: 4

BeitragVerfasst am: Do Sep 06, 2012 11:19 am    Titel: Antworten mit Zitat

Hi,
Oszi, etc kann man sich bei ner SGTC sparen.

1. Nimm mal den kleinen NST weg. Man sollte nur baugleiche Modelle parallel zusammenschließen.

2. 5cm Output klingt ganz stark nach nem Resonanz- Abstimmungsproblem.
Der Raackerechner liegt meist ein ganzes Stück neben der eigentlichern Frequenz. Das hat damit zutun, dass der Rechner keine Umgebungseinflüsse mitberechnet. Zudem spielen die Tolleranzen der Bauteile auch eine Rolle.

3. Du solltest sicherstellen, dass die Erde auch gut ist. Kipp mal nen Eimer Wasser über den Stab...

4. Ich kann zwar nicht sehen, welchen Kabelquerschnitt Du im Primärkreis hast, aber die Kabel sehen nicht sehr dick aus. Mit 10mm² machst Du nichts falsch. Zudem sollten die Leitungen im Primärkreis so kurz wie nötig gehalten werden. Krokoklemme ist als "Tab" übrigens ganz schlecht!

5. Es könnte auch sein, dass die Kabel an irgend ner Stelle Kontakt mit dem Holzgestell haben. HF durchschlägt gern mal die Isolierung...

EDIT:
6. Der Kopllungs-Koeffizient ist mit 11% zwar nicht für die 5cm verantwortlich, aber auch nicht gerade optimal. Diesen solltest Du noch mal auf 13%- max 16% hochsetzen. Ein paar mm können schon was ausmachen. Wenn er zu hoch ist, merkst Du das daran, dass die Funkenstrecke nicht mehr sauber arbeitet oder Überschläge von sekundär zu primär auftreten.

Gruß, Zqueeek
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Trekstor



Anmeldedatum: 09.05.2012
Beiträge: 10

BeitragVerfasst am: Do Sep 06, 2012 12:40 pm    Titel: Antworten mit Zitat

zu 3) Ich habe gestern Abend noch die Erdung nachgemssen. Liegt bei ca 300kOhm auch mit Wasser. Ich muss nun nur noch rausfinden, wie unsere Wasserleitung geerdet ist und es eventuell damit versuchen.

zu 4) Überall ist 6mm² verwendet worden. Was ist denn eine bessere Alternative?

Zum Rest: Darum kümmer ich mich am Montag Smile

Ich werde die unterste Etage nochmal neu aufbauen, da sich mittlerweile das Brett, fast bis auf den Boden, durchgebogen hat :/ Dann werde ich nochmal über die Anordnung nachdenken und die Leitungen verkürzen.

Gruß Ole
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Trekstor



Anmeldedatum: 09.05.2012
Beiträge: 10

BeitragVerfasst am: Mi Sep 12, 2012 5:41 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Der Kopplungsfaktor ist mittlerweile angepasst worden.
Die Grundplatte habe ich heute getauscht, bzw. umgebaut. Morgen werden die Teile neu angeordnet und hoffentlich ist bis dahin mein Paket angekommen um einen anderen Abgreifer zu bekommen.
Außerdem lasse ich dann auch den kleinen NST weg.

Gruß Ole
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fredho



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Beiträge: 139

BeitragVerfasst am: Do Sep 13, 2012 8:34 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo
1.Bei Resonanzmessungen sind Primär und Sekundärkreis räumlich ca. 10 meter voneinander zu trennen. Die gegenseitige Beeinflussung im eingebauten Zustand verfälscht sonst das Messergebnis.
2. Der angegebene Erdungswiderstand von 300kOhm ist unwahrscheinlich. Das ist fast ein Isolationswiderstand den ein F-I Schalter gerade noch toleriert. Einfach an die Wasserleitung oder die Zentralheizung anschließen-wenn die Rohre aus Metall sind- aber auf keinen Fall an den geerdeten Schutzleiter der 230Volt Steckdose !!!
_________________
fredho
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Trekstor



Anmeldedatum: 09.05.2012
Beiträge: 10

BeitragVerfasst am: Mo Sep 17, 2012 5:02 pm    Titel: Antworten mit Zitat

So, nach etwas längerer Zeit melde ich mich wieder. Habe das Brett der unteren Etage getauscht und alle Leitungen auf 10mm² geändert. Ebenso wurde die Erdung jetzt an einer Wasserleitung angeschlossen.

Die Krokodilklemme wurde getauscht:



So sieht der Aufbau jetzt aus (Abstände minimiert):



Das ist meine Funkenstrecke:



So habe ich die NSTs angeschlossen:



Nur leider macht die SGTC nun gar nichts mehr :/ Die Trafos summen vor sich hin und das wars.
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Sowasaberauch



Anmeldedatum: 09.04.2008
Beiträge: 833

BeitragVerfasst am: Mo Sep 17, 2012 8:53 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Nur leider macht die SGTC nun gar nichts mehr :/ Die Trafos summen vor sich hin und das wars.


Die Funkenstrecke kommt nicht?

Zumindest der Primärkreis sollte ja einfach zum Laufen bekommen sein, denn eigentlich muss ja nur die Funkenstrecke klein genug sein für einen Überschlag.
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Zqueeek



Anmeldedatum: 11.08.2009
Beiträge: 4

BeitragVerfasst am: Mo Sep 17, 2012 10:38 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Hi,
schrupp den Belag von den Hutmuttern mal runter. Die Oxidschicht verhindert das Zünden der Funkenstrecke. Verzinkte Schrauben sind zudem alles andere als vorteilhaft! Besser wäre Kupfer. Das oxidiert zwar auch, hat aber viel bessere elektrische Eigenschaften. Wichtig bei statischen Funkenstrecken ist auch die Form der Elektroden. Ein großer Krümmungsradius sollte es auf jeden Fall sein!

Gruß, Zqueeek
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Trekstor



Anmeldedatum: 09.05.2012
Beiträge: 10

BeitragVerfasst am: Sa Sep 22, 2012 10:37 am    Titel: Antworten mit Zitat

Hey,
Es hat sich aufgeklärt, warum die nicht gezündet hat. Ich habe einfach bei einem NST die Phasen getauscht und zack, war die Funkenstrecke lauter als zuvor. Ich habe sie exakt so angeschlossen wie vorher (Kabel nichtmal aus den Anschlussklemmen entfernt), aber egal. Ich probiere jetzt mal weiter Smile

Gruß Ole
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Trekstor



Anmeldedatum: 09.05.2012
Beiträge: 10

BeitragVerfasst am: Sa Sep 22, 2012 10:57 am    Titel: Antworten mit Zitat

Yeah, die ersten Blitze sind schon rausgekommen. (ca 20cm) Es ist einer in das nebenstehene Fahrrad "eingeschlagen" und hat das Rücklicht angestellt Wink Es funktioniert sogar noch. Nur leider war es ein einziger und das wars.

Hierein Video vom ersten Test. Ich hoffe da geht noch mehr...
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Trekstor



Anmeldedatum: 09.05.2012
Beiträge: 10

BeitragVerfasst am: Sa Sep 22, 2012 2:57 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Danke Leute für eure Tipps und Hilfen!
Jetzt funktioniert meine SGTC Smile
Hier der Link zur fertigen SGTC
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