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Die Gravitations-Turbine
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werner100



Anmeldedatum: 26.07.2009
Beiträge: 775

BeitragVerfasst am: Mi Jul 18, 2012 5:46 pm    Titel: Die Gravitations-Turbine Antworten mit Zitat

Es wird jetzt doch noch spannend...

Es gibt Leute, die behaupten ohne WENN und ABER:
Ein Gravitationsrad gibt es nicht - es kann einfach nicht funktionieren.

Darauf antworte ich:
Völlig richtig. was Ihr meint, solange Ihr von Euren falschen Voraussetzungen ausgeht.

Von irgend einem Rotor mit Unwucht im Schwerefeld, die nun einmal nach oben und einmal nach unten gehen kann.
Also nichts weiter macht, als das Heben und Senken einer Last.

Bei einer höheren Maschine ist das aber anders.
Sie kümmert sich nicht um den reduzierten Erfahrungsraum des Einzelnen, sondern fährt neue unbekannte Fakten auf, die der Unwissende nicht erahnt, weil Unwissenheit das Unbekannte durch die bekannten Fakten maskiert und unleserlich macht.

Die Gravitationsturbine stellt sich als Energiewandler dar, der auf Gewichte allein nicht angewiesen ist, sondern sie einfach durch elastische
Körper, z.B. Schraubenfedern ersetzen kann.
Eine solche Turbine lässt sich daher nicht nur als stationärer Energieerzeuger verwenden, sie lässt sich auch problemlos in Kraftfahrzeuge und Flugmaschinen einsetzen.

Sie ist überhaupt das einzige Aggregat, dass relativ kurzfristig die gesamte CO-2-Belastung der Erde auf Null zu bringen vermag.

Weil die Zeiten eine solche Technologie verlangen, stelle ich sie hier vor.
Einen anderen Grund gibt es nicht.

Fortsetzung folgt.

Gruss
Werner
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werner100



Anmeldedatum: 26.07.2009
Beiträge: 775

BeitragVerfasst am: Mi Jul 18, 2012 7:16 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Weiter gehts...

Im Unterschied zum trivialen Gravitationsrad, das sich um eine horizontale
Achse dreht und eine Unwuchtmasse mit kurzem Radius nach oben und längerem Radius nach unten befördert, wendet die Gravitationsturbine das Prinzip der EXO-Rotation an.

Was ist das?
Was eine Rotation ist, weiss fast jeder:
Ein Körper läuft auf einer kreisförmigen Bahn mit konstantem Radius um ein festes Zentrum, den Drehpunkt und schliesst diesen ein.
Das passiert bei der EXO-Rotation leider nicht - hier bewegt sich der Körper nur auf einem Bogenstück, entweder schwingend oder sogar auf einer Kreisförmigen Bahn - ohne den Drehpunkt einzuschliessen.
Der bleibt immer aussen vor.

Für den Rotor der Gravitationsturbine ergibt das eine kreisförmige Ortskurve auf der niedergehenden Seite.
Das Gewicht rotiert also ständig auf dem Fallsektor des Rades und bleibt
daher ausserhalb des Raddrehpunktes.
Es gibt also übehaupt keine Hubarbeit mehr, um das Gewicht anzuheben.

Das ist erstmal überraschend - aber die im nächsten Beitrag erscheinende
Figur wird das näher erklären.

Gruss
Werner
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werner100



Anmeldedatum: 26.07.2009
Beiträge: 775

BeitragVerfasst am: Do Jul 19, 2012 9:17 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Das Arbeitsprinzip der G-Turbine

Im Schwerefeld soll das Gewicht den Turbinen-Teller ständig beschleunigen.
Dies ist nur mit dem Aufenthalt auf der Fallseite möglich.

Ansicht 1 zeigt wie es dazu kommt.
Die erforderlichen Getriebekopplungen sind erst mal weggelassen.




Man kann sich den Ablauf mit einem kleinen Papiermodell noch mal vor Augen führen.
Eigentlich nicht besonders schwierig, wenn auch etwas abstrakt.
Die Laufschiene wird bei einer vollen Umdrehung des Rotors vollständig
abgefahren.

Gruss
Werner
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werner100



Anmeldedatum: 26.07.2009
Beiträge: 775

BeitragVerfasst am: Fr Jul 20, 2012 6:42 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Die praktische Maschine

Wie man bereits erkennt, ist es egal, ob der Gewichtskörper (m) steigt oder
fällt - das treibende Drehmoment ist - mit Ausnahme der Mittenlage - ständig
vorhanden.
Um dieses Moment weiter zu verstärken, soll noch ein 2-ter Gewichtskörper
(m2) mit 90° Drehwinkel-Vorsprung auf dem EXO-Kreis umlaufen.

Die Neigung der Laufschiene geht stetig von der Senkrechten im Drehpunkt
bis zur Waagerechten über.
Es wird also ständig eine Hubarbeit geleistet, die aber gegenüber der vertikal
wirkende Gewichtskraft deutlich kleiner ist.
Beweis:
In jedem Punkt der EXO-Kreis-Ortskurve haben wir eine Schnittstelle aus
vertikaler Gewichtskraft und gestützter Auflage auf der Laufschiene.

Zudem wird die Hubarbeit auf der Laufschiene als Rückstoss auf den Rotor auch das Rotordrehmoment verstärken.

In der Gesamtbilanz der Turbinen-Fallseite ist daher ein sich selbst
induzierendes Zusatzdrehmoment zu erwarten.
Im Leerlauf-Fall kann es folglich zu einem hohen Anstieg der Drehzahl (n)
kommen, was nicht erwünscht ist.

Diese beachtliche Fähigkeit kann allerdings nicht ohne einen gewissen Aufwand an verzahnter Zwangsführung gewonnen werden.

Gruss
Werner
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werner100



Anmeldedatum: 26.07.2009
Beiträge: 775

BeitragVerfasst am: Sa Jul 21, 2012 9:57 am    Titel: Antworten mit Zitat

Turbinen-Getriebe

Der mit dem Gewicht oder einer Federkraft beaufschlagte Rotor stellt die innere Energie-Quelle der Turbine dar.
Der Rotor muss somit alle weiteren Führungen, vorzugsweise die Radial-Schwingung des Läufers mit antreiben.

Die zugehörigen Zahnräder, Ketten, Mitnehmer usw liegen daher in der
Ebene des Rotors oder auf einem U-förmigen Bypass-Rahmen, der die beiden Teller für m1 und m2 verbindet.

Die Laufschine wird als Nut ausgeführt, in welcher der Läufer spursicher
gelagert gleitet.
Eine geeignete Mitnehmerkette hat Verbindung mit dem Läufer und zieht ihn phasenrichtig zum Rotor-Drehwinkel mit.

Der Doppel-Teller
Der Rotor kann nur dann 2 Läufer aufnehmen, wenn die auf jeweils einen
Drehteller begrenzt sind - ansonsten würden sich die Federanschlüsse
kreuzweise sperren.
Dies führt zu zwei frei stehenden Achsverbindungen, die über ein Bypass-
Getriebe im genannten Bypass-Rahmen verbunden sind.
(Ansicht2)

Räderwerk des Getriebes (folgt)

Gruss
Werner
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werner100



Anmeldedatum: 26.07.2009
Beiträge: 775

BeitragVerfasst am: Fr Jul 27, 2012 4:01 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Räderwerk der G-Turbine

Es schält sich immer mehr heraus, dass es sich wohl um die Grösste Idee
handelt, die mir bisher einfiel.
Wieder mal so eine, die klüger ist als ihr Erfinder - aber auszuhalten.

Das Getriebe sollte zunächst auf den Tellern liegen, wurde aber zu aufwendig und kopflastig.
Ein Linearmotor mit 95° Wirkungsgrad wäre wohl die einfachste Lösung,
falls er direkt mit dem Gleichstrom der Batterie liefe.

Nun sind es doch 2 ganz normale Kurbeltriebe geworden, die auch noch
das Bypass-Räderwerk nutzen.
Da kann man nicht meckern - trotz 30° im Schatten.

Mit diesem guten Grund für ein höheres Lebensgefühl gehe ich heute erst mal in meinen Kühlraum
und senke meine Körpertemperatur auf wohltuende 16 Celsius.

Gruss
Werner
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Erich



Anmeldedatum: 10.11.2010
Beiträge: 256
Wohnort: 093xx

BeitragVerfasst am: Sa Aug 25, 2012 10:34 am    Titel: G-Turbine Antworten mit Zitat

Hallo Werner,

könnte man die Bewegung von "m" nicht auch mit einem Umrad anzusteuern?

Gruß
Erich Wink
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sswjs



Anmeldedatum: 21.09.2008
Beiträge: 1133

BeitragVerfasst am: So Aug 26, 2012 9:44 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Moin,

ich hatte mal wieder Langeweile und so kam ich auf die Idee mal wieder unsern Werner etwas zu ärgern.

Mal abgesehen, daß die Simulationssoftware auch nicht weiß, was das soll, denke ich aber, daß der Denkfehler deutlich wird:

http://www.youtube.com/embed/zylNrgSp0OE


na ja, starten wir also einen neuen Versuch...
sswjs
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werner100



Anmeldedatum: 26.07.2009
Beiträge: 775

BeitragVerfasst am: So Aug 26, 2012 10:46 pm    Titel: G-Turbine Beispiel Antworten mit Zitat

Hallo zusammen -

Um einigen Fragen und Irritationen zuvor zu kommen....



erscheint mal wieder eine Zeichnung, die vielleicht weiterhilft.

@Erich und @sswjs

Ihr könnt ruhig genauer hinsehen-
Das wesentliche sollte erkennbar sein.

Eine angepasste Beschreibung wird noch folgen.

Gruss
Werner
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Erich



Anmeldedatum: 10.11.2010
Beiträge: 256
Wohnort: 093xx

BeitragVerfasst am: Mo Aug 27, 2012 8:02 am    Titel: G-Turbine Antworten mit Zitat

Na ,
ich weiß nicht ,irgendwie sind mir viel zu viele Verluststellen vorhanden.

Werner,an deiner Stelle würde ich mal den Federwagen von Leonardo d. V. optimieren.
Da weiß jeder schon im Vorraus ,daß es glabbd !

Gruß Erich Razz
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werner100



Anmeldedatum: 26.07.2009
Beiträge: 775

BeitragVerfasst am: So März 31, 2013 4:00 pm    Titel: In Memoriam Johann Ernst Elias Bessler(1680-1745) Antworten mit Zitat

Hallo -

Die Turbine kann noch etwas warten - habe heute eine Anmerkung
zum Urheber des Deutschen Gravitations-Rades.

Anfang des 18-ten Jahrhunderts führte der auch als Orffyreus bekannte
Forscher und Konstrukteur, J.E. Bessler, ein selbstlaufendes Rad vor , das als Rad von Kassel in die Geschichte einging.

Das vertikal gestellte Rad wurde durch die Erd-Schwerkraft angetrieben und war damals wie gelegentlich auch heute
aus der Sicht der Akademien ein Verstoss gegen die Naturgesetze - wonach ein Körper zwar fallen
aber nicht wieder auf die Anfangshöhe aufsteigen kann, um eine periodische Arbeit überschüssig zu leisten.

Die landläufige Meinung ging daher von einem Betrug aus, bestärkt durch den Umstand,
dass der Erfinder keine Technischen Einzelheiten preisgab.

Bessler hat in der Tat nie etwas konkretes über die innere Technologie seines Rades gesagt,
ausser ein paar gut meinenden Floskeln, wie etwa "Das kann jeder Tischlerlehrling nachbauen"
und Hinweise auf die Verwendung von Gewichten gegeben.
Einige wenige Augenzeugen brachen ihr Schweigen nie.

So ist auch heute nichts von ihm überliefert, das weiterführende Einzelheiten enthält,
ganz im Gegensatz zu gewissen historischen Recherchen, die alles mögliche ableiten und interpretieren,
ohne zu einem Ergebnis zu kommen.

Bessler war ein geistig beweglicher Idealist, der in einer Reihe von handwerklichen Innungen und Berufszweigen
seine Erfahrungen machte -aber nie eine Akademie besuchte.
Dennoch trieb er auch Studien als Alchimist, Quacksalber und Mönch
auf Zeit.
Sein damit verbundener Selbstwertmangel äusserte sich
besonders unfreundlich gegenüber Gelehrten und Gutachtern
der Universität, die er als chronische Prioritätsverletzer ansah,
die sich ohne Skrupel mit fremden Federn schmückten.
Eine gewisse Ähnlichkeit mit heutigen Vertretern unechter
Doktorarbeiten ist nicht zu übersehen.

Wie waren nun Besslers wissenschaftliche Grundgedanken,
die zu seiner Tabu-Konstruktion führten?

Zunächst erkannte er ganz klar, dass die Fallarbeit, seiner
Zeit noch Kraft genannt, auch eine Steig -oder Hubkraft
erforderte, die eine eigene Quelle benötigte.
Bessler erweiterte dazu die Gesetzmässigkeit von der Fallenergie auf überraschend einfache Weise
und ging davon aus, dass eine Kraft, die den abgesenkten Körper
nicht nur über Sonnenwärme und Verdunstung (wie beim Wasserkraftwerk) oder menschlicher Einwirkung anhob,
auch durch die Gravitation selbst aufgebracht werden konnte, um einen vertikalen Kreisprozess der Fallenergie zu erhalten.

Er musste als Konstrukteur dieser Gravitation nur einen passenden Gewichtshebel zuordnen
und sie würde in wechselnden Schritten den Arbeitskörper heben oder abwärts beschleunigen.

Wir sehen aus dieser genialen Konzeption der doppelten Gravitationswirkung
A) zur Leistung einer Fallarbeit des Arbeitskörpers (Unwucht)
B) zur Leistung einer regenerativen Hubarbeit am Arbeitskörper
durch eine Hilfsmasse

die unbesteitbare Fähigkeit des Forschers, sich von der Konvention unabhängig zu machen und nicht wie ein hypnotisiertes Kaninchen
auf den Fallvorgang zu starren, der sich allein niemals von selbst ohne
Aufwand von Energie in die umgekehrte Richtung verändert.

Eine weitere Leistung der Bessler-schen Konstruktion liegt in der neuartigen Konstellation der Unwucht.
Sie wird nicht einfach als exzentrischer Körper eingesetzt, sondern als Zwillingsmasse eines diagonalen Schiebers definiert, dessen Unwucht
aus der Differenz seiner Teilmassenradien resultiert.

Dadurch lässt sich am Rad der Arbeitskörper blitzschnell von Unwucht auf
Gleichgewicht und umgekehrt in den Totpunktbereichen umschalten.

Heute wagt niemand mehr, physikalische Argumente gegen die Bessler-Konstruktion vorzubringen, ohne sich lächerlich zu machen.
Und an den Akademien haben sich die autoritären Strukturen soweit gelockert,
dass man sich nicht mehr gegen regenertive Energiewandler ausspricht.

Das Bessler-Wunder ist erklärt und eine neue Generation von regenerativen Energiegeräten ist im Anmarsch.
Aber noch wartet der Markt auf serienreife Erzeugnisse und das wundert wiederum mich.

Das Besslerrad ist im Zusammenspiel von Drehgeschwindigkeit, polarer Umschaltung und Hebelwirkung ein Wunderwerk
menschlicher Intuition und Zielstrebigkeit, das uns technisch wie menschlich ein Vorbild sein kann.
Ich hoffe für die Zukunft, dass es, wenn nicht bei uns, so doch in der übrigen Welt, Menschen gibt,
die das erkennen und zum unvergänglichen Erbe erklären.

Gruss
Werner

Das betreffende Bessler-Rad habe ich in
"So baut man ein Gravitationsrad", Seite 19 dargestellt.

Rückblickend ist mir die Rekonstruktion in einem Umfeld vielfach ablenkender Beiträge
(auch meinerseits) gut gelungen und steht jedem
offen.
Es wird aber Zeit - dass sich auch die Praktiker dieser Lösung stellen
und mit echten Proto-Typen aufwarten - ohne jedesmal eine Neue Sau
durchs Dorf zu treiben.

Vielleicht noch in der Zusammenfassung interessant:
Der Weg nach "oben" beim ECHTEN Besslerrad
(Ronkonstruktion von 2012)
mit folgenden Konditionen:
1) Drehrichtung des Rades (Steigseite)

2) Umschaltung von Unwucht auf Gleichgewicht im UT-Sektor
mit kleineren Hilfsmassen und Hebelwirkung (Zahnhebel-
Zahnstangen-Kopplung)

3) Regeneration der Schaltstellungen durch die nachfolgende
180°-Drehung des Rades (Schwung im Gleichgewicht)

4) Steuerung der Umschaltzeitpunkte mit 2 Hilfsmassenpendel
(Gesamtzahl der inneren Gewichtskörper = 6)

Feststellung
Das ECHTE Besslerrad aus den Jahren 1712 und folgende wurde von mir 2012 in diesem Forum als Rekonstruktion veröffentlicht.
Werner100
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sswjs



Anmeldedatum: 21.09.2008
Beiträge: 1133

BeitragVerfasst am: Do Apr 04, 2013 5:18 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Moin,

Zitat:
Feststellung
Das ECHTE Besslerrad aus den Jahren 1712 und folgende wurde von mir 2012 in diesem Forum als Rekonstruktion veröffentlicht.
Werner100
Wau, eine verwegene Feststellung.

Gestatte mir eine Frage: Kannst du mir das mathematische Modell dafür geben?


Gucke wir mal, welche Variable wieder vergewaltigt wird...
sswjs
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werner100



Anmeldedatum: 26.07.2009
Beiträge: 775

BeitragVerfasst am: Do Apr 04, 2013 6:44 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo -

Das Besslerrad ist zunächst nicht durch eine Variable zu beschreiben, weil mindestens 2 Körper m(a,b) und
in Verbindung mit der Drehfläche des Rades m(c) eine Systemgruppe bilden, die nicht durch einen homogenen
Fall oder Steigvorgang im Schwerefeld ersetzt werden kann.

Bezogen auf die physikalischen Grundlagen der Mechanik kann seine Funktion, z.B. durch ein Umlauf-Integral nicht hergeleitet werden.

Woran liegt das?
Das Umlauf-Integral führt eine geschlossene Summierung von abgestuften
Vertikal-Schritten aus und legt damit das zu berechnende System aus
Boden und Höhenlage der Erde und Umlaufmasse wechselseitig fest.

Eine Erweiterung ist nicht definiert und auch in den engen Konditionen
des Potentialausgleichs nicht schlüssig bzw als naheliegend und zweck-
dienlich anzusetzen, um die Abhängigkeiten von Arbeit, Masse und Feldhöhe in einen nachvollziehbaren Zusammenhang zu stellen.

Dadurch kommt es aber zu einer eindeutigen Darstellung von geleisteter und aufzuwendender Hubarbeit in einem Kraftfeld,
in der sich das System auch vollständig erschöpft.

Kommt nun jemand und fragt, warum steigt der Körper nicht selbständig nach oben, so wird ihm das definierte System
diese Lösungs-Möglichkeit logisch und rechnerisch verweigern.
Es fehlen dazu einfach die über die Festlegung des Fallvorgangs hinausgehenden Erweiterungen bzw Körper, Speicher, Mechanismen
und Intervall-Kriterien.

Die Idee des Gravitationsrades verfolgt somit eine verwickelte Synthese
unterschiedlicher Abläufe, wovon der Fallprozess nur einen relativ bescheidenen Anteil von etwa einem 4-tel ausmacht.

Das ist wohl der Hauptgrund, warum Anfänger, von der Einfachheit des
Fallvorgangs verführt, von Anfang an nach einer einfachen Erweiterung
suchen, die es eben so nicht gibt.

Gruss
Werner
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sswjs



Anmeldedatum: 21.09.2008
Beiträge: 1133

BeitragVerfasst am: Do Apr 04, 2013 10:46 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Moin,

Werner, Romane kann ich selber verfassen, einzig hatte ich gefragt:
Zitat:
Kannst du mir das mathematische Modell dafür geben?


Ein einfaches nein hätte gereicht und alles gesagt.



Aber auch so wurde alles gesagt...
sswjs
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werner100



Anmeldedatum: 26.07.2009
Beiträge: 775

BeitragVerfasst am: Fr Apr 05, 2013 11:08 am    Titel: Antworten mit Zitat

@sswjs

Nach einem Mathematischen Modell hattest Du nicht gefragt, sondern nach
einer Variablen.
Dem steht ein Vergleich von 5 Variablen für die vertikale Feldarbeit
und mindestens das Dopelte an Variablen für den Bessler-Prozess
entgegen.
Eine mathematische Analyse der Maschine und ihrer inneren Abläufe
kann aber WILL ich hier nicht geben.

Üb' Dich also in Geduld.

Gruss
Werner
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