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Fehlendes Puzzlestück zum Coler Magnetstromapperat?!
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Energizer86



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BeitragVerfasst am: Mi Mai 23, 2012 8:21 am    Titel: Fehlendes Puzzlestück zum Coler Magnetstromapperat?! Antworten mit Zitat

Hallo zusammen,

ich bin im Netz auf folgendes Patent gestoßen:

http://depatisnet.dpma.de/DepatisNet/depatisnet?action=bibdat&docid=GB000000159487A

Könnte ein fehlendes Puzzlestück zu Colers Magnetstromapperat sein.
Von der Zeit her, würde es in etwa hinkommen.

Seht's euch mal an und sagt mir was Ihr davon haltet!

Zusammen könnten wir es vieleicht schaffen das Ding zum laufen zu bringen!

Hätte kein Problem den Bau des Gerät's zu übernehmen, bin dafür voll ausgestattet Smile

Materialbeschaffung wäre auch kein Problem!

Freue misch auf Eure Antworten und Denkanstöße!

Mfg Energizer.
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Dodes



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BeitragVerfasst am: Do Mai 24, 2012 8:39 am    Titel: Re: Fehlendes Puzzlestück zum Coler Magnetstromapperat?! Antworten mit Zitat

Hallo Energizer86.

Habe das von Dir vorgebrachte Patent mal durchgeschaut und
auf Eignung als Puzzeltstück überprüft. Wink

In der Tat wurde in der von Dir erwähnten Zeit der Grundstein
für den Coler Converter gelegt, das mag an der Tatsache liegen
das zu dieser Zeit, grade die Funktechnik ihren Evolutionsschub
erfahren hat. Zu dieser Zeit hat fast jeder mit Schwingkreisen
experimentiert oder mit der Knall- bzw. Löschfunktentechnik zur
Funkwellenerzeugung. Cool

Ein damaliges Problem war, die Erzeugung hoher Versorgungs-
spannungen aus Gleichstromquellen wie Batterien, da die
Invertertechnik natürlich noch nicht erfunden war. So wurde
häufig auf Schiffen oder an anderen Orten, wo keine Netzspannungs-
versorgung zur Verfügung stand, mit dem Motor-Generator-Prinzip
die vorhandene Niedervolt Gleichspannung in eine Hochvolt Wechsel-
spannung konvertiert, um die benötigten Hochspannungen für die
Senderanlagen erzeugen zu können. Smile
Eine weitere Variante war die Zerhackermethode, wo ein sich
selbst unterbrechendes elektromagnetisches Relais, die Gleich-
spannung in pulsierende Gleichspannung umwandelte, die dann
in geeigneten Transformatoren zu einer Hochvolt Wechselspannung
transformiert wurde. Shocked
Die mechanischen Zerhacker hatten allerdings das Problem des
mechanischen Verschleißes der Relaiskontakte, so das man
fortlaufend nach neuen Wegen suchte, eine Niedervolt Gleichspannung
in eine Hochvolt Wechselspannung zu transformieren. Rolling Eyes
Zuletzt setzte sich aber die Gleichstrommotor-Wechselstromgenerator-
methode durch, da hier nur die Kohlebürsten des Gleichstrommotors
einem Verschleiß unterlagen, der weit unter dem eines Relais-Zerhackers
lag. Arrow
Link zur Seite:

Historischer Löschfunkensender. Quelle:
www.seefunknetz.de


Hier in der historischen Notsendestation ist unter dem Tisch die
Motor[8]-Generator[23] Anordnung zu sehen, die über die Notsender
Batterien gespeist wurde.


Zerhackerschaltung. Quelle: www.wikipedia.de

Und hier der Zerhacker links NV-DC Eingang, Frequenzstabilisierter
Relais-Zerhacker und rechts HV-AC Ausgangstransformator.

Das in dem verlinkten Patent angegebene Teil ist eine weitere
Variante, zur Wechselspannungserzeugung. Hier wird ein sich
selbsterregender Schwingkreis-Oszillator benutzt, der sich über
magnetische Felder erregt. Der Trick dabei sind die Eisenbleche,
über die eine Flachspule geführt wird, die ein senkrecht durch die
Platten verlaufendes Feld erzeugt.
Die Eisenbleche stellen dabei die Kondensatorplatten dar, welche
mit einer Gleichspannungsquelle geladen werden können. Wenn
jetzt durch die Flachspule eine weitere Gleichstrom geschickt wird,
so werden die ferromagnetischen Kondensatorplatten, aufeinander
einer magnetische Anziehungskraft ausüben, so das sich deren
Plattenabstand, zwangsläufig ändert. Durch den geänderten
Plattenabstand, verändert sich jetzt aber die Kapazität und
die Spannung in den Platten steigt bzw. fällt je nach Kapazitäts-
änderung. Diese veränderte Spannung wird jetzt wieder über eine
Gegenflachspule zum Transformator ausgekoppelt. Der Entnahmestrom
wird mit seinem magnetischen Feld, dem Feld des anfänglichen
Speisestroms entgegen, so dass das magnetische Feld zwischen
den Platten wieder neutralisiert wird. Wenn das Feld neutralisiert
wird, heben sich magnetischen Kräfte zwischen den Platten wieder
auf und die Kapazität verändert sich jetzt in Gegenrichtung und
damit auch wieder die Kapazität. Hierdurch wird der Speisestrom
gegenläufig beeinflusst der wieder abnimmt und damit seinerseits
wieder ein schwacheres Feld erzeugt, womit das anfänglich
Erzeugte Feld wieder verschwindet, der Anfangszustand ist damit
wieder hergestellt Wink

Oder kurz gesagt, es handelt sich um eine Schwingkreiszerhacker-
schaltung ohne mechanischen Unterbrecher, wie genau im Patent
angegeben und beschrieben Shocked

Ich bin mir daher sicher, dass es kein verlorenes Puzzelstück
vom Coler Converter ist, der verwendete kleine statische
Kondensatoren in seinem Schwingkreis. Exclamation

Gruß Dodes
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Energizer86



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BeitragVerfasst am: Do Mai 24, 2012 2:47 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Dodes!

Danke für deine ausführliche Erklärung zu diesem Patent Smile . Klingt wirklich plausibel, bis auf die Theorie mit den durch Magnetisierung veränderbaren Plattenabständen Confused Inwiefern können sich die Plattenabstände in dieser Konstruktion verändern, wenn diese durch Abstandshalter in Position gehalten werden? Reden wir hier von einer Durchbiegung der Platten im 1/10mm Bereich oder wie meinst du das Question

Was ich aber überhaupt nicht verstehe, warum sind die Magnete mit den Spulenwicklungen elektrisch verbunden! Welchen Effekt kann man dadurch erzielen Shocked

Meiner Meinung nach ist das Gerät von Robert Norrby sehr ähnlich aufgebaut wie das von Hans Coler. Ich will damit nicht sagen dass es die gleiche Funktion hat (wie du eben erklärt hast) sondern vielleicht hat er sich durch so einen Aufbau inspirieren lassen und seine Ideen einfließen lassen?!

Wenn man die beiden Geräte miteinander vergleicht, sieht man eine große Ähnlichkeit bezüglich des Aufbaus!

Bilder zu Coler Stromerzeuger/ Magnetstromapperat, Robert Norrby‘s Patent Arrow
https://picasaweb.google.com/115402005635305592460/ColerStromerzeuger?authkey=Gv1sRgCMjG65jn3fbsIg

Was wäre wenn die Metallplatten nicht aus magnetisierbarem Metall bestehen, sondern aus Kupferplatten wie bei Colers Stromerzeuger im BIOS Report beschrieben.
Wie würde sich das System verhalten Rolling Eyes

Hat jemand dazu schon mal versuche gemacht?!

Ich sag mal, das schwierigste bei solch einer Sache ist es, die richtige „Materialpaarung“ zu finden! Auf jeden Fall müsste man die zu dieser Zeit verfügbaren Materialien verwenden Wink

Neodym- Magnete gibt es noch nicht so lange, also wäre das der falsche Ansatz. Für Colers Aufbau wurden maximal AlNiCo ähnliche Permanent- Magnete verwendet Confused
Ich denke Wolframstahl würde sich für solche Experimente gut eignen. Er ist gut magnetisier-/ entmagnetisierbar aber leider nicht stark. Doch vielleicht sind es gerade diese Eigenschaften, die dieses Gerät funktionsfähig gemacht haben Wink

Meine Gedanken zu den Materialien die man für einen Nachbau verwenden könnte:

Platten: Kupfer oder eventuell Aluminium

Flachspulen: Kupferlackdraht eventuell versilberter Kupferdraht. Drähte in verschiedenen Isolierungsstärken (Die Überlegung: Zu dieser Zeit gab es hauptsächlich Draht mit dicker Isolierung wie z.B. Baumwolle, Schellack oder Seide, ich bin mir sicher, das der Abstand der Leiter zu den Platten durch die Isolierung auch einen großen Unterschied macht)

Magnete: Alte Magnetmaterialien wie Kohlenstoffstahl (gehärtet), Wolframstahl, Wolfram- Kobalt- Stahl.

Kann doch nicht so schwer sein die Richtigen Komponenten zu finden Razz

Was hälts DU von meinen Überlegungen?

Gruß,
Energizer
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Dodes



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BeitragVerfasst am: Do Mai 24, 2012 8:30 pm    Titel: Antworten mit Zitat

@Energizer86

Brrr... also natürlich macht bei einem Plattenabstand von 1mm
eine Änderung von 0,5mm ne Menge aus, die Kapazität verdoppelt
sich mal eben locker. Wink

Die Platten sind laut Zeichnungen nur mit Abstandshaltern gerahmt,
daher ist sehr wohl eine große Elastizität für die Platten gegeben. Cool

Es gibt im amerikanischen ein Buch über magnetische Verstärker,
nur leider will mir der Titel nicht einfallen. In diesem Buch, irgendwann
aus dem Jahre 1940, sind zig Schaltungen zu magnetischen
Verstärkern enthalten, die heute in Vergessenheit geraten sind.

Wiki zu Magnetic Amplifer

High End MagAmp

Da ging es auch um sich selbst erregende Transformatoren, die ohne
jegliche verstärkende Bauteile (Röhren/Transistoren) auskommen und
ihren DC Strom selbst modulieren, und da waren auch immer
Permanentmagnete mit im Spiel, um die Asymmetrie des Gleichstroms
zu kompensieren. Wink

Mist aber auch .... man findet im Internet einfach nichts mehr wieder,
wenn man kein Lesezeichen drauf gesetzt hat Rolling Eyes

Gruß Dodes Arrow
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Energizer86



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BeitragVerfasst am: Fr Mai 25, 2012 8:12 am    Titel: Antworten mit Zitat

@ Dodes

Wow, faszinierende Technik!

Wieso gerät soetwas geniales in Vergessenheit, wieso lernt man sowas heute nicht mehr Confused

Woher hast DU nur dein Wissen, Respekt Shocked

Hast du bezüglich des Buches schon mal hier nachgesehen Arrow

http://archive.org/search.php?query=magnetic%20amplifier%20AND%20mediatype%3Atexts

Aber ich verstehe!
Mit Coler's Aufbau hat dieses Patent wenig zu tun, schade eigentilch Sad

Könnte es sein, das Coler einen solchen "Platten MagAmp" als Verstärker oder "Wandler" hergenommen hat um seiner durch die 1. Stufe hergestellen Energie nutzbar zu machen Rolling Eyes

Es muss doch Ansätze geben, wie dieses Gerät funktionieren könnte Confused

Aber um auf meine Frage zurückzukommen:

Was geschieht, wenn man eine Spule die als Kern einen "schwachen" Permanentmagneten (Hartmagnetisch) als Kern hat, elektrisch mit dem Stromkreis verbindet?!

Kann man den Permanentmagneten aus dem Gleichgewicht bringen, indem man Ihn durch diese Spezielle Drahtbewicklung (Coler) in seiner Eigenresonanz schwingen lässt?

Coler hat ja angedeutet, das Ferro- Magnetismus ein Schwingungsphenomen von 180kHz ist Shocked

Kann man das Bestätigen?!
Gibt es Versuche dazu?!

Gruß,
Energizer

PS: Ich hoffe, ich nerve nicht schon mit meinen Fragen Rolling Eyes
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Dodes



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BeitragVerfasst am: Fr Mai 25, 2012 9:08 pm    Titel: Antworten mit Zitat

@Energizer86

ich hatte eine ausführliche Antwort hier reingeschrieben, doch
diesmal hat mich die Security allert Meldung erwischt und der
Post ist was fürn Arsch!!!

Daher nur in kürze das Buch was ich meinte:
Magnetic Amplifier - another lost technology U.S. Navy 1951 (.pdf-Link)

Was das Wissen angeht, empfehle ich lesen, lesen und noch mehr
lesen Cool Irgendwas bleibt immer hängen, solange es nur keine
Comics sind Wink

Und beim lesen würde ich hier anfangen: Eisenstäbe, Spulen, Magnete und Coler
Es ist alles sehr verständlich geschrieben und bietet einen guten
Tiefgang in das Thema, was wir alles versucht haben und was
nicht Very Happy

Zu den Materialen kannste alle leitfähigen Magnetwerkstoffe packen
von Roheisen, Schlacke, Puddeleisen, Stahl, Kohlenstoffstahl, Chromstahl,
Kobaltstahl, Wolframstahl, Invar, CuNiFe60, AlNiCo, Neodym und was
sonst noch alles eine Kompassnadel in Bewegung versetzt. Shocked
Alles wurde von 1kHz bis 50Mhz im Leistungsbereich von 1mW bis 400W
elektromagnetisch bearbeitet, bis auf einen guten Wirkungsgrad beim
der Umwandlung in Wärme (Induktionskochen bzw. -schmelzen) und
einer Abnahme der Verluste bei Frequenzen > 2Mhz durch den Skin-Effekt
konnte keine Anomalien gemessen werden. Crying or Very sad

Ja Coler wußte doch selbst nicht wie oder warum es funktionierte, sonst
hätte er einen todsicheren Weg gehabt, ohne komplizierte Abstimmt
immer wieder zu einem reproduzierbaren Ergbniss zu kommen. Und
das ist das einzige was zählt, die Reproduzierbarkeit Exclamation

Zitat:
Kann man den Permanentmagneten aus dem Gleichgewicht bringen,
indem man Ihn durch diese Spezielle Drahtbewicklung (Coler) in seiner
Eigenresonanz schwingen lässt?


Ja sicher geht das, nur ist die Energiemenge die Du für die
Erregung aufbringen mußt bestenfalls gleich der Energiemenge
die im entstandenen Ungleichgewicht zur Verfügung steht, die
magnetische Verstärkung funktioniert leider nicht mit Permananet-
magneten, wenn Du da jetzt drauf hinaus möchtest Crying or Very sad

Ach die 180kHz, die können einfach auch Zufällig gleich gewesen
sein, weil Coler Frequenzbestimmende Bauteile unbewußt gleich
gewählt hat und damit überhäufig über diesen Frequenzbereich
gestolpert ist.

Kurze Frage wieviele L-C Verhältnisse gibt es, die die Frequenz
1kHz als Schwingkreisresonanzfrequenz haben Question

Ich rate erstmal das Wissen zu vertiefen, hier auf der Seite zu lesen
was alles in da Thema passt und sich dann nochmal über den
Converter seine Gedanken zu machen. Sollte das Coler Thema
langweilig werden -> Thestatika kann ich zur Ablenkung empfehlen Wink

Gruß Dodes.
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Energizer86



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BeitragVerfasst am: Sa Mai 26, 2012 9:59 am    Titel: Antworten mit Zitat

@ Dodes

ja, ja, immer diese Security Alert Meldung Evil or Very Mad
Ist denk ich schon jedem hier passiert Very Happy

Werd mir das Buch mal mal zu Gemüte führen, Danke Cool

Ich weiß, Ihr habt wirklich schon viel ausgetestet, dafür habt Ihr auch meinen Respekt. Es gibt nie einen Stillstand in diesem Forum und das Niveau ist auch ziemlich hoch Smile
Ich werd mich auf jeden Fall in die von Dir genannten Themen einlesen und hoffe, das ich dann auch mal was nützliches in diesem Forum beitragen kann Rolling Eyes

Zitat:
Kurze Frage wieviele L-C Verhältnisse gibt es, die die Frequenz
1kHz als Schwingkreisresonanzfrequenz haben Question


Tja, ziemlich viele eben! Das ist eben das Problen oder?
F0=1/(2pi*Wurzel(LC)) Confused

Zitat:
Sollte das Coler Thema
langweilig werden -> Thestatika kann ich zur Ablenkung empfehlen


Ja, genau Testatika zur Ablenkung Shocked
Böses Thema, aber sehr Interessant! Hab mich damit auch schon ausseinandergesetzt! Aber ganz ehrlich, irgentwann steig ich mit meinem Verstand aus Very Happy
Hab leider keine höher Schulausbildung und daher verstehe ich vieles in Physik und Mathematik "noch" nicht! Aber ich arbeite dran Laughing

Ich bleibe eher bei den Themen H. Coler, V. Schauberger und F. Ehrenhaft Wink

Man könnte ja mal einen kleinen Ausflug in die Schweiz zu den Methernitha Organisieren, eventuell bringt das die Erleuchtung Very Happy

Coler wird mir nie zu langweilig werden, bis ich nicht weiß was er da gemacht hat das seine Geräte funktionieren Laughing
Magnetismus ist dermassen faszinierend für mich, das mich dieses Thema nicht mehr loslässt!

Hast Du vieleicht einen Tip für mich, welche Lektüre ich über Magnetismus (für das bessere Verständnis) lesen könnte?!

Hier hab ich übrigens ein tolles Buch, über die zur "Colers Zeit" verwendeten Magnetmaterialien:
http://archive.org/details/MagneticMaterials

Grüße,
Energizer

Achja, wenn der BIOS Report (auf Deutsch) benötigt wird, kann ich Ihn per Mail weiterschicken!
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Dodes



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BeitragVerfasst am: Sa Mai 26, 2012 10:41 am    Titel: Antworten mit Zitat

@Energizer86

Zitat:
Ich weiß, Ihr habt wirklich schon viel ausgetestet, dafür habt Ihr
auch meinen Respekt. Es gibt nie einen Stillstand in diesem Forum und
das Niveau ist auch ziemlich hoch Smile


Ja, also im Prinzip befassen wir uns immer noch täglich mit dem
Coler Konverter, nur brauchen die Versuchsaufbauenten zum Teil
Wochen, um dann für 1-2h die benötigten Messungen
durchzuführen Wink

Zitat:

Tja, ziemlich viele eben! Das ist eben das Problen oder?
F0=1/(2pi*Wurzel(LC)) Confused


Nein, aber es kann die Erklärung dafür sein, warum er immer
im gleichen Frequenzbereich geblieben ist. Wenn er im Kopf
ein Verhältniss zwischen L und C hatte und bei doppelten
L der Spule, dann die passende Kapazität C einfach halbiert
hat, ist die Frequenz wieder die selbe. Das bezog sich auf
das 180kHz Phänomen, in Umspannwerken treten ganz ganz
selten auch Ferroresonanzen auf, die aber eine andere
Frequenz haben (ca. 40 bis 150 Hz). Die Netze sind ja meist
für 50/60Hz ausgelegt, jetzt darf man darüber nachdenken,
warum dieses seltene Phänomen in diesem Frequenzbereich
auftritt.

Zitat:

Hab leider keine höher Schulausbildung und daher verstehe ich vieles
in Physik und Mathematik "noch" nicht! Aber ich arbeite dran Laughing


Ach höhere Mathematik, bla bla bla geht auch alles mit Dreisatz,
dauert eben nur länger Wink Und wenn es wirklich mal nötig
werden sollte was zu berechnen, wofür haben wir Mathematiker Question
Die freuen sich immer über neue Aufgaben, sonst wird denen langweilig Very Happy
Ein paar echte Physiker rennen hier auch irgendwo im Forum rum,
nimm Dich aber vor denen in acht, die sofort den 2. Hauptsatz der
Thermodynamik als Widerspruch hervorholen. Die müssen auf
der Uni außer ,,reproduzieren'' nichts gelernt haben, oder wissen
selbst nicht warum sie Physik studiert haben. Cool
Halte Dich am besten an die Quantenphysiker wenn es Probleme
gibt, für die ist das kein Thema, die haben für jedes Problem
ein passendes Quant parat Wink

Zitat:
Coler wird mir nie zu langweilig werden, bis ich nicht weiß was
er da gemacht hat das seine Geräte funktionieren Laughing


Oh, ja immer langsam mit den jungen Pferden, evtl. wird die
Wahrheit über die Funktion seiner Geräte ein ernüchterndes bis
entäuschendes Ergebniss sein, weil es dann ganz anders kommt
als man erhofft hat Rolling Eyes

Zitat:
Magnetismus ist dermassen faszinierend für mich, das mich
dieses Thema nicht mehr loslässt!


Dann wärst Du aber bei den Magnetbauern besser aufgehoben,
seitdem Neodymmagnete massenhaft verfügbar sind, soll
plötzlich alles anders werden ... Die bauen die gleichen Geräte
wie vor 80 Jahren, aber diesmal wird es funktionieren heißt es
und bald ist der Kreis geschlossen Exclamation Mh, was sollte an einem
Neodymmagnetfeld anders sein Question Sind Neodymmagnetfeldlinien
gelb und die von Ferritmagneten blau? Rolling Eyes Warum sollte,
jetzt etwas funktionieren, was nicht schon früher mit Stahlmagneten
möglich gewesen wäre Question Und dann wenn es nicht funktioniert,
kommt immer die Aussage, dass es zu klein ist, das Rad muß
größer sein damit es funktioniert Laughing Und ja nicht zu vergessen
sie stehen immer ganz kurz vor dem Durchbruch Twisted Evil

Also pass auf und lasse Dir kein X für ein U vormachen Wink

Eine spezielle Lektüren, würde mir hierzu nicht einfallen
wollen, ich habe immer nur auszugsweise gearbeitet, was
grade zu dem Thema passte.

Viel Erfolg.

Gruß Dodes
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sswjs



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Beiträge: 1133

BeitragVerfasst am: Sa Mai 26, 2012 11:21 am    Titel: Antworten mit Zitat

Moin,

nun ich mach mich jetzt mal wieder zum Würstchen, da ich meinen (Offtopic-) Senf dazugebe.

Energizer86 hat Folgendes geschrieben:
Es gibt nie einen Stillstand in diesem Forum...
Nun, Stillstand in Form von Diskussionsbeiträgen gibt es zwar nicht, wohl aber im Wissenszuwachs...

Energizer86 hat Folgendes geschrieben:
...und das Niveau ist auch ziemlich hoch Smile
Eine interessante Einschätzung, die ich leider nicht teilen kann. Für mich wird hier kräftigst daran gearbeitet, das Niveau weit unter die Gürttellinie abzusenken. Von ein paar erfreulichen Ausnahmen mal abgesehen...

Energizer86 hat Folgendes geschrieben:
Hab leider keine höher Schulausbildung und daher verstehe ich vieles in Physik und Mathematik "noch" nicht!
Ja, ja, die Höhere Schulbildung. Aber nur nebenbei:
Einen Abschluß zu haben, bedeutet nur, daß man sich Wissen angeeignet hat, welches man nicht selbst herausfinden konnte!

Energizer86 hat Folgendes geschrieben:
Aber ich arbeite dran Laughing
Den Willen, etwas selbst zu untersuchen, die nötigen Erfahrungen selbst zu machen, halte ich für den besseren Weg, sich Wissen anzueignen. Man ist dann nicht so "vorbelastet". Wink


Also, wenn etwas unklar ist, oder etwas Wissen fehlt, einfach zugeben, sprich reinschreiben, und wir versuchen das fehlende Wissen zu finden.



...und übrigens, meine Wissenslücken sind auch noch enorm groß.
sswjs
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Energizer86



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BeitragVerfasst am: Sa Mai 26, 2012 2:20 pm    Titel: Antworten mit Zitat

@ Dodes

Nein, bitte nicht zu den Magnetbauern Very Happy
Diese Geräte kann ich überhaupt nich leiden!
Hab schlechter Erfahrungen mit denen gemacht Confused

Sind wirklich einige Leute in meinem Bekanntenkreis und wie du sagst Sie sind immer kurz vor dem Durchbruch Laughing
Das kann mit der Zeit wirklich nerven Rolling Eyes
Aber wer weiß, vieleicht kommt da ja noch was dabei raus!

Aber nicht nur die "Magnetbauer" verhalten sich so Confused

Am schlimmsten sind Diejenigen, die aus dem guten Glauben der Anderen Profit machen.

Immer die tollen Webseiten mit Ihren falschen versprechen!

Am erschreckensten find aber auch ich immer solche Berichte:
http://www.borderlands.de/net_pdf/NET0107S4-14.pdf

Wo ist die Technologie, wenn Sie schon in Serie ist?! Wieso hört man nie von solchen Geräten wenn sie schon im Einsatz sind?! Oder gibt es Sie doch nicht?! Was soll man da noch glauben Cool

Aber ich will nicht von Thema abkommen

Naja, ich konzentrier mich eher auf die zuvor genannten Themen Exclamation

Ich bin durch die Coler Geräte ein Fan von alten Elektrotechnischen Geräten geworden, bin dadurch auch zur Elektronik gekommen und habe angefangen den Elektroniker- Meister zu machen Exclamation

Naja, vieleicht findet sich mal wieder was interessantes das ich euch vorbringen kann!

Jezt hab ich auf jeden Fall wieder mal genügend Stoff um mir weiter den Kopf zu zerbrechen Razz

Danke nochmal Very Happy

@sswjs

Also ich bin noch nicht so lange in diesem Forum, aber meiner Meinung ist das Niveau bei euch nicht schlecht! Konnte mich noch nicht vom Gegenteil überzeugen Very Happy

Vieleicht hab ich ja nicht so hohe Ansprüche da ich auch noch nicht unbedingt ein "Profi" bin Razz

Wegen der Schulbildung geb ich dir vollkommen recht!
Etwas selbst durch Eigeninteresse zu lernen ist oft sehr viel kostbarer als wenn man dieses vorgekaut bekommt und nichts dafür tun muß Very Happy
Ist aber oft trotzdem sehr mühsam, sich das Wissen selbst anzueignen Wink

Zitat:
Also, wenn etwas unklar ist, oder etwas Wissen fehlt, einfach zugeben, sprich reinschreiben, und wir versuchen das fehlende Wissen zu finden.

Danke für dein Angebot, werde sicher darauf zurückkommen Very Happy

Achja, was haltet Ihr von diesem schon älteren Youtube Video:
http://www.youtube.com/watch?v=9zh_C3yvJH0&feature=fvwrel
Kommt glaub ich von einem www.Overunity.com Foren Mitgleid!

Grüße,
Energizer
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Dodes



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BeitragVerfasst am: Sa Mai 26, 2012 3:36 pm    Titel: Antworten mit Zitat

@Energizer86

Ok keine Magnetbauer mehr ...... Wink

Zitat:

Am schlimmsten sind Diejenigen, die aus dem guten Glauben der
Anderen Profit machen.


Das wird es immer geben Exclamation Die Hemmschwelle für Betrügereien
ist in den letzten Jahrzehnten massiv gefallen, heute wird gelogen
und betrogen, wo es nur geht.

Was den Überschuss an thermischer Energie angeht, ist das kein
Problem, das hat jeder Generator drauf. Wenn ich einen Generator
am Ausgang kurzschließe, oder niederohmig belaste, wobei
ich seinen Strom und die Spannung messe, bekomme ich
einmal die reingestecke Leistung als Wärme und einmal als
gemessene elektrische Leistung = 200% Exclamation Blöde ist nur,
dass man das so nicht rechnen darf, denn die thermische
Energie ist das Endergebniss der Verluste der elektrischen
Energie. Sowas würde man im Audiobereich bei einem NF-
Verstärker eine Fehlanpassung nennen Wink Das ist
auch der Grund, warum auf einem Audioverstärker hinten
eine Ohmwert angegeben wird, das entspricht der optimalen
Anpassung zum Innenwiderstand der Endstufe. Bei optimaler
Anpassung, werden 50% in der Endstufe als Wärme und 50%
als Schallleistung am Lautsprecher abgegeben Ri=Ra Cool

Wenn er einen tollen Generator erfunden hätte, wäre das
Symptom dafür, das dieser im Betrieb einfach kalt bleibt,
dann wäre die Antriebsenergie zu 100% als elektrische
Energie abgegeben worden Wink

Zitat:
Wo ist die Technologie, wenn Sie schon in Serie ist?!
Wieso hört man nie von solchen Geräten wenn sie schon im
Einsatz sind?! Oder gibt es Sie doch nicht?! Was soll man da
noch glauben Cool


Wer viel misst, misst viel Mist Exclamation Jetzt haben sie das mit dem
Rechenfehler wohl doch bemerkt *lol*

Zitat:
Ich bin durch die Coler Geräte ein Fan von alten
Elektrotechnischen Geräten geworden, bin dadurch auch zur
Elektronik gekommen und habe angefangen den Elektroniker-
Meister zu machen Exclamation


Ja und ich bin zufällig R.-u. F.-techniker Geselle, klassische
Schule, mit Röhre und so . Heute schimpft sich das ja
Informationselektroniker Fachrichtung Gerätebau, jau sauber
Modulewechsler Rolling Eyes
Weil Geiz ja geil ist und kaum noch einer Geräte reparieren läßt
bin ich zu den Ja/Nein Sagern (Informatikern) gewechselt und
habe jetzt so ein modernes Hochverfügbarkeitscluster am Hals,
wo nur virtuelle Server drauf laufen. Da kann ich bei einem
Wutanfall noch nicht mal mehr gegen diese scheiß Kisten treten,
nur mit einem virtuellen Hammer drauf hauen *lol* Laughing

Zitat:
Naja, vieleicht findet sich mal wieder was interessantes
das ich euch vorbringen kann!


Immer her damit, wir freuen uns schon auf neue Ideen Very Happy

Gruß Dodes.
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Energizer86



Anmeldedatum: 04.02.2011
Beiträge: 19
Wohnort: Weiz

BeitragVerfasst am: Sa Mai 26, 2012 4:26 pm    Titel: Antworten mit Zitat

@ Dodes

Zitat:

Wenn er einen tollen Generator erfunden hätte, wäre das
Symptom dafür, das dieser im Betrieb einfach kalt bleibt,
dann wäre die Antriebsenergie zu 100% als elektrische
Energie abgegeben worden Wink


Ja genau, das wäre eigentlich die logische schlussfolgerung dazu Wink

Zu so einem Generator (aus alter Zeit) gibts auch einen Artikel. Keine Ahnung wieviel Wahrheit drinnen steht, aber ich schick dir einfach mal den link dazu:

http://home.arcor.de/whyleemc/ufologenartikel.pdf

Zitat:

Wer viel misst, misst viel Mist Exclamation Jetzt haben sie das mit dem
Rechenfehler wohl doch bemerkt *lol*


Wird so sein Exclamation
Da war sich mal wieder wer zu sicher Very Happy

Zitat:
Ja und ich bin zufällig R.-u. F.-techniker Geselle, klassische
Schule, mit Röhre und so . Heute schimpft sich das ja
Informationselektroniker Fachrichtung Gerätebau, jau sauber
Modulewechsler Rolling Eyes


Gute alte Schule Very Happy
War denk ich mal ein schöner Beruf, schade des es den nicht mehr gibt Confused
Dabei ist meiner Meinung nach gerade die Analogtechnik interessant.
Vor allem Fehlerfreier als die heutige Elektronik bei der ja keiner mehr so richtig weiß was da in so ner schaltung vorgeht Laughing

Wo bleibt da dann noch der Bastelspaß Razz

Naja, meiner Meinung ist es auf jedenfall wichtig bzw. nötig die "alte" Analogtechnik nicht in vergessenheit geraten zu lassen. Das wäre alleine insofern schon ein schwerer Fehler, das sehr viel Geschichte verloren gehen würde (Bsp. MagAmp) Wink

Grüße,
Energizer
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sswjs



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BeitragVerfasst am: Sa Mai 26, 2012 4:41 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Moin,


Energizer86 hat Folgendes geschrieben:
Etwas selbst durch Eigeninteresse zu lernen ist oft sehr viel kostbarer als wenn man dieses vorgekaut bekommt und nichts dafür tun muß Very Happy
Ist aber oft trotzdem sehr mühsam, sich das Wissen selbst anzueignen Wink
Ja, Wissen zu produzieren ist ein sehr aufwendiger und langsamer Prozeß. Nur wer die Mühen auf sich nimmt, einen Schritt nach dem anderen zu machen, wird auch etwas verstehen.

Ach ja, Dodes hat sich ja auch vorgestellt, ich mach's auch mal, gestatten, Hilfsarbeiter mit Abitur und eigener Werbefirma.
Ich hab schon mal ein paar Diplomarbeiten zusammengebunden... Rolling Eyes


Energizer86 hat Folgendes geschrieben:
Achja, was haltet Ihr von diesem schon älteren Youtube Video:
http://www.youtube.com/watch?v=9zh_C3yvJH0&feature=fvwrel
Kommt glaub ich von einem http://www.Overunity.com Foren Mitgleid!
Wenn du verstehen willst, was Magnete wirklich machen, vollzieh doch mal diesen kleinen Versuch nach:

So baust du den Magnetring zusammen. Hier sind es 40 Würfelmagneten 5x5x5mm:


Jetzt nimmst du dir einen Kompass, stellst den Magnetring auf und bestimmst mal den Pol:


Nun überprüfst du auf der anderen Seite mal den Pol:



Dumm gelaufen, wo ist der Südpol?


Die im Video angegebenen Skizzen sind zwar nett, aber von der Realität, sagen wir es vorsichtig, etwas entfernt. *Hust*



die Natur ist niemals so, wie wir sie uns vorstellen...
sswjs


Zuletzt bearbeitet von sswjs am So Mai 27, 2012 12:03 am, insgesamt einmal bearbeitet
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Energizer86



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BeitragVerfasst am: Sa Mai 26, 2012 6:28 pm    Titel: Antworten mit Zitat

@ sswjs

Zitat:
Ich hab schon mal ein paar Diplomarbeiten zusammengebunden... Rolling Eyes


Der war gut Very Happy

Ich hab mich ja auch noch nicht vorgestellt Very Happy

Also, gelernter Maschinenfertigungstechniker, arbeite als Labortechniker und bilde mich nebenbei in Elektronik weiter Rolling Eyes

Muss den Versuchsaufbau nächste woche gleich nachstellen, sieh interessant aus Shocked

Grüße,
Energizer
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Ecki



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BeitragVerfasst am: Mo Mai 28, 2012 11:11 am    Titel: Fehlendes Puzzlestück zum Magnetstromapparat Antworten mit Zitat

Servus Zusammen,
viel zu lange habe ich bei Euch nur gelesen und nichts geschrieben, aber nun muß was raus...
Vielen Dank @ Energizer86 für Deinen Beitrag, ich hätte ohne diesen meinen A. nicht hochbekommen, um selber hier zu schreiben.
Kurz zu meiner Person: Ich arbeite als Elektrotechniker im Bereich Leistungselektronik
und durfte vorher ebenfalls das gute Fernsehtechniker-Handwerk erlernen.
Habe mir in den letzten eineinhalb Jahren so ziemlich alles über Käpt'n Colers Magnetstromapparat und den Stromerzeuger reingezogen, was im Internet zu finden ist.
Desweiteren habe ich alle 29 Seiten in Eurem Forum über Eisenstäbe, Spulen, Magnete und Coler
durchgeackert, und war von den Versuchen von Dodes schwer beeindruckt, Respekt!
Leider sind diese Beiträge schon etwas älter, und ich konnte mich nicht mehr einmischen.
Vielleicht können wir noch mal loslegen?
@ Dodes, ich bin erstaunt, daß Du das Norrby-Patent als Konverter einordnest,
die möglicherweise variablen Kapazitäten in Ehren, aber was bewirken die 28 Magnetstäbe,
bei denen der Strom zudem auch wieder durchgeleitet wird, in einem Zerhacker?
Damit kann man allerdings Frequenzen verdoppeln bzw. vervielfachen.
Zudem heißt es in der Überschrift ausdrücklich: „Method for Generating Electrical Energy“,
und nicht „Converting Electical Energy“. Das Patent wurde abgelehnt, wie ganz oben zu lesen ist.
Diese Patentschrift von Norrby geistert, wie mir scheint, erst seit einigen Monaten durch das Internet.
Ich habe mir dieselbe stundenlang auf der Zunge zergehen lassen und behaupte jetzt mal
ganz frech:
Wenn es den Coler Stromerzeuger je gegeben hat, dann ist er das, und zwar genau!
Ich habe parallel dazu den BIOS – Bericht über Coler zum X-ten Mal gelesen,
auch im Original (mit Hilfe von LEO), damit ja nichts falsch rüberkommt, und die Beschreibungen,
die dort u. A. von Prof. Schumann zu lesen sind, passen schon fast zu gut zu den Zeichnungen
in der Norrby-Patentschrift.
Nur: Seitdem ich diese Maschine kenne, kapiere ich vorerst erst recht nichts mehr.
Ich habe mich bisher mit den möglichen Effekten in einem stromdurchflossenen Magnetstab
beim Magnetstromapparat beschäftigt, und meine Vorstellung geht dahin, daß ein Eisenstab,
durch den Strom in Längsrichtung fließt, so ähnlich magnetisiert wird wie ein Ringkern,
durch den ein Leiter geschoben ist. Fließt Strom durch die Wicklung und durch den Magnetstab,
so ergibt sich im Inneren ein spiralförmiges Magnetfeld.
Man beachte zudem, daß die Feldstärke in einem Permanentmagnet (Magnetisierung M) entgegengesetzt ausgerichtet ist, wie in einem von außen magnetisierten Ferromagneten.
Daß die Magnete beim Magnetstromapparat nicht ab den Stirnflächen, sondern nur im mittleren Drittel stromdurchflossen sind, erkläre ich mir damit, daß nur in diesem Bereich ein homogenes Magnetfeld vorzufinden ist, zu den Enden hin treten bei solchen Stabmagneten die Feldlinien
bereits seitlich aus.
Meine weitere Überlegung ist, daß der „Coler-Effekt“ möglicherweise nur in massiven Kernen zustande kommen könnte, also in Materialien, die sowohl elektrisch leitfähig, als auch ferromagnetisch sind, finden sich hier evtl. Parallelen zur modernen Spintronik?.
Nun kommt aber noch diese wirklich unerklärliche Anordnung aus bifilaren Flachspulen und diesen „Plattenspulen“ dazu. Die Flachspulen sind wechselweise gegensinnig geschaltet, so daß die Magnetfelder horizontal durch die Plattenspulen „gequetscht“ werden, grübel, grübel.
Was ich u. A. bisher versucht habe:
Ich hatte mir Stäbe aus Silberstahl besorgt (L 100 x D 10 mm), diese gehärtet, mit einer Lage bewickelt und mit variabler Hochfrequenz aus einer dicken selbstgebauten MOSFET - Endstufe
in Verbindung mit einem Sinusgenerator „befeuert“. Frequenzen bis 500 kHz und Leistungen bis 500 W sind dabei möglich.
Mit diversen Kondensatoren habe ich alle möglichen Resonanzpunkte untersucht und mich auf
Frequenzen um die berüchtigten 180 kHz natürlich besonders konzentriert, wobei ich nicht glaube, daß es unbedingt diese Frequenz sein muß, das hat sich wohl damals so ergeben,
der Seefunk lief anfangs auf diesem Frequenzband.
Ich habe auch hochfrequenten Strom bis zu 50 Ampere durch den Magneten geleitet und die Ausgangsspannungen an der Wicklung oszilloskopiert. Zudem habe ich noch die Magnetisierung des Stabes durch eine größere Spule außen mit variablem Gleichstrom geändert.
Ich konnte zwar einige interessante Messungen machen, hänge aber bisher zuhause leider immer noch am öffentlichen Stromnetz Wink
Ich werde Euch gerne über meine Versuche berichten, wenn hier weiter Interesse daran besteht,
aber fürs Erste habe ich jetzt genug „Weisheiten“ abgesondert und freue mich auf eventuell kommende Antworten und Meinungen.
Schönen Gruß,
Ecki.
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