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Fliehkraftantriebskonzept
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Artur_X



Anmeldedatum: 18.05.2010
Beiträge: 191
Wohnort: Mannheim

BeitragVerfasst am: Mo März 26, 2012 6:17 am    Titel: Antworten mit Zitat

burri hat Folgendes geschrieben:
der Double Pendulum Drive im Video funktioniert nur weil eine Abstützung zur Erde vorhanden ist.


Am Anfang sieht es so aus. Aber ab Sekunde 40 siehst Du dann das ausgereifte Modell. Da wird eine Rollschiene verwendet, die bei einem konventionellen Auto nach hinten verschoben wird. Beim Experimenttal-Auto bleibt sie liegen. Hier nochmal das Video :

http://www.youtube.com/watch?v=1VW1y6isl18&feature=relmfu

Zitat:

Die Gegenkraft wird teilweise auf den Boden geleitet, die übrige Gegenkraft geht rückwärts, deshalb bewegt der Wagen sich schwankend vorwärts.


Leider haben wir in dem Film ja keinen Ton und auch keine Erklärung. Ich denke, der Erfinder präsentiert hier zuerst seine Anfangsmodelle und später die ausgereiften. Die laufen dann ruckfrei.

Zitat:

Mit diesem Konzept kann man nicht abheben, deshalb ist es auch wegen des schlechten Wirkungsgrades vermutlich unwirtschaftlich.


Nun, ich gehe davon aus, dass das, was im Film zu sehen ist, mit Deiner Idee identisch ist. Ein Perpetuum ist das übrigens nicht, die Vortriebskraft ist von den Motoren aufzubringen. Allerdings dürfte der Wirkungsgrad sehr nahe an 100 Prozent herankommen.

Gruß Artur
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werner100



Anmeldedatum: 26.07.2009
Beiträge: 807

BeitragVerfasst am: Mo März 26, 2012 8:13 am    Titel: Antworten mit Zitat

@burri, Artur_X

Nur die Ruhe macht es.
Das Double pendulum Drive stützt sich separat ab.

Begründung.
Das Ruckmobil macht während der Fahrt periodisch halt.
Warum - dort heben sich dann die Kräfte am Antriebspendel 1
und der kinetischen Wagenmasse (Pendel 2) gerade auf .

Das Ruckmobil wird daher von einem Pendel angetrieben.
Die Frage ist nur: Wie startet es?

Möglichkeit 1
Überholfreilauf in den Rädern, sie drehen sich nur nach einer Richtung
und blocckieren das Ruckmobil beim Start - also dem Anwurf seines
Treibpendels.

Möglichkeit 2
Das Antriebspendel und seine Aufhängung werden beim Start einmalig gegen die Fahrtrichtung verschoben und kompensieren so den
Gegenimpuls des Antriebspendels auf das Ruckmobil.

Interressant ist die Frage, ob bei einer Überlagerung meherer Phasenverschobener Antriebspendel das Rucken ausbleibt.
Dazu müssten aber auch die Wagenmassen verdoppelt oder verdreifacht werden - also in separate Segmente zerlegt werden,
die im Bett des Hauptwagens hin und her schwingen und ihre Antriebsimpulse gesteuert auf den Hauptwagen übergeben.

Verringert man dazu die Amplituden auf wenige Millimeter bei einer
Frequenz von ca 50 bis 100 Hz, so könne man das gesamte Fahrzeug entsprechend aufgeteilt als Schwingmasse verwenden,
ohne dass es besonders auffällt.

Gruss
Werner
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burri



Anmeldedatum: 17.04.2010
Beiträge: 21

BeitragVerfasst am: Mo März 26, 2012 9:25 am    Titel: Antworten mit Zitat

Artur mit Abstützung meine ich nicht, dass die Räder sich von dem Boden abbstoßen, sondern dass ein Teil des Gegenimpulses zum Boden geleitet wird und der andere Teil rückwärts wirkt, deshalb ruckelt der Wagen.

Der Rückimpuls macht sich auf dem gelagerten Brett deshalb nicht bemerkbar, weil er ein Wagen mit Schwungmasse wiederum auf einen Wagen setzt, dadurch wird der Rückimpuls ausgekoppelt und das gelagerte Brett bleibt stehen, denk ich mal.

Ohne Boden (Abstützung), also im All wird der Wagen nur um seinen Schwerpunkt rotieren (eiern).

Übrigens hat dieses Konzept mit meinem Konzept nichts zu tun.
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werner100



Anmeldedatum: 26.07.2009
Beiträge: 807

BeitragVerfasst am: Mo März 26, 2012 11:54 am    Titel: Antworten mit Zitat

@burri

Das Pendulum stützt sich nicht auf dem Boden ab, sondern nur in Folge
seines Gewichts, das wäre im Freien Raum nicht wirksam.

Man sieht das an der Verschiebbaren Unterlage, die liegen bleibt, obwohl das Pendulum oder Ruckmobil darauf beschleunigt.

Es ist nach wie vor ein horizontal ausgerichtetes Doppelpendel und
bei Überlagerung mehrerer solcher Doppelpendel sehr gut für Raumfahrzeuge geeignet.

Gruss
Werner
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burri



Anmeldedatum: 17.04.2010
Beiträge: 21

BeitragVerfasst am: Mo März 26, 2012 1:18 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Fliehkraftantriebe funktionieren nicht - sonst gäbe es sie schon.


Werner damit hast du wahrscheinlich recht, das gilt höchst wahrscheinlich auch für mein Konzept!

Das Beispiel im Video funktioniert nur weil die Rotationsachse schräg gestellt ist, und weil die Abstützung des Bodens da ist:

http://www.youtube.com/watch?v=GuTMYgQDUzs
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burri



Anmeldedatum: 17.04.2010
Beiträge: 21

BeitragVerfasst am: Mo März 26, 2012 1:53 pm    Titel: Antworten mit Zitat

ich versuch mal eine genauere Erklärung:

durch die Kippung der Rotationsachse wirkt die Gravitation auf die Schwungmasse, bewegt sie sich entgegen der Gravitation entsteht eine stärkeres Gegenmoment, bewegt sie sich mit der Gravitation ist das Gegendrehmoment schwächer, daraus folgt dass der Wagen sich nach vorne bewegt.
Fehlt die Abstützung (Boden) kann die Gravitation nicht wirken, der Wagen rotiert dann um seinen Schwerpunkt.

Diese Erklärung ist mir spontan so eingefallen, ob sie korrekt ist, weiß ich nicht genau.

Durch dieses Video wird ersichtlich was ich meine:

http://www.youtube.com/watch?v=ttRzgVoXYrY

ist die Rotationsachse horizontal ist der Ausweichweg genau gleich, kippt man die Rotationsachse, wirkt die Gravitation ein, entgegen der Gravitation wird der Ausweichweg länger, mit der Gravitation kürzer bzw. ist gar nicht vorhanden.
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werner100



Anmeldedatum: 26.07.2009
Beiträge: 807

BeitragVerfasst am: Mo März 26, 2012 3:06 pm    Titel: Antworten mit Zitat

@burri

Das gezeigte Pendel des Ruckmobils hat einen Doppelscheiben-drehschwinger mit geringer Neigung gegen die Horizontale, wobei eine
minimale Abstützung gegen den Boden verbunden ist, wohl weil der Erfinder damit seine Reibungsverluste etwas vergüten will.
Von grundsätzlicher Bedeutung für die Anwendbarkeit ist diese Neigung nicht.

Das wäre viel eher der Fall, wenn ein vertikal hängendes Stangen-
pendel als Halbteil des Ruck-Doppel-Schwingers mitwirkte.
Aber auch das liesse sich für die Anwendung im Leeren Raum durch
eine gefederte Ausführung kompensieren.

Natürlich sind die Anforderungen im Leeren Raum an die Stabillität
der Lage hoch -aber meistens lässt sich schon am Boden erkennen,
ob sich eine Kreisel-Steuerung lohnt.

Darum ist die richtige Strategie immer mit einer Prüfung am Boden verbunden, wenn dort das Gerät stetig beschleunigt das Weite sucht,
ist die Hauptaufgabe gelöst.

Gruss
Werner
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burri



Anmeldedatum: 17.04.2010
Beiträge: 21

BeitragVerfasst am: Mo März 26, 2012 3:31 pm    Titel: Antworten mit Zitat

du hast recht Werner ein Fliehkraftantrieb hätte eine stete Beschleunigung!

Im Video sieht man, dass der Ruckelwagen diese eben nicht hat.

Deshalb vermute ich, dass meine Erklärung richtig ist, wäre deine richtig wäre es eine Revolution, die die ganze Welt verändern würde.
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Fefferl



Anmeldedatum: 24.01.2010
Beiträge: 254

BeitragVerfasst am: Mo März 26, 2012 4:34 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Mal kurz über die drehenden Magneten nachgedacht..... ahja!

Die Energie kommt nicht aus dem Nichts, sondern aus den Magneten! Also werden diese schwächer werden und irgendwann geht nix mehr.

Der "Ruckelwagen" wird irgendwie auf diese Weise angetrieben werden.

Aber ich wollte nicht wirklich von Stuttgart bis Frankfurt so durchgeschüttelt werden... Laughing

Ja, es ist schon interessant, dass dieses Pendeln den Wagen weiter nach vorne bewegt. Ob es aber wirklich über eine gewisse Distanz eine Energieersparnis erzeugt, kann ich mir nicht vorstellen. Denn würde man mehrere unabhängige Pendel zeitversetzt auf dem gleichen Wagen starten, addieren sich nicht Bewegungen, sondern eliminieren sich, heben sich auf. Und eine Mechanik, die bewusst das Zurückrollen verhindern würde, vermute ich mal, würde auch nicht gehen...
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werner100



Anmeldedatum: 26.07.2009
Beiträge: 807

BeitragVerfasst am: Mo März 26, 2012 5:21 pm    Titel: Antworten mit Zitat

@Fefferl

Je mehr ich darüber nachdenke, um so mehr habe ich leider den
Eindruck, dass eine Überlagerung zeitversetzt schwingender
Ruckmobile sich nicht auf einen Schwerpunkt vereinigen lässt.

Denn es ist ja gerade die Kinetische Energie eines Pendels, welches
das andere als Abstützung benötigt.
Würde diese Energie für den Hauptwagen abgegeben, müsste sich
dieser als kinetische Stütze benutzen lassen, dass würde dann seinerseits zum
Geschwindigkeits-Verlust führen, der bei mehrfacher
Übertragung dann auch mehrfach höher liegen müsste.

Gruss
Werner
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burri



Anmeldedatum: 17.04.2010
Beiträge: 21

BeitragVerfasst am: Mo März 26, 2012 5:36 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Mal kurz über die drehenden Magneten nachgedacht..... ahja!

Die Energie kommt nicht aus dem Nichts, sondern aus den Magneten! Also werden diese schwächer werden und irgendwann geht nix mehr.


Fefferl mein Konzept ist kein Magnetmotor der Energie aus einem statischen Magnetfeld erzeugt, sondern ein Konzept zur Erzeugung einer gerichteten Fliehkraft, dazu wird Energie über einen Impulsgeber eingeleitet und nicht gewonnen!

Dass das Konzept funktioniert ist sehr unwahrscheinlich, aber ich finde noch keinen Grund der dagegen spricht, deshalb stelle ich das Konzept dem Forum vor.
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werner100



Anmeldedatum: 26.07.2009
Beiträge: 807

BeitragVerfasst am: Mo März 26, 2012 5:50 pm    Titel: Antworten mit Zitat

@burri

Ja - da weiss ich eigentlich auch nicht, was so in Deutschen Schulen vor sich geht, spricht einer vom Fliehkraftantrieb oder einem ähnlich geschlossenen Impulsgeber, denken die Leute, fast egal wer, man will Energie erzeugen.

Zurück zum Pendelum.
Immerhin lehrreich in der Hinsicht, dass ein 2-Körper-System das eigentlich hin und her schwingen müsste, auch bei entsprechender
Phasenlage der Schwinger ruckartig vorwärts marschiert.

Das bringt aber nicht wirklich etwas.
Gebraucht wird ein Dritter Körper, der den Gegenimpuls im geschlossenen Impuls-System verhindert.

Ohne den kommt man nicht weiter.

Gruss
Werner
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werner100



Anmeldedatum: 26.07.2009
Beiträge: 807

BeitragVerfasst am: Mo März 26, 2012 5:51 pm    Titel: Antworten mit Zitat

gelöscht.

Zuletzt bearbeitet von werner100 am Di März 27, 2012 9:18 am, insgesamt einmal bearbeitet
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burri



Anmeldedatum: 17.04.2010
Beiträge: 21

BeitragVerfasst am: Mo März 26, 2012 6:56 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Werner,

ich würde gerne bei meinem Konzept bleiben.

http://burri.lima-city.de/Fliehkraftantrieb.swf

Von seiten der DLR sagte man mir, dass die Corioliskraft den Fliehkraftgewinn wieder aufhebt.

Einfacherweise mal angenommen der Antrieb der Trägerscheiben (Rotoren) erfolgt über Schwungmassen und nicht über einen Motor und nicht über den Impulsgeber.

Nach der Impulseinleitung geht der Kolben radial nach innen der Kolben beschleunigt deshalb die Kolbenstange (Schwungmasse), da er seine Geschwindigkeit beibehalten will.

Geht der Kolben radial wieder nach außen bremst der Kolben die Kolbenstange (Schwungmasse), da er nun wieder beschleunigt werden muss.

Wenn der Beschleunigungsvorgang 90 Grad nach der Impulseinleitung benötigt und der Verzögerungsvorgang weitere 90 Grad, wirkt die Corioliskraft tatsächlich entgegen der gewünschten Fliehkraftrichtung und hebt diese vermutlich auf.

Was ist aber wenn Beschleunigung und Verzögerung innerhalb der ersten 90 Grad nach der Impulseinleitung erfolgen?

Oder aber, um ganz sicher zu gehen, überhaupt kein radialer Hub am Kolben entsteht, dann kann die Corioliskraft auch nicht wirken.

In diesem Fall hebt der Impuls maximal die Fliehkraft am Kolben auf.

Die Rotoren müssten dann sehr schnell rotieren, da die Impulsgeschwindigkeit gleich der Schallgeschwindigkeit des mit dem Impuls beaufschlagtem Medium entspricht.

Bei Stahl ca. 5000m/s
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werner100



Anmeldedatum: 26.07.2009
Beiträge: 807

BeitragVerfasst am: Mo März 26, 2012 8:06 pm    Titel: Antworten mit Zitat

@burri

Kann verstehen, dass Du erstmal Deine Idee weiter verfolgst.

Das Problem dabei ist die grundsätzliche Gegenkraftkonstellation der
Elemente, die entweder über die Z-Kraft, die Corioliskraft oder den
Drehimpuls der ganzen Scheibe kontraproduktiv reagieren können.

Da kämpft man gegen einen mehrarmigen Gegner.

Natürlich kannst Du untersuchen, ob in einem Bereich unter 90°-Drehwinkel
die Radialverschiebungen der Umlauf-Körper
eine kollektive Impuls-Asymmetrie herstellen und erhalten.

Es kann sehr wohl eine begrenzte Lücke dafür vorhanden sein,
aber die kann ich Dir ohne praktische Versuche nicht mit Garantie
nennen.

Soviel ist aber sicher - eine überzeugende Schubwirkung nach
einem leicht erkennbaren Modell sehe ich nicht.
Es sind überall Gegenkräfte im Spiel und das weist in der Regel
auf eine Null-Summe der inneren Kräfte hin.

Gruss
Werner
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