forum.hcrs.at Foren-Übersicht forum.hcrs.at
Freier Gedankenaustausch zur
HCRS Home Labor Page

 
 FAQFAQ   SuchenSuchen   MitgliederlisteMitgliederliste   BenutzergruppenBenutzergruppen   RegistrierenRegistrieren 
 ProfilProfil   Einloggen, um private Nachrichten zu lesenEinloggen, um private Nachrichten zu lesen   LoginLogin 

Maxwellscher Dämon+Gaskinetik

 
Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen    forum.hcrs.at Foren-Übersicht -> Physik
Vorheriges Thema anzeigen :: Nächstes Thema anzeigen  
Autor Nachricht
burri



Anmeldedatum: 17.04.2010
Beiträge: 21

BeitragVerfasst am: Do März 01, 2012 7:50 pm    Titel: Maxwellscher Dämon+Gaskinetik Antworten mit Zitat

Ist es tatsächlich so, dass eine Gassäule unter einem Schwerefeld unten wärmer ist als oben ?

In der Troposphäre ist es jedenfalls so, dort wirken aber noch andere Faktoren ein.

Könnte man nicht diese Temperaturdifferenz nutzen, um ein Gravitationsrad anzutreiben?

Im Gravitationsrad seien Bimetallfedern die in der oberen Position Gewichte nach Entriegelung radial nach außen drücken und an der unteren Position die Gewichte wieder nach Entriegelung radial nach innen ziehen.

Um einen kleineren Maßtab des Gravitationsrades zu erhalten, stelle man sich ein magnetisierbares Gas (Plasma) in einem geschlossenem Gefäß vor, und unten würde ein statisches Magnetfeld einwirken.

Grüße von burri
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Gecko



Anmeldedatum: 06.06.2010
Beiträge: 74

BeitragVerfasst am: Do März 01, 2012 8:35 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,

wenn man sich die Formel anschaut müsste sich das schon so verhalten:

Druck * Volumen = Stoffmenge * allgemeine Gaskonstante * Temperatur

Temperatur = (Druck * Volumen) / (Stoffmenge * allgemeine Gaskonstante)

In der Säule bleibt das Volumen im oberen und unteren Abschnitt (wenn man einen Teil anschaut), sowie die allgemeine Gaskonstante gleich:

Temperatur ~ Druck / Stoffmenge

Wenn wir jetzt noch annehmen das sich die Stoffmenge nicht so stark wie der Druck ändert, was so sein muss, dann kann man sagen das mit dem Druck die Temperatur steigt.

Da es sich hier bei jedoch nicht um zwei geschlossene Systeme handelt und immer eine Bewegung und ein Wärmeaustausch statt findet wird es sich nicht ganz lokal wie Oben und Unten in einer Säule verhalten.

Somit wäre die Frage ob das tatsächlich so ist schon einmal mit ja beantwortet.

Die Frage was sich mit dieser im Verhältnis zur Höhe geringen Temperaturdifferenz realisieren lässt überlass ich mal Anderen, welche sich mehr mit Gravitationsrädern auskennen - bei Deiner Idee hab ich zumindest einmal verstanden wo von der Logik her die Energie herkommt.

Ich vermute jedoch, dass mehr Energie in das Bimetall übertragen werden kann, wenn es auf der einen Seite im Schatten und auf der anderen Seite des Rades in der Sonne geführt wird, wobei mich hier die Ausbeute auch noch nicht sonderlich überzeugt.

Grüße
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
sswjs



Anmeldedatum: 21.09.2008
Beiträge: 1133

BeitragVerfasst am: Do März 01, 2012 9:25 pm    Titel: Re: Maxwellscher Dämon+Gaskinetik Antworten mit Zitat

Moin,

burri hat Folgendes geschrieben:
Ist es tatsächlich so, dass eine Gassäule unter einem Schwerefeld unten wärmer ist als oben ?

In der Troposphäre ist es jedenfalls so, dort wirken aber noch andere Faktoren ein.
Jop, ist tatsächlich so, sieh dir mal den Temperaturverlauf in der Atmosphäre an. Du hast dir selbst schon das Stichwort gegeben: Troposphäre.

burri hat Folgendes geschrieben:
Könnte man nicht diese Temperaturdifferenz nutzen, um ein Gravitationsrad anzutreiben?
Nein, höchstens eine Wärmekraftmaschine, aber mit der Temperaturdifferenz ist es nicht weit her.

burri hat Folgendes geschrieben:
Im Gravitationsrad seien Bimetallfedern die in der oberen Position Gewichte nach Entriegelung radial nach außen drücken und an der unteren Position die Gewichte wieder nach Entriegelung radial nach innen ziehen.
Interessante Idee, aber die Mathematik hat, wie immer, etwas dagegen. Es zählt nicht, wo sich das Gewicht befindet, sondern der Aufhängepunkt. Da hilft auch keine Veriegelung.


sswjs
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
burri



Anmeldedatum: 17.04.2010
Beiträge: 21

BeitragVerfasst am: Fr März 02, 2012 9:31 am    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,

zu dem Thema steht in WIKIPEDIA:

http://de.wikipedia.org/wiki/Perpetuum_mobile#Schwerkraft_und_Gaskinetik

die Erklärung liefert ein Argument warum keine Wärmetransport stattfinden kann, da aber bei meinem Beispiel der Wärmetransport über das Gravitationsrad erfolgt, frage ich mich was hier der Grund für die zwingende Nichtfunktion des Rades sein könnte, es wäre ja sonst ein Perpetuum mobile.

Die Antriebsenergie generiert letztlich ein statisches Feld, entweder die Schwerkraft oder ein Magnetfeld (bei Plasma).

burri

Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Beiträge der letzten Zeit anzeigen:   
Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen    forum.hcrs.at Foren-Übersicht -> Physik Alle Zeiten sind GMT + 1 Stunde
Seite 1 von 1

 
Gehe zu:  
Sie können keine Beiträge in dieses Forum schreiben.
Sie können auf Beiträge in diesem Forum nicht antworten.
Sie können Ihre Beiträge in diesem Forum nicht bearbeiten.
Sie können Ihre Beiträge in diesem Forum nicht löschen.
Sie können an Umfragen in diesem Forum nicht teilnehmen.


CrackerTracker © 2004 - 2017 CBACK.de

Powered by phpBB © 2001, 2005 phpBB Group
Deutsche Übersetzung von phpBB.de