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P_M, die Erfindung, die Fragen und die Antworten
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Falke



Anmeldedatum: 07.04.2010
Beiträge: 60

BeitragVerfasst am: Do März 01, 2012 4:16 pm    Titel: P_M, die Erfindung, die Fragen und die Antworten Antworten mit Zitat

Hallo P_M,

bisher war ich - und vielleicht auch andere der Meinung, dass Deine Erfindung
irgendwas mit dem Besslerrad zu tun hat, das ist aber nicht der Fall.

Du schreibst: "Es ist ein ganz normales Getriebe, sogar mit mehreren
Gängen, wird z.B. vom KFZ Motor angetrieben und der Abtrieb gibt die
Energie weiter an die Antriebswellen vom KFZ."


Da ein Getriebe mit dem Besslerrad nichts zu tun hat, eröffne ich
hiermit einen neuen Thread mit der Bitte, Deine Erfindung vorzustellen.
(Du postest zwar schon lange im Forum, hältst dich aber leider in Deinen
Aussagen so bedeckt und unverbindlich, dass auch nach Jahren noch
nicht mal klar ist, was Du überhaupt erfunden hast.)

Ein Beispiel: Du nennst Deine Entdeckung Getriebe, und sagst, dass es 50%
Energie spart. Das impliziert, dass es die restliche Energie selbst zur
Verfügung stellen muss. Ein Gerät das Energie zur Verfügung stellt, nennt
man normalerweise Generator und nicht Getriebe.

Bis heute ist also nicht klar: Ist das, was Du erfunden hast, nun ein Getriebe,
ist es ein Generator und was hat das alles mit dem Besslerrad zu tun?
Bezieht es Energie aus dem Gravitationsfeld, so wie dies beim Besslerrad
vermutet wird?

Niemand hier weiß es.

Auch ein anderer Teilnehmer, werner100 hat Dich aufgefordert, Deine
Entdeckung in Umrissen darzustellen. Dem schließe ich mich an.

Noch etwas: Es ist seit langem bekannt, dass Du die genaue Funktionsweise
Deiner Innovation nicht preisgeben willst, da sie noch patentiert werden
soll. Damit können zumindest die Tüftler unter uns bestens leben, denn
auch wir geben nicht alles preis.

Ebenfalls könnte es ganz interessant sein, über das Thema Patentierung
zu diskutieren, denn etwas zu entwickeln ist die eine Sache. Das Ganze
aber zu vermarkten ist mindestens ebenso schwierig.

Also P_M, wie sieht die Erfindung aus, wo ist das Neue dabei, was kann
sie leisten, was macht sie überflüssig, wie sehen z.B. konkrete
Leistungsdaten einer realen Ausführung aus (Leistung Eingang, Ausgang).

Benötigt die Erfindung einen permanenten mechanischen Antrieb,
benötigt es ständige externe Energiezufuhr oder ist es ein OverUnity
Gerät, wo kommt die zusätzliche Energie her, usw.

Oder vielleicht allgemeiner: Was kannst Du uns über Deine Erfindung
erzählen, ohne das Funktions-Geheimnis preisgeben zu müssen?


Gruß Falke
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werner100



Anmeldedatum: 26.07.2009
Beiträge: 775

BeitragVerfasst am: Do März 01, 2012 4:46 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo -

@P_M sagt schon vorsichtshalber im Abschluss-Motto:

Arbeit = Kraft x Weg war gestern.

Dagegen ist kein Kraut gewachsen.

Trotzdem versuche ich mal für ihn zu sprechen:
Nach seinen Angaben spart sein "Getriebe" ohne Beachtung der Reibung 50% der Antriebsarbeit
für einen 100%-Verbraucher auf der Abtriebswelle ein.

Das geht aber im einfachst anzunehmenden Fall nur dann, wenn er
die Eingangskraft mit einer gleichgrossen Zusatzkraft ergänzt.
Dann entfallen auf beide Kräfte bei gleichem Weg 50% der Antriebsarbeit.
Die Zusatzkraft muss aber gratis zur Verfügung stehen, sonst gibt
es die Einsparung nicht.

Woher nimmt P_M nun diese Gratiskraft?
Überraschender Weise steht diese unter dem Drehpunkt eines 1:1-Hebels als Drehpunkt-Auflagekraft zur Verfügung.

Wenn es nun gelingt, diese Auflagerkraft mit in die Antriebsseite zu
integrieren, mit entsprechendem Aufwand an Zusatzelementen,
dann hat P_M tatsächlich 50% abzüglich Reibung eingespart.

Ich sage das nur als Theoretiker, wie das in der Praxis aussieht, weiss erstmal nur der Erfinder.

Gruss
Werner
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werner100



Anmeldedatum: 26.07.2009
Beiträge: 775

BeitragVerfasst am: Fr März 02, 2012 12:48 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo -

Um aus einer Kraftquelle Energie zu gewinnen, wendet man i.d.R
die Anwendung auf einen bewegten Körper an.

Die Kraftquelle der erhöhten Lage, der gespanten Feder oder einer Auflage wird zur Energiequelle, wenn die Kraft an einem bewegten Körper angreift.

Macht man das mit dem Auflagedrehpunkt eines 1:1-Hebels, dann muss sich dieser mit seinem Auflager auf dem Umfang eines Rotors oder Zahnrades bewegen.
Das ergibt - in einer noch zu liefernden Zeichnung - einen mit
2 Zahnrädern bestückten Zeiger, der sich um ein feststehendes zentrales Z-Rad gleichen Durchmessers dreht.
Bringt man am äusseren Zahnrad des Zeigers eine Kurbel an, dann ist die dort zugeführte Kurbelarbeit nur halb zu gross, wie
am mitgeführten Zahnrad am Ort der Zeigermitte.

Da nun die Einsparung der Kurbelarbeit auf einen geradlinigen Weg zu beziehen ist, bringt das mitgezogene Zahnrad des Auflagerdrehpunktes einen zugrossen Weg mit.

Es gilt dann die Ungleichung
m*g*R*(Alpha°) < F*2*Pi *r1

Daher muss man den Weg anpasssen und das Mitnehmer-Zahnrad
mit einem zusätzlichen Zahnrad Z2 parallel schalten und 1:1 übersetzen.

Will man die Kurbel nicht haben, dreht man einfach das Ende des Zeigers um und führt den Antrieb im Zentrum des Getriebes zu.
Im ganzen kommen dann 8 Z-Räder vor, was mit einer deutlichen
Reibung verbunden ist.

Ansonsten aber eine geniale Lösung, könnte aber nicht von mir sein,
weil ich solche komplizierten Gedankengänge meist aus dem Weg gehe.
Und ich bleibe dabei:
Es gibt keine Overjunity -auch keine Overjulity - dafür ist der Normale Sommer zu kurz. (Nachbesserung vorb.)

Gruss
Werner
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Falke



Anmeldedatum: 07.04.2010
Beiträge: 60

BeitragVerfasst am: Fr März 02, 2012 10:09 pm    Titel: Antworten mit Zitat

@werner100

Vielen Dank für Deine Beiträge. Wie immer interessant zu lesen,
auch wenn ich nicht alles verstehe.

Ich hoffe Du hast Verständnis dafür, dass ich erst mal auf den
Beitrag von P_M warte. Alles weitere kann dann diskutiert werden.


Gruß
Falke
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P_M



Anmeldedatum: 14.09.2007
Beiträge: 307

BeitragVerfasst am: Mo März 05, 2012 12:09 am    Titel: Antworten mit Zitat

Falke hat Folgendes geschrieben:
bisher war ich - und vielleicht auch andere der Meinung, dass Deine Erfindung
irgendwas mit dem Besslerrad zu tun hat, das ist aber nicht der Fall.

Wir wissen nicht was Bessler gebaut hat, keiner kennt die Wahrheit.
So weit ich weiß, war Bessler auch Uhrmacher, kannte sich also auch mit Zahnrädern sprich Getriebe aus,
wo steht geschrieben, daß er keine Zahnräder verwendet hat?

Falke hat Folgendes geschrieben:
Ein Beispiel: Du nennst Deine Entdeckung Getriebe, und sagst, dass es 50%
Energie spart. Das impliziert, dass es die restliche Energie selbst zur
Verfügung stellen muss. Ein Gerät das Energie zur Verfügung stellt, nennt
man normalerweise Generator und nicht Getriebe.

Das sehe ich anders, ein Getriebe, ist und bleibt ein Getriebe.


Falke hat Folgendes geschrieben:
Bis heute ist also nicht klar: Ist das, was Du erfunden hast, nun ein Getriebe,
ist es ein Generator und was hat das alles mit dem Besslerrad zu tun?
Bezieht es Energie aus dem Gravitationsfeld, so wie dies beim Besslerrad
vermutet wird?

Es wird "vermutet", das heißt, es weiß keiner....
Bin mir aber sicher daß Bessler, wenn sein Rad wirklich funktioniert hat, nur Hebel und Massen benutzt hat,
Zahnräder sind auch nur Hebel.
Gravitation ist nur wenig erforscht, zudem sind wir nicht in der Lage die Gravitation zu manipulieren, daher
kann es auch kein "Gravitationsrad" geben!
Bezeichnungen wie Bessler Rad, Perpetuum Mobile usw. ist ok, doch wenn Jemand Gravitationsrad schreibt,
ist das einfach nur falsch.

Falke hat Folgendes geschrieben:
Also P_M, wie sieht die Erfindung aus, wo ist das Neue dabei, was kann
sie leisten, was macht sie überflüssig, wie sehen z.B. konkrete
Leistungsdaten einer realen Ausführung aus (Leistung Eingang, Ausgang).

Benötigt die Erfindung einen permanenten mechanischen Antrieb,
benötigt es ständige externe Energiezufuhr oder ist es ein OverUnity
Gerät, wo kommt die zusätzliche Energie her, usw.

Ein Übersetzungsgetriebe bedeutet immer Kraftverlust (Achtung, nicht verwechseln mit Leistungsverlust),
das hat mein Getriebe nicht. Ein Getriebe braucht eine Energiezufuhr, ohne geht nicht, man kann aber die
Eingangsenergie verstärken bis zum Faktor 2,8, mehr geht leider nicht.
Wo die Energie herkommt, vom Hebelgesetz, L3 x F2.
_________________
Gruß P_M

Arbeit = Kraft * Weg war Gestern, Heute baut man mechanische Energiemaschinen!
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werner100



Anmeldedatum: 26.07.2009
Beiträge: 775

BeitragVerfasst am: Mo März 05, 2012 11:22 am    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo -

Ein Perpetuum mobile braucht die Welt nicht.
Es ist auf der einen Seite antinomisch definiert, weil praktisch nicht verifizierbar und andererseits haben wir mit der kosmischen Energie-
Erhaltungsbedingung bereits eine unerschöpfliche Grundlage für Energie und Materie.

Neu ist der Umstand, dass diese Energie in einem geschlossenen
Umlauf über die Gravitation zu selbstregenerierenden Kraftquellen führt,
die sich am Ort des Generators installieren lassen.

Insofern ist das Gravitations-Rad die direkteste Anknüpfung an diese
Energiekreisläufe der Materie und gemäss E=m*c² ist ja die Masse
auch stets mit Energie verbunden.

Nach Unterlagen des Schloss Weissensteins bei Kassel, hat der damalige Eigentümer nach eigener Begutachtung das Bessler Rad
als ohne Räderwerk beschrieben.
Mit Räderwerk sind Verzahnungen über 360° gemeint, also voll
rotierende Zahnräder und die waren nicht vorhanden.
(Siehe Blick ins Bessler Rad)

Auch das Beispiel der Thestatika zeigt mit dem aufladbaren Kondensatoren das gleich Prinzip:
Es wird eine Kraftquelle installiert: Akku, Kondensator, Feder oder
Schwerefeld und dann ein selbstregenerierender Transformations-
Kreislauf für die Gewichte oder Ladungen hinzugefügt.

Gruss
Werner


Zuletzt bearbeitet von werner100 am Mo März 05, 2012 4:14 pm, insgesamt einmal bearbeitet
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sswjs



Anmeldedatum: 21.09.2008
Beiträge: 1133

BeitragVerfasst am: Mo März 05, 2012 1:18 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Moin,

P_M hat Folgendes geschrieben:
Wo die Energie herkommt, vom Hebelgesetz, L3 x F2.
Hier hab ich immer noch Probleme, dir zu folgen. Mal abgesehen, daß ich in andere Richtungen denke, also einen Antrieb vollständig zu eliminieren, versteh ich immer noch nicht dein L3. Daß auch noch F2 darauf wirken soll und deine Maximalverstärkung von 2,8, verwirrt mich zusätzlich. Ich krieg "deine" Mathematik nicht mit "meiner" in Übereinstimmung.

In einem Getriebe greifen, für mich, die Kräfte immer tangential an:

und egal wo ich angreife, ich hab immer die selbe Kraft.


Hätte gerne von dir etwas Hilfe zum Verständnis...
sswjs
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werner100



Anmeldedatum: 26.07.2009
Beiträge: 775

BeitragVerfasst am: Mo März 05, 2012 4:27 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo -

Die Anwendung mit Hebel sehe ich so:
Wählt man einen Einheitshebel in Form des Waagebalkens also mit
dem Armverhältnis !:1, dann findet eine Energietransformation der
Kenngrössen Weg (s) und Kraft (F) bei Wzu= Wab = const statt.

Unter dem Drehpunkt addieren sich aber die Kräfte F1 von Arm 1
und F2 von Arm2 zu F1+F2=2F1

Bezogen auf die Armwege oder Drehwinkel entsteht somit am Drehpunkt des Einheitshebels eine Energietransformation von
W1 auf 2W1 - unter der Bedingung, dass sich der Drehpunkt auf einem separaten Weg verlagert.

Diese Bedingung kann nur mit zusätzlichem Aufwand an Zahnrädern
erfüllt werden- wobei als nächster weiterer Schritt der Einheitshebel
aus der statischen Form in die Dynamische Form zu überführen ist.

Das gelingt durch die Zuordnung von 3 gleich grossen Zahnrädern,
eines für den Hebel, eines für den Antrieb, eines für den Abtrieb usw....
Gruss
Werner
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werner100



Anmeldedatum: 26.07.2009
Beiträge: 775

BeitragVerfasst am: Mo März 05, 2012 4:48 pm    Titel: Antworten mit Zitat

@ sswjs

Jedes Zahrad arbeitet für sich wie der Einheitshebel:

Bei gleichem Radius bis zur Zahneingriffshöhe nimmt es auf einer Seite
die Antriebsarbeit auf und gibt auf der gegenüberliegenden (diametralen) Seite die Antriebsarbeit in Form der Abtriebsarbeit weiter.

Solange der Einheitsübertrager aus den Zahnrädern
Z1:Z2:Z3 =1:1:1

nicht belastet ,d.h., auf der Abtriebswelle gebremst wird, drehen die Z-Räder
im Leerlauf und nehmen im reibungsfreien Fall auch keine Arbeit
auf oder geben sie weiter....

Gruss
Werner
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Falke



Anmeldedatum: 07.04.2010
Beiträge: 60

BeitragVerfasst am: Mo März 05, 2012 9:09 pm    Titel: Antworten mit Zitat

@P_M

Zitat:
Ein Übersetzungsgetriebe bedeutet immer Kraftverlust (Achtung, nicht verwechseln mit Leistungsverlust), das hat mein Getriebe nicht.

Verstehe nicht worauf Du hinaus willst. Kraftverlust bedeutet immer auch
Leistungsverlust.

Zitat:
Ein Getriebe braucht eine Energiezufuhr, ohne geht nicht, man kann aber die Eingangsenergie verstärken bis zum Faktor 2,8, mehr geht leider nicht.

Um ein konkretes Beispiel zu nennen bedeutet das:
Mit einem 100kW Motor + Getriebe könnte z.B. ein Generator betrieben
werden, der 280kW erzeugt. Richtig?

Wie wurde der Faktor 2,8 ermittelt, d.h. wie sieht die Meßanordnung aus?
Welche Leistung hatte z.B. der Motor am Eingang und wie wurde die
Leistung am Ausgang gemessen? Gibt es Meßdaten die Du zur Verfügung
stellen kannst?

Zitat:
Wo die Energie herkommt, vom Hebelgesetz, L3 x F2.

Die Symbole L3 und F2 sind nicht definiert. Ist das Teil des Betriebsgeheimnises?
oder möchtest Du dazu noch was sagen.


Gruß Falke
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P_M



Anmeldedatum: 14.09.2007
Beiträge: 307

BeitragVerfasst am: Di März 06, 2012 8:09 pm    Titel: Antworten mit Zitat

werner100 hat Folgendes geschrieben:
Nach Unterlagen des Schloss Weissensteins bei Kassel, hat der damalige Eigentümer nach eigener Begutachtung das Bessler Rad
als ohne Räderwerk beschrieben.
Mit Räderwerk sind Verzahnungen über 360° gemeint, also voll
rotierende Zahnräder und die waren nicht vorhanden.
(Siehe Blick ins Bessler Rad)

Eventuell ist es ja falsch überliefert worden.


sswjs hat Folgendes geschrieben:
Hier hab ich immer noch Probleme, dir zu folgen. Mal abgesehen, daß ich in andere Richtungen denke, also einen Antrieb vollständig zu
eliminieren, versteh ich immer noch nicht dein L3. Daß auch noch F2 darauf wirken soll und deine Maximalverstärkung von 2,8, verwirrt mich zusätzlich.
Ich krieg "deine" Mathematik nicht mit "meiner" in Übereinstimmung.

Deine Zeichnung ist mal wieder toll, übrigens hab jetzt Inventor 2010 Prof. und kann endlich Getriebe am PC basteln und Simulieren.
Man sollte schon unterscheiden zwischen Stirnradgetriebe ( zweiseitiger Hebel) und Umlaufgetriebe (einseitiger Hebel), mal davon abgesehen daß es
noch andere Getriebeformen gibt.
Angenommen man hat einen Hebel1 L1 = 30cm mit F1 = 1 und Hebel2 L2 = 10cm mit F2 = 3, da L2 für mein Vorhaben aber ungünstig ist würde ich
gerne die Kraft F2 an einem anderen Punkt abnehmen. Aus der bekannten Kraft F2 kann man den Hebel3 L3 x F2 basteln, L2 x F2 ist ja weiterhin
verhanden und kann auch genutzt werden.
Meine Hebelverlängerung 1:2,8 ist kein Verstärkerhebel denn ich treibe ja mit dem kurzen Hebel L2 den langen den langen Hebel L1 an.



werner100 hat Folgendes geschrieben:
Das gelingt durch die Zuordnung von 3 gleich grossen Zahnrädern,
eines für den Hebel, eines für den Antrieb, eines für den Abtrieb usw....

Solange der Einheitsübertrager aus den Zahnrädern
Z1:Z2:Z3 =1:1:1

Gleich = Gleich, dachte du suchst nach Unwucht?



Falke hat Folgendes geschrieben:
Verstehe nicht worauf Du hinaus willst. Kraftverlust bedeutet immer auch
Leistungsverlust.

Dachte mir daß sowas kommt, deshalb schrieb ich auch "Achtung", bei einer Übersetzung
von 1:2 hast du nur die halbe Kraft aber die doppelte Drehzahl (0,5 x 2 = 1) und somit die
gleiche Leistung.



Falke hat Folgendes geschrieben:
Um ein konkretes Beispiel zu nennen bedeutet das:
Mit einem 100kW Motor + Getriebe könnte z.B. ein Generator betrieben
werden, der 280kW erzeugt. Richtig?

Wie wurde der Faktor 2,8 ermittelt, d.h. wie sieht die Meßanordnung aus?
Welche Leistung hatte z.B. der Motor am Eingang und wie wurde die
Leistung am Ausgang gemessen? Gibt es Meßdaten die Du zur Verfügung
stellen kannst?

Ein so großes Getriebe macht keinen Sinn, zudem hat ein Getriebe ca. 10% Reibungsverlust
und der Generator nur einen Wirkungsgrad von ca. 95%, daher sind es nur ca. 239kW.
Mein Getriebe hat eine Leistung von ca. 2,1 (2,33 - 10%), gemessen habe ich das mit Gewichten und
mit den Berechnungen dazu verglichen, was auch übereinstimmt.
Ein Gewicht ist am Antrieb befestigt und senkt sich ab, am Abtrieb ist auch ein Gewicht befestigt das
nach oben gezogen wird, so lässt sich ganz schnell feststellen was Sache ist.
Daten bzw. die genauen Berechnungen kann ich erst liefern wenn alles gesichert ist.
_________________
Gruß P_M

Arbeit = Kraft * Weg war Gestern, Heute baut man mechanische Energiemaschinen!
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werner100



Anmeldedatum: 26.07.2009
Beiträge: 775

BeitragVerfasst am: Di März 06, 2012 9:20 pm    Titel: Antworten mit Zitat

@P_M

Wieder kann man Deinen Ausführungen nicht die Arbeits -oder Leistungsverstärkung Deines Getriebes entnehmen.

Da bin ich offener und weise auf die Kraftverdopplung unter dem Hebeldrehpunkt hin.

Die 3 gleich grossen Zahnräder sollen nur den dyn. Einheitshebel
kennzeichnen und können erst in mit zusätzlichen Hebeln zu einem
Arbeitsgewinn führen.

Dazu lasse ich mir nocht später etwas einfallen - denn ich möchte Deiner Erfindung nicht vorgreifen.

Gruss
Werner
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Falke



Anmeldedatum: 07.04.2010
Beiträge: 60

BeitragVerfasst am: Do März 08, 2012 11:29 am    Titel: Antworten mit Zitat

@P_M

Zitat:
Dachte mir daß sowas kommt, deshalb schrieb ich auch Achtung", bei einer Übersetzung von 1:2 hast du nur die halbe Kraft aber die doppelte Drehzahl (0,5 x 2 = 1) und somit die gleiche Leistung.

P_M, bitte nicht die Begriffe Kraftverlust und Kraftübersetzung
durcheinander bringen.

Deine Aussage war:
"Ein Übersetzungsgetriebe bedeutet immer Kraftverlust (Achtung,
nicht verwechseln mit Leistungsverlust), das hat mein Getriebe nicht."


Dieser Satz ergibt keinen Sinn, da Kraftverlust per Definition auch
Leistungsverlust bedeutet. Leistung ist definiert mit

P = F * s / t

Wie aus der Formel ersichtlich, bedeutet ein weniger an Kraft F immer
auch ein weniger an Leistung P. Kraftverlust und Leistungsverlust sind
untrennbar miteinander verbunden.

Deine jetzige Aussage, dass bei Kraftübersetzung die Leistung
gleich bleibt, hat mit dem Thema Verluste nichts zu tun.


Zitat:
Ein so großes Getriebe macht keinen Sinn...

Über die Größe des Getriebes wurde bisher nichts gesagt und wie üblich
gibt es von Dir dazu auch keine Angaben.


Zitat:
....zudem hat ein Getriebe ca. 10% Reibungsverlust...

Seltsam. An anderer Stelle schreibst Du "Ein Übersetzungsgetriebe
bedeutet immer Kraftverlust ... das hat mein Getriebe nicht."


Das Getriebe hat 10% Reibungsverlust aber keinen Kraftverlust?
Das kann nicht sein. Per Definition bedingt das eine das andere.


Zitat:
....zudem hat ein Getriebe ca. 10% Reibungsverlust und der Generator nur einen Wirkungsgrad von ca. 95%, daher sind es nur ca. 239kW.

Ich fasse zusammen: Die Erfindung gestattet es, mit dem Einsatz von 100kW
(+ Motor + Getriebe + Generator) eine Leistung von 239kW zu erzeugen.

Da das Gesamtsystem mehr Energie erzeugt als es verbraucht, müsste
es möglich sein, damit eine autarke Energieversorgung aufzubauen, z.B.
in folgender Weise:




Dazu drei Fragen:

1.) Stimmt die obige Schlußfolgerung (also dass die Erfindung eine netz-
unabhängige Energieversorgung ermöglicht)

2.) Wenn ja, hast Du jemals ein autarkes System aufgebaut, wie lange ist
es gelaufen, welche Leistung konnte es liefern?

3.) Du schreibst, dass das Getriebe auch mit Gewichten angetrieben werden
kann. Ist dieser Gewichtsantrieb im Sinne einer Kuckucksuhr zu verstehen
(muss also immer wieder aufgezogen werden), oder ermöglichen die Gewichte
einen permanenten Antrieb ohne äußere Energiezufuhr?


Zitat:
Mein Getriebe hat eine Leistung von ca. 2,1 (2,33 - 10%), ...

Hier drückst Du Dich wieder ziemlich unklar aus. Mit der Zahl 2,1 kann nicht
Leistung gemeint sein (wenn doch, sind es 2,1W oder 2,1kW oder 2,1MW?)

Der Wirkungsgrad kann es auch nicht sein, denn da hast Du uns bereits
eine andere Zahl genannt, nämlich 2,8. (Zitat: "... man kann aber die
Eingangsenergie verstärken bis zum Faktor 2,8, mehr geht leider nicht.")



Zitat:
Daten bzw. die genauen Berechnungen kann ich erst liefern wenn alles gesichert ist.

Mit anderen Worten: Es gibt gar keine gesicherten Messungen?


Gruß Falke
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werner100



Anmeldedatum: 26.07.2009
Beiträge: 775

BeitragVerfasst am: Do März 08, 2012 1:40 pm    Titel: Antworten mit Zitat

@ Falke

Deinen Worten kann ich mich nur anschliessen.

Gruss
Werner
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P_M



Anmeldedatum: 14.09.2007
Beiträge: 307

BeitragVerfasst am: Fr März 09, 2012 9:20 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Falke hat Folgendes geschrieben:
P_M, bitte nicht die Begriffe Kraftverlust und Kraftübersetzung
durcheinander bringen.

"Kraftübersetzung" gibt es in der Mechanik nicht, bitte informieren, diesen Ausdruck gibt es nur in Verbindung mit Fluid (Hydraulik)!

Falke hat Folgendes geschrieben:
Deine Aussage war:
"Ein Übersetzungsgetriebe bedeutet immer Kraftverlust (Achtung,
nicht verwechseln mit Leistungsverlust), das hat mein Getriebe nicht."

Dieser Satz ergibt keinen Sinn, da Kraftverlust per Definition auch
Leistungsverlust bedeutet. Leistung ist definiert mit

P = F * s / t

Wie aus der Formel ersichtlich, bedeutet ein weniger an Kraft F immer
auch ein weniger an Leistung P. Kraftverlust und Leistungsverlust sind
untrennbar miteinander verbunden.

Deine jetzige Aussage, dass bei Kraftübersetzung die Leistung
gleich bleibt, hat mit dem Thema Verluste nichts zu tun.

Du solltest dich etwas mehr mit Mechanik und Physik beschäftigen!
Du behauptest gerade, ein PKW mit einer Leistung von 100kW, hat im 5. Gang
weniger Leistung als im 1. Gang, rechne lieber nochmal nach....

Falke hat Folgendes geschrieben:
Über die Größe des Getriebes wurde bisher nichts gesagt und wie üblich
gibt es von Dir dazu auch keine Angaben.

Auch das hatte ich schon mal geschrieben, soll in PKW, Fahrrad oder Aukkuschrauber passen!

Falke hat Folgendes geschrieben:
Seltsam. An anderer Stelle schreibst Du "Ein Übersetzungsgetriebe
bedeutet immer Kraftverlust ... das hat mein Getriebe nicht."

Das Getriebe hat 10% Reibungsverlust aber keinen Kraftverlust?
Das kann nicht sein. Per Definition bedingt das eine das andere.

Etwas rechnen und logisches denken tut gut, kann leider nicht Jeder....
Reibungsverlust hat jedes Getriebe, ein normales Getriebe hat aber zusätzlich bei einer Übersetzung,
einen Kraftverlust, entsprechend der Übersetzung. Mein Getriebe hat "nur" Reibungsverluste, trotz
Übersetzung!

Falke hat Folgendes geschrieben:
Ich fasse zusammen: Die Erfindung gestattet es, mit dem Einsatz von 100kW
(+ Motor + Getriebe + Generator) eine Leistung von 239kW zu erzeugen.

Da das Gesamtsystem mehr Energie erzeugt als es verbraucht, müsste
es möglich sein, damit eine autarke Energieversorgung aufzubauen, z.B.
in folgender Weise:

Vom Prinzip her ist das richtig, doch deine Rechnung ist wieder falsch!
Der E-Motor hat einen Wirkungsgrad von ca. 90%, das heißt, um 100kW zu erzeugen braucht man
ca. 110kW.

Falke hat Folgendes geschrieben:
Dazu drei Fragen:

1.) Stimmt die obige Schlußfolgerung (also dass die Erfindung eine netz-
unabhängige Energieversorgung ermöglicht)

2.) Wenn ja, hast Du jemals ein autarkes System aufgebaut, wie lange ist
es gelaufen, welche Leistung konnte es liefern?

3.) Du schreibst, dass das Getriebe auch mit Gewichten angetrieben werden
kann. Ist dieser Gewichtsantrieb im Sinne einer Kuckucksuhr zu verstehen
(muss also immer wieder aufgezogen werden), oder ermöglichen die Gewichte
einen permanenten Antrieb ohne äußere Energiezufuhr?

Ja
Ja, bei 3 Getriebe in Reihe, wurde mit einem 300W Motor ca. 2,1 kW erzeugt
Geschlossener Kreislauf ohne Energie Zufuhr mit zusätzlicher Ernergie Abgabe

Falke hat Folgendes geschrieben:
Hier drückst Du Dich wieder ziemlich unklar aus. Mit der Zahl 2,1 kann nicht
Leistung gemeint sein (wenn doch, sind es 2,1W oder 2,1kW oder 2,1MW?)

Der Wirkungsgrad kann es auch nicht sein, denn da hast Du uns bereits
eine andere Zahl genannt, nämlich 2,8. (Zitat: "... man kann aber die
Eingangsenergie verstärken bis zum Faktor 2,8, mehr geht leider nicht.")

Die Leistungsverstärkung ist 2,1, kommt halt auf die Eingangsleistung an.
Das Getriebe hat eine Übersetzung von 1:2,33 minus 10% Reibungsverlust kommt man
auf einen Wirkungsgrad von 2,1.
Warum soll ich den Maximalwert verwenden, wenn es in kleinerer Bauform viel nützlicher ist?





werner100 hat Folgendes geschrieben:
Wieder kann man Deinen Ausführungen nicht die Arbeits -oder Leistungsverstärkung Deines Getriebes entnehmen.

Da bin ich offener und weise auf die Kraftverdopplung unter dem Hebeldrehpunkt hin.

Die 3 gleich grossen Zahnräder sollen nur den dyn. Einheitshebel
kennzeichnen und können erst in mit zusätzlichen Hebeln zu einem
Arbeitsgewinn führen.

Dazu lasse ich mir nocht später etwas einfallen - denn ich möchte Deiner Erfindung nicht vorgreifen.

Werner, ein kleiner, aber feiner Unterschied, du veröffentlichst Zeichnungen ohne Berechnungen.
Kein einziges deiner Räder bewegt sich dauerhaft, es kommt immer zum Stillstand.
Sowas zu veröffentlichen ist kein Problem, kann ich auch, bin mir sicher du würdest hier keine Zeichnungen und
Berechnungen von einem funktionierendem Rad veröffentlichen.

3 gleich große Zahnräder.....das sagt alles, bzw. null Ahnung.
_________________
Gruß P_M

Arbeit = Kraft * Weg war Gestern, Heute baut man mechanische Energiemaschinen!
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