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Wärmewandler

 
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LordNaikon



Anmeldedatum: 01.08.2004
Beiträge: 219
Wohnort: berlin

BeitragVerfasst am: So Jun 26, 2011 7:51 pm    Titel: Wärmewandler Antworten mit Zitat

Schönen guten Tag!

Da ich ja ein sehr Computerbegeisteter bin ich häufig auf entsprechenden Seiten unterwegs. Gelegentlich findet sich auch der ein oder andere Artikel zur aktuellen Forschung wieder. Wie es einige vielleicht schon von mir gewohnt sind, hinterlege ich einfach mal wieder, frech wie ich bin, den Artikel als Link
Neue Legierung wandelt Wärme in Elektrizität um

Ich kann noch nicht viel dazu sagen, weil ich selber noch nicht viel darüber gelesen habe. Interessant ist es aber alle mal; ich habe beispielsweise von diesem Effekt noch nichts gehört - wenn ich grob darüber Nachdenke.

Klingt fast wie ein PM 2. Art Laughing - auch wenn nicht ich würde gerne mehr darüber erfahren. Kennt das vielleicht jemand schon und kann etwas berichten oder Lesequellen spenden Smile

mit freundlichen Grüßen Lordnaikon
_________________
Unter einer Supersymmetrie versteht man die Invarianz eines physikalischen Modells unter einer Transformation, deren infinitesimaler Parameter ein antikommutierendes Element einer Superalgebra ist.
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sswjs



Anmeldedatum: 21.09.2008
Beiträge: 1148

BeitragVerfasst am: Mo Jun 27, 2011 1:41 am    Titel: Antworten mit Zitat

Moin,

was willst du genau lesen?

Ich, für mein Teil, halte die Kristallzelle von Marcus Reid für einen direkten Wärme - Elektrizitätswandler.

Ein paar, leider nicht sehr viele Infos hier:
http://www.vakuumenergie.de/projekte/kristallagregat.html


jetzt auch flukturiert...
sswjs
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Artur_X



Anmeldedatum: 18.05.2010
Beiträge: 191
Wohnort: Mannheim

BeitragVerfasst am: Mo Jun 27, 2011 3:33 am    Titel: Antworten mit Zitat

"Neue Legierung wandelt Wärme in Elektrizität um" wäre ja nicht neu, siehe Seebeck-Effekt

http://de.wikipedia.org/wiki/Thermoelektrizit%C3%A4t

Aber dass sich ab einer bestimmten Temperatur ein Magnetfeld aufbaut, das ist neu. Das verlangt Energie und die könnte eigentlich nur aus der Abkühlung der umgebenden Luft stammen.

Das wäre äußerst praktisch : wir haben unendlich viele Wärmequellen, die unnütz die Umwelt heizen. Beispielsweise kommt Stahl mit 2400 Grad aus dem Hochofen und diese Wärme wird einfach an die Umgebung abgegeben. Wäre mit Stirling Motoren zwar theoretich nutzbar, aber praktisch nicht (Baugröße, Luftführung). Das hier aber ist schön platzsparend, da sähe es anders aus.

Den Witz, dass man unter diesen Umständen auch die Politik zur Stromerzeugung heranziehen kann, spare ich mir an dieser Stelle. Es heißt sonst, das Forumsniveau sei abermals gesunken.

Gruß Artur
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werner100



Anmeldedatum: 26.07.2009
Beiträge: 807

BeitragVerfasst am: Mo Jun 27, 2011 7:28 am    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo -

Solche molekularen Wärmewandler sind aber keine absoluten PMs,
da die Homogenitäts -und Abgeschlossenheitsbedingung des 2-ten HS nicht erfüllt
ist.
Die statistische Stossfrequenz der Luftmoleküle muss lediglich auf einer
sehr dünnen Integrationsschicht der Wandlerzelle gesammelt bzw akkumuliert werden.
Dadurch kühlt die Luft und die Wandlerzelle einseitig ab und verstärkt
so die thermische Potentialdifferenz noch weiter, was einer ganz normalen Energiequelle entspricht.
Aber ob es sowas heute schon gibt - kann ich nicht bestätigen.

Gruss
Werner
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Dodes



Anmeldedatum: 05.04.2008
Beiträge: 761
Wohnort: Dortmund Technologiezentrum

BeitragVerfasst am: Mo Jun 27, 2011 9:47 am    Titel: Antworten mit Zitat

Moin zusammen Wink

Also meine Begeisterung hält sich in Grenzen, da der Artikel selbst
schlampig verfasst wurde:

Zitat:
Neue Legierung wandelt Wärme in Elektrizität um


Diese Überschrift sagt aus, dass direkt aus Wärme elek. Energie wird
und man schon in Euphorie ausbrechen möchte.

Im nachfolgenden Text, wird dann plötzlich von einer Temperaturdifferenz
geredet die benötigt wird und das man nur durch eine Spule über
Induktion die elek. Energie erzeugen kann.

Es ist zwar schön das dieser invertierte Curie-Sprung beim erwärmen
entsteht, aber einige Dauermagnetlegierungen besitzen einen
niedrigen Curie-Punkt und werden fast schlagartig unmagnetisch,
wenn dieser erreicht wird. Nach dem unterschreiten der Curie-
temperatur wird das Material wieder magnetisch wie zuvor.

Mit Dauermagnetwerkstoffen klappt das ab ca. 80°C, bei Gadolinium
sogar mit Zimmertemperatur ca. 20°C Wink

Gruß Dodes
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LordNaikon



Anmeldedatum: 01.08.2004
Beiträge: 219
Wohnort: berlin

BeitragVerfasst am: Mo Jun 27, 2011 1:38 pm    Titel: Antworten mit Zitat

@sswjs: Danke für den Link. Leider sind zu diesem Thema auch ziemlich wenig Informationen - über google - auffindbar. Ich weiß google ist nicht der Weisheit letzter Schluss; allerdings sucht es sich dort sehr bequem und auf Publikationen in Bibliotheken kann ich wohl nicht hoffen..

@Artur_X: An diesen Effekt habe ich Anfangs auch gedacht, so wäre das aber keinen Beitrag hier im Forum Wert gewesen. Hier kommt ja auch mein Seitenhieb zum PM 2. Art (ich hoffe ich liege da gerade nicht völlig daneben, ich neige dazu das zuweilen zu verwechseln). Es gibt ja halt keine Senke, was ja von der Thermodynamik gefordert wird. Es schafft seine eigene Senke und treibt sich damit an. Laut dieser Definition zumindest. Es muss aber überlegt werden, in wie weit dies praktisch von nutzen ist. Es darf angenommen werden, dass sich nach dem Aufbau des Magnetfeldes das Material nur mit kleinem K abkühlt. Der Arbeitsbereich in dem der Vorgang durchführbar ist scheint mir sehr klein. Wenn das Material erwärmt wurde und sich durch den Aufbau des Feldes abgekühlt hat aber noch über der Temperatur wo es sein Magnetfeld verliert, steht die Vorgang still.

Weil die Politiker so viel heiße Luft von sich lassen die man verwenden könnte? Razz

@werner100: Mich wundert das auch, auf eine intuitive Art und Weise. Warum kann ich eine Solarzelle aufstellen und Energie heraus bekommen, nachdem die Sonne ihre Strahlung aber auf den Erdboden gegeben und die Luft erwärmt hat, kann ich damit nix mehr anfangen.

@Dodes: Ganz meiner Meinung. Ich finde es auch manches mal gruselig was Computer-Magazine zu anderen Fachbereichen schreiben. Dennoch lese ich es gerne und informiere mich danach über interessante Sachen - genau das was ich gerade mache Smile Reine Forschungsquellen lese ich leider zu selten und so wäre ich darauf wohl nicht gestoßen. Aber wie du schon bemerkt hast, man muss einfach mit wachem Verstand da heran gehen.
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Zuletzt bearbeitet von LordNaikon am Mo Jun 27, 2011 5:45 pm, insgesamt einmal bearbeitet
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sswjs



Anmeldedatum: 21.09.2008
Beiträge: 1148

BeitragVerfasst am: Mo Jun 27, 2011 5:36 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Moin,

Ja, es gab mal mehr Infos drüber. Die sind aber alle unter Verschluß. Ich hab davon mal den Aufbau gesehen. Zwischen Zinkrohr und Kupferelektrode wird Kalziumkarbonat auskristallisiert. Das Ding liefert seit etwas 15 Jahren eine Spannung von 1,3 - 1,5 Volt bei Strömen um die 300 mA. Auch ein monatelanges Kurzschließen machte nichts aus. Nach dem der Kurzschluß entfernt wurde, stellten sich die 1,5V innerhalb kürzester Zeit wieder her.

Als sehr außergewöhnlich empfand ich damals die absinkenkende Temperaturkurve bei Belastung. Kurz vorm Kurzschluß stehend, sank die Temperatur der Zelle um etwa 5 Grad ab.



wohlgemerkt, das alles war bei Zimmertemperatur...
sswjs
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Artur_X



Anmeldedatum: 18.05.2010
Beiträge: 191
Wohnort: Mannheim

BeitragVerfasst am: Mo Jun 27, 2011 8:50 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Also was können wir letztlich erwarten ? Wir müssen Warmluft auf das Material richten, dann bricht das Magnetfeld beim Curie-Punkt zusammen. Dann richten wir auf denselben Punkt Kaltluft und es kommt wieder. Hängt man in das Magnetfeld eine Spule, so wird dort ein Wechselstrom induziert.
Klappt schon.

Aber im Endeffekt macht es dasselbe wie ein Stirlingmotor, ist aber dabei unpraktischer. Der Stirling hat eine feststehende Warm- und eine Kaltseite, hier hingegen muss man zwei Luftströme an- und abschalten.

Von PM kann keine Rede sein.

Ja, es ware ein Arrangement mit einem Politiker und einem Kühlschrank denkbar. Immer wenn man den Kühlschrank aufreißt, müsste der Politiker die Klappe halten. Eine wirklich elegante Lösung ist das aber nicht.

Die Politik allerdings könnte besser werden, wegen der erzwungenen Nachdenkpausen.

Gruß Artur
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