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Hermann Plausons Kondensatormotor (Elektrostatischer Motor)
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Denker



Anmeldedatum: 11.03.2008
Beiträge: 519
Wohnort: Bayern 91

BeitragVerfasst am: Fr Jun 10, 2011 2:33 am    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Im Video mit der Wasserbrücke
fällt bei genauer Betrachtung auf, das der Wasserspiegel im negativen
Gefäß sinkt, während der im positiven ansteigt. Also fließt das Wasser
schonmal durch die Brücke, vermutlich weil die Elektronen sich an die
Wassermolekühle heften und mit diesen dann ,,rüberschwimmen''.

Das hört sich doch stark nach Osmose an:
http://de.wikipedia.org/wiki/Osmose

Und sagt nicht auch ein Methernitha Mitglied ( Paul Baumann ? ) in dem " versteckt aufgenommenen " Methernitha Interview, dass die Thestatika nach dem Prinzip der Osmose funktioniert ?

Interview:
Teil 1 http://www.youtube.com/watch?v=eIrXw_Ustc8
Teil 2 http://www.youtube.com/watch?v=9nWyMq0m1lg&feature=related
Teil 3 http://www.youtube.com/watch?v=emmZxSFTMQc&feature=related
Teil 4 http://www.youtube.com/watch?v=t2oBDWjABj4&feature=related
Teil 5 http://www.youtube.com/watch?v=79lfCdKnXII&feature=related
Teil 6 http://www.youtube.com/watch?v=u9_2zQxMoXs&feature=related

Oder irre ich da ?
_________________
Die Frage ist nicht ob es funktioniert, sondern wie !
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Artur_X



Anmeldedatum: 18.05.2010
Beiträge: 191
Wohnort: Mannheim

BeitragVerfasst am: Fr Jun 10, 2011 9:55 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Also ich bin nicht ganz einverstanden : Das mit der Antimaterie wird ja im Spigel-Video recht plausibel erklärt. Das ganze Spektakel geht aber damit los, dass von unten kommende Elektronen mit fast Lichtgeschwindigkeit die Wolke durchqueren. Die dazu nötigen Spannungen werden wohl nicht zwischen den Wolken zustande kommen, sondern von Wolke zu Boden. Und am Boden kann ich mir auch nur Gewässer vorstellen, die diese Elektronen schlagartig freisetzen. Denn zu allem Überfluss dauert der Schauer nur eine Millisekunde.

Was nun m.E. daraus resultiert, dass Wasser das stärkste natürliche Dieletrikum ist, das es gibt (Tabelle unten) :

http://de.wikipedia.org/wiki/Permittivit%C3%A4t

Dieses Bariumtitanat, welches noch höher kommt, ist kein natürlicher Stoff. Irgendwie wundert mich das : stets werden die besonderen Eigenschaften des Wassers betont, aber die Permittivität wird stets übersehen. Von Schauberger, der sicher Interessantes dazu zu sagen gehabt hätte, wie auch von diesen Doktoren im Spannungsversuch.

Was nun die Wassermoleküle bei angelegter Spannung tun, steht hier :

http://de.wikipedia.org/wiki/Dielektrikum

Zitat:
Orientierungspolarisation: Ausrichtung ungeordneter, permanenter Dipole eines Isolators im elektrischen Feld gegen ihre thermische Bewegung. Bei einem Wechselfeld müssen sich die Moleküle ständig umorientieren, wodurch Wärmeenergie entsteht (Mikrowellenherd).


Ja freilich ist das Wassermolekül ein Dipol : negativ dort, wo die Wasserstoffatome sitzen und positiv, wo dar nackte Atomkern des Sauerstoffs ins Freie ragt. Unter Spannung ordnen sich die Moleküle zu Ketten und das verleiht dem Wasser dann (fast) die Konsistenz eines Festkörpers. Das ist erstmal eine sehr plausible Erklärung für diese Brückenbildung. Muss man auch mal sagen : Wäre der Winkel zwischen den Wasserstoffatomen 180 Grad statt 104, würde die Mikrowelle nicht funktionieren.

Dann ist da im zweiten Teil des Videos noch eine gehörige Bewegung im Wasserfaden zu sehen. Das kann Osmose sein, das ist dann aber ein zweiter, unabhängiger Effekt. Was auch das "Müdewerden" des Fadens erklären könnte : seine chemische Zusammensetzung hat sich verändert.

Gruß Artur
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peterh



Anmeldedatum: 26.05.2011
Beiträge: 28

BeitragVerfasst am: Do Jun 16, 2011 6:09 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Soweit ich gelesen habe, ist hochreines Wasser ein sehr guter Isolator und wird als Dieelektrikum verwendet.
Es muss aber hochrein sein, geringste Kontamination genügt, und es wird leitend und damit unbrauchbar als Dieelektrikum.

Da braucht man Edelmetallelektroden.


Zuletzt bearbeitet von peterh am Do Jun 16, 2011 6:53 pm, insgesamt einmal bearbeitet
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Softifex



Anmeldedatum: 28.07.2004
Beiträge: 106
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BeitragVerfasst am: Do Jun 16, 2011 6:19 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Nur ein kurzer Hinweis zur Wasserbrücke.
Mit den Dipoleigenschaften allein ist das Phänomen Wasserbrücke nicht zu erklären. Wer tiefer in die Materie einsteigen will, sollte sich beim Wasserbrückenforscher E.C. Fuchs informieren.

http://ecfuchs.com/?page=waterbridge

lg Helmut
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peterh



Anmeldedatum: 26.05.2011
Beiträge: 28

BeitragVerfasst am: Do Jun 16, 2011 6:46 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Man sollte den Versuch mit Alkohol und /oder Glycerin machen.
Die sind ebenfalls gerinfügig leitfähig und haben recht hohe Dieelektrizitätskonstante.
Da muss man aber unter Stickstoffatmosspäre machen, wegen der Brandgefahr.

Möcht mal wissen, wieviel Strom da fliesst. 30kV 100µA wär kein Problem für mich. Bei mehr wirds lebensgefährlich, das lass ich lieber.

In einem anderen Video hab ich Wasserdampf aufsteigen sehen, evtl. spielen da auch thermische und magnetische Effekte mit rein.

Ich hab schon versucht, ein PPmobile mit Wasser und Öl und Elektrostatik zu bauen. Hat aber nicht geklappt, es läuft zwar bergauf, aber tropft dann nicht runter Wink
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Softifex



Anmeldedatum: 28.07.2004
Beiträge: 106
Wohnort: Graz

BeitragVerfasst am: Fr Jun 17, 2011 5:05 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Bei unseren Erstversuchen hatten wir 25KV mit 0.5mA. Mehr hat das HV-Netzteil nicht hergegeben. Es reicht aber.
Die Japaner sind mit 100KV rein, da ist das Wasser fast zum Kochen gekommen. Gibt wo ein Video bei Youtube.
Versuche mit anderen Flüssigkeiten sind am Laufen, wenn sie nicht eh schon publiziert sind. Ich habe den Überblick verloren, seit ich nicht mehr aktiv dabei bin.

lg Helmut
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peterh



Anmeldedatum: 26.05.2011
Beiträge: 28

BeitragVerfasst am: Fr Jun 17, 2011 5:59 pm    Titel: Antworten mit Zitat

25 kV * 0.5 mA = 12,5 Watt.
Die dürften wohl hauptsächlich in der relativ dünnen Wasserbrücke umgesetzt werden, da sollte es schon heiss werden.
Ich hab nen kleinen Lötkolben, der hat 8 Watt und ist eher dicker als der Wasserfaden Wink
Ich denke, man sollte das wirklich mal mit Glyzerin versuchen, um zu sehen, ob es an speziellen Eigenschaften des Wassers liegt.

Es ist doch so: sobald der Wasserfaden dünner wird, steigt dort der Spannungsabfall und damit die elektrostatische Anziehung. Es könnte sein, dass es mit jeder hochohmig leitfähigen Flüssigkeit geht.

Es ist schon ein frappierender Effekt, ob er aber bei dieser Mixtur von thermischen und elektrischen Effekten wissenschaftlich untersucht werden kann, bezweifle ich eher.
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Artur_X



Anmeldedatum: 18.05.2010
Beiträge: 191
Wohnort: Mannheim

BeitragVerfasst am: Fr Jun 17, 2011 8:11 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Softifex hat Folgendes geschrieben:
Nur ein kurzer Hinweis zur Wasserbrücke.
Mit den Dipoleigenschaften allein ist das Phänomen Wasserbrücke nicht zu erklären. Wer tiefer in die Materie einsteigen will, sollte sich beim Wasserbrückenforscher E.C. Fuchs informieren.

http://ecfuchs.com/?page=waterbridge

lg Helmut


Ja danke, sehr interessant. Nur leider sind die Ausarbeitungen durchweg kostenpflichtig, aber ich denke, man konmmt auch mit Nachdenken hinter die Phänomene.

Ein Materietransport zur Anode hin ? Wird wohl daher kommen, dass das positive Wasserion H3O+ etwas schwerer ist als das negative OH-. Wodurch sich die Zusammensetzung des Wassers in beiden Bechern langsam ändert, was der Grund für das "Müdewerden" sein kann. Ebenso erklärt das die pH-Werte.

Partikel können sich erkennbar nur auf der Außenhaut des Fadens bewegen. Alles andere wäre ja auch sehr erstaunlich bei einem Stoff, der von der Konsistenz her nahe am Festkörper ist.

Was die Moleküle zusammenhält, ist wohl die Wasserstoffbrücken-Bildung

http://de.wikipedia.org/wiki/Wasserstoffbr%C3%BCckenbindung

Das ergibt keine eindeutige Kristallstruktur (die man sicher schon entdeckt hätte), vielmehr ordnen sich die Moleküle zumindest in Einzelfällen helixartig an. Da erstaunt es nicht, dass man hie und da hört , das Wasser habe ein "Gedächtnis"

In diesem Zusammenhang ist auch dieser "Welt"-Artikel interessant, der unlängst in der "Implosion" zitiert wurde :

http://www.welt.de/wissenschaft/article13368115/Wie-Wasser-das-menschliche-Erbgut-schuetzt.html

Zunächst erstaunlich ist, dass der Wasserfaden in Helium-Atmosphäre nicht entsteht. Swaa hat in diesem Zusammenhang die "Elektronenaffinität" erwähnt :

http://de.wikipedia.org/wiki/Elektronenaffinit%C3%A4t

Man sieht, dass man dem Heliumatom mit relativ wenig Energie (+0,22) ein drittes Elektron verpassen kann, welches dann zur Anode fliegt. Das bildet dann einen Kurzschluß. Das Argon-Atom braucht dazu mehr Energie und hat das 9-fache an Gewicht, da funktioniert der Kurzschluß nicht. Einleuchtend.

@Peterh

Klar gibt es auch andere Moleküle, die polarisiert sind. Dabei sind sie aber deutlich schwerer und es ist nicht gesagt, dass sie regelmäßige Strukturen bilden können, ohne sich im Wege zu stehen. Also ohne den Ausgang der Experimente zu kennen, wage ich die Behauptung : es geht nur mit Wasser.

Gruß Artur
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peterh



Anmeldedatum: 26.05.2011
Beiträge: 28

BeitragVerfasst am: Fr Jun 17, 2011 8:33 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Ich denke, man sollte keine komplizierten Erklärungen suchen, solange es einfache Erklärungen gibt, die auf der Hand liegen, und die noch nicht /sorgfältig/ überprüft sind.

Der Wasserfaden stellt einen Widerstand zwischen einigen Megohm bis zu einigen Gigaohm dar. Weil das Experimentz an Luft durchgeführt wird, darf man vermuten, dass es kein hochreines Wasser ist, oder falls doch, dann bleibt es nicht lange rein. Die ganze Mimik zieht bei Hochsannung Staub an, und wenn die Elektroden nicht aus Platin o.ä. sind, dann geht Metall in Lösung.

Es fällt auf, dass der Wasserfaden überall gleich dick ist, wie eine Wäscheleine.
Wenn er länger wird, dann wird er dünner. Er ist überall gleich dick.
Das Wasser strömt offensichtlich, aber die Kräfte scheinen nicht von der Strömung abzuhängen.
Das spricht dafür, dass der Faden vorwiegend durch die elektrostatische Anziehungskraft geformt wird. Wenn der Faden an einer Stelle eingeschnürt würde, dann würde dort die Spannung stark ansteigen, und er würde dann wieder dicker. Ausserdem ist überall im Faden die Zugspannung gleich, das alles zusammen gibt eine perfekte Erklärung.

Mit nichtleitenden Flüssigkeiten wie Öl usw. geht der Versuch nicht, weil man die nicht im Ganzen aufladen kann. Mit schwach leitenden wie Alkohol, sollte er aber auch funktionieren.
WEnns unter Edelgas nicht funktioniert, dann könnte das auch daran liegen, dass das Wasser dann zu rein und nicht genügend leitfähig ist.

Auch an Unis gibts Chaos Experimentierer. Ich hab schon erlebt, dass ein Team studierter Informatiker unfähig war, 2 vertauschte Kabel zu finden, oder ein Chemieprofessor merkte aufgrund meiner Resultate, dass er jahrelang mit einem total übersteuerten Sensor gemessen hatte. Ich hab das Chromatogramm mal richtig und deutlich vergrössert, damit man die Peakform sieht, da hat er gesehen, dass es nicht stimmt. Das hatte er noch nie gemacht. Wink

Peter
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Artur_X



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BeitragVerfasst am: Sa Jun 18, 2011 12:30 pm    Titel: Antworten mit Zitat

peterh hat Folgendes geschrieben:
Ich denke, man sollte keine komplizierten Erklärungen suchen, solange es einfache Erklärungen gibt, die auf der Hand liegen, und die noch nicht /sorgfältig/ überprüft sind.


Meine Rede

Zitat:


Es fällt auf, dass der Wasserfaden überall gleich dick ist, wie eine Wäscheleine.
Wenn er länger wird, dann wird er dünner. Er ist überall gleich dick.
Das Wasser strömt offensichtlich, aber die Kräfte scheinen nicht von der Strömung abzuhängen.


Absolut nicht. Der Strom ist nur ein Nebeneffekt. Was den Faden stabil hält, ist die Spannung.

Wenn Du das Video mit den Partikeln herunterlädtst (leider 62 MB) siehst Du, dass eine Bewegung nur auf der Oberfläche stattfindet. Muss so sein, denn durch einen Festkörper kann es keinen Partikeltransport geben. Wers nicht glaubt, kann ja mal versuchen, ein Pfund Butter durch einen Eisenträger zu pressen.





Zitat:
Das spricht dafür, dass der Faden vorwiegend durch die elektrostatische Anziehungskraft geformt wird. Wenn der Faden an einer Stelle eingeschnürt würde, dann würde dort die Spannung stark ansteigen, und er würde dann wieder dicker. Ausserdem ist überall im Faden die Zugspannung gleich, das alles zusammen gibt eine perfekte Erklärung.


Ja

Zitat:
Mit nichtleitenden Flüssigkeiten wie Öl usw. geht der Versuch nicht, weil man die nicht im Ganzen aufladen kann. Mit schwach leitenden wie Alkohol, sollte er aber auch funktionieren.


Probiers. Ich bleibe bei meiner These : es funktioniert nur mit Wasser.

Zitat:
WEnns unter Edelgas nicht funktioniert, dann könnte das auch daran liegen, dass das Wasser dann zu rein und nicht genügend leitfähig ist.


Widerspruch ! Der Faden braucht nach dem Gesagten überhaupt keine Leitfähigkeit, im Gegenteil am besten wäre es, wenn überhaupt kein Strom fließen würde. Dann läge er ruhig in der Luft. Aber Wasser dissoziiert eben in verschiedene Ladungsträger, was unabhängig vom Reinheitsgrad nicht zu verhindern ist.

Gruß Artur
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Softifex



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BeitragVerfasst am: Sa Jun 18, 2011 5:41 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Ein paar von den Publikationen habe ich im Original als pdf. Wenn ernstes Interesse besteht, einfach eine PN an mich mit Mailadresse.

In der Tat hatten wir am Anfang wenig Augenmerk auf die vielen Zusatzparameter gerichtet. Da waren wir schon froh, wenn die Brücke 10 min durchhielt.
Das Wasser ist immer ein hochreines gewesen.
Die ersten Elektroden waren einfache Bananenstecker (vernickelt, löst sich), jetzt nur mehr Platinbleche.

lg Helmut
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peterh



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BeitragVerfasst am: So Jun 19, 2011 11:26 am    Titel: Antworten mit Zitat

Ich habs jetzt mit destilliertem Wasser und mit Äthylenglykol probiert.
Mit beidem leider ohne Erfolg, weil mir die Spannung zusammenbricht, wegen der Sprühverluste Sad
Vielleicht schaff ich es später mal.

Falls jemand es probieren möchte: Äthylenglycol gibts an jeder Tankstelle "Glysantin", also Frostschutz für den Autokühler.
Die Leitfähigkeit ist ähnlich wie bei Wasser und die Permittivität (Dieelektrizitätskonstante) ist 50, also halb so viel wie bei Wasser.

Es ist schwer entzündlich, auch wenn die Funken prasselten, passierte nichts.
Trotzdem sollte man vorsichtig vorgehen, nichts brennbares in der Nähe und einen Feuerlöscher haben.

@Helmut: Danke, aber wirklich intensiv will ich mich damit nicht beschäftigen.
Wenns funktioniert hätte, dann hätt ich ein kleines Video gemacht, aber das wärs dann gewesen.
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Softifex



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BeitragVerfasst am: So Jun 19, 2011 11:32 am    Titel: Antworten mit Zitat

Sprühverluste?
Zum Starten die Becher fast ganz zusammenschieben. (1mm Spalt) Dann sollte die Brücke bei ca. 10KV ohne viel Funkenbildung überspringen. Erst dann die Becher auseinanderfahren und gleichzeitig die Spannung hochfahren.

lg Helmut
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peterh



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BeitragVerfasst am: So Jun 19, 2011 11:49 am    Titel: Antworten mit Zitat

Ja, es gibt keine Funken, aber Sprühentladungen. Die sieht man auch in den Videos. Dabei fliessen erfahrungsgemäss 10 µA oder mehr. Dafür ist mein Hochspannungsgenerator nicht gebaut, die Spannung bricht dann zusammen.
Der Generator war ursprünglich nur für elektrostatische Versuche gedacht, Spannung bringt er, aber Strom nicht.
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Artur_X



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BeitragVerfasst am: So Jun 19, 2011 7:57 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Ein Versuch, der noch fehlt, ist der im Vakuum. Da verdampft das Wasser ja und der Rest gefriert zu Eis. Würde mich nicht wundern, wenn sich da eine große Schneeflocke zwischen den Gläsern bildet.

Habe mich dazu hier etwas eingelesen :

http://www.its.caltech.edu/~atomic/snowcrystals/

Unter Designer-Snowflakes findet man künstliche Exemplare. Interessant : mit einem Draht gemacht, der unter 2000 Volt gesetzt wird. Müsste die Anode sein, wenn ich das richtig sehe.

Denn selbstverständlich ist die Schneeflocke auch sonst ein elektrisches Ding : sie sinkt ja und pro Meter ändert sich die Luftspannung um 130 Volt.

Gruß Artur
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