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Hermann Plausons Kondensatormotor (Elektrostatischer Motor)
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Sowasaberauch



Anmeldedatum: 09.04.2008
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BeitragVerfasst am: Do Mai 12, 2011 9:45 am    Titel: Hermann Plausons Kondensatormotor (Elektrostatischer Motor) Antworten mit Zitat

Hab mir Mal Hermann Plausons Buch organisiert. Ist interessant.

Zur Umwandlung der atmosphärischen Hochspannung verwendet er verschiedene Techniken.

Zuerst propagiert er die Hochspannung durch einen umgekehrten Tesla-Trafo zu schicken und dann mit der Niedervolt HF Spannung einen "Resonanzmotor" anzutreiben.
Nach seinen Erfahrungen ist der Resonanzmotor etwas effizienter als ein normaler Asynchronmotor.
Später kam er dann zum Schluss, dass man auch einen Kondensatormotor nehmen kann, bei dem man direkt mit HV arbeiten kann und dass dieser insgesamt noch effektiver als der Resonanzmotor ist.

Unter Kondensatormotor versteht er schlicht einen elektrostatischen Motor. Seine Versuche zeigten aber eine interessante Eigenschaft. Der urspüngliche Kondensatormotor hatte starke Wirbelstromverluste, und deshalb erwämten sich die Metallflächen stark und der Gesamtwirkungsgrad betrug nur etwa 10-15%. Erst als er die Flächen so gemacht hat (gelöchert etc), dass es keine Wirbelströme mehr geben kann, hatte er einen sehr hohen Wirkungsgrad. Bei seiner finalen Konstruktion hat er die "Platten" in Schleifen angelegt. Da diese beim Laden und Entladen auch gleichzeitig noch ein kleines Magnetfeld bilden, welches noch zusätzlich hilft.

Was ich mich aber gefragt habe: Wieso leidet denn ein elektrostatischer Motor so stark unter Wirbelstromverlusten? Denn Ströme fliessen ja nur ganz kleine...
Hat da jemand eine Erklärung für?
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Dodes



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BeitragVerfasst am: Do Mai 12, 2011 1:29 pm    Titel: Re: Hermann Plausons Kondensatormotor (Elektrostatischer Mot Antworten mit Zitat

Sowasaberauch hat Folgendes geschrieben:
Hat da jemand eine Erklärung für?


Ic=2*Pi*f*C*U Exclamation

Gruß Dodes
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Sowasaberauch



Anmeldedatum: 09.04.2008
Beiträge: 833

BeitragVerfasst am: Do Mai 12, 2011 5:08 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Nur ist halt das resultierende Ic immernoch sehr klein bei elektrostatischen Motoren (da C sehr klein ist). Deshalb frag ich mich ja, wieso da 90% als Wirbelströme in Verluste übergehen, wenn man Flächen benutzt.
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rue



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BeitragVerfasst am: Do Mai 12, 2011 9:21 pm    Titel: Re: Hermann Plausons Kondensatormotor (Elektrostatischer Mot Antworten mit Zitat

Sowasaberauch hat Folgendes geschrieben:

Zur Umwandlung der atmosphärischen Hochspannung verwendet er verschiedene Techniken.

Zuerst propagiert er die Hochspannung durch einen umgekehrten Tesla-Trafo zu schicken und dann mit der Niedervolt HF Spannung einen "Resonanzmotor" anzutreiben.


Ja, klingt interessant. Nur wie soll das mit einem wie immer gearteten
Trafo funktionieren, denn ich die atmosphärische HV würde ich mal
als DC sehen. Steht in dem Buch wie aus DC AC gemacht wird?
_________________
mfG Rüdiger
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Sowasaberauch



Anmeldedatum: 09.04.2008
Beiträge: 833

BeitragVerfasst am: Do Mai 12, 2011 9:34 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Wie gesagt. Beim Resonanzmotor benutzt er einfach einen umgekehrten Tesla-Trafo. D.h. Das HV DC lädt Kondi auf, bis Funkenstrecke kommt und dann schwingt der Primär-Kreis bis fast keine Energie mehr drin ist, dann wird der Kondi wieder geladen. Und mit dem Sekundär-Schwingkreis hat er dann direkt den Motorschwingkreis (eben Resonanzmotor) angeregt.
Durch verstimmen der Resonanz hat er die Leistung geregelt.
Da die Durchbrech-Frequenz der Funkenstrecke rel hoch ist, merkt man durch die Trägheit des Motors nicht, dass die HF nicht gleichmässig kommt.

Heute würde man das sicherlich nicht mehr so machen. Zur Umwandlung bietet sich hier ganz klar eine Farnsworth-Röhre an. Aber schon noch interessant, was der Typ damals alles so gebaut hat.
Auch die ganzen Rechnungen dahinter sind sehr interessant.

Beim Kondensatormotor hat er verschiedene Methoden gehabt. Die erste war ganz simpel mit Bürsten. Ist hier ja auch nicht so schlimm, da ja nur wenig Strom fliesst.

BTW: Da man ja auf keinen Fall AC auf der Antennenleitung haben will, hat er Spulen mit Kernen zwischen Antenne und dem Primär-Schwingkreis reingebaut, welche nur den DC-Anteil der Antenne durchlassen und das HF AC blockieren.

Aber was ich eben nicht verstehe ist, wieso er soviele Wirbelstromverluste beim Kondensatormotor hatte, wenn er durchgehende Platten benutzt hat.
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Dodes



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Wohnort: Dortmund Technologiezentrum

BeitragVerfasst am: Fr Mai 13, 2011 7:10 am    Titel: Antworten mit Zitat

Sowasaberauch hat Folgendes geschrieben:

Aber was ich eben nicht verstehe ist, wieso er soviele Wirbelstromverluste beim Kondensatormotor hatte, wenn er durchgehende Platten benutzt hat.


Ic=2*Pi*f*C*U

In der Formel steckt auch ein gemeines f, bei HF entstehen sehr
schnell große Umladeströme an den Kondensatorplatten. Wenn
die Umladespannung selbst noch HF Restwelligkeit besitzt,
verursacht diese nochmal riesige Ströme in den Platten.

Gruß Dodes
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rue



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BeitragVerfasst am: Fr Mai 13, 2011 8:14 am    Titel: Antworten mit Zitat

Sowasaberauch hat Folgendes geschrieben:
D.h. Das HV DC lädt Kondi auf, bis Funkenstrecke kommt und dann schwingt der Primär-Kreis bis fast keine Energie mehr drin ist, dann wird der Kondi wieder geladen.


So funktionierts wenn ich von Primär auf Sekundär übertrage. Der
Durchbruch der Funkenstrecke bewirkt einen schnellen Schaltvorgang
der es erst ermöglicht dass Energie in den Schwingkreis gelangt.
Nur wie ist es dann von Sekundär auf Primär? Da hab ich keinen
Schaltvorgang. (Mal abgesehen davon das der Blitz in den Tafo einhaut... )
Das blöde ist ja, dass der Trafo ja ein DC-kurzschluss darstellt und das
Feld weg ist bevor ich es nutzen kann.

Reden wir eigentlich von Gedankenexperimenten oder von wirklich stattgefundenen?
_________________
mfG Rüdiger
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Sowasaberauch



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BeitragVerfasst am: Fr Mai 13, 2011 10:19 am    Titel: Antworten mit Zitat

@rue:
Ne, Du musst Dir das wirklich einfach vom Prinzip wie ein Tesla-Trafo vorstellen, nur dass Du halt mehr Windungen bei der primären Spule hast, als bei der Sekundären...

Und ja, das hat damals in the 1920er Jahren stattgefunden. Wie gesagt hat er einen Testaufbau in Finnland mit 2 Ballonen (in 300m Höhe) aufgebaut und so im Schnitt etwas über 3KW erhalten.
Blöderweise steht nirgendwo wie gross diese Ballone waren, obwohl sonst jedes Konstruktions-Detail der Ballone beschrieben wird.
Obwohl ich nicht glaube, dass diese gross waren, da er ja selbst sagt, dass dies bei dieser Technik nicht das wichtigste ist. Da es hier vor allem darauf ankommt, dass genügend Ionen nachfliessen und das ist unabhängig von der Grösse des Ballons, sondern hauptsächlich anghängig vom E-Feld (der Spannung, also der Höhe).
Klar hat er den Ballon so gebaut, dass auch noch andere Effekte etwas beitragen (Photo-Effekt und Beta-Strahlung). Aber die Hauptleistung kommt von der positiv ionisierten Luft.

Aber wirklich interessant würde diese Technik erst werden, wenn man noch einiges höher geht. Bei z.B. 3000m hat man nicht nur ungefähr das 10fache an Spannung, sondern der Ionisierungsgrad ist prinzipiell höher. D.h. die Luft leitet den Strom besser, was für eine mehr als 10fache Steigerung der Leistung sorgt. Er hat genau ausgerechnet, wie stark die Luft bei welchen Spannungen etc. leitet.
Sein Fazit bei seinen Versuchen in Finnland: Der Ballon gibt mehr Energie ab, als berechnet.

Aber nur zum Erwähnen: Ich glaub nicht, dass diese Technik Zukunft hat, da Sie trotz alledem einfach zuwenig Leistung bringt pro Fläche gegenüber anderen Lösungen.
Es bringt bei dieser Technik nichts, die Ballone nahe zusammen zu haben, denn es müssen ja von Aussen positive Ionen nachfliessen. Deshalb benötigt diese Technik sehr grosse Flächen um auf Leistungen zu kommen, welche man in der heutigen Zeit benötigen würde.
In einem bewohnten Gebiet würde die Fläche nicht ausreichen um das Wohngebiet mit genügend Strom zu versorgen. Pro Hektar (1 Ballon) würde das bei 300m Höhe etwa 1 KW ergeben. Bei 3000m vielleicht etwas über das 10fache, also über 10KW. Aber das würde gerade Mal für ein oder zwei Häuser reichen.
D.h. für den heutigen Energiehunger ist das keine praktikable Lösung.

Ist aber eine interessante Lektüre, vor allem im Zusammenhang mit meinen Versuchen zur elektrostatischen Windkraftanlage.


Zuletzt bearbeitet von Sowasaberauch am Fr Mai 13, 2011 10:47 am, insgesamt 2-mal bearbeitet
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rue



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BeitragVerfasst am: Fr Mai 13, 2011 10:37 am    Titel: Antworten mit Zitat

Dann ist der Vergleich mit dem Blitzschlag gar nicht so weit hergeholt. Ich brauch also nur einen
Blitzableiter der entsprechend lange in den Himmel ragt und den ich dann über eine kurze Funkenstrecke
(DC-Enkkopplung!) oben an den Teslatrafo anbringe. Irgenwann blitzt es dann in meiner Funkenstrecke
und ich habe dann den notwenigen Schaltvorgang und kann die Enerige im Schwingkeis aufnehmen. Den Blitz müsste man
prinzipell auch in einem Akku speichern können, aber in der Praxis wir der wohl zu langsam reagieren. So gesehen
ist es ein Schwingkreis bzw. Teslatrafo dafür einzusetzen eine gute Idee.
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mfG Rüdiger
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Sowasaberauch



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BeitragVerfasst am: Fr Mai 13, 2011 10:45 am    Titel: Antworten mit Zitat

Ja genau. Und mit der HF-Schwingung hat er dann den Resonanzmotor angetrieben.

Nur hat ein Blitz nicht sonderlich viel Energie. Bei Plausons Methode zapfst Du die Blitzenergie (Luftionen) kontinuierlich ab. Was auch dafür sorgt, dass es weniger Gewitter gibt. Dafür musst Du halt eine Antenne hoch hinauf bringen und nicht warten, bis der Blitz die Energie runterbringt...
Das ist eben noch das andere Problem bei diesem Verfahren: Es verändert das Wetter.
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rue



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BeitragVerfasst am: Fr Mai 13, 2011 10:57 am    Titel: Antworten mit Zitat

Naja, letzteres wird wohl nicht so dramtisch sein. Weniger Unwetter wären jedenfalls kein Nachteil.
Aber um auf die einleitenden Wirbelstromverluste zurückzukommen wäre zu sagen, dass die Resonanzfrequenz
des Trafos für das Prinzip völlig nebensächlich ist. Wenn es gelänge einen Teslatrafo für nur 50Hz zu bauen,
könnte man einen ganz normalen AC-Motor dranhängen, vorausgesetzt die Ausgangsspannung ist passend. Der wäre sich effektiver.
_________________
mfG Rüdiger
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Sowasaberauch



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BeitragVerfasst am: Fr Mai 13, 2011 11:12 am    Titel: Antworten mit Zitat

Das Problem: Bei 50Hz hast du praktisch keine Energieübertragung mehr. Dann bräuchtest Du einen Riesen-Trafo um genügend Leistung umzusetzen. Das ist ja eben der Vorteil von HF-Trafos...

Heute würde man eine Anlage wie Plausons wahrscheinlich wie folgt bauen:
Eine Farnsworth-Mulitpactor-Röhre um von HV DC -> LV HF AC, dann einen Diodengleichrichter um auf LV DC zu kommen, dann ein Umformer der daraus 50Hz LV AC macht.

Ich frage mich aber, wenn man tatsächlich eine Antenne in die Ionosphäre machen würde (z.B. per Rakete). Dann müsste man doch drastisch Energie abziehen können, da hier die Luft ja extrem gut leitet und so Energie aus einem grossen Flächenbereich angezapft werden kann.

Die Frage wäre dann, wie schnell lädt sich die Ionosphäre wieder auf?
Ist ja schlussendlich auch Sonnenenergie. Wieviel % der Sonnenenergie wird denn in der Atmosphäre absorbiert?
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rue



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BeitragVerfasst am: Fr Mai 13, 2011 12:48 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Sowasaberauch hat Folgendes geschrieben:
Das Problem: Bei 50Hz hast du praktisch keine Energieübertragung mehr. Dann bräuchtest Du einen Riesen-Trafo um genügend Leistung umzusetzen. Das ist ja eben der Vorteil von HF-Trafos...


Das stimmt schon, nur die Übertragung der Leistung beim Teslatrafo erfolgt ja ausschließlich im unteren Bereich wo die Primärspule ist. Dort einen Ferritkern rein,
die Wicklung nicht aus dünnem Draht, sondern aus Folie... Irgendwie wäre das schon denkbar.

Zitat:

Ich frage mich aber, wenn man tatsächlich eine Antenne in die Ionosphäre machen würde (z.B. per Rakete). Dann müsste man doch drastisch Energie abziehen können, da hier die Luft ja extrem gut leitet und so Energie aus einem grossen Flächenbereich angezapft werden kann.


Wie wäre es mit einer Drahtleitung zu einem geostationären Gegengewicht in der Umlaufbahn, müsste eingentlich auch funktionieren
_________________
mfG Rüdiger
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Artur_X



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BeitragVerfasst am: Sa Mai 14, 2011 8:59 pm    Titel: Re: Hermann Plausons Kondensatormotor (Elektrostatischer Mot Antworten mit Zitat

Hallo folks,

hier komme ich nicht mit :

Sowasaberauch hat Folgendes geschrieben:


Unter Kondensatormotor versteht er schlicht einen elektrostatischen Motor.


Also ich habe ja von Elektrotechnik nicht so die Ahnung, da habe ich nach Kondensatormotor gegoogelt und das war aber ein Wechselstrommotor mit einem Kondensator für 90 Grad Phasenverschiebung. Der kann also nicht gemeint sein.

"Unsere" Gleichstrommotoren sind segmentiert und haben daher schon mal garkeine Wirbelströme :

http://www.hcrs.at/ELSTAT.HTM

Also da wäre eine Erläuterung hilfreich.

Über diese Spannung zwischen Erde und Atmosphäre ist ja nun denkbar wenig auf dem Netz. Einmal fand ich, die Spannung nähme mit 130 Volt/m zu. Kann das sein ? Die positive Spannung soll "oben" sein, der Erdkörper hingegen negativ ? Stimmt das ?

Wenn das richtig wäre, hätte ich da eine schöne Erklärung : von der Sonne prasselt ein "Sonnenwind" aus positiven und negativen Teilchen auf die Erde herab. Die positiven sind Protonen oder seltener Heliumkerne, während die negativen stets nur aus Elektronen bestehen. Trifft dieser Strom nun auf das irdische Magnetfeld, welches die einen Ladungen nach links, die anderen nach rechts ablenkt. Nun ist aber der geringeren Masse wegen die Ablenkung der Elektronen größer und mehr von ihnen werden um die Erde herumgelenkt, während die positiven weit öfter in der oberen Atmosphäre verbleiben. Aufgrund dessen würde sich die Erde irgendwann positiv aufladen und um das auszugleichen fliegen die Elektronen zu den Polen und bilden dort diese gewaltigen Ströme, die Du schon mal beschrieben hast. Grund auch für die Nordlichter übrigens.

Ist das so ?

Gruß Artur
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Sowasaberauch



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BeitragVerfasst am: Sa Mai 14, 2011 10:46 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Ja mit Kondensatormotor meint er einen reinen elektrostatischen Motor, wie auf der HCRS-Seite.
Lustigerweise steht auf der englische Wiki-Seite gleich zu Beginn beim elektrostatische Motor:
Zitat:
An electrostatic motor or capacitor motor

Dort wird er also auch Kondensatormotor genannt.

Bzgl des E-Feldes der Erde ist Wiki dein Freund: http://de.wikipedia.org/wiki/Elektrostatisches_Feld_der_Erde

Was ich aber nie ganz verstanden habe: Klar ionisiert Strahlung die Luft, aber dadurch entsteht ja kein Ladungsungleichgewicht, eben nur eine Ladungstrennung. Wieso neutralisiert sich das nicht gleich wieder?

Ich glaube Mal irgendwo gelesen zu haben, dass viele Elektronen, weil sie so leicht sind ins Weltall rausgeschleudert werden und deshalb die Atmosphäre sich insgesamt positiv lädt.
Ich weiss aber nicht, ob ich dem Recht glauben soll...
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