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Wie werden Erfindungen unterdrückt?
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uli.paul



Anmeldedatum: 04.02.2006
Beiträge: 669
Wohnort: Augsburg

BeitragVerfasst am: So Apr 09, 2006 3:34 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Hi,

zu dem Thema "Patente und Patentämter" möchte ich nichts sagen, außer daß auch dieses mehr als eine Seite hat.

Was mich an dem Beitrag von wolle stört, ist, daß Behauptungen in einer Form aufgestellt werden, die nur als Volksverdummung bezeichnet werden können. Z.B., daß der Pentium schon 10 jahre vor seiner Einführung "serienreif" entwickelt war. Diese Behauptung ist schlichtweg falsch - das "serienreif" ist eine Lüge. Die theoretischen Hintergründe gehen allerdings viele Jahrzehnte zurück, aber nicht die Praxis. 10 Jahre vorher konnte man noch keine so kleinen Transistoren herstellen. Und mit größeren wäre der Pentium nicht machbar. Das gilt für alle hochintegrierte ICs, nicht bloß für die von Intel.

Ach, und die ganze moderne Kommunikation haben wir von Außerirdischen. Dann müssen die den Leuten ihr Wissen im Schlaf beigebracht haben. Denn die Entwicklung zeigt keine nennenswerte Sprünge, sondern ist ein kontinuierliches Weiterentwickeln gewesen. Man kennt seit beinahe 80 Jahre Hohlleiter und verwendet sie ganz selbstverständlich. Wie sie funktionieren ist klar. Und es gab eigentlich von Anfang an auch Versuche, dieses Prinzip des Hohlleiters auch auf optische Wellenlängen zu übertragen.

Es gab aber kein billiges Material, das eine geringe Dämpfung aufwies. Erst als Corning eine Marktchance witterte, entwickelten die ein dämpfungarmes Glas. Seitdem ist die Dämpfung durch optimierte Verfahren immer weiter gesenkt worden. Aber alles schön Schritt für Schritt. Wo da irgendwelche Außerirdische ihre Finger im Spiel haben sollen, ist mir nicht klar. Aber das ist jedem seine Privatsache - wie jeder Glaube und jede Religion.

Positives Denken ist ja vollkommen in Ordnung, aber dabei die Skepsis zu verbieten oder verpönen ist eine Art von Tunnelblick: Man sieht nur das, was man sehen will und wie man es sehen will.

Wenn man mit Gedanken die Schwerkraft aufheben kann, warum können das dann so wenige, obwohl so viele darüber reden und ellenlange Pamphlete verfassen? Irgendwo paßt das nicht zusammen, zumindest nicht außerhalb von Glauben und Religion. Bei denen ist es sogar die Regel nur zu reden und nichts zu zeigen - das macht dann schon das Jenseits. Bloß nutzt das uns hier und heute nichts.

Also schwebe einfach einmal mit Deinem Auto vor ein paar verläßlichen Zeugen herum und ich glaube Dir. Vorher garantiert nicht.
_________________
Jeder Schwachkopf kann behaupten - aber nur wenige können beweisen.
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uli.paul



Anmeldedatum: 04.02.2006
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BeitragVerfasst am: Mo Apr 10, 2006 4:24 am    Titel: Antworten mit Zitat

Als Nachtrag möchte ich die Frage stellen: Wer weiß wie man eine beliebig begrenzte Fläche mit einem freitragenden Dach überspannen kann? Also keine Pylone (wie z.B. bei dem Olypiastation in München), keine Säulen im Innenraum, keine räumlichen Verstrebungen (wie bei einem "normalen" Dach), einfach nur ein freistehendes Dach! Es darf und muss natürlich am Boden befestigt sein. Es muss also nicht "transportabel" sein.

Tip: Die Römer konnten das und erst ein deutscher Architekt hat die Quellen gefunden (in den 1970ern) und die Halle der Bundesgartenschau (ich glaube in Wiesbaden oder Karlsruhe) mit einem Dach versehen, das nur ca. 6cm dick war. Die Halle hatte eine Form die an die des menschlichen Magens in den Anatomiebildern erinnert. Also einen Eingang und einen ausgang, mit einer ordentlichen Verdickung dazwischen - und überhaupt nicht regelmäßig.

Er hat das ganze Dach aus 6x6cm-Kanthölzern (wenn ich mich recht entsinne - oder waren die 6x4cm?) und einer Plastikplane zuerst in der Ebene bauen lassen und dann wurde das Dach gebogen und die Kanthölzer in vorbereitete Löcher in Fundamenten gesteckt und gesichert. Die Konstruktion war also beim Bau flach! Danach wurde mit Sandsäcken, die an dem Dach befestigt wurden eine Schneelast von 120cm Naßschnee simuliert und mit Seilen gleichzeitig eine Windlast von 120km/h nachgebildet. Das ist extrem, aber da das das erste Gebilde dieser Art in der Neuzeit war, wollten die Statiker es schon genau wissen, daß das Dach auch hält. Es hat an seiner höchsten Stelle bei dieser Belastung nur ca. einen Dezimeter nachgegeben.

Diese Halle war aber ca. 30m breit (an ihrer breitesten Stelle), ca. 120m lang und ca. 40m hoch (an ihrer höchsten Stelle) (Angaben mit einer Genauigkeit von +/- 20%, da ich die exakten Zahlen nicht mehr im Kopf habe).

Ach ja, der Name des Architekten: Frei Otto (Frei ist wirklich sein Vorname).

Wieso erzähle ich das hier? Ganz einfach deswegen: Wir haben, dank unserer Geschichte und dank dem Mittelalter, eine Menge Wissen verloren, das unsere Vorfahren besaßen. Wir halten die regelmäßig für unterentwickelter als wir es sind - und begehen damit einen großen Fehler.

Ungefähr in dem Zeitraum vom Jahre 1 bis zum Jahre 1300 stagnierte die Entwicklung aller Kulturen diese Erde und manche entwickelten sich zurück oder starben ganz aus - und das, obwohl sie großartiges in ihrer Vergangenheit geleistet haben. Das faszinierende daran ist, daß es verschiedene Kulturen auf verschiedenen Kontinenten alle gleichermaßen betroffen hat - und damals gab es noch keinen Fernseher (ansonsten wäre die Erklärung trivial)! Diese Kulturen hatten nach heutem Wissensstand auch keinen Austausch miteinander, jedenfalls keinen, den wir bemerkt haben. Und trotzdem: alle verfallen zunehmend der Dummheit, der Ignoranz und geben sich dem Untergang preis.

Kurioserweise ist es Europa, das sich als erstes aus dieser Gefangenschaft befreit, während andere (leider ehemalige) Hochkulturen es nicht schaffen. Asiatische Hochkulturen waren vor diesem Rückschritt den "unseren" überlegen. Die kannten das Papier schon, während man "hier" noch auf Papyrus und Pergament schrieb; die kannten das Schießpulver schon lange vor Christi Geburt.

Apropos Schießpulver. Ist das auch so ein Fall, in dem einen gute Erfindung von Mächtigen unterdrückt wurde? Nein. Es gab bloß keine Anwendung dafür. Die vorhandenen Waffen waren bewährt und ein Kampf hatte obendrein einen kulturellen Hintergrund. Es war streng verboten, einen Menschen, auch im Kampf oder Krieg, von hinten anzugreifen oder gar zu töten. Entsprechend sahen auch die Waffen aus. Bis auf die Bogenschützen hatte keiner eine Waffe, die nicht dauernd in der Hand gehalten werden mußte. Also keine Speere, sondern Lanzen.

Daß wir Europäer die Sache ein bißchen anders sahen/sehen, darf uns nicht blind machen gegen die Umstände/Bedingungen, die in anderen Kulturen Geltung besaßen/besitzen. Und die westliche ist wirklich nicht die beste aller denkbaren, obwohl Mr. Bush davon überzeugt ist, daß, je westlicher, desto besser die Kultur ist. Bloß weiß der arme Tropf garnicht was Kultur ist. Und eine Menge Menschen auch nicht.

Hier kommt der Tellerrand, den wolle angeführt hat, voll zur Geltung.

Aber sind die Esoteriker (wortlich: die Eingeweihten - aber in was?) wirklich in der Lage, über ihren eigenen Tellerrand hinauszublicken? Das zu beantworten ist nicht leicht, aber wenn man betrachtet, wie Esoteriker mit der Umwelt interagieren, dann kann man schon seine Schlüsse ziehen. Nehmen wir doch einfach einmal der ursprunglichen Beitrag von wolle (warum habe ich mir nicht "Fussel" als Pseudonym ausgesucht, sondern meine wahren Namen angegeben? Wie leicht hätte ich es jetzt, wenn ich Schwachsinn verbreiten wollte).

Also fangen wir mit der Analyse an:

wolle hat behauptet:

"Quantenphysiker haben beobachtet, dass sich die kleinsten Teilchen (oder ist es Energie?) In den Atomen mit den Gedanken beeinflussen lassen."

Ach ja? Wer sind denn diese Quantenphysiker? Aber das ist ja eigentlich auch egal, denn wie es gleich weitergeht:

"Das sieht dann in der Praxis folgendermaßen aus: Wenn Menschen ein Experiment optimistisch beobachten, dann gelingt der Versuch. Wenn viele Skeptiker dabei sind, die am liebsten sehen würden, dass das Experiment schief geht, dann geht es mit großer Wahrscheinlichkeit auch schief."

Lassen wir uns das auf der Zunge zergehen! Ein Versuch geht schief, bloß weil genügend Leute dabei (!) sind (auf die Entfernung funktioniert das also nicht), die das Scheitern des Experiments wünschen. Da brauche ich keine esoterischen Erklärungen, sondern kann das klar mit einem Namen benennen: Sabotage. Und die braucht ja wirklich keine außerordentlichen Fähigkeiten: ein kleiner Schubser hier, ein kleiner Tritt da und die Anordnung ist dejustiert. Aber dafür muß der Saboteur i.d.R. anwesend sein - wie es ja auch von wolle geschildert wird.

Doch weiter im Text:

"Es ist von den Schöpfern der Erde sehr viel Willenskraft eingesetzt worden, damit die Erde eine Schwerkraft bekommt, und die ist auch wichtig, sonst würden wir ja davon schweben."

Nein, wir würden nicht "davon schweben", sondern wir bleiben "deswegen am Boden". Bitte, es ist ein Unterschied ob ich von etwas zum Schweben gebracht werde (davon schwebe) oder einfach davonschwebe. Rührend, wie differenziert diese "Schöpfer" vorgegangen sind, denn mit den Fischen haben sie kein Mitleid gehabt (die schweben nämlich in ihrem Medium) - und uns damit unter deren Stufe gestellt. Wenn die Fische im Wasser und die Vögel in der Luft übrleben, dann ist es frustierend, als Mensch behandelt zu werden, als ob man sich in der Schwerelosigkeit nicht zurechtfinden könnte. Aber gut, ich nehme einfach einmal an, daß diese "Schöpfer" die Erfindung des Fernsehers vorausgesehen haben und uns deshalb Bewegung unter der Schwerkraft "verordnet" haben - aber die Erfindung der Fernbedienung haben sie dann garantiert nicht vorhergesehen Wink

Doch sehen wir was noch alles kommt:

"...denn in Indien gibt es Menschen die schweben können."

Seltsam, das ist immer in Gegenden, wo man nicht so leicht hinkommt. Niemals München, Wien, Zürich, von mir auch Castrop-Rauxel oder ein Kaff am Neusiedlersee - immer irgendwo "ganz, ganz weit weg (Shrek 1)". Aber halt, da war doch der David Copperfield vor ein paar Jahren hier in Augsburg und hat Leute schweben lassen. Na, der hat die Vermarktung kapiert und das wahrscheinlich ohne Patente und/oder von der Ölindustrie unterdrückt worden zu sein. Denn wenn der von der Ölindustrie unterdrückt wird, dann möchte ich von der genauso "unterdrückt" werden. (Wenn Ihr meine Beiträge nicht mögt, dann wünscht, wünscht und nochmal wünscht! Euch meine Unterdrückung seitens der Ölindustrie - dann bin ich nämlich ganz, ganz weit weg und gehe Euch nicht mehr auf den Keks.

Jetzt kommt etwas, das ich aus eigener Erfahrung bestätigen kann:

"Menschen gehen über Glasscherben oder glühende Kohlen ohne sich zu verletzen."

Das mit den Kohlen - na ja, es war die Glut eines großen Feuers, also mehr glühende Holzkohlen - kann ich bestätigen. Und sicherlich spielt die psychische Verfassung/Einstellung eine wesentliche Rolle. Aber das "Feuerlaufen" widerspricht keinem biologischen, noch einem physikalischen Gesetz. Es schaut impressiv aus, ist aber trivial: Zweifle nicht daran, daß Du ohne Wunden hindurchkommst! Da ist aber nichts metaphysisches am Werk, einfach nur die klare Ausrichtung der Handlung auf ein Ziel: komme drüben unversehrt an. Beim psychischen Training vorher werden die Teilnehmer darauf eingeschworen, alle "Störungen" und "Irritationen" beim Lauf zu ignorieren, insbesondere das Empfinden von Hitze an den Fußsohlen, aber nicht beschränkt darauf. Es geht darum, daß sie das Ziel - das einzige, das sie zu erreichen haben - tatsächlich erreichen: das andere Ende der Kohlenstrecke.

Ich bin einmal zu spät zu so einem "Event" dazugekommen. Das Training war schon vorüber und jetzt ging es um den eigentlichen Lauf. Der "Trainer" wollte mich nicht zulassen, da ich ja das psychische Training nicht absolviert hatte, aber eine entsprechende Wette hat ihn umgestimmt (ja, manchmal wette ich sogar, um etwas zu erreichen. Gell, Sebastian!). Lange Rede kurzer Sinn: mit "Augen zu und durch" schafft es auch ein Baby. Wie oben schon beschrieben, darf man sich nicht irritieren lassen, auch wenn es momentan ein bißchen heiß wird. Mein Vorteil war/ist ganz klar der: Ich muss/musste als Elektroniker oft löten. Dabei habe ich so meine Erfahrungen mit der Hitze gemacht. Und wie man mit ihr umgeht. Ihr glaubt granicht wieviel Hitze ein Mensch aushält, wenn diese nur kurzzeitig und lokal appliziert wird - aber fragt andere, die oft löten (ich meine Elektroniker und nicht Spengler).

Also das mit den Kohlengehern ist noch nichts esoterischens, aber vielleicht wird es ja noch. Ja, hier werden wir fündig:

"Andere leben nackt im Himalaja bei Minustemperaturen. Das alles ist wissenschaftlich nicht erklärbar und widerspricht unseren „Naturgesetzen“. "

Das widerspricht überhaupt keinem Gesetz dieser Erde, außer vielleicht dem von Nepal, das das nackt Umhergehen verbietet. Der lebende und wirklich einfach nachzuvollziehende Gegenbeweis sind die "Eisschwimmer", "Eisbären" oder wie sie auch immer genannt werden: Leute, die die Eisschicht eines Sees aufhacken um im Wasser zu schwimmen. Wasser bei 0°C entzieht einem Körper etwa soviel Wärme wie Luft bei -50°C. Wenn sich diese komischen Heiligen an windgeschützten Orten aufhalten, dann ist das noch lange nicht unerklärlich - und schon garnicht gegen irgendein Natur-Gesetz!

Aber wollen wir doch nicht so schadenfreudig sein, daß wolle jetzt hier auf's Glatteis geraten ist und vielmehr gucken, was er uns noch alles zu sagen hat.

"Die meisten wollten uns eine Technologie bringen, die unseren Planeten schont, und ein bequemeres Leben ermöglicht, aber es waren immer einflussreiche Menschen da, die revolutionäre Veränderungen verhinderten, weil sie einen Geld- oder Machtverlust befürchteten. "

Also diese Typen können von wo-ich-weiß-es-nicht herkommen, haben eine weitaus überlegene Technik, und scheitern dann an irgendwelchen Schwachköpfen, die sie ganz locker ausschalten könnten. Das paßt doch nur im Bereich der Religion zusammen. Irrationales Verhalten der Götter ist nur in der Religion akzeptabel - in der Naturwissenschaft haben sie einfach Farbe zu bekennen. Da hilft kein Geschätz wie von den Pfaffen/Pfarren. Hic Rhodos, hic salta!

Aber kehren wir in die (virtuelle) Realität zurück. wolle hat da ein Problem:

"Ich möchte nicht wissen, was wir im Fernsehen schon alles für Wirklichkeit gehalten haben, weil wir uns nicht vorstellen konnten, dass die Bilder künstlich hergestellt sein könnten. "

Geil, der hat aber wahrscheinlich die Sendung des BBC nicht gesehen, in der sie Saurier "wiederbelebt" haben. Mir als Elektroniker, der eigentlich mehr in SW wurstelt als eigentliche HW zu entwickelt ist diese Entwicklung auch suspekt. Die Verfahren der Bildverarbeitung, aber auch die der Bilderzeugung, sind heute so gut, daß es schwerfällt, eine Fälschung von einem Original zu unterscheiden.

Und damit sind wir bei einem beliebten Thema: der Mondlandung anno 68.

Aber vorher eine Einflechtung; wolle hat geschrieben:

"Ich arbeite seit 8 Jahren mit dem gleichen Computer, und es ist in diesem Bereich astronomisches Alter."

Geil wolle, daß Du Dich dessen rühmst, aber der Server in meiner Firma ist älter als Dein Rechner und der, an dem ich jetzt gerade sitze ist ein

vendor_id : GenuineIntel
cpu family : 6
model : 7
model name : Pentium III (Katmai)
stepping : 3
cpu MHz : 501.238
cache size : 512 KB

also auch ein altes Modell - und das tut es! Und was das beste daran ist, daß ich den Server seit etwa einem halben Jahr nicht mehr neu gestartet habe: hier der Output von "uptime":

02:54:53 up 190 days, 11:02, 1 user, load average: 0.00, 0.00, 0.00

Seit 190 Tagen läuft der Server also ohne Reboot - und ich gedenke nicht, ihn dieses oder nächstes Jahr neu zu starten. Der läuft unter Linux! Vergiß also Deine Windows-Kurzlebigkeit! Du armer Verblendeter! Ich habe auch noch 386er-Rechner im Einsatz - multitasking netwerkfähig, aber leider ohne GUI (denn sie ist zu langsam und paßt auch nicht auf die 120MB-Festplatte).

Also laß solche Bemerkungen einfach weg!

Aber lassen wir uns im Originaltext einfach weitergehen:

"In dem Gerät ist ein Bauteil, bei dem genau bekannt ist, in welchem Bereich der Wert liegen muss, dass das Gerät funktioniert. Jedes Bauteil verändert durch Alterung seinen Wert, und das ist berechenbar. Somit kann ausgerechnet werden, wie viel Betriebsstunden das Gerät funktioniert. "

Das ist Schwachsinn hoch drei! Natürlich macht jeder Ingenieur eine Ausfallsanalyse, aber die hat keine direkte Auswirkung auf die Vermarktung des Produktes - das beste Beispiel sind alle Microsoft-Produkte. Ingenieure von Microsoft haben Problem schon lange erkannt, aber die Firmenleitung entscheidet, daß diese Probleme "nur einen geringern Anteil der Nutzer" betrift. Das ist das Extrem auf der SW-Seite. Aber auf der HW-Seite schaut es nicht so einfach aus: Klar, ein Teil driftet im Laufe der Zeit. Leider ist die Vorhersage, wohin es driften wird, i.d.R. nicht trivial. Wolle hat offensichtlich davon keine Ahnung, denn er verwendet es wie "da gibt es einen Betriebsstundenzähler".

So einen Unsinn kann nur jemand behaupten, der von der Materie keine Ahnung hat! In jedem System - ich wiederhole es: in jedem System, ganz gleich ob technisch oder sozial - gibt es schwache Glieder. Der Ingenieuer kennt diese in seinem Design! Er macht bewußt eine Entscheidung: wie lange wird das Produkt voraussichtlich im Einsatz sein. Daran orientiert er seine Bauteil-Entscheidung. Und das ist in vielen Fällen auch gut, aber nicht in allen.

Ich übergehe jetzt den paranoiden Teil, der folgt. (Für solche, die nicht wissen, was paranoid in diesem Zusammenhang bedeutet: Paranoide wittern hinter jedem Baum einen "Indianer", der auf sie schießt, und auch ansonsten hinter allem eine Gefahr oder eine Bedrohung - das ist heilbar, aber manche wollen das nicht. Alle Verschwörungssüchtige sind Paranoiker, aber nicht alle Paranoiker sind Verschwörungssüchtige)

Jetzt übergehen wir den Schwachsinn, den wolle verbreitet - betreffs der Patente der Patentämter. Die wollen mit solchen wie wolle nichts zu tun haben oder wehren sie schon sehr frühzeitig ab - und das kann ich voll verstehen.

Aber wer so dämlich ist und das Patentamt als eine homogene Struktur zu verstehen, dem sei eine genauere Untersuchung angesagt. Es gibt nicht nur Patente! Vormerken!!


Noch ein gutes Zitat für einen Paranoiker:

"Es gibt Elitegruppen in Geheimgesellschaften, denen schon lange bekannt ist wie man die Gravitation aufheben kann. Ich denke da an die im Jahre 1969 und weitere Mondlandungen. Die Astronauten sind sicher nicht mit konventioneller Technik auf dem Mond gelandet. "

Leider doch! Die hatten Computer zur Verfügung, die einem CBM 3032 oder - und das kommt der Sache schon näher - einem 64kB-CPM-System - entsprachen. 64kB ist für einen heutigen Kiddy-Programmierer nichts, aber es kann eine Welt bedeuten - wenn man zu programmiern weiß!

Aber vergeßt C &Co!

Ach so, waren die eigentlich wirkich auf dem Mond?

Das ist nicht so leicht zu geantworten. Eines ist sicher: Es gibt ca. ein dutzend Retroreflektoren auf dem Mond - das sind so etwas wie die "Katzenaugen" am Fahrrad. Ungefähr die Hälfte davon wurde von den Russen - in unbemannten Aktionen - installiert. Diese werden heute noch wissenschaftlich verwendet - also die Katzenaugen auf dem Mond sind unzweifelhaft. Aber wie schaut es mit der Reise dahin aus? Und vor allem mit der Rückkehr?

Und hier macht wolle eine Behauptung, die einfach falsch ist:

" Die Mondlandefähre (Eagle) war viel zu klein, um genügend Treibstoff für eine Landung auf dem Mond, und für einen Start vom Mond an Bord zu haben, "

Falsch! Eagle war so groß, um tatsächlich den Teibstoffvorrat zu fassen., der notwendig war. um die Fähre wieder in die Umlaufbahn (um den Mond!) zu befördern. Die "Flucht" aus dem Mondfeld hat die Apollokapsel gemacht.

Wenn jetzt einer Probleme mit der Berechnung hat, der kann meinen Taschenrechner für EUR30 die Stunde mieten, meinen programmierbaren für EUR45 die Stunde und mich - wenn es um solche primitive Probleme geht - für 125EUR die Stunde. Das sind "Geiz ist geil"-Tarife, wie mir wohl Heinrich bestätigen kann - unter diesem Tarif gibt es keine Beratung der "wirklich Dummen" - das können Manager sein oder Schüler, aber die letzeren können das i.d.R. nicht zahlen, also beschränkt sich das auf Manager.

Aber schon wieder sind wir abgekommen. Das Traktat von wolle hat doch sicher noch mehr zur bieten; wollen wir doch einmal sehen: (Und damit werde ich die Betrachtung auch aufhören, da der Rest einfach lanweilig ist und keine neue Erkenntnisse liefert.)

Aber hier der OT von wolle:

"Es gibt viele Phänomene in der Natur, die kein Wissenschaftler der Welt erklären kann. Wenn solche Phänomene intuitiv, mit freiem Geist, und ohne vorgefasste Meinungen betrachtet werden, dann werden wir die Natur und die geistigen Gesetze besser verstehen"

Yep! Wenn ich alles, was ich nicht verstehe, dem übernatürlichen zuordne, dann habe ich natürlich kein Problem, außer diesem: Wie verstehe ich das? Das Bewundern ist nämlich auf die Dauer fad.

So, nun reicht es mir und ein anderer soll/kann hier weitermachen: Sticker entwerfen: "Paranoies, nein Danke" oder so.

Bis dann!
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Gast






BeitragVerfasst am: Mi Apr 12, 2006 9:23 pm    Titel: Antworten mit Zitat

man, man ulli danke dass ich erwähnt wurde. Very Happy

...und dem hast du es aber gegeben! Cool

...und ein bischen durfte ich mit leiden. Vielen Dank. Confused
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LordNaikon



Anmeldedatum: 01.08.2004
Beiträge: 219
Wohnort: berlin

BeitragVerfasst am: Mi Apr 12, 2006 11:35 pm    Titel: Antworten mit Zitat

zumindest mal jemand, der in der selbern realität wie ich zu hause ist.

mfg
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Unter einer Supersymmetrie versteht man die Invarianz eines physikalischen Modells unter einer Transformation, deren infinitesimaler Parameter ein antikommutierendes Element einer Superalgebra ist.
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Heinrich Dreier



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Beiträge: 32
Wohnort: GR-85102-Archangelos-Rhodos

BeitragVerfasst am: Fr Apr 14, 2006 10:17 am    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo

Schön, das es dieses Forum gibt, denn so können wir alle noch viel dazulernen. Denn der Spaß im Leben ist doch, das gerade aus den verschiedenen Ansichten erst etwas ganz Neues entstehen wird.

Grüße
Heinrich
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Geht nicht, gibts nicht, denn alles ist möglich, Dem, der an sich glaubt.
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ohman



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Beiträge: 1

BeitragVerfasst am: Do Dez 06, 2007 10:48 am    Titel: ich gebe demm Mann der das Thema erföffnet Antworten mit Zitat

Recht!!
http://www.dailymotion.com/menschmaier/video/x3oe2o_jabogner_sport
wie man mich unterdrückt du kommst einfach nicht ins fernseh!
keine werbeaufträge, man manipuliert deine klicks, einschaltquoten u.s.w
man erkennt erst in 100 jahren deine arbeit an!

ein paar seiten aus meinem gedichtband!!
https://fotoalbum.web.de/gast/ice-breakers/Bilder

ein paar wissenschaftliche arbeiten

https://fotoalbum.web.de/gast/ice-breakers/arbeiten

https://fotoalbum.web.de/gast/ice-breakers/der_Traeumer

ich habe auch die grössten eisbilder der welt erfunden

http://www.zippyvideos.com/7005690876939066/eisbilder/

was ist ein erfinder

http://de.wikipedia.org/wiki/Erfinder

was ist ein genie

http://de.wikipedia.org/wiki/Genie

ich habe kein geld meine efindungen zu bauen,

http://www.zippyvideos.com/7764432427304606/wunderfulworldnochmal/
_________________
na
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challenger159



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Beiträge: 135
Wohnort: Schweiz

BeitragVerfasst am: So Jan 20, 2008 8:05 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Das erste Video scheint gelöscht zu sein. Die wissenschaftlichen Seiten verlangen ein Passwort. Das Freestyle Einskunstlaufen ist zwar intressant, die Musik passt aber überhaupt nicht dazu (versuchs eher mal mit Rap oder Funk) . Fazit: ich weiss also immer noch nicht, was du uns hier sagen willst. Abgesehen davon, dass du den Eiskunstlauf beherrschst, was aber erfindungstechnisch keine Relevanz zu haben scheint.
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DrQ_WI



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Beiträge: 152
Wohnort: Wiesbaden

BeitragVerfasst am: Di Apr 22, 2008 2:17 am    Titel: Antworten mit Zitat

Zum Thema "unterdrückte Erfinder"
Bin auch einer, fliege öfter mal aus einem Job und höre die Worte:
"Das ist zu gut, das verdirbt den Markt!"

Nachruf:
Die Patentstelle der deutschen Forschung der Fraunhofergesellschaft
kurz PST wurde zum Jahreswechsel unter mysteriösen Umständen geschlossen, es war die wichtigste Anlaufstelle für Privaterfinder in der BRD.

Die restlichen INSTI-Organe scheinen auch zu versagen. S.O.S.!
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NOTIOS



Anmeldedatum: 12.02.2009
Beiträge: 1

BeitragVerfasst am: Mi Feb 18, 2009 7:56 pm    Titel: Unterdrückt Antworten mit Zitat

Hallo,
Ich bin erschrocken über das was ich gelesen habe.
wenn man eine erfindung hat die wurcklich die Interessen der mächtigen davon berührt werden was machen. Ich bitte sie zu emfelung.
Grüße
Notios
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