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Entropiezunahme. Ein Kind der Big-Bang Kosmologie?
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sswjs



Anmeldedatum: 21.09.2008
Beiträge: 1148

BeitragVerfasst am: Mi Jun 15, 2011 11:27 am    Titel: Antworten mit Zitat

Moin,

ja ja, die "Dunkle Materie". Erfunden oder definiert? Mitlerweile haben wir sogar noch die "Dunkle Energie"...

Zitat:
Man kann sich jetzt schon fragen, wieso man nicht die "einfache" Erklärung, mit bekanntem und bewiesenem nimmt, und stattdessen lieber ein Modell benutzt welches irgendwelche spekulativen Dinge braucht um das irgendwie modellieren zu können.
Hier versuch ich mal eine Erklärung zu geben:
Unwissenheit und die Suche nach der Lösung für ein Problem.

Beispiele finden sich doch in der Geschichte der (Astro-) Physik doch viele. Da wäre die Äthertheorie für den Raum oder das Orgon, daß das Feuer freisetzt.

Das die "Dunkle Materie" ein Irrtum sein kann, wird niemand bezweifeln, aber durch was sollte es ersetzt werden?

Das ist wie genau wie unsere Manipulationvers..., äh Diskussion, über's Gravitationsrad. Die einen behaupten, es wäre möglich, die anderen, die, die das behaupten, sind die Spinner, und alle dreschen aufeinander ein.

Wir sind hier nur die Randfiguren, die bei dieser Auseinandersetzung nur zusehen können.


Allerdings wird, wie immer, die Zeit entscheiden...
sswjs
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Sowasaberauch



Anmeldedatum: 09.04.2008
Beiträge: 833

BeitragVerfasst am: Mi Jun 15, 2011 12:26 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
ja ja, die "Dunkle Materie". Erfunden oder definiert? Mitlerweile haben wir sogar noch die "Dunkle Energie"...


Ja, diesen zusätzlichen "Freiheitsgrad" musste man dann noch einführen/(erfinden), um noch andere Beobachtungen (Expansionsgeschwindigkeit), welche sonst nicht modelliert werden konnten, "erklären" zu können.

Zitat:
Das die "Dunkle Materie" ein Irrtum sein kann, wird niemand bezweifeln, aber durch was sollte es ersetzt werden?


Das tragische in meinen Augen ist ja eben, dass es andere sehr gute Modelle gibt, wie eben z.B. das Plasma-Modell, welche die Beobachtungen viel einfacher erklären.
Das Problem ist hier aber die prinzipielle Funktionsweise der heutigen Wissenschaften. Was im aktuellen Modell nicht sein kann, darf nicht sein. Und wenn man es doch einfach nicht mehr wegleugnen kann, passt man das Modell mit einem weiteren "Freiheitsgrad" einfach an...
Dazu kommt die menschliche Komponente. Da wäre zum einen der religiöse Einfluss, und zum anderen der psychologische (das nicht Wahr haben wollen eigener Fehler).
Ich kann schon verstehen, dass viele viele Forsche Ihr ganzes Leben daran rumgeforscht haben. Man muss sich nun nur vorstellen, was das für diese bedeuten würde: Ihre ganze Forschung war für die Katz. Es ist klar, dass man sich das nicht eingestehen will.
Es ist leider sehr schwer seine Arbeit in einem weiteren Spektrum zu sehen: Es hätte ja sein können, dass diese Richtung korrekt ist und ich habe meinen Teil getan.
Stattdessen identifiziert man sich mit seiner Arbeit und kann und will es deshalb nicht akzeptieren, dass die Arbeit seines ganzen Lebens komplett nutzlos war. Und weil man sich eben mit seiner Arbeit identifiziert, würde das bedeuten, dass sein eigenes Leben nutzlos war, und da springen dann schnell psychische Schutzschaltungen an, welche das eigene Leben/Arbeit um aller Kosten verteidigen.
Und da eben genau diese Wissenschaftler zurzeit am "Drücker" sind, ist klar, dass sie alle anderen Modelle, welche Ihr Modell bedrohen, vehement bekämpfen. Richtiggehend einem religiösen Kreuzzug gleichend...
und es ist auch klar, dass man, selbst wenn man wieder neue Beobachtungen macht, welche überhaupt nicht ins Modell passen, diese zuerst ignoriert und falls man das nicht mehr tun kann, das Modell so abändert, dass diese Beobachtungen "erklärt" werden können. Selbst wenn man dafür, wie jetzt, mehr als 95% rein spekulatives reinbringen muss.
Eine objektive Betrachtung findet eben leider nicht statt.
Man könnte ja eben die Modelle nebeneinander stellen und fragen: Wie gut waren die Vorhersagen bei einem Modell und bei einem anderen? Und gerade bzgl Vorhersagbarkeit hat das aktuelle Modell bis jetzt grauenhaft versagt (was IMHO ein starkes Indiz sein sollte, dass man sich da in eine völlig falsche Richtung bewegt hat)
Wie gesagt: Vom psychologischen Standpunkt aus, kann ich es verstehen, aber gerade die Wissenschaft müsste da drüber stehen.

Edit:
Sowas ähnliches sehe ich momentan auch bei eurer Gravitationsrad-"Diskussion". Leider identifiziert man sich selbst zu sehr mit seinem aktuellen persönlichen Modell. Und wenn das Modell angegriffen wird, fühlt man sich gleich persönlich angegriffen. Leider sind sachliche Diskussionen so nicht möglich.
Objektiv betrachtet sollte man eigentlich froh sein, über jeden "logischen" Fehler im Modell, weil man so sein Modell verbessern kann. Stattdessen fühlt man sich angegriffen. So ist der Mensch halt einfach. Da steh ich auch nicht drüber...
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sswjs



Anmeldedatum: 21.09.2008
Beiträge: 1148

BeitragVerfasst am: Mi Jun 15, 2011 1:21 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Moin,

oh, oh. Das klingt ja gerade zu, wie bei mir im Seminar gewesen...

Zitat:
Wie gesagt: Vom psychologischen Standpunkt aus, kann ich es verstehen, aber gerade die Wissenschaft müsste da drüber stehen.
Nein, wird sie nicht. Solange Wissenschaft von Menschen gemacht wird, wird sie auch mißbrau..., ok, umgenutzt. Es wird immer darum gehen, sich Vorteile zu verschaffen und zu erhalten. Dazu sind die eingesetzten Mittel völlig egal.



Haupsache, die Wissenschaft kann zum Morden eingesetzt werden...
sswjs
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werner100



Anmeldedatum: 26.07.2009
Beiträge: 807

BeitragVerfasst am: Mi Jun 15, 2011 1:39 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Schönen guten Tag -

Wenn hier im Forum bestimmte Teilnehmer unzufrieden sind, liegt das
meistens daran, dass sie sich in Themen einschalten, für die sie im Detail
nicht genug vorbereitet sind.

Sie glauben, reale Forschungsarbeit mit Allgemeinplätzen ersetzen und
beurteilen zu können, das ist einfach zu steril.
Wenn man zum Gravitaions-Rad etwas Konstruktives beitragen möchte,
sollte man sich vorher wirklich eigene Gedanken dazu gemacht haben und nicht Alte Kamellen nachplappern.
Gerade die jemigen, die vorgeben wissenschaftlich zu denken, sind nur
zu oft nicht in der Lage, am Praktischen Beispiel ihren Standpunkt zu
bestätigen.
Wenn ein Maschinentyp nicht wunschgemäss arbeitet, liegt das in erster Linie an der Speziellen Bauweise und nicht an der Philosophie des Energie-
prinzips.
Das heisst aber, man verucht gemeinsam Anhaltspunkte zur Verbesserung
des Apparates zu finden und lässt sich gegenseitig in den Argumenten
gelten und ist dankbar überhaupt sachdienliche Gedanken zur Verfügung zu haben - aber entweder schweigen oder protestieren bringt gar nichts.
@sswjs
Zum Morden braucht man keine Wissenschaft, sondern Verbrecher, und
das Leben ist ohnehin die Krankheit zum Tode.
Nur Lebende lassen sich wirklich optimal benutzen, der Tod kostet vor allem Geld und Nerven.

Gruss
Werner
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sswjs



Anmeldedatum: 21.09.2008
Beiträge: 1148

BeitragVerfasst am: Mi Jun 15, 2011 4:50 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Moin,

Werner hat Folgendes geschrieben:
Zum Morden braucht man keine Wissenschaft, ...
DAS sagst du bitte mal den amerikanischen Generälen, die den Abwurf der Atombomben auf Hiroshima und Nagasaki angeordnet haben.

Zitat:
... sondern Verbrecher, ...
Welche Verbrecher meinst du denn jetzt?

Zitat:
Nur Lebende lassen sich wirklich optimal benutzen, ...
Aber klar doch, zum Beispiel als Versuchkaninchen oder Zielscheiben...



Ein Planet zum anderen: Du mir geht's nich so gut, ich hab Menschen.
Och mach dir nichts draus, hat ich auch schon, das geht vorbei...
sswjs
PS: Was hat ein Gravitationsrad, der einfachste Motor der Welt und das Universum gemeinsam? Sie funktionieren alle nach dem selben Prinzip...
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peterh



Anmeldedatum: 26.05.2011
Beiträge: 28

BeitragVerfasst am: Do Jun 16, 2011 6:03 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Das Problem ist halt, als Physiker braucht man ein Modell, mit dem man Berechnungen anstellen und Resultate erzielen kann.
Die Theorie muss mathematische Beziehungen liefern und muss nachprüfbar sein. Rolling Eyes

Beim Bau von Teilchenbeschleunigern istr die RT unverzichtbar. Wenn es was besseres gäbe, dann würde man das auch verwenden.

Die Leute, die die Beschleuniger bauen, das sind Ingenieure, die sind da garnicht so wählerisch in ihren Methoden, wenns hinterher funktioniert.

Peter
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