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Probleme mit historischem Elektromotor
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fredho



Anmeldedatum: 22.12.2007
Beiträge: 139

BeitragVerfasst am: Sa Aug 28, 2010 5:23 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo sswjs
Leider schon wieder daneben.
Zu der Zeit als dieser Motor gebaut wurde, war das Wort Schrittmotor noch völlig unbekannt. Geschweige denn der Motor selbst. Es ist ein simpler Kollektormotor. Auf dem letzten Foto ist der Kollektor des Motors deutlich zu erkennen. Zur Stromzuführung benutzte man damals für diese Winzlinge feine elastische Bronzedrähte. Weiterhin : bei einem Schrittmotor trägt der sich drehende Anker starke Dauermagnete mit einer Unmenge an Polen. Die von der Schrittsteuerung angesteuerten Spulen liegen im Stator. Man breuchte sonst eine Menge Schleifringe zur Energieübertragung!!!
Tut mir leid. Genauer hinsehen wäre mein Rat.
_________________
fredho
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sswjs



Anmeldedatum: 21.09.2008
Beiträge: 1133

BeitragVerfasst am: Sa Aug 28, 2010 6:27 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Moin,

Zitat:
Leider schon wieder daneben.
Jetzt fängt's doch tatsächlich an, mich zu amüsieren.

Zitat:
Es ist ein simpler Kollektormotor.
Ja, so kann man die frühen Schrittmotoren auch bezeichnen. Und das sie Schrittmotoren sind, sieht man ja sehr deutlich am Kollektor. Der sorgt nämlich für die Um- bzw. Weiterschaltung der Schritte...

Der Motor, der nachweißlich kein Schrittmotor ist, ist zum Beispiel, ein 3-phasen Asynchronmotor.

Zitat:
Weiterhin : bei einem Schrittmotor trägt der sich drehende Anker starke Dauermagnete mit einer Unmenge an Polen. Die von der Schrittsteuerung angesteuerten Spulen liegen im Stator. Man breuchte sonst eine Menge Schleifringe zur Energieübertragung!!!
Oh, schreit hier einer?

Es ist wurst, wie ich ein Schrittmotor baue. Daß in einem heutigen Schrittmotoren die Spulen im Stator und der Magnet im Rotor befindet, ist nur bautechnisch ein Vorteil. Aber das Prinzip eines Schrittmotors sind die einzeln ansteuerbaren Spulen. Und wie du schon sagtest, mit ein paar mehr Schleifringen wird selbst der Uraltmotor hier, wie ein Schrittmotor arbeiten.

Zitat:
Tut mir leid. Genauer hinsehen wäre mein Rat.
Ja, hier sieht man den Charakter wieder mal sehr deutlich. Alles außer deiner Meinung ist also falsch. Wieder einer der nur Schwarz weiß sieht.

Schade, die Welt ist nur grau...
sswjs
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Steve



Anmeldedatum: 20.12.2004
Beiträge: 539

BeitragVerfasst am: So Aug 29, 2010 8:52 pm    Titel: Antworten mit Zitat

He, SSWJS, was hier vorliegt ist ein standardmäßiger, kommutierter Gleichstrommotor (sehr frühe Bauform halt). Das als Schrittmotor zu bezeichnen, dehnt schon arg den Vorstellungsraum und entbehrt nicht einiger Bauchschmerzen und Zugeständnisse. Daß der auf Anziehung basiert, bestreitet keiner.
Laß uns doch die Freude...

Nettes Ührchen übrigens, das würde ich mir auch noch ins Wohnzimmer stellen!
_________________
Grüße, Stefan
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sswjs



Anmeldedatum: 21.09.2008
Beiträge: 1133

BeitragVerfasst am: So Aug 29, 2010 10:08 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Moin,

Steve?

Zitat:
...was hier vorliegt ist ein standardmäßiger, kommutierter Gleichstrommotor...
Richtig, komutiert.

Nur wen man sich sich schon einmischt, sollte man auch wissen, über was man schreibt. Siehe http://de.wikipedia.org/wiki/Kommutator_%28Elektrotechnik%29

Es ist eine mechanische Umschaltung der Spulen, was heute bei Schrittmotoren die Elektronik übernimmt.
Aber so ist das mit der Sichtweise, man hat etwas gelernt und will davon nicht loslassen Sad

Aus diesen Motoren sind die heutigen Schrittmotoren entstanden, in dem man halt das Innere nach außen und das Äußere nach innen gedreht hat.

Zitat:
...dehnt schon arg den Vorstellungsraum und entbehrt nicht einiger Bauchschmerzen und Zugeständnisse.
Es ist aber trotzdem immer wieder schön zu sehen, wie engstirnig Menschen sind. Es gibt Myriarden von Möglichkeiten Dinge zu betrachten, aber immer die schlechteste wird gewählt Wink

Steve, mir ist es egal, wie andere etwas sehen, aber man sollte mir doch meine Sichtweise auf die Dinge darlegen lassen und nicht gleich immer "FALSCH" brüllen. Es könnte sich nämlich erweisen, das man falsch liegt.

In diesem Fall tret ich aber gerne den Beweiß an, daß, mit einem minimalen Umbau (von Komutator auf 9 Schleifringe), dieser Motor, wie ein moderener Schrittmotor elektronisch steuern läßt. Shocked


Es ist nur eine Frage der Betrachtungsweise...
sswjs
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Antimon



Anmeldedatum: 21.07.2008
Beiträge: 110

BeitragVerfasst am: So Aug 29, 2010 10:24 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Sry ich muss den anderen Recht geben. Es ist eine stinknormale Gleichstrommaschine, kein Schrittmotor.

A.
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sswjs



Anmeldedatum: 21.09.2008
Beiträge: 1133

BeitragVerfasst am: Mo Aug 30, 2010 1:41 am    Titel: Antworten mit Zitat

Moin,

Zitat:
Sry ich muss den anderen Recht geben. Es ist eine stinknormale Gleichstrommaschine, kein Schrittmotor.
Schön, daß alles wieder auf wieder auf's menschliche reduziert wird. Es geht doch immer um's Recht haben und nie um die Sache Confused


Etwas mehr Vorstellungsvermögen würde uns allen gut tun...
sswjs
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fredho



Anmeldedatum: 22.12.2007
Beiträge: 139

BeitragVerfasst am: Mo Aug 30, 2010 3:25 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo
Wenn sswjs wüßte was Kommutieren heißt, wäre man schon etwas weiter. Aber ich sag`s ihm nicht . Sonst weiß ich wieder alles besser !
Spaß muß sein
_________________
fredho
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sswjs



Anmeldedatum: 21.09.2008
Beiträge: 1133

BeitragVerfasst am: Di Aug 31, 2010 9:31 am    Titel: Antworten mit Zitat

Moin,

Zitat:
Wenn sswjs wüßte was Kommutieren heißt, wäre man schon etwas weiter.
lat.: commutare = vertauschen...

na ja, Wissen ist so eine Sache, siehe: http://de.wikipedia.org/wiki/Kommutator_%28Elektrotechnik%29
War zwar schon etwas weiter oben in einem meiner Post's drin, aber ich wiederhol mich gern Laughing


Zitat:
Spaß muß sein
Stimmt, selten so gelacht wie in diesem Thread....


Immer noch am Lachen
sswjs
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fredho



Anmeldedatum: 22.12.2007
Beiträge: 139

BeitragVerfasst am: Di Aug 31, 2010 11:14 am    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo
Richtig. Dann können wir ja zum Abschluß dieser lustigen Nonsens Unterhaltung kommen. Bis dann.
_________________
fredho
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Steve



Anmeldedatum: 20.12.2004
Beiträge: 539

BeitragVerfasst am: Di Aug 31, 2010 11:09 pm    Titel: Antworten mit Zitat

SSWJS:

Der Link auf Wiki mit Kommutator enthält keinen ernst... ach, lassen wir das.

Aber schau mal was Wiki zum Thema Schrittmotor sagt:
Zitat:
Schrittmotor
aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Ein Schrittmotor ist ein Synchronmotor, bei dem der Rotor (drehbares Motorteil mit Welle) durch ein gesteuertes schrittweise rotierendes elektromagnetisches Feld der Statorspulen (nicht drehbarer Motorteil) um einen minimalen Winkel (Schritt) oder sein Vielfaches gedreht werden kann.

Das trifft hier einfach nicht zu. Mehrfach. Manno!

Hauen wir jetzt endlich ein Ei über das Thema?
_________________
Grüße, Stefan
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Typ1-2-3



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BeitragVerfasst am: Mi Sep 01, 2010 1:59 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Hätte ja nicht gedacht, dass man sich über das Thema so heißreden kann. Die Uhr läuft längst, der Stator ist längst magnetisiert.

Übrigens läuft die Uhr mit 3,4 V Gleichspannung mit Batterie. Auf diese lustige Spannung kommt man, wenn der Motor zwar sicher anlaufen soll, aber das Schlagwerk (das ja von der Spannung in der Geschwindigkeit abhängig ist) nicht einfach nur losbimmeln soll. Man soll das ja auch noch mitzählen können.

Vielleicht ist der Magnetismus stärker als früher (früher 4,5 V?) oder schwächer (3V?). Kann es nicht entscheiden, denn zu dieser antiken Uhr mit dem zugehörigen Motor gibt es keinerlei Unterlagen mehr. Es ist noch nicht einmal mehr der Hersteller zu ermitteln, auch nicht von Spezialisten mit der entsprechenden Literatur. Das ganze ist wohl in kleinster Serie hergestellt worden und an sich ein Museumsstück.

Jedenfalls noch mal Danke für die Hilfe

Frank
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fredho



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BeitragVerfasst am: Mi Sep 01, 2010 2:24 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Frank
Der Motor lief mit Sicherheit mit einer früher weit verbreiteten 4.5 Volt
Taschenlampenbatterie ( Flachbatterie von Daimon oder anderen) .In der Uhr müsste eine entsprechende Halterung vorhanden sein. Diese 4.5 Volt würde ich ihm auch weiterhin anbieten.Ein schönes Stück( die Uhr) ist es mit Sicherheit.
_________________
fredho
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Typ1-2-3



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BeitragVerfasst am: Do Sep 02, 2010 6:39 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Da kann ich nicht unbedingt zustimmen. An die Spannung hätte ich auch gedacht, aber damals, um 1915, waren Trockenzellen noch nicht unbedingt verbreitet. Ob es zu dieser Zeit die Taschenlampenbatterien gegeben hat, weiß ich nicht. In den 40gern war das der Fall, denn eine andere Uhr hat genau die Halterung dafür.

Bei dieser Uhr wurde die originale Halterung leider entfernt und durch irgendetwas ersetzt, was 9 Volt brachte. Da war eine hobby-bastelmäßige Lösung drin, dort sollten wohl 2 Taschenlampenbatterien hineingehen. Die Halterung war aus einer Zigarillo-Blechdose geschneidert. Von dieser Seite ist also nichts mehr zu erwarten...

Mir ist die kleinere Spannung, die ich gewählt habe, lieber, zumal dort auch geringere Ströme fließen. So wird der Kollektor geringer belastet. Bei höherer Spannung und jetziger Magnetisierung bimmelt die Uhr so schnell, dass der Mechanismus nicht mehr sicher funktioniert und man das so schnell auch nicht mitzählen kann.

Grüße

Frank
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sswjs



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Beiträge: 1133

BeitragVerfasst am: Do Sep 02, 2010 9:01 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Moin,

Zitat:
aber damals, um 1915, waren Trockenzellen noch nicht unbedingt verbreitet.
Komisch, die wurden doch schon 1866 patentiert...

Guckst du: http://de.wikipedia.org/wiki/Leclanch%C3%A9-Element


Wieder etwas mehr weiß...
sswjs
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Typ1-2-3



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BeitragVerfasst am: Fr Sep 03, 2010 8:10 am    Titel: Antworten mit Zitat

Laut Wikipedia wurden diese Zellen schon 1866 patentiert, aber als Nasszellen. Jetzt würde es mich mal interessieren, wann sie dann so weiterentwickelt wurden, dass sie sich auch als Trockenzellen einsetzen ließen...

Der Fuß der Uhr, in dem die Batterien versteckt werden müssen, ist garantiert nicht für Nasszellen geeignet, denn er ist nur ca. 5 cm hoch. Da muss man wohl Trockenzellen nehmen. Aber da ich mich mit der Historie von antiken elektrischen Großuhren beschäftige, würde es mich schon interessieren, ab wann es diese Zellen als Trockenzellen gab.

Wenn das dann Leclance-Zellen waren, damals, dann muss die Spannung ja entweder 3 oder 4,5V gewesen sein. Bei 3 Volt aber läuft dann der Motor nicht an, bei 4,5V zu schnell. Habe ich dann den Motor vielleicht zu stark magnetisiert gegenüber früher?

Übrigens weiß ich, dass bis ins 20. Jhdt Nasszellen in Uhren eingesetzt wurden.

Frank
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