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wirbelrohr mit unterdruck?
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student



Anmeldedatum: 30.11.2007
Beiträge: 3
Wohnort: Hannover

BeitragVerfasst am: Fr Nov 30, 2007 6:43 pm    Titel: wirbelrohr mit unterdruck? Antworten mit Zitat

hallo,
da ich neu bin platzte ich einfach mal so in die runde.
mein anliegen ist folgendes:

als eigentümer eines wirbelrohres (10bar max., 1200m³ normvolumen)
stelle ich hier nun mal folgende frage:

wer kennt sich mit dem unterdruck wirbelrohr aus bzw. weiß wie es aufgebaut ist und funktioniert und wie man es berechnet?!?

was mit druck geht, geht doch normal auch mit unterdruck, oder?

in einem feldversuch haben wir nachgewiesen das man mit einem getreidegebläse (30mbar saugleistung bei ca. 5000m³) luft durch eine rohrleitung mit einer länge von 12 km. , ja es waren 12 km. saugen kann.

dann muß das doch auch mit einem wirbelrohr gehen?,oder????

für fragen, anregungen und sonstige ideen wäre ich euch seeeeehr dankbar.

mfg student
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Steve



Anmeldedatum: 20.12.2004
Beiträge: 539

BeitragVerfasst am: Mo Dez 03, 2007 9:14 am    Titel: Antworten mit Zitat

Ob Du mit 30 mbar genügend Speed in der Eintrittsdüse erzeugen kannst, weiß ich nicht.
Aber wenn man wie im Experiment hier auf HCRS 6 bar oder so am Einlaß braucht, um die nötige Strömungsgeschwindigkeit zu erzeugen, dann hat die Idee wohl wenig Aussicht auf Erfolg.
_________________
Grüße, Stefan
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student



Anmeldedatum: 30.11.2007
Beiträge: 3
Wohnort: Hannover

BeitragVerfasst am: Mi Dez 05, 2007 1:10 am    Titel: Antworten mit Zitat

so, wir haben mal versuchsweise das wr mit unterdruck gefahren.
außer das es wärmer wurde konnten wir nix erkennbares messen. Sad
ziel soll das erreichen eines tieferen taupunktes der austrittsluft gegenüber der ansaugluft sein.
also muß ich doch die konstrution des wr etwas ändern. aber wie? Confused
hat jemand eine idee? habe noch keinen richtigen ansatz!?!

mfg alex
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Softifex



Anmeldedatum: 28.07.2004
Beiträge: 106
Wohnort: Graz

BeitragVerfasst am: Mi Dez 05, 2007 10:18 pm    Titel: Antworten mit Zitat

student hat Folgendes geschrieben:

hat jemand eine idee? habe noch keinen richtigen ansatz!?!

mfg alex


Hallo Alex,

Wie sollen wir Ideen liefern, wenn wir nicht wissen, wie euer Versuchsaufbau ausschaut?
Ein Wirbelrohr hat 3 Öffnungen. An welchem hängt jetzt die Unterdruckleitung dran? Wie gross ist denn das Rohr überhaupt?

lg Helmut
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student



Anmeldedatum: 30.11.2007
Beiträge: 3
Wohnort: Hannover

BeitragVerfasst am: Mi Dez 05, 2007 11:41 pm    Titel: Antworten mit Zitat

hallo helmut,
mache die tage mal fotos um euch den "spass" zu verdeutlichen.
wieso 3 öffnungen? bei meinem (ursprünglich) druckgesteuerten wr sind nur 2+1entwässerung+2manometeranschsse+3thermometeranschlüsse+ bypassltg Sad Smile Question
l= ca. 2,5m,d=ca.219mm +-, anschlüsse 1,5", hersteller filtan?
ich stell mal die fotos in die runde, kann aber ein bissl dauern.wohl erst zwischen den tagen.

gr alex
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Steve



Anmeldedatum: 20.12.2004
Beiträge: 539

BeitragVerfasst am: Do Dez 06, 2007 12:10 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Ich glaube, ihr habt da nicht so ein Wirbelrohr wie es hier gemeint ist, sondern so was wie einen Luftreiniger? Wie ein Dyson-Staubsauger?
_________________
Grüße, Stefan
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Softifex



Anmeldedatum: 28.07.2004
Beiträge: 106
Wohnort: Graz

BeitragVerfasst am: Do Dez 06, 2007 7:07 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Ah, sehe schon, grosses Missverständnis!

Das Filtan ist dieses hier:
http://www.filtan.de/WIRBEL.htm

Ich aber meine sowas in der Art:
http://www.nosta-at.com/de/dept_16.html

gibt es auch grösser. Industriell meist zur Kühlung verwendet.
Aber die Vorgänge im Inneren sind noch nicht vollständig erforscht.

lg Helmut
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Stebinski



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Beiträge: 290

BeitragVerfasst am: Mi März 05, 2008 1:41 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Ich habe ja schon in einem anderem Forum meine Idee geäussert, dass man Rillen ,ähnlich wie in einem gezogenen "Gewerlauf" einarbeiten könnte.
Denn durch die verwirbelte Luft, die an die Aussenwand gedrückt wird , müsste sich die heißeste luft in den Rillen sammeln und in richtung Heißauslass strömen. Beim kaltauslass würde ich vielleicht mehrer Kammern hintereinander bauen, in denen beim Kaltauslass, hier rechts im Bild, ja in der Mitte ein Loch ist, durch das die kaltluft aus der Huptkammer ausströmt, in eine kleine 2. Kammer die am ende wieder ein Loch in der Mitte hat und die warme luft (wenn das machbar) ist wieder in die Hauptkammer strömt.

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Für das Perpetuum Mobile, ist scheinbar Paradox, der Energieerhaltungssatz nötig.
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Stebinski



Anmeldedatum: 01.10.2005
Beiträge: 290

BeitragVerfasst am: Sa März 08, 2008 1:24 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Mich würde es echt mal interessieren, ob das mit unterdruck funktioniert.
In niedrig Energiehäusern könnte man ja ein "Unterdruckwirbelrohr" in die Wärmetauschanlage einsetzen, welches im Sommer das Haus kühlt und im Winter das Haus wärmt und die gesammte Anlage vielleicht mit solar betrieben wird.
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Stebinski



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Beiträge: 290

BeitragVerfasst am: Mo März 10, 2008 8:40 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Ist es eigendlich egal, mit welchem Gas man ein Wirbelrohr betreibt?
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Andi



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BeitragVerfasst am: Di März 11, 2008 5:35 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Stebinski hat Folgendes geschrieben:
Ist es eigendlich egal, mit welchem Gas man ein Wirbelrohr betreibt?


Das ist jetzt ne sehr gute Frage, Die Trennung funktioniert wohl durch die Fliehkraft, und Beispielsweise Helium hat eine sehr viel niedrigere Viskosität als Luft, müsste sich also auch im Rohr viel schneller bewegen...
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Stebinski



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Beiträge: 290

BeitragVerfasst am: Do März 13, 2008 11:52 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Ich hab mir noch mal Gedanken zum Thema Unterdruck gemacht.
Ich denke das es im Wirbelrohr schon einen unterschied macht, ob man es mit Über- oder Unterdruck betreibt. Wegen dem Wirbel der sich innen bildet.

Vielleicht kann man ja erst mit Überdruck beginnen , dann an den Heiß-kalt-Ausgängen zusätzlich absaugen und dann die Drukluftzufuhr runterfahren , bis nur noch der Unterdruck saugt. Damit sich der wirbel innen Bildet!

Oder vielleicht im Kaltauslass ein Rohr einbauen das man in das Wirbelrohr schieben kann, das den selben durchmesser hat, wie der kaltauslass und wenn es reingeschoben ist, dann saugt der heiß- und kaltauslass im rohr von einer seite. vielleicht kann sich so auch besser ein wirbel im rohr bilden.
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Stebinski



Anmeldedatum: 01.10.2005
Beiträge: 290

BeitragVerfasst am: Fr März 14, 2008 12:23 am    Titel: Antworten mit Zitat

Andi hat Folgendes geschrieben:
Zitat:
Das ist jetzt ne sehr gute Frage, Die Trennung funktioniert wohl durch die Fliehkraft, und Beispielsweise Helium hat eine sehr viel niedrigere Viskosität als Luft, müsste sich also auch im Rohr viel schneller bewegen...

Das Könnte bedeuten mehr Leistung bei gleichem Druck?

Mit zwei unterschiedlichen Gasen, Helium und ein schweres Gas, beide gleicher Temperatur, würde wohl keinen Sinn machen oder?
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Andi



Anmeldedatum: 05.04.2004
Beiträge: 1925

BeitragVerfasst am: Fr März 14, 2008 10:32 am    Titel: Antworten mit Zitat

Ne, jetzt halt mal kurz. Irgendwas passt in dem Rohr nicht ganz. Nur durchs Gewicht und durch Fliehkraft werden die Gase nicht separiert, sonst müsste auf einer Seite Stickstoff und auf der anderen Sauerstoff herauskommen. Muss also irgendwas mit der Wärmebewegung der Gase zu tun haben...
Naja, jedenfalls wäre Helium ein idealer Kandidat dafür, geringe Viskosität (wird daher gerne als Helium-Sauerstoff-Gemisch als Atmengas für Asmathiker verwendet, es lässt sich leichter atmen) und eine viel höhere Wärmekapazität als normale Luft.
Aber Helium ist teuer, und so ein Wirbelrohr verheizt verdammt viel Gas...
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Stebinski



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Beiträge: 290

BeitragVerfasst am: Sa März 15, 2008 1:35 am    Titel: Antworten mit Zitat

beim kartoffelkochen viel mir grade ein, ob jemand schonmal darüber nachgedacht hat, ein wirbelrohrsystem zu basteln oder zumindestens zu denken, wo man beispielsweise bei 15 grad normaltemperatur eine flüssigkeit, die bei 30° oder mehr° siedet und eine flüssigkeit bzw. gas, das bei 0 oder unter null° kondensiert. das wirberohr soll nun die erste flüssigkeit erwärmen und die 2. kühlen. die in den jeweiligen stoffen entschehende druckunterschiede müsste man nun die kraft umsetzen, damit das wirbelrohr funtioniert oder sparsamer läuft.
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