forum.hcrs.at Foren-Übersicht forum.hcrs.at
Freier Gedankenaustausch zur
HCRS Home Labor Page

 
 FAQFAQ   SuchenSuchen   MitgliederlisteMitgliederliste   BenutzergruppenBenutzergruppen   RegistrierenRegistrieren 
 ProfilProfil   Einloggen, um private Nachrichten zu lesenEinloggen, um private Nachrichten zu lesen   LoginLogin 

Fragen zur Konstruktion eines Teslatrafos

 
Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen    forum.hcrs.at Foren-Übersicht -> Hochfrequenz
Vorheriges Thema anzeigen :: Nächstes Thema anzeigen  
Autor Nachricht
joergb



Anmeldedatum: 15.02.2010
Beiträge: 12
Wohnort: Bermudadreieck Stuttgart-Karlsruhe-Heilbronn

BeitragVerfasst am: Sa Feb 27, 2010 10:07 am    Titel: Fragen zur Konstruktion eines Teslatrafos Antworten mit Zitat

Hallo zusammen

Ich habe nun 2 Streufeldtrafos (je 8 kV, 640 W) hochwertige Folienkondensatoren und mach mich an den mechanischen Aufbau.
1. Hier http://www.hoelscher-hi.de/hendrik/hv/tesla.htm steht: "Vermeidet möglichst Holz und Metallplatten in Spulennähe, da sonst Energie in nutzlosen Wirbelströmen verbraten wird!"
Wirbelströme im Holz??? Ist Sperrholz Eurer Erfahrung nach tatsächlich ungeeignet??? Ich wollte hieraus meine Konstruktion anfertigen.
2. Für einen kompakten Aufbau würde ich gerne alles in ein Gerät setzen. Die schweren Trafos nach unten als Schwerpunkt und die Folienkondensatoren nah zur Primärspule, damit der leistungsstarke Primärschwingkreis nicht noch unnötige lange Leitungen beinhaltet.

Hiermit bringe ich 1. die Folienkondensatoren unmittelbar unter die Primärspule und 2. ca. 25 kg Trafos 40 cm unter die Sekundärspule. Um die Kondensatoren mach ich mir weniger sorgen, die Einzelflächen sind klein gegen die Spulenabmessung, aber wie seht Ihr die Anordnung der Trafos.
3. Wenn jemand von Euch einen preiswerten Typ für einen 20 W/ 230 V Synchronmotor mit 3000 U/min hat würd‘ ich mich sehr freuen. Bisher hab ich nur die Möglichkeit gefunden, einen Spaltpolmotor am Läufer zu überfräsen, hierfür fehlt mir aber das Werkzeug für eine ausreichende Präzision. Das Ding soll ja keine Unwucht bekommen.
4. Wie führt Ihr die Erdung durch? In Schaltplänen finde ich immer nur eine Erdung und den Hinweis, besser von der Steckdosenerde fern zu bleiben. Ich dachte daran mit der Steckdosenerde den Hochspannungstrafo zu Erden und mit einem Erdspieß die Sekundärspule. Der ganze HF Strom kommt schließlich aus der Sekundärspule. Hiermit wäre der Netztrafo “normal“ am Netz, das gefällt mir sicherheitstechnisch besser. Wie seht Ihr das?

Gruß Joerg
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
joergb



Anmeldedatum: 15.02.2010
Beiträge: 12
Wohnort: Bermudadreieck Stuttgart-Karlsruhe-Heilbronn

BeitragVerfasst am: Di Apr 13, 2010 4:52 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Hm, sind meine Fragen so kniffelig? 220 Leute haben meinen Post aufgerufen, aber keiner hat hilfreiche Erfahrungen? Frust.

Zu 1. Ich habe trotz der Warnung meinen Aufbau auf Multiplex Platten aus Birkenholz realisiert.
Zu 2. Die Trafos sind (trotz der Warnung keine Eisenplatten in Spulennähe) für einen kompakten Aufbau ganz unten platziert.
Zu 3. Ich habe bei Dematek für ein Heidengeld einen 230 V Synchronmotor bestellt und inzwischen erhalten.
Zu 4. Mach ich jetzt so wie oben beschrieben.

5. Naja, ich habe noch eine weitere (ich finde interessante) Frage.
Der Torus am Kopf der Sekundärspule wird meiner Meinung nach meistens als Kurzschlusswicklung realisiert. Hierdurch wird, so meine ich, ein Teil der Sekundärinduktivität wieder zerstört!!!

Wenn Bastler (wie ich im Internet häufiger gelesen habe) die Trägerfläche innerhalb des Torus noch mit Alufolie bekleben erwarte ich einen weitere Reduzierung der Sekundärinduktivität.

Hat hier einer Erfahrungen? Ich gehe davon aus, daß ich das Alu Flexrohr an den Enden für den Torus nicht elektrisch verbinden sollte, wenn ich einen hohen Wirkungsgrad erreichen möchte.

Gruß Joerg


Zuletzt bearbeitet von joergb am Sa Apr 17, 2010 5:11 am, insgesamt 3-mal bearbeitet
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Zqueeek



Anmeldedatum: 11.08.2009
Beiträge: 4

BeitragVerfasst am: Mi Apr 14, 2010 1:06 am    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,
Zu 1. Ich hab auch ne TC von mir auf Holz gebaut und habe keine Probleme bekommen. Meine Primärspule sitzt aber nicht direkt auf dem Holz. Die Funkenlänge beträgt 70 cm bei 350 Watt (Festwerttrafo).

Zu 2. Ok.

Zu 3. Was hast du denn für den Motor bezahlt, wenn man fragen darf ??? Hab ma bei E-Bay nen kleinen Synchronmotor für 2.50€ bekommen.

Zu 4. Trafo und Schutzfunkenstrecke erde ich auch über den Schutzleiter. Habe allerdings auch die Sek. schon ma über diesen geerdet, was ja nicht soo gut ist, da die Sek. niederohmig geerdet werden sollte. Erdspiess, Dachrinne, Heitzung, Blitzableiter sind gut geeignet dafür.

Zitat:
Hat hier einer Erfahrungen? Ich gehe davon aus, daß ich das Alu Flexrohr an den Enden für den Torus nicht elektrisch verbinden sollte, wenn ich einen hohen Wirkungsgrad erreichen möchte.

Ich hab noch nie nen offenen Torus gesehen.

Gruss, A.
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
joergb



Anmeldedatum: 15.02.2010
Beiträge: 12
Wohnort: Bermudadreieck Stuttgart-Karlsruhe-Heilbronn

BeitragVerfasst am: Fr Apr 16, 2010 6:02 am    Titel: Antworten mit Zitat

Super, ich schreibe doch nicht alleine hier Smile

Zqueeek hat Folgendes geschrieben:
Zu 1. ...Die Funkenlänge beträgt 70 cm bei 350 Watt...
Das ist für 350 W sehr viel. Hast Du die Leistung mal nachgemessen? Ich würde mich nicht wundern, wenn Du durch den induktiven Kick eine deutlich höhere Leistung ziehen würdest.

Zqueeek hat Folgendes geschrieben:
Zu 3. Was hast du denn für den Motor bezahlt, wenn man fragen darf ???
Der Motor wiegt 2 kg und ist sicher nicht mit den kleinen Synchronmotoren für Zeitschaltuhren vergleichbar. Er hat 116,40 € + 8 € 50 für Verpackung und Versand (alles ohne MwSt) gekostet und beinhaltet noch einen Kondensator für das Hilfsdrehfeld.

Zqueeek hat Folgendes geschrieben:
Zu 5. Ich hab noch nie nen offenen Torus gesehen.
Naja, man müßte dies ja noch nicht mal sehen, aber gelesen habe ich hierzu auch nichts. Da ich aber vor 10 Jahren noch selber Induktionskochfelder entwickelt habe ist mir der Effekt von Kurzschlußwindungen über Spulen sehr geläufig. Wenn die Kurzschlußwindung von der Sekundärspule weit genug weg ist ist die Auswirkung vielleicht nicht so drastisch. Vielleicht haben andere Mitleser noch eine Meinung oder sogar Erfahrungen?

Total genial fände ich es, wenn jemand mal eine Induktivitätsmessung seiner Sekundärspule mit elektrisch geschlossenen und geöffneten Torus machen könnte. Alternativ würde auch die Messung der Resonanzfrequenzen hilfreich sein. So hätten wir klare Fakten!

Gruß Joerg
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Beiträge der letzten Zeit anzeigen:   
Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen    forum.hcrs.at Foren-Übersicht -> Hochfrequenz Alle Zeiten sind GMT + 1 Stunde
Seite 1 von 1

 
Gehe zu:  
Sie können keine Beiträge in dieses Forum schreiben.
Sie können auf Beiträge in diesem Forum nicht antworten.
Sie können Ihre Beiträge in diesem Forum nicht bearbeiten.
Sie können Ihre Beiträge in diesem Forum nicht löschen.
Sie können an Umfragen in diesem Forum nicht teilnehmen.


CrackerTracker © 2004 - 2017 CBACK.de

Powered by phpBB © 2001, 2005 phpBB Group
Deutsche Übersetzung von phpBB.de