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Elektrische Ladung auf der Cheops-Pyramide

 
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poldie1955



Anmeldedatum: 25.02.2007
Beiträge: 51

BeitragVerfasst am: Fr Feb 12, 2010 9:34 am    Titel: Elektrische Ladung auf der Cheops-Pyramide Antworten mit Zitat

Hallo Leute,
Bin beim Durchstöbern im iNet auf einen interessanten Artikel gestoßen.
Auf der Page http://www.et-m.de/bundeslade.html
wird von Werner von Siemens berichtet, elektrische Ladungen auf der Gizeh-Plattform bemerkt zu haben.
Hier der Textauszug von der Page:

Als der aus Deutschland nach England ausgewanderte und dort geadelte Erfinder Sir Werner von Siemens einmal auf der Spitze der Großen Pyramide stand, forderte ihn einer der arabischen Führer auf, eine Hand hochzuheben und dabei die Finger zu spreizen. Werner von Siemens streckte lediglich den Zeigefinger aus und fühlte dabei ein komisches prickeln. Als Siemens danach aus einer mitgebrachten Weinflasche trinken wollte, verspürte er einen leichten elektrischen Schlag. Daraufhin kam in ihm die Experimentierfreude des Erfinders auf. So machte auf der 137 Meter hochgelegenen Pyramidenplattform eine Zeitung feucht und wickelte sie um die Flasche, damit sie zu einer Leydener Flasche zu machen. In der Tat lud sich die Weinflasche zunehmend mit Elektrizität auf, und zwar nur dadurch, dass Siemens sie über seinem Kopf hochhielt. Als dann Funken aus der Weinflasche zu sprühen begannen, glaubten seine arabischen Führer an Hexerei. Einer von ihnen stürzte _ sich auf der Begleiter von Siemens; aber dieser richtete die Flasche auf ihn, worauf er einen so starken elektrischen Schlag erhielt, dass er zu Boden sank, um dann laut schreiend die Plattform der Pyramide zu verlassen. Was ist mit der Lade geschehen? Heute lässt sich die Spur über den Aufenthaltsort der Lade in die nordäthiopische Stadt Aksum verfolgen. Nach den Untersuchungen des britischen Wissenschaftsjournalisten Graham Hancock, sollen koptische Priester der Kirche der heiligen Maria von Zion die Lade des Bundes bewachen und aufbewahren. Kein Mensch darf sie jedoch sehen. Solange uns allerdings der Zugang zu diesem Heiligtum vorbehalten bleibt, wird die Kraft der Lade des Bundes weiterhin ein Geheimnis bleiben.

Exakte Quellangaben dieses Ursprungtextes gibt es in dem:
Physikalischen Blatt. 10. S.167-169 von 1954!
mit der Überschrift:
Beschreibung ungewöhnlich starker elektrischer Erscheinungen auf der Cheops-Pyramide.

Habe diese Blätter aber leider noch nicht gefunden.

Ich frage mich, was Werner von Siemens da oben erlebt hat?
Ist da vielleicht was dran, mit der Pyramidenenergie?
Oder ist das nur so eine Erscheinung wie das Sankt-Elms-Feuer?

Bin auf die Antworten gespannt.
Gruß poldie1955.
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Sowasaberauch



Anmeldedatum: 09.04.2008
Beiträge: 833

BeitragVerfasst am: Mo Sep 26, 2011 1:21 pm    Titel: Antworten mit Zitat

BTW:

Der Originaltext von Siemens, den du erwähnst, ist in den
Annalen der Physik und Chemie (February 1860), 185 (Heft 2), p. 355-359
Und da alle älteren Ausgaben der Annalen auf den Seiten der Uni Jena frei verfügbar sind, hier der Download Link:

http://zs.thulb.uni-jena.de/servlets/MCRFileNodeServlet/jportal_derivate_00141961/18601850208_ftp.pdf

Edit:
Um zu deiner Frage zurück zu kommen: Wenn Du den Text liest, wirst Du gleich feststellen, dass es sich um elektrostatische Vorgänge handelt, wie auch Siemens darauf schliesst.
Das ganze wäre in der Nacht vermutlich noch einiges spektakulärer gewesen, da man da die Korona-Entladungen noch leuchten gesehen hätte, und man diese nicht nur gehört hätte.
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Sowasaberauch



Anmeldedatum: 09.04.2008
Beiträge: 833

BeitragVerfasst am: Sa Okt 08, 2011 9:59 am    Titel: Antworten mit Zitat

Was mich etwas seltsam dünkt:

Nach den Beschreibungen von Siemens leiten die Steine der Pyramide den Strom scheinbar noch ziemlich gut. Aber wieso?
Er muss sich extra einen Isolier-Schemel aus 4 Glasflaschen bauen, um einen isolierten Versuch durchführen zu können.
Ich hätte jetzt gedacht, dass die Pyramidensteine ziemlich gute Isolatoren sind (ähnlich den Glasflaschen). Oder hat es da bedeutende Feuchte? Ich hätte erwartet, dass es dort knochentrocken ist. Aber ich war auch noch nie in Ägypten.

Leiten Steine den Strom wirklich noch so gut, oder was ist der Grund für die Leitfähigkeit der Pyramide selbst?
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sswjs



Anmeldedatum: 21.09.2008
Beiträge: 1148

BeitragVerfasst am: Sa Okt 08, 2011 1:43 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Moin,


Zitat:
Leiten Steine den Strom wirklich noch so gut, oder was ist der Grund für die Leitfähigkeit der Pyramide selbst?
Nach dem ich mal kurz in Wikipedia nachgeschaut habe -> http://de.wikipedia.org/wiki/Cheops-Pyramide, läßt die die errechnete Dichte von 2,6 t/m³ auf die Verwendung von rotem Sandstein schließen. Die Rotfärbung wird durch enthaltenes Eisen hervorgerufen, was auf eine erhöhte Leitfähigkeit hindeutet.


An die Leitfähigkeit reiner Metalle werden die Steine aber wohl nicht rankommen...
sswjs
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Sowasaberauch



Anmeldedatum: 09.04.2008
Beiträge: 833

BeitragVerfasst am: Sa Okt 08, 2011 2:34 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Interessant. Gut leiten müssen die Steine ja nicht, aber zumindest etwas. Ich hätte eben gedacht, so von den Bildern her, dass die Steine ziemlich isolierend aussehen...

Hab mich nochmals im Netz etwas schlau gemacht. Als Steine sollen vor allem Kalkstein, und an tragenden Stellen auch Granit verwendet worden sein.

Aber wo findet man schon Tabellen zur Leitfähigkeit von Gestein???

Ah, hab da was gefunden:


Also sind normale "Steine" scheinbar doch noch einiges leitfähiger als Glas...
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Artur_X



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Beiträge: 191
Wohnort: Mannheim

BeitragVerfasst am: Mi Okt 12, 2011 9:32 am    Titel: Antworten mit Zitat

Wie Siemens richtig feststellt, ist der Sand der Träger der Ladung. Man kennt den Effekt inzwischen auch von den Alpen, bei deren süd-nördlicher Überquerung der Sand hängenbleibt. Offenbar ist er negativ geladen, denn die weiterziehende Luft ist dann positiv geladen, was als Föhn bekannt ist und in Bayern für die Kopfschmerzen verantwortlich ist. Nicht etwa das Biertrinken, wie irgendwelche Spaßbremsen nicht müde werden zu behaupten.

Tja, die Leitfähigkeit überrascht tatsächlich etwas. Aber man könnte das durchaus als Modell für ein Wüstenkraftwerk sehen : ein Zaun, den der Wind überwinden muss und an dessen höchstem Punkt sich negative Ladung abgreifen lässt.

Gruß Artur
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Dodes



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Wohnort: Dortmund Technologiezentrum

BeitragVerfasst am: Mi Okt 12, 2011 1:25 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Moin zusammen,

ja das mit der statischen Elektrizität könnte passen. Es gibt auch diese
,,Glühbirnen von Dendera'' und wenn ich nicht ganz irre,
kannte den Ägypter auch Primärelemente, die mit saurem
Wein gefüllt wurden und mit dessen Elektrizität die Ägypter dann
Galvanotechnik (vergolden) betrieben haben Smile

Ich meine auch das bereits Erich van Däniken, die Innenwände der
Gänge in den Pyramiden, nach Kohlenstoff (Ruß) hat absuchen lassen,
denn wenn die Ägypter Fackeln zur Beleuchtung verwendet hätte, müsste
Kohlenstoff zu finden sein, ist aber wohl kein Kohlenstoff zu finden Smile

Gruß Dodes
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