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Brief von Schauberger an Swarovski über Magnetmotor
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sswjs



Anmeldedatum: 21.09.2008
Beiträge: 1133

BeitragVerfasst am: Do März 04, 2010 8:37 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Jetzt muß nur das Magnetfeld des Stroms nachgebaut werden und
wir haben einen Permanentmagnetmotor.
Finden wir's raus und bauen's nach. Die Magnetkombination lass sich doch sicher realisieren.

Vorschläge zum messen oder Aussehen des Magnetfeldes bitte Smile

sswjs
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Dodes



Anmeldedatum: 05.04.2008
Beiträge: 761
Wohnort: Dortmund Technologiezentrum

BeitragVerfasst am: Fr März 05, 2010 5:24 am    Titel: Antworten mit Zitat

Moin,

also die Felder sehen doch bestimmt so aus:


Bildquelle: elektroniktutor.de
Mit dem Leiter im homogenen Feld passiert das gleiche, wie bei der
Tragfläche mit dem Auftrieb. Wo die Feldschwächung entsteht ist weniger
Druck als da wo die Feldverstärkung auftritt, der Leiter wird verdrängt.

Gruß Boris


Zuletzt bearbeitet von Dodes am Fr März 26, 2010 4:38 pm, insgesamt einmal bearbeitet
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sswjs



Anmeldedatum: 21.09.2008
Beiträge: 1133

BeitragVerfasst am: Fr März 05, 2010 12:37 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Moin,

tja, wenn die Felder so aussehen, wie Boris sie gezeichnet hat, und wir den Leiter durch einen Permanetmagneten ersetzen, dann dreht sich nix mehr Sad

Die Stromversorgung der Platte sorgt nämlich für eine permanente Rücksetzung des durch den hohen Strom gebildeten Magneten...

Und schon hat uns die Physik mal wieder ausgetrickst *hust*

Genau hingucken:


sswjs
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Dodes



Anmeldedatum: 05.04.2008
Beiträge: 761
Wohnort: Dortmund Technologiezentrum

BeitragVerfasst am: Fr März 05, 2010 1:25 pm    Titel: Antworten mit Zitat

@ sswjs

Och neee ....... das ist dann ja wieder mal nix Crying or Very sad


Muss ich mir doch Solarzellen aufs Dach packen. Wink

Gruß Boris
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DC3



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Beiträge: 2

BeitragVerfasst am: Do Jan 20, 2011 9:27 am    Titel: Re: Brief von Schauberger an Swarovski über Magnetmotor Antworten mit Zitat

Vielleicht war es Johann Grander. Er verwendet bei der Granderwasser Erzeugung einen Magnetmotor.

Zuletzt bearbeitet von DC3 am Fr Jan 21, 2011 6:10 pm, insgesamt einmal bearbeitet
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Sowasaberauch



Anmeldedatum: 09.04.2008
Beiträge: 833

BeitragVerfasst am: Fr Jan 21, 2011 5:27 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Hmm, ich glaub nicht dass er einen Magnetmotor verwendet, wie er hier gemeint ist. Ich könnte mir eher vorstellen, dass er mit Hilfe von Magneten das Wasser beeinflusst.
Denn ein wirklich funktionierender Magnetmotor, im Sinne wie es hier gemeint ist,wäre eine Sensation...
Damit würde Grander garantiert an die Öffentlichkeit.
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DC3



Anmeldedatum: 18.01.2011
Beiträge: 2

BeitragVerfasst am: Fr Jan 21, 2011 6:06 pm    Titel: Antworten mit Zitat

[/quote= DC3] In verschiedenen Berichten erklärt Grander, dass er einen Magnetmotor im Wasser getestet hat. Ihm ist aufgefallen, dass seine Katze dann dieses Wasser gerne getrunken hat! So hat ihn die Katze zum "Granderwasser" geführt. Ich kann ihn bei nächster Gelegenheit selbst fragen, ob dies auch wirklich so war.
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Sowasaberauch



Anmeldedatum: 09.04.2008
Beiträge: 833

BeitragVerfasst am: Sa Jun 04, 2011 9:05 am    Titel: Antworten mit Zitat

Bin im Internet über Mails von Keith Anderson gestolpert. Dieser hat scheinbar mehrere "funktionierende" Magnetmotore (auch den Perendev) getestet.

Sein Fazit: Sie "funktionieren"...aber nur eine Zeit lang!
Bei allen von Ihm gesehenen und getesteten Motoren, welche wirklich von selbst gedreht haben, haben sich die Magnete demagnetisiert. Wenn man starke Leistung wollte, war die Demagnetisierung sehr schnell geschehen.
Sie alle beruhten auf dem abstossenden Prinzip, was auch erklärt, wieso die Magnete Ihre Kraft verloren.

So kann natürlich ein Magnetmotor funktionieren, wenn die Magnete immer schwächer werden. Besonders viel Energie bekommt man aber so nicht aus einem Magnetmotor. Man benutzt hier also die Magnete eher als eine Art Batterie, in welcher die Energie beim Magnetisieren einfach als Magnetfeld gespeichert wird.
So kann man natürlich leicht einen "funktionierenden" Magnetmotor bauen, nur bringt's nicht viel. Da die Energiebilanz grauenhaft ist.

Es würde aber erklären, wieso doch einige immer wieder gesagt haben, dass Sie funktionierende Prototypen haben, welche Sie z.T. eben (siehe oben) sogar anderen demonstriert haben, diese aber dennoch nie auf den Markt kamen.
Die meisten der Entwickler sind keine Leuchten in Physik und haben wohl nicht verstanden, wo die Energie herkommt (vom Magnetisierungsprozess). Sie haben deshalb wohl gedacht, dass das nur noch kleine Probleme sind, mit der Lebensdauer, die man aber sicherlich bald gelöst hat...
D.h. die Leute hätten keine bösen Absichten (keine Scharlatane), wie oft gesagt wird. Auch die Verschwörungs-Unterdrückungs-Theorie, welche oft gebracht wird, wieso man denn bis jetzt keine Magnetmotoren kaufen kann, wäre damit aus dem Rennen...

Wäre zumindest eine IMHO schlüssige Hypothese.
Vielleicht hatte ja auch der Motor, welcher Schauberger demonstriert wurde genau dieses Problem. Das hätte Schauberger ja natürlich nicht sehen können, denn Ihm wurde der Motor ja nur kurz gezeigt.

Edit:
Ahh, habe gerade gesehen, dass Fefferl genau das auch schon angemerkt hat. Siehe hier: http://forum.hcrs.at/viewtopic.php?p=14215#14215
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Artur_X



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Beiträge: 191
Wohnort: Mannheim

BeitragVerfasst am: So Jun 05, 2011 8:09 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Das würde ja einiges erklären...

Habe nun das "Unipolarhandbuch" von Thomas Valone gelesen und darin ist dieser Artikel von Nikola Tesla abgedruckt, in dem er sich genau darüber beklagt, dass der Anker stets die Festmagneten entmagnetisiert. Hier sein Scheibenmotor, bei dem die Scheibe das Feld nicht schwächt, sondern stärkt :

http://www.andrijar.com/teslahom/index.html

Gruß Artur
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Sowasaberauch



Anmeldedatum: 09.04.2008
Beiträge: 833

BeitragVerfasst am: Mo Jun 06, 2011 12:14 am    Titel: Antworten mit Zitat

Yep, kenn ich.

Leider ist das eben der Artikel, den viele in der OU-Szene falsch interpretieren... Ausgelöst hat das damals Bill Lyne, mit seinen Büchern.

Das was Tesla "self exciting" nennt, wird da als PM angesehen, dabei meint Tesla etwas völlig anderes, nämlich, dass wenn man die Scheibe gleich als Spule ausbildet, dann bildet das Ding gleich noch sein eigenes Magnetfeld, und man muss nicht noch extra zusätzlich (Permanent-)Magnete verwenden.
Mit OU hat das so ziemlich gar nichts zu tun...
Aber Lyne hat da auch einen anderen Artikel von Tesla in der "Szene" ziemlich publik gemacht -> Seine (Lynes) Fehl-Interpretation von einem UFO Antrieb.
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Sowasaberauch



Anmeldedatum: 09.04.2008
Beiträge: 833

BeitragVerfasst am: So Aug 21, 2011 5:18 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Hmm, ich hab mich gefragt: Wenn man tatsächlich einfach nur einen Magnetmotor bauen möchte, welcher eben mit diesem Prinzip "funktioniert", dann müsste das doch rel einfach sein, da man ja genau weiss, was man braucht.

Wäre doch ein lustiges Vorführmodell, um alle Magnetmotor-Fanatiker vorzuführen.

Ich denke AlNiCo-Magnete würden sich dafür besonders gut eignen, da NdFeB-Magnete einfach eine zu hohe Koerzitivfeldstärke haben, sich also nur schwer entmagnetisieren lassen.

AlNiCo-Magnete dürften dagegen ziemlich ideal sein. Hier ein Auszug von einem Magnethersteller (Bomatec) zu AlNiCo:
Zitat:
AlNiCo-Magnete verfügen über eine hohe Remanenz bei einer geringen Koerzitivfeldstärke. Damit kann dieser Magnetwerkstoff ein starkes Magnetfeld aufnehmen, das jedoch nur schwach im Magnet verankert ist und durch entmagnetisierende Einflüsse leicht geschwächt werden kann. Die Vorteile von AlNiCo-Magneten: Sie weisen einen geringen Temperaturkoeffizient auf, haben also eine hohe Temperaturstabilität, und lassen sich in einem breiten Temperaturbereich einsetzen.


Das ist also genau, was wir wollen: Hohe Remanenz, aber nur eine kleine Koerzitivfeldstärke.

Dann müsste ein ganz simpler Aufbau reichen. Wenn man viel Leistung, aber nur rel kurze Dauer haben möchte, würde man wohl je eine Seite AlNiCo-Magnete nehmen und auf der anderen Seite NdFeB-Magnete. Beide Seiten AlNiCo kann sicherlich mehr Energie speichern, wird dafür aber schwieriger viel Energie auf's Mal herauszuholen (die Magnete genug zu schwächen).
Andererseits würden sich die AlNiCo's wohl gegenseitig bald so geschwächt haben, dass sie sich nicht mehr weiter grossartig schwächen werden, und man somit nicht die ganze Magnetisierungs-Energie zurückerhält. Wohingegen man bei einer AlNiCo-NdFeB-Anordnung sicher sein könnte, dass der AlNiCo wohl komplett demagnetisiert wird.
Das müsste man dann wohl in der Praxis testen, mit welcher Konstruktion man unterm Strich mehr Energie aus dem Magnet ziehen kann.

Wenn jemand Mal Lust hat, kann er es ja Mal ausprobieren.

Edit:
Wichtig ist halt, dass der Rotor sehr leichtgängig ist, sodass man nur sehr wenig Energie benötigt für die Rotation.
Ein passives Magnetlager à la Levitron, oder ein diamagnetisches Magnetlager würden sich hier anbieten.

Edit2:
Hab Mal kurz nachgesehen. Das Energieprodukt einer "guten" AlNiCo-Legierung (LNG52) ist 52 kJ/m^3

Nehmen wir Mal an, wir nehmen Magnetquader (1cmx5mmx2cm=1cm^3). So könnten wir daraus also maximal 0.026 Joule gewinnen. Hmm, das ist aber schon ein bisschen wenig.
So würde aus dem Ganzen aber nicht viel werden...das ist ja fast Nichts...

Edit3:
Hab Mal nachgesehen, wieviel Energie denn in einem guten Neodym-Magneten (N52) steckt: Ca. 400kJ/m^3. Ist zwar einiges mehr, aber immernoch eigentlich nur ein Tropfen auf den heissen Stein...
Lol, also als brauchbare Energiespeicher taugen Permanentmagnete weissgott nicht Wink
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max.plank



Anmeldedatum: 02.05.2011
Beiträge: 4

BeitragVerfasst am: So Aug 21, 2011 8:08 pm    Titel: Re: Brief von Schauberger an Swarovski über Magnetmotor Antworten mit Zitat

Sowasaberauch hat Folgendes geschrieben:
Hab Mal kurz nachgesehen. Leider hab ich kein Patent dazu gefunden, hab aber auch nur kurz gesucht.

Könnte das Prinzip dieses Motors ähnlich zu diesem sein?



DC3 hat Folgendes geschrieben:
Vielleicht war es Johann Grander. Er verwendet bei der Granderwasser Erzeugung einen Magnetmotor.


Ja es war definitiv Grander! Hier ist das Patent zum Motor Very Happy (zur info das pdf läst sich bei mir in firefox 5 nicht ansehen, unter google chrome schon...):
http://depatisnet.dpma.de/DepatisNet/depatisnet?action=pdf&docid=WO001982003300A1

Hat sich nicht nur ein öst., sondern damit internationales Patent gegönnt, dass schon eine Stange Geld kostet!

Fritz Watzl hat mir mal erzählt, dass sich Grander und Schauberger kannten, bzw. ausgetauscht haben!

Die Story mit Svarovsky finde ich interessant! Nicht das Karl Heinz Grasser den noch auf den Markt bringt! Muss sich aber beeilen! Das Patent von Grander aus 82' läuft nächstes Jahr aus...

LG max plank
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Sowasaberauch



Anmeldedatum: 09.04.2008
Beiträge: 833

BeitragVerfasst am: So Aug 21, 2011 8:36 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Vielen Dank.

Ich denke Figur 5 entspricht ziemlich genau dem Aufbau, wie Schauberger Ihn beschrieben hat. Nur das dort die äusseren Magnete rotiert haben und der Balken in der Mitte hin und her ging.
So gesehen, ist die Möglichkeit schon gegeben, dass Grander diese Idee von Schauberger hatte.

Lustigerweise hab ich mir gerade vor etwa einer Stunde überlegt, wie man das ganze möglichst optimal gestalten sollte. Da bin ich zum Punkt gekommen, dass man unbedingt auch die anziehende Kraft benutzen sollte. Das hat einen ganz einfachen Grund. Wenn ich nur auf Abstossung gehe, dann hab ich gar nicht soviel davon, da ich den Magnet bereits schwäche um ihn Näher zu bringen (und dafür sogar noch Kraft benötige). D.h. am besten lässt man ihn anziehen und stösst ihn dann ab. So kann man am meisten Energie aus der Schwächung des Magneten erhalten. Und lustigerweise ist das von dir nun gefundene Patent genau so gestrickt...
Also Prinzip: Anziehen. Dann Polung umkehren und abstossen. Da der Magnet jedesmal mehr geschwächt wird bei der Abstossung, läuft das Ganze im besten Falle solange, bis die Magnetisierung weg ist...

BTW:
Es ist klar, dass die Neutralstellung erfolgen muss, bevor der Magnet den Scheitelpunkt erreicht hat.

Edit:
Es ist klar, dass die beste Methode wäre, einfach eine Mechanik zu basteln, welche die Magnete mechanisch ganz langsam voneinander entfernt (oder zusammenbringt). Doch jeder würde dann sehen, wie der Motor funktioniert, und dass es kein PM ist. Wenn man es aber über die Magnetschwächung macht, dann sieht es für Zuschauer tatsächlich aus wie ein PM.

Edit2:
Zitat:
In verschiedenen Berichten erklärt Grander, dass er einen Magnetmotor im Wasser getestet hat. Ihm ist aufgefallen, dass seine Katze dann dieses Wasser gerne getrunken hat! So hat ihn die Katze zum "Granderwasser" geführt. Ich kann ihn bei nächster Gelegenheit selbst fragen, ob dies auch wirklich so war.

Finde ich interessant. Heisst das mehr oder weniger, dass Grander eigentlich einen Magnetmotor (nach)bauen wollte, und dann gemerkt hat, dass Magnete das Wasser positiv beeinflussen können?
Das würde zur Schauberger<->Grander Story von Watzl passen.
Das Magnete das Wasser positiv, oder auch negativ beeinflussen können (je nachdem welchen Pol man gegen das Wasser führt) hat übrigens bereits Karl von Reichenbach vor über 150 Jahren rausgefunden.
Die Wissenschaft erklärt das bis heute als Unsinn. Wobei man durchaus sogar mit Hilfe der heutigen Wissenschaft dafür eine Erklärung hätte. Wie auf der HCRS-Seite (http://www.hcrs.at/DIAMAG.HTM) angegeben, wirkt ein Magnet durchaus verschieden auf die Gase der Luft, was durchaus einen Effekt haben könnte. Wieso dann aber die Polung einer Rolle spielt würde es hingegen nicht erklären.
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Sowasaberauch



Anmeldedatum: 09.04.2008
Beiträge: 833

BeitragVerfasst am: Mo Aug 22, 2011 9:00 am    Titel: Antworten mit Zitat

Hmm, auf der Grander HP (http://www.grander-technologie.com/de/johanngrander/beginn.php) wird die Geschichte dazu folgendermassen erklärt:

Zitat:
In seinen Gedanken ging Johann Grander jedoch schon einen Schritt weiter. Die Frage, die ihn intensiv beschäftigte, war die Möglichkeit der Schaffung einer natürlichen, für den Menschen – auch bei direktem Kontakt – völlig ungefährlichen Energie, mit der man sogar herkömmliche Elektrogeräte betreiben könnte.
Und so entwickelte Johann Grander im Laufe von zehn Jahren zehn verschiedene „Magnet-Generatoren" unterschiedlicher Bauart, die eine so hoch frequente Energie erzeugten, dass auch bei Berühren von nicht isolierten Polen keinerlei Gefahr von ihr ausging.

Das Ziel war also grundsätzlich erreicht. Die Generatoren, gebaut aus natürlichen Magneten, lieferten völlig ungefährliche Energie. Jedoch der Horizont der bürokratischen Realität war zum damaligen Zeitpunkt für Ideen dieser Art noch nicht vorhanden: Die Umsetzung in eine Serienproduktion scheiterte an der Ablehnung der Patentierung durch das Patentamt. Die eingereichten Pläne wurden abgelehnt.


Diese Argumentation scheint mir nicht sehr stimmig zu sein. Denn wie wir ja jetzt wissen, konnte er seine Magnet-Motor-Idee sehr wohl patentieren. Ich glaube eher, dass das ganze eben wieder darauf hinaus lief, dass die Motoren nicht lange liefen und er deshalb nie in die Serienproduktion ging. Aber das wäre natürlich keine so gute Story für die Öffentlichkeit.
Zudem: Die Argumentation, dass man ein PM nicht fertigt, weil man kein Patent dafür bekommt, ist IMHO so ziemlich das egoistischste. Nach dem Prinzip: Jaja, ich hätte schon was, um die ganze Umweltzerstörung durch Öl/Gas/Kohle/Uran auszulöschen. Aber ich sag's nur, wenn ich selber viel damit verdiene...
So wie ich Grander einschätze, ist er nicht so gestrickt. Deshalb gehe ich schwer davon aus, dass er eben nicht in Serienproduktion ging, weil die Motoren nicht wirklich über einen längeren Zeitraum funktionierten.

Seine heutigen "Beleber" sind ja prinzipiell ziemlich einfach gestrickt, da ist kein "Magnetmotor" drin:


Das Prinzip, so wie er es eklärt ist genau das, wie die Effekte, welche Reichenbach bereits vor 150 Jahren alle aufgeschrieben hat. Es gibt übrigens auch noch andere "Beleber", welche z.B. nicht mit Magneten funktionieren, aber dennoch eine Wirkung zeigen. Diese beruhen aber auch wieder auf den Reichenbach-Effekten. Denn Reichenbach hat viel geforscht und viel herausgefunden, was alles wie und welches "Od" emaniert (z.B. auch Kristalle, Batterien, ...)

Edit:
Hab gerade ein Interview mit Grander gefunden, wo er Stellung bezieht bzgl Schauberger:

Zitat:
Frage: Sie werden oft in einem Atemzug mit Viktor Schauberger genannt.
Wie sehr haben dessen Arbeiten Sie beeinflußt?

Grander: Ich habe zu Beginn meiner Forschungen zehn Jahre lang von
Schauberger gar nichts gewußt.


Laut seinen Aussagen, hatte er also nichts mit Schauberger.

Ich habe mich gefragt, wieso er überhaupt auf die Idee kam, den Motor ins Wasser zu stellen.
Dazu seine Aussage:
Zitat:
Frage: Über Ihren Magnetmotor sind Sie dann auf das Wasser gekommen.

Grander: Ja, weil ich das Wasser dazu verwendet habe, um die Rückladung,
die Energie, die beim Anlaufen des Motors entsteht, zurückzuhalten.


Lol, ich glaube das Problem war schlicht, dass der Motor zu Beginn eben viel Kraft hatte, und dann die Kraft schnell abnahm. Und er angenommen hat, wenn er das Teil ("oder dessen Energie") mit Wasser bremst, dann hält der Motor länger. Das dürfte dann wohl aber nicht der Fall gewesen sein. Zumindest ist er dann so, über seine Katze zum Granderwasser gekommen.
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Sowasaberauch



Anmeldedatum: 09.04.2008
Beiträge: 833

BeitragVerfasst am: Mo Aug 22, 2011 9:46 am    Titel: Antworten mit Zitat

Aber zurück zu Schaubergers ursprünglichem Brief:
Zitat:
Er erreicht so eine dauernde Rotation, die ziemlich hochtourig ist, aber keine besondere Belastung verträgt, da die v.e. Anziehungs- und Abstossungskraft zwar hebelmässig geschickt ausgenützt, aber doch zu gering ist, um diesen Motor für Krafterzeugungszwecke verwenden zu können.


Wenn wir das jetzt im Angesichts, der Magnet-Schwächungs-Theorie betrachten, passt das eigentlich sehr gut: Zwar schon etwas hochtourig, aber verträgt keine Belastung. Das passt doch.

Dass Schauberger diesem eine dauernde Rotation zuschreibt ist wohl schlicht daran geschuldet, dass er zumindest während der Demo-Zeit lief. Die wird aber vermutlich nicht allzulange gewesen sein.
Wie bereits gesagt: Ich denke die allermeisten Leute würden auf so einen Motor reinfallen und denken er wäre ein PM. Die allerwenigsten würden auf die Idee kommen, dass sich die Magnete schwächen und dann der Motor stillsteht.

Hmm. Wenn ich nur mehr Zeit hätte. Dann würd ich doch glatt Mal einen kleinen Versuchmotor basierend auf diesem Prinzip basteln, nur so zum Schauen.
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