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Der Bau eines Elektromagneten

 
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Stealth



Anmeldedatum: 25.10.2004
Beiträge: 2

BeitragVerfasst am: Mo Okt 25, 2004 10:07 am    Titel: Der Bau eines Elektromagneten Antworten mit Zitat

Hallo zusammen,

ich hab mal ne Frage.....

Ich hab gehört das es bei Elektromagneten ein gewisses Maximum der zu erreichenden Feldstärke gibt. D.h. ja auch, dass es ab einer gewiisen Wicklungszahl keinen Sinn mehr macht weiterzuwickeln weil schon alle Eisenteile ausgerichtet sind.

Stimmt das ? Wie rechne ich das aus ?

Also ich hab ein Blechpaket welches 5 cm dick ist.( 0,5mm Blech )
Die einzelnen Bleche sind 3 cm * 11,5 cm der Wicklungsbereich ist 1,5 cm * 10 cm

Wickeln wollte ich eigentlich mit 0,8 mm Lackdraht 1000 Windungen.

Wie berechne ich den jetzt das Maximum an effektiven Amperewicklungen ?

Freue mich über Hilfe !!!

Greetz Stealth
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KV3000



Anmeldedatum: 24.08.2004
Beiträge: 172

BeitragVerfasst am: Di Okt 26, 2004 10:26 am    Titel: Antworten mit Zitat

Stimmt, das würde mich auch interessieren!
Und zwar ob bei einer bei einer Luftspule auch so eine magnetische Sättigung auftritt


Zuletzt bearbeitet von KV3000 am Mi Jan 04, 2006 7:09 pm, insgesamt einmal bearbeitet
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Stealth



Anmeldedatum: 25.10.2004
Beiträge: 2

BeitragVerfasst am: Di Okt 26, 2004 2:17 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Stimmt, das würde mich auch interessieren!
Und zwar ob bei einer bei einer Luftspule auch so eine magnetische Sättigung auftritt


Nee, da natürlich nicht, da die Sättigung sich auf die im Eisekern befindlichen ausrichtbaren Teilchen bezieht.

Also wieviel Teilchen sind da, und wieviel Energie brauch ich um sie alle auszurichten.

Bei der Luftspule ist nur, das Maximum was Du an Ampere durch den Draht jagen kannst ohne das er verglüht, wichtig....
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Andi



Anmeldedatum: 05.04.2004
Beiträge: 1925

BeitragVerfasst am: Di Okt 26, 2004 5:03 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Soweit ich das in der Schule richtig verstanden hab braucht man das Eisen beim Elektromagneten nur um die Feldlinien zu bündeln, letztere verlaufen ja zigtausendfach lieber in Eisen als in Luft.

Ummagnetisierungsverluste berechnen setzt aber vorraus das du genau weisst welches Material du vor dir hast, Eisen ist nicht gleich Eisen, soviel weis ich.
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Sheep



Anmeldedatum: 26.10.2004
Beiträge: 5

BeitragVerfasst am: Di Okt 26, 2004 6:48 pm    Titel: Re: Der Bau eines Elektromagneten Antworten mit Zitat

Stealth hat Folgendes geschrieben:
Hallo zusammen,

ich hab mal ne Frage.....

Ich hab gehört das es bei Elektromagneten ein gewisses Maximum der zu erreichenden Feldstärke gibt. D.h. ja auch, dass es ab einer gewiisen Wicklungszahl keinen Sinn mehr macht weiterzuwickeln weil schon alle Eisenteile ausgerichtet sind.

Stimmt das ? Wie rechne ich das aus ?

Also ich hab ein Blechpaket welches 5 cm dick ist.( 0,5mm Blech )
Die einzelnen Bleche sind 3 cm * 11,5 cm der Wicklungsbereich ist 1,5 cm * 10 cm

Wickeln wollte ich eigentlich mit 0,8 mm Lackdraht 1000 Windungen.

Wie berechne ich den jetzt das Maximum an effektiven Amperewicklungen ?

Freue mich über Hilfe !!!

Greetz Stealth


Es gibt theoretisch kein maximum der Feldstärke. Die magnetische Flußdichte (oder Induktion) in einer Spule ohne Eisenkern ergibt sich aus

l: Länge
R: Radius
n: Windungen
I: Strom
µ0: absolute Permeabilitätskonstante

B = µ0 * n * I / sqrt(l² + 4R²)

Sie steigt also linear mit den Wicklungen und dem Strom an. Wie Andi bereits bemerkt hat, bündelt ein Eisenkern die Feldlinien und verstärkt den magnetischen Fluß nochmals um einen Faktor µ > 1. Er steigt also steiler an.

µ: Permeabilität Eisen (z.B.)

B = µ * µ0 * n * I / sqrt(l² + 4R²)

Nimmt die Stromstärke zu, dann richten sich immer mehr Molekularmagnete im Eisenkern aus. Sind schließlich alle Molekularmagnete ausgerichtet, so kann das Eisen den magnetischen Fluß nicht weiter verstärken und µ sinkt gegen 1.

Das Eisen ist magnetisch gesättigt, jedoch durch Erhöhung des Stromes, bzw. der Wicklungszahl, kann man durchaus den magnetischen Fluß noch weiter vergrößern. Aber eben ab da nur noch wie bei einer Spule ohne Kern.
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