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Magnetkreis optimieren

 
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martin160257



Anmeldedatum: 02.04.2009
Beiträge: 3

BeitragVerfasst am: Sa Apr 04, 2009 8:45 pm    Titel: Magnetkreis optimieren Antworten mit Zitat

Hallo
Beim Suchen nach Informationen zur optimierung von Scheibengeneratoren bin ich auf dieses Forum gestoßen.
Ich habe mal dieses Bild eines Doppelscheibengenerators gefunden.
http://img27.imageshack.us/my.php?image=magnetkreis.jpg
Dazu habe ich Fragen die das magnetische Feld und den Magnetkreis betreffen und hoffe Hier Hilfe zu finden.
1. Welches Material ist ideal für die Rückschlusscheibe, und wie dick sollte die sein im Verhältnis zu Magnetdicke und Querschnitt?
2. Ist es ratsam statt einer Rückschlusscheibe einzelne weitere Magnete einzusetzen und wie sollten die idealerweise eingeformt werden.
3. Kann ich NdFeB-Magnete nachbearbeiten um eine ideale Form zu bekommen? Das die neu versiegelt werden müssen ist mir klar aber um den Fluss zu optimieren währe es vorteilhaft die Seite die zum Stator steht schmaler zu machen und an die Rückseite 45 Grag Schägen zu schleifen damit die Rückschlussmagnete (auch angeschliffen) eingepasst werden.
4. Ist mit diesen Änderungen ein nennenswehter Flußzuwachs zu erwarten? Und damit eine höhere Induktions-Leistung?
5. Wie Groß darf der Luftspalt werden im Verhältnis zu Magnetdicke und Querschnitt?
6. Wie währe es wenn ich gleich einen U-Magneten nehme oder einen halben Ring dessen Enden an die Spulenform angepasst ist?
Viele Fragen für einen ersten Poost aber ich brauche einen Generator mit kleinen Durchmesser und hohe Leistung und sehr effektiv bei Drehzahlen von 100-400 1/min.
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Thaxx



Anmeldedatum: 25.03.2009
Beiträge: 8

BeitragVerfasst am: So Apr 05, 2009 7:55 am    Titel: Antworten mit Zitat

@1.:
Material: Eisen
Form: komplette Scheibe (hmm, noch nie ausprobiert, ob ne Radaufhängung magnetisch ist, wäre optimal da man auch gleich starke Lager für die Aufhängung hat) oder ein Ring (auf Holz mit Senkkopfschrauben befestigt; macht es wetterfester und einfacher zu bearbeiten)
Stärke: die Stabilität muss gewährleistet bleiben, der Magnetfluss funktioniert auch bei dünnem Blech.

@2.:
nimm eine Rückschlussscheibe

@3.:
Grundsätzlich: können JA
Ratsam ist es nicht.
- die Dinger sind sehr brüchig
- durch die Bearbeitung wirst du zwangsläufig die Stärke der Magneten mindern

@4.:
Nein

@5.:
umso kleiner umso besser!
Bei Spulen mit Eisenkern kommt es nur auf dein handwerkliches Geschick an. (mitunter "schleift" sich das mit der Zeit aber auch ab) So liefert er auch die meiste Leistung. (ich habe ein selbstgebautes Windrad und verwende Spulen ohne Eisenkern; ich möchte eben auch bei schwankender Windlast Strom bekommen) Ich habe eine 8mm Holzplatte in die die Spule Haarscharf hineinpasst.

@6.:
Hufeisenmagnete wären eine Möglichkeit, wüsste aber niemand der das auch umgesetzt hätte. (die Magneten müsste man um die Spulenscheibe herum anpassen, wenn dann eine Spule vielleicht mal durchbrennt, wirst das ganze Wutenbrannt wegschmeißen)
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martin160257



Anmeldedatum: 02.04.2009
Beiträge: 3

BeitragVerfasst am: So Apr 05, 2009 12:46 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Danke sehr schnell und sehr informativ.
Aber zu Punkt 6 muss ich noch sagen dass es etwas anders gemeint war.
Gedacht habe ich es so dass der halbe Ring nicht um die Statorscheibe liegt, sondern in jeder Rotorscheibe jeder Pol des haben Rings einen halben Magnet ersetzt. Also um auf das verlinkte Bild zurückzukommen, in der Mitte oben einen Halbring der die rechte Hälfte des linken Magneten ersetzt sich nach oben wölbt den Rückschluss ersetzt und dann rechts die linke Hälfte des rechten Magneten ersetzt.
Aber wenn ich die anderen Punkte einrechne ist es insgesammt wohl nicht sinnvoll da die Formgebung wohl zu teuer würde.
Also ABGEHAKT unter teoretisch sinnvoll aber praktisch unwirtschaftlich.
Weitere Meinungen erwünscht.
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Ambassador



Anmeldedatum: 22.05.2007
Beiträge: 756

BeitragVerfasst am: So Apr 05, 2009 1:05 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
@3.:
Grundsätzlich: können JA
Ratsam ist es nicht.
- die Dinger sind sehr brüchig
- durch die Bearbeitung wirst du zwangsläufig die Stärke der Magneten mindern

Ich würde vor allem den Staub, der dabei einsteht, nicht einatmen.

Aaron
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Frank



Anmeldedatum: 22.01.2009
Beiträge: 395

BeitragVerfasst am: Mi Apr 15, 2009 1:04 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Thema Bearbeitung:

http://www.supermagnete.de/faq.php?&show_group=neodym&highlight_question=bohren#bohren
_________________
MfG Frank
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rue



Anmeldedatum: 17.05.2004
Beiträge: 335
Wohnort: Kärnten/Österreich

BeitragVerfasst am: Mi Apr 15, 2009 1:46 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Ich würde die Magnete so belassen wie sie sind. Wenn der magn. Fluss
in bestimmten Geometrien geführt werden soll, kann man das
genausogut mit Eisenteilen machen, die lassen sich wesentlich leichter
bearbeiten.

z.B. siehe da:
http://home.tele2.at/ruehome/pub/Vallee_test1.JPG

mfG Rüdiger
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martin160257



Anmeldedatum: 02.04.2009
Beiträge: 3

BeitragVerfasst am: Mi Apr 15, 2009 8:02 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Das sagt mir so eigentlich wenig.
Ich habe weiter im Netz gesucht und noch mehr Fragen.
Wie währe es denn wenn ich 2 Magnete übereinander setze?
Ich suche eigentlich Magnete 1Zoll x 1Zoll x 3/4Zoll. Zu bekommen sind die 1" x 1" nur bis 1/2 Zoll. Ist es sinnvoll und machbar da noch je einen von 5 oder 10mm drunter zu Packen? Der könnte sogar etwas größer sein, nur die Feldrichtung muss passen, die Feldlinien ziehen sich doch in die Flussrichtung.
Wie kann man mit einfachen Mitteln die Feldstärke im Luftspalt für vergleiche ermitteln?
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Frank



Anmeldedatum: 22.01.2009
Beiträge: 395

BeitragVerfasst am: Mo Apr 20, 2009 7:44 am    Titel: Antworten mit Zitat

@Thaxx
Zitat:
@6.:
Hufeisenmagnete wären eine Möglichkeit, wüsste aber niemand der das auch umgesetzt hätte.


Mir ist auch kein Hersteller von Hufeisenmagneten aus Neodym bekannt.
Möglicherweise wären diese zu instabil (bruchanfällig). Deshalb scheint ein Aufbau aus starken Neodymmagneten mit Eisenrückschluss sinnvoller.

Ich nehme auch an, dass bei normalen Hufeisenmagneten nur der Rückschluss "integriert" ist, aber der Bogen nicht zwangsläufig mit magnetisiert wird, da dies wahrscheinlich nur eine geringfügige Erhöhung des magnet. Flusses bewirkt.

@martin160257
Zitat:
Wie währe es denn wenn ich 2 Magnete übereinander setze?

Das Übereinandersetzen von zwei gleichgroßen Magneten führt meiner Meinung nach nicht zur Verdopplung der Feldstärke. Die stärksten Magnete sind deshalb auch nicht die langen Stäbe, sondern relativ kompakte Blöcke, oder kurze Zylinder. Effektiver wäre es, die Magnete nebeneinander zu setzen und so die größere Fläche zu nutzen. Das führt natürlich bei Scheibengeneratoren zu größeren Scheiben und damit größerer Massenträgheit. Der Zusammenhang von Fläche zu Massenträgheit ist aber leider nicht linear. Genau deshalb sind die meisten Generatoren dann auch nicht als Scheibengeneratoren, sondern zylindrisch aufgebaut, da dort die Massenträgheit zur Zylinderhöhe proportional ist. (Analoges gilt auch für E-Motoren)

Für Deinen Fall empfehle ich besser nach möglichst starken Neodymmagneten zu suchen (z.B. N52) und den Rückschluss aus maßgefertigten Eisenteilen zu bewerkstelligen.
_________________
MfG Frank
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