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egely wheel
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MickeyMaus



Anmeldedatum: 09.07.2007
Beiträge: 139

BeitragVerfasst am: Do Feb 19, 2009 11:44 pm    Titel: egely wheel Antworten mit Zitat

http://www.stein-kraft.de/start-egely.htm

Habe mir so ein Teil vor 1 Jahr gekauft, aber absolut keinen Piependunst weshalb sich das dreht, wenn man die Hand in dessen Nähe bringt.

Es hat jedenfalls nichts mit Luft, Wärme oder Magnetismus zu tun, ich habe schon eine Lampe und einen Magneten in dessen Nähe gebracht, da passiert gar nichts. Ich habe auch ein Blatt Papier vor mein Gesicht gehalten um die ausgeatmete Luft von dem Gerät fernzuhalten.

http://video.google.de/videosearch?hl=de&q=egely+wheel&um=1&ie=UTF-8&ei=BuCdSYXsHo-N_gairJjWCw&sa=X&oi=video_result_group&resnum=4&ct=title#
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Sowasaberauch



Anmeldedatum: 09.04.2008
Beiträge: 833

BeitragVerfasst am: Fr Feb 20, 2009 11:38 am    Titel: Antworten mit Zitat

Vielen Dank, wirklich interessant. Kannte ich bis jetzt nicht!

Dies scheint mir eigentlich eine Art Weiterentwicklung von Grebennikov's Anzeige-Gerät zu sein.

Interessant ist ja, dass Grebennikov das Ding zum Dauerdrehen gebracht hat, indem er einige Spiralen an der Aussenseite montiert hat. Ich frage mich, ob das beim Egely Rad auch funktioniert...

Hier das Bild von seinem Selbstdreher:

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MickeyMaus



Anmeldedatum: 09.07.2007
Beiträge: 139

BeitragVerfasst am: So Feb 22, 2009 12:43 am    Titel: Antworten mit Zitat

Was soll das sein, sieht aus wie Korken?
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Sowasaberauch



Anmeldedatum: 09.04.2008
Beiträge: 833

BeitragVerfasst am: So Feb 22, 2009 9:20 am    Titel: Antworten mit Zitat

Laughing

Sein Geräte Bestand aus einer Zeichenkohle aufgehängt an einem Spinnenfaden in einem abgeschlossenen Behälter.

Er hat herausgefunden, dass sich, ähnlich dem Egely Rad das Ding immer ausrichtet an entsprechenden Emanationen, Z.B. Hände, oder Bienenwaben oder eben Spiralen.
Da das Egely Rad an der Aussenseite viele solcher Spitzen hat, könnte ich mir höchstens vorstellen, dass sich die Spitzen ebenfalls, wie die Kohle ausrichten wollen. Da Sie jedoch überall sind, gibt es keinen Drehmoment. Es sei denn man hat so einen "Emanations-Strom" tangential in der Nähe der Aussenseite, sodass die Spitzen, dort wo der Strom stärker ist einen grösseren Drehmoment erfahren. Dann würde das Ding beginnen zudrehen.
Eigentlich dasselbe Prinzip wie bei Grebennikov's Selbstdreher, nur das er dort nur eine Spitze hat, dafür viele Spiralen aussen, wobei das Egely Rad stattdessen, viele Spitzen hat und deshalb nur eine Quelle (Spirale) benötigt, zum Drehen.
Könnte man eigentlich einfach verifizieren.
Wenn man zwei Hände nimmt, die Finger in gleicher Drehrichtung hat, dann sollte das Rad schneller drehen. Wenn man die Finger gegeneinander hat, sollte das Rad langsamer drehen, oder wenn beide Hände die gleiche Emanation haben, gar nicht mehr drehen.
Die Temperaturbeeinflussung wäre dann bei beiden Versuchen gleich! Könnte also bei unterschiedlichen Ergebnissen nicht als Erklärung herhalten.

Für die Spiralen in seinem Selbstdreher, hat er übrigens ganz einfach Negativ-Filme genommen und diese etwas auseinander gezogen...

Falls's du noch mehr über seine Versuche wissen möchtest, empfehle ich diese Adresse:

http://www.keelynet.com/greb/greb.htm

BTW: Seinen Pyramiden-Versuch hab ich mal nachgebaut und hat tatsächlich funktioniert. (Drehung der Pyramide, je nachdem wohin man die Handspitzen gehalten hat, selbst auf 3m Entfernung...)
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Steve



Anmeldedatum: 20.12.2004
Beiträge: 539

BeitragVerfasst am: So Feb 22, 2009 8:22 pm    Titel: Antworten mit Zitat

He MickeyMaus,
was für Ergebnisse hast Du schon damit erreichen können? Das ist ja mal wieder ein Hammerteil, ich bin echt ratlos....
_________________
Grüße, Stefan
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MickeyMaus



Anmeldedatum: 09.07.2007
Beiträge: 139

BeitragVerfasst am: Mo Feb 23, 2009 11:32 am    Titel: Antworten mit Zitat

Guck mal bei Youtube, da gibt es Videos.

Es muss eine unbekannte Strahlung geben, die von den Händen abgestrahlt wird. Man kann das Egely Wheel auch in einen Edelstahltopf legen und einen Deckel raufmachen, es dreht sich trotzdem.

Es ist mir aber trotzdem unklar, weshalb sich das Rad dann dreht. Da existiert vielleicht noch eine andere Strahlung die z. B. von oben in die Erde verläuft.

Es ist auch so, je nach dem welche Hand man nimt es sich rechts- bzw. linksherum dreht. Das die Hände unterschiedlich polarisiert sind ist aus dem Wünschelruten Bereich seit langem bekannt. Ich dachte auch mal das Wünschelruten nur was für Spinner sind, aber als ich im TV gesehen habe was Hans Rieder damit macht habe ich meine Meinung sofort geändert.

Ich habe es mit mehreren Freund ausprobiert und ich hatte den Eindruck, das Menschen die man als sowas wie etwas kaputte Menschen bezeichnen würde sich das Rad schneller dreht. Also, genau umgekehrt wie die Hersteller behaupten.

Das Egely Wheel besteht übrigens aus ganz dünnem gestanztem Alu-Blech. Ich schätze die Blechdicke auf ca. 0,2mm.
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Sowasaberauch



Anmeldedatum: 09.04.2008
Beiträge: 833

BeitragVerfasst am: Mo Feb 23, 2009 11:52 am    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Es muss eine unbekannte Strahlung geben, die von den Händen abgestrahlt wird. Man kann das Egely Wheel auch in einen Edelstahltopf legen und einen Deckel raufmachen, es dreht sich trotzdem.


Das ist eben, was auch Grebennikov rausfand, man kann diese Strahlung fast nicht abschirmen...

Zitat:
Ich dachte auch mal das Wünschelruten nur was für Spinner sind, aber als ich im TV gesehen habe was Hans Rieder damit macht habe ich meine Meinung sofort geändert.


Da kann ich mich nur anschliessen. Ich war wohl der allegrösste Skeptiker was diesen "Esoterik-Humbug" angeht. Hab das immer als Spinnerei abgetan, und Personen, welche sich damit beschäftigen, als Spinner, welche keine Ahnung von Physik haben...

Bis ich dann Mal bei einer "Haus Harmonisierung" dabei war. Wenn jetzt gewisse Leute die Stirn runzeln, kann ich das verstehen, ich hab auch gedacht, ist ja der grösste Scheiss den es gibt...
Doch da ein guter Freund von mir die Dinger entwickelt, bin ich mal dabei gewesen. Und was soll ich sagen, als er das erste Teil an einen Sicherungskasten gehängt hat, hat man sofort die Welle gefühlt, die dann von diesem Ding ausging, und langsam den Raum flutete, ähnlich wie Wasser. Ich war sowas von perplex...das könnt Ihr mir glauben...
Und das ging immer weiter so, mit jedem Teil, welches er montiert hat.

Von da an, habe ich mir gesagt: OK, vielleicht gibt es wirklich noch irgendwie so Kräfte, welche wissenschaftlich noch nicht erforscht sind.

Später war ich dann an einem Lecher-Antennen Seminar. Und was soll ich sagen: Der "Scheiss" funktioniert tatsächlich.
Jeder sollte unabhängig nacheinander z.B. ein Haus untersuchen, und aufzeichnen, wo er z.B. die Hartmann-Linien detektiert hat. Und was soll ich sagen: Wir hatten alle das gleiche Bild zum Schluss...

Aber ich kann wirklich jeden verstehen, der das für einen Riesen-Humbug hält. Da ich das auch noch so sehen würde, wenn ich es nicht am eigenen Leibe erfahren hätte.

Lustig finde ich, das es noch oft vorkommt, dass Leute, zu Beginn extrem skeptisch gegenüber diesem Phänomen sind, bis sie sich wirklich beginnen ernsthaft damit zu beschäftigen. Das war bei Egely ja auch nicht anderes. Er hat als Physiker auch gedacht, das das alles Mist sei, bis Ihm dann seine Frau sagte, dass Sie daran glaube und auch gewisse Effekte schon erlebt habe.

Schade finde ich jedoch, dass es in diesen Kreisen einige gibt, die IMHO weit über's Ziel hinaus schiessen und dann irgendwo in Ihrer eigenen Welt laden, wo böse böse Leute um jede Ecke sind, und jedes Flugzeug diese bösen Chemtrails macht...
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rue



Anmeldedatum: 17.05.2004
Beiträge: 335
Wohnort: Kärnten/Österreich

BeitragVerfasst am: Mo Feb 23, 2009 3:51 pm    Titel: Antworten mit Zitat

@MickeyMaus:

Kannst du vielleicht etwas genauer beschreiben wie das Teil
aufgebaut ist - Abmessungen, Materialien,...
Ich denke da an einen Nachbauversuch.

Rüdiger
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MickeyMaus



Anmeldedatum: 09.07.2007
Beiträge: 139

BeitragVerfasst am: Di Feb 24, 2009 1:20 am    Titel: Antworten mit Zitat

Es besteht lediglich aus Aluminiumblech welches sehr dünn ist, dann wurde es entweder ausgestanzt, bzw. formgeätzt, sodaß diese Zacken und dreiecksförmigen Löcher entstehen. Das Blech ist wirklich sehr empfindlich, weil eben sehr dünn.

Zum Schluss einfach nur mittig ein Lager rein und auf eine Nadel legen.
Ich hab gerade nochmal nachgeguckt und das Rad mit einer Pinzette abgehoben. Die haben mittig von oben sowas wie eine Reißzwecke durch das Blech gesteckt und wahrscheinlich festgeklebt, aber die Nadel ist viel feiner (kaum zu erkennen) als bei einer Reiszwecke. Im Boden der Schale ist dann nur ein Metallzylinder senkrecht angebracht in welchem ein winziges Loch für die Nadel ist.

Zum Eigenbau würde ich das Formätzen empfehlen, das kann man auf dem Küchentisch erledigen, einfach mit Fotopositivlack ein Stück ganz dünnes Blech besprühen, belichten, entwickeln und ätzen.
Ich glaube die haben das auch so hergestellt, danach haben sie es noch etwas in einer Form geprest, sodaß sich das Flächenmoment vergrößert, so wird es steifer. Das dürfte aber nicht unbedingt notwendig sein.

Bei mir dreht sich das Rad linksrum, wenn ich die rechte Hand ranhalte und umgekehrt bei der linken Hand.

Merkwürdig ist, dass es sich dreht in einem Metalltopf, aber wenn man den mitgelieferten Plexiglasdeckel (dient dem Transportschutz) auf das Wheel macht es sich gar nicht drehen will. Die Strahlung geht offenbar nicht durch den Plexiglasdeckel durch.

Eines war auch merkwürdig, als ich das Teil gekauft habe drehte es sich recht schnell, dann habe ich 6 Monate gar nichts damit gemacht, es dann mal wieder probiert und es wollte sich fast gar nicht mehr drehen, da war ich etwas aus dem häuschen, hat mich etwas beunruhigt, das war zu einer Zeit als ich mich irgendwie voll ausgeglichen und wohl fühlte.
Heute, wieder ein paar Monate später, fühle ich mich relativ scheisse, ich bin auch irgendwie etwas krank, muss übermäßig viel schlafen gehen und kann mich höchstens 6 Stunden wachhalten, da dreht es sich wieder ziemlich schnell, also wie am Anfang.

Es scheint wohl doch so zu sein, je kaputter man ist, desto schneller dreht es sich.
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Frank



Anmeldedatum: 22.01.2009
Beiträge: 401

BeitragVerfasst am: Di Feb 24, 2009 7:49 am    Titel: Antworten mit Zitat

Das mit dem Plexiglasdeckel deutet meiner Meinung nach in Richtung elektrostatische Felder. Hast Du schon mal mit einem elektrostatisch geladenem (bewegtem?) Gegenstand in der Nähe versucht, das Rad zum drehen zu bringen?
_________________
MfG Frank
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Steve



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BeitragVerfasst am: Di Feb 24, 2009 9:15 am    Titel: Antworten mit Zitat

Hab gestern zuhause mal bei Youtube etwas gestöbert. Da gab es was selbstgebasteltes, das war eigentlich nur ein quadratischer Fetzen Alufolie, zu einem Schälchen gebogen und die Ecken als Spitzen abstehend. Das Ganze dann umgekehrt auf einer Stecknadelspitze gelagert - fertig.
Entgegen den Beteuerungen vermute ich immer noch einen Luftzug als Antrieb. Eine gekrümmte Hand kann durchaus einen Luftwirbel im Inneren produzieren, während ein Heizstrahler oder so dies nicht tut.

Das Rad ist extrem empfindlich gegen jede Art von Luftbewegung, und wenn wir mal ehrlich sind, ist die Luft um uns rum, besonders in Körpernähe, immer in Bewegung.

Ich konnte noch nicht die Youtube-Experimente anschauen, das ging zu zäh. Was gibt es da, das gegen die Luftzugtheorie spricht?
_________________
Grüße, Stefan
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rue



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BeitragVerfasst am: Di Feb 24, 2009 11:46 am    Titel: Antworten mit Zitat

Mr. Google hat auch noch Informatioen ausgespuckt, ich fasse mal zusammen:

- Rad aus Alublech, Duchmesser außen 70mm, 72 Zähne, "sehr dünn", also vermutlich 0,05...0,1mm
- Lagerung auf Nadel
- Boden aus Plastik, mit keinen weiteren Teilen die für die Funktion eine Rolle spielen könnten.
- Dreht sich nur ohne Deckel

Zitat:

Ich hab gerade nochmal nachgeguckt und das Rad mit einer Pinzette abgehoben. Die haben mittig von
oben sowas wie eine Reißzwecke durch das Blech gesteckt und wahrscheinlich festgeklebt, aber die Nadel
ist viel feiner (kaum zu erkennen) als bei einer Reiszwecke. Im Boden der Schale ist dann nur ein Metallzylinder
senkrecht angebracht in welchem ein winziges Loch für die Nadel ist.

Hm, die Nadel geht sozusagen vom Rad nach unten und steckt in einem kleinen
Metallzylinder der am Bodenteil angebracht ist? Aus was für einem Material ist denn das Lager des Rädchens?
Auch Metall oder was Nichtleitendes? Wieviel ist "kaum zu erkennen" bzw. "winzig"?
Ein Haar hat ca. 0,05mm, hast du ev. Kupferlackdraht mit angegebenen Durchmesser oder z.B.
einen Bohrer mit bekanntem Durchmesser zum vergleichen rumliegen?

Da ist noch was unlogisch. Also die Spitze der Nadel müsste meiner Vorstellung nach von der Bodenplatte nach
oben ragen und der Auflagepunkt müsste wohl über dem Schwerpunkt des Rädchens liegen damit das Rädchen
nicht auf die Seite kippt. Kann das sein?

Könntest du vielleicht ein Foto von den Details machen?

Edit: Die Funktion könnte so ähnlich wie hier beschrieben beruhen:
http://www.hcrs.at/ELSTAT.HTM
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Steve



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Beiträge: 539

BeitragVerfasst am: Di Feb 24, 2009 12:07 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Hab die Geschichte gerade mit einem Stück Kaugummipapier und einem Pinwandpin nachgestellt. Ich sag nur eins: es dreht sich.

Nee, ich sag noch was: kein Argument für Telekinese und so.
_________________
Grüße, Stefan
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Frank



Anmeldedatum: 22.01.2009
Beiträge: 401

BeitragVerfasst am: Di Feb 24, 2009 12:18 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Was gibt es da, das gegen die Luftzugtheorie spricht?


Das ganze funktioniert auch, wenn man das Rad in einen Metalltopf positioniert. Da sollte die Handwärme nicht ausreichen, das Rad zum drehen zu bringen. Es wurden wohl auch Versuche mit Modellhänden gemacht, die man mit warmen Wasser gefüllt hat. Da dreht sich auch nichts.


Hier mein Erklärungsversuch:
Das ganze beruht auf elektrostatischen Feldern. Bringt man ein elektr. geladenen Gegenstand in die Nähe, so richtet sich das Rad dahingehend aus, das eine Speiche in Richtung der höchsten Feldstärke, also zum geladen Gegenstand hin zeigt. Man kann das gut mit dem quadratischem Stück Alufolie ausprobieren, dort ist es dann eine der Ecken.

Das Drehen kommt nun zustande, weil in den Händen Blut durch die Arterien fließt. Bei jedem Herzschlag entsteht eine Druckspitze, die sich vom Herzen weg bis in die peripheren Blutgefäße fortpflanzt. Diese Druckspitze wird ja auch zum Pulsmessen benutzt.

Wenn sich nun dieser Druckberg vom Arm zu den Fingerspitzen hin bewegt verändert er das elektrostatische Feld der Hand dahingehend, das die Feldstärke sich rhythmisch immer vom Arm zu den Fingern hin leicht ändert, also ein wanderndes Feldstärkemaximum entsteht.
Vielleicht reicht schon die wandernde "Blutdruckbeule" aus, dass die Hautoberfläche sich an der entsprechenden Stelle minimal dem Rad etwas nähert.
Die in den Videos gezeigten Drehrichtungen passen jedenfalls zu dieser Theorie. Auch die Tatsache, dass sich das Rad in einem Metalltopf weiterdreht, in einem Plexiglasbehälter aber nicht, spricht meiner Meinung nach dafür.

Weiterhin würde das den Einfluss der körperlichen Verfassung (Blutdruck, Pulszahl, Hautwiderstand...) erklären.

In den Videos sieht man auch, dass besonders das Handgelenk mit in die Nähe des Rades gebracht wird. Gerade dort ist ja aber auch der Puls besonders stark.
_________________
MfG Frank
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rue



Anmeldedatum: 17.05.2004
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BeitragVerfasst am: Di Feb 24, 2009 1:05 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Das mit der Elektrostatik kommt meiner Meinug nach hin.
Wahrscheinlich braucht man gar keinen Blutkreislauf.

Alu ist eigentlich nie blank es überzieht sich von selber mit einer Oxydschicht,
möglicherweise ist das Rädchen auch eloxiert. Diese Schicht ist ein Isolator.
Das Ganze ist dann doch dem hier beschriebenen Teil verblüffend ähnlich:

http://www.hcrs.at/ELWALZ.HTM

Eine Elektrode ist die Hand, die andere die Umgebung, fertig.
Nur wie ist das mit dem Metalltopf genau? Hält man die Hand dann rein, oder von außen and den Topf?
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