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Scheinbare Antigravitation
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Frank



Anmeldedatum: 22.01.2009
Beiträge: 394

BeitragVerfasst am: Fr Jan 30, 2009 4:56 pm    Titel: Scheinbare Antigravitation Antworten mit Zitat

Nun mal abseits von der OU- Diskussion. Man findet immer mal wieder Berichte über Versuche, bei denen mit verschiedenen Maßnahmen die Gravitation beeinflusst, bzw. abgeschirmt werden soll, oder gar von Antigravitation die Rede ist.
Mir ist da folgender Gedanke gekommen.

Wie sicherlich bekannt, haben die Feldlinien des Erdmagnetfeldes in unseren Breiten nicht nur eine horizontale, sondern auch eine vertikale Komponente.


Ich stelle mir nun ein paar Experimente vor.

1. Ein Magnet wird einmal mit Nordpol, und einmal mit Südpol nach unten auf einer Waage gewogen. Wie hoch (prozentual) ist die Differenz in Abhängigkeit von den magnetischen Parametern des Meßobjektes? (Meine alte Küchenwaage ist da offensichtlich etwas zu ungenau)

2. Ein Meßkörper aus Stahl (Baustahl) wird gewogen. Wie groß ist der Anteil (Messfehler), welcher durch die vertikale Komponente des Erdmagnetfeldes verursacht wird. Dieser Messfehler könnte eine Differenz zwischen schwerer und träger Masse vortäuschen. Beispielsweise könnte ein Satellit sich im Orbit anders verhalten, als erwartet, weil auf der Erde ein zu hohes „Gewicht“ gemessen wurde.


3. Die vertikale Komponente ist betragsmäßig nicht sehr groß. Wenn man ein geeignetes künstliches Magnetfeld aufbaut kann man das natürliche Feld in der Umgebung des Messobjektes unterdrücken. Wenn man sich dem Messobjekt von oben mit einem Permanentmagneten nähert, würde es niemand verwundern, wenn die Waage nun ein geringeres Gewicht anzeigt. Man würde sagen, der Magnet hat den Messkörper einfach nach oben angezogen.

4. Anders sieht das bei einer Annäherung von unten aus. Die richtige Polung des Magneten vorausgesetzt sollte erst das angezeigte Gewicht leicht sinken, bis sich die Magnetfelder (künstliches M-Feld und Erdmagnetfeld) um den Probekörper gegenseitig genau aufheben, danach wird der Probekörper wieder verstärkt angezogen, also das scheinbare Gewicht wieder größer.

Hat schon mal jemand diesen Effekt beobachtet? Wer hat schon mal Versuche mit Levitation bzw. Antigravitation gemacht und diesen Effekt berücksichtigt, oder übersehen. Ich habe den Verdacht, dass zumindest einige der Messergebnisse die auf Gravitationsabschirmung oder Antigravitation zurückgeführt wurden in Wirklichkeit durch Nichtbeachtung dieses Effektes hervorgerufen wurden. Hier auf der hcrs-Seite gibt es z.B. einen Bericht, über einen Versuch mit supraleitender Scheibe unter dem Prüfling. Allerdings wurden hier vorbildlich Maßnahmen getroffen, die den von mir genannten Effekt verhindern. Interessanterweise wurde dann auch kein Antigravitationseffekt gemessen. Vielleicht reichen bei anderen Versuchen ja schon kleine Magnetfelder aus, die z.B. durch schnell drehende Metallteile erzeugt werden um Antigravitation vorzutäuschen.
_________________
MfG Frank
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Sowasaberauch



Anmeldedatum: 09.04.2008
Beiträge: 833

BeitragVerfasst am: Sa Feb 07, 2009 4:31 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Muss, sagen, finde ich einen sehr interessanten Aspekt.

Das sind immer so die kleinen Dinge die oft vergessen werden, und dann, wenn man deren Effekte sieht, diese in anderen Erklärungen sucht...
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Frank



Anmeldedatum: 22.01.2009
Beiträge: 394

BeitragVerfasst am: Di Feb 10, 2009 6:21 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Habe mal zum Spass 49 Stabmagnete S06-25 N42 gleichpolig nebeneinander (7x7 Feld) in eine Styroporplatte gesteckt und das ganze an einem 40cm langem Faden einmal mit Nord oben und einmal mit Süd oben an eine Löffelwaage (Fabrikat Aldi) gehängt. Es ergab sich zwar eine Differenz, diese lag aber im Bereich der Auflösung der Waage (0,1g). Die Gesamtmasse der Magnete+Styropor+Schraube und Faden lag bei 306,5 g.
Der Meßunterschied liegt also hier unter 0,3 %.
Ich werde mal große Magnete mit N52 bestellen. Da sollte vielleicht mehr zu sehen sein, oder ich muß mir eine Übersetzung für die Waage ausdenken.
_________________
MfG Frank


Zuletzt bearbeitet von Frank am Mi März 18, 2009 4:51 pm, insgesamt einmal bearbeitet
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Frank



Anmeldedatum: 22.01.2009
Beiträge: 394

BeitragVerfasst am: Do Feb 12, 2009 11:10 am    Titel: Antworten mit Zitat

Falls es doch jemanden interessiert:

http://www.borderlands.de/gravity.finland.php3

Bei den in der Tabelle angegebenen Replikationsversuchen kamen, wenn überhaupt positive Ergebnisse gemessen wurden, meist nur Größenordnungen heraus, die wohl im Bereich des oben genannten Effektes liegen.
Aus der dargestellten Versuchsanordnung geht nicht hervor, ob der Einfluß des Erdmagnetfeldes abgeschirmt wurde, und aus welchem Material der Probekörper besteht. Da die ersten "erfolgreichen" Versuche in Finnland durchgeführt wurden, liegt der Verdacht nahe, das dort auf Grund der höheren geographischen Breite der Effekt entsprechend deutlicher ausfällt.
_________________
MfG Frank
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Frank



Anmeldedatum: 22.01.2009
Beiträge: 394

BeitragVerfasst am: Di März 17, 2009 2:25 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Habe in einem anderen Thema diesen Link von Rudi gefunden:

http://www.spiegel.de/wissenschaft/weltall/0,1518,540677,00.html

Das könnte vielleicht auch auf meine Theorie (wie oben bereits beschrieben) passen.
_________________
MfG Frank
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Jens Blume



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Beiträge: 7

BeitragVerfasst am: Di März 17, 2009 7:56 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Für genaue Messungen keine Federwaagen o. ä. verwenden, sondern Balkenwaagen. Diese sind vom lokalen Gravitationsfeld praktisch unabhängig.
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Frank



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BeitragVerfasst am: Di März 17, 2009 9:12 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Für die ersten Versuche hatte ich eine elektronische "Löffelwage".
Die Auflösung beträgt 0,1g bei einem Messbereich bis etwas über 300g. Aber eine gute Balkenwage wäre sicherlich besser. Vielleicht baue ich mir doch mal was zusammen. Ich denke da an eine Variante mit einem Spiegel an einem Alu-Balken. So könnte man mit einem Laserpointer sehr genau prüfen, ob die Waage wieder im Gleichgewicht ist.
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MfG Frank
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rue



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BeitragVerfasst am: Mi März 18, 2009 4:10 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Das Erdmagnetfeld hat in unseren Breiten lt. Wiki eine vert. Flussdichtenkomponente von ca. 44uT.
Daraus müsste sich doch relativ leicht die Kraftwirkung auf einen Körper mit bekannter Größe und
Permeabilität ausrechnen lassen.

Ich kann mir nicht vorstellen, dass in den meisten Anwendungen eine praktische Relevanz hat, wenn ich mir
so ansehe wie langsam sich so ein Kompassnädelchen in N-S Richtung ausrichtet. Im ppm-Bereich würde ich mal
schätzen.
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Frank



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Beiträge: 394

BeitragVerfasst am: Mi März 18, 2009 4:47 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Ich habe hier mal eine Passage aus dem oben genannten Artikel kopiert:

Zitat:
Zusammen mit seinem Team hat Anderson die Flugbahnen der Sonden "Cassini", "Messenger", "Near", "Galileo" und "Rosetta" untersucht, nachdem sie an der Erde vorbeigerauscht sind. Überraschendes Ergebnis: "Cassini" flog danach zu langsam, genauso wie "Galileo" bei ihrem zweiten Fly-by 1992. Beim ersten Mal zwei Jahre zuvor hatte die Sonde noch beschleunigt. Die "Near"-Sonde flog nach ihrem Erd-Rendezvous gar dreizehn Millimeter pro Sekunde zu schnell.

"Uns ist ein Rätsel, warum das passiert - wir erkennen aber ein Muster", erklärt John Anderson. Die JPL-Astronomen haben eine Formel entwickelt, die diese positiven und negativen Bahnveränderungen vorhersagt. Sie basiert auf dem geografischen Breitengrad, auf dem sich eine Sonde der Erde nähert und sich wieder von ihr entfernt. Wenn der Einflugs- und Abflugsbreitengrad gleich sind, wie bei "Messenger", stellt sich diese Anomalie nämlich nicht ein

Zitat Ende

Mir fallen da zwei Dinge auf:

1. Die Abweichung (lt. Zitat 13mm/s) ist sehr gering
2. Die Abweichung ist abhängig vom Breitengrad, auf dem sich die Sonde nähert, bzw. wieder entfernt.

Beides könnte in die von mir vermutete Richtung deuten. Mir ist nicht bekannt, ob das Erdmagnetfeld bei Bahnberechnungen einbezogen wird.
Ich kenne nur die klassischen Kepler-Gesetze, den relativistische Effekt lt. Einstein, Sonnenwind und manchmal Luftwiderstände bei niedrigeren Umlaufbahnen.

@rue

Zitat:
Ich kann mir nicht vorstellen, dass in den meisten Anwendungen eine praktische Relevanz hat,...


Das sehe ich auch so. Mir geht es um diejenigen, die gleich Antigravitation wittern, wenn sie in ihren Messungen solche geringen Abweichungen feststellen. Zumindest sollte dort der Einfluß dieses Effektes berücksichtigt sein.

Ich werde mir mal die Formeln zusammen suchen und versuchen, was zu berechnen. Den Winkel der Feldlinien zur Waagerechten kann ich mir ja mit einem langem, frei hängendem Stabmagnet leicht ausmessen.
_________________
MfG Frank
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rue



Anmeldedatum: 17.05.2004
Beiträge: 335
Wohnort: Kärnten/Österreich

BeitragVerfasst am: Mi März 18, 2009 11:12 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Mir ist schon klar, dass das M-Feld grundsätzlich immer eine Kraftwirkung hervorruft, auch
wenn sie sehr gering ist.

Rechnen brächte uns da weiter. Wink

Zitat Artikel "Spiegel":
"Irgendeine geheimnisvolle Kraft scheint "Pioneer 10" und "Pioneer 11" abzubremsen. Und bis heute hat niemand erklären können,
wer dort draußen, am Rande unseres Sonnensystems, auf die kosmische Bremse tritt."

Die Theorie passt da nicht so ganz, dort wo diese Sonden jetzt sind, ist kein stärker werdendes M-Feld (würde ich mal glauben).

Zitat:

1. Die Abweichung (lt. Zitat 13mm/s) ist sehr gering


Klar ist das sehr gering, nur im einleitenden Artikel wir ja das Podkletnov-Experiment angesprochen, und da geht es
um eine Gewichtsreduktion von ca. 2%, was ich schon als eine ganz andere Größenordnung sehe und sicher nicht mit der
Kraftwirkung des Erdmagnetfeldes erklärbar wäre.

mfG Rüdiger
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Frank



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Beiträge: 394

BeitragVerfasst am: Do März 19, 2009 8:31 am    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Die Theorie passt da nicht so ganz, dort wo diese Sonden jetzt sind, ist kein stärker werdendes M-Feld (würde ich mal glauben).


Dieser Effekt muß ja auch nicht zwangsläufig der gleiche sein, wie bei den swing by- Manövern.

Andererseits ist für einen solchen Fehler auch nicht unbedingt ein weit entferntes Magnetfeld notwendig. Es reicht, wenn der Fehler hier auf der Erde beim Wiegen der Sonden (siehe einleitender Beitrag) gemacht wurde, und dann falsche Massenangaben zur Bahnberechnung zugrunde gelegt werden.

Zitat:
... um eine Gewichtsreduktion von ca. 2%, was ich schon als eine ganz andere Größenordnung sehe und sicher nicht mit der
Kraftwirkung des Erdmagnetfeldes erklärbar wäre.


Diese Größenordnung scheint mir auch sehr reichlich.
Aber man muss berücksichtigen, dass der Versuch auf hoher geograph. Breite durchgeführt wurde, wo einerseits der relative Anteil der vertikalen Komponente des Erdmagnetfeldes höher wird, und andererseits zusätzlich die Dichte der Feldlinien insgesamt zunimmt.
Genaueres bringt da wirklich nur eine Rechnung.
Außerdem konnte der Versuch nicht zweifelsfrei repliziert werden.

Ich lehne solche Experimente ja auch nicht grundsätzlich ab, will nur sicher sein, dass dabei nicht so ein dummer Fehler übersehen wird.
_________________
MfG Frank
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Frank



Anmeldedatum: 22.01.2009
Beiträge: 394

BeitragVerfasst am: Do März 19, 2009 11:02 am    Titel: Antworten mit Zitat

Beim Betrachten des Versuchsaufbaues zum Podkletnov-Experiment (siehe oben angegebener Link) ist mir noch ein gravierender Fehler aufgefallen.

Die Präzisionswaage misst zwar das Gewicht des Prüfkörpers, aber nicht den Behälter mit der Supraleitenden Scheibe, oder wenigstens die Scheibe selbst.
Mit anderen Worten, man erkennt damit u.U. nur eine abstoßende Wirkung zwischen Scheibe und Prüfgewicht.
Dies muss aber nicht zwangsläufig Antigravitation bedeuten. Die abstoßende Kraft könnte z.B. aus einem magnetischen oder elektrostatischen Feld zwischen Scheibe und Prüfkörper stammen.
Damit sind natürlich auch größere Beträge der "Gewichtsreduktion" denkbar, da auch das Erdmagnetfeld dabei nur eine untergeordnete Rolle spielt.
Um das auszuschließen müsste man den ganzen Versuchsaufbau gemeinsam wiegen.

Unter diesem Gesichtspunkt scheinen mir die Versuche jetzt insgesamt fragwürdig.


Eine weitere denkbare Fehlerquelle besteht in der Möglichkeit, dass nur im Prüfkörper ein starkes Magnetfeld induziert wird, womit sich dieser an der vertikalen Komponente des Erdmagnetfeldes abstoßen kann. Auch hier wären größere Beträge der "Massenreduktion" vorstellbar.
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MfG Frank
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werner100



Anmeldedatum: 26.07.2009
Beiträge: 775

BeitragVerfasst am: So Jul 26, 2009 2:12 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Zum Thema reproduzierte Antigravitation oder Schwerkraft

Die meisten kennen ja die Maxwellschen Gesetze, wonach elektrische
und magnetische Feldänderungen wieder elektrische und Magnetische
Feldlinien erzeugen.
Vielleicht existiert ein erweitertes Induktionsgesetz für die Gravitation.

Man verändert dann mit hilfe der Rotation elektrische und magnetische
Felder von radial strömenden elektrischen Ladungen. etwa in einem
Speichenrad aus gut leitenden Kupferdrähten, die von der Peripherie
zur Drehachse führen und variiert Drehzahl, Stromstärke und Spannung
bei gleichzeitiger Messung des Rad-Gewichtes.

Dieser Ansatz wäre zunächst rein empirisch - aber den Versuch wert -
denke ich.
Weitere Ideen nicht ausgeschlossen.
MfG Werner
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werner100



Anmeldedatum: 26.07.2009
Beiträge: 775

BeitragVerfasst am: So Jul 26, 2009 4:39 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Ergänzung zum Speichenrad-Versuch

Die Anzahl der Speichen lässt sich ebenfalls verändern bzw stark vermehren, was der Flächen-Felddichte betrifft.
Die Stromrichtungen lassen Gleichstrom in zwei alternativen Richtungen
und Wechselstrom zu.
Interessant wäre auch die Variation der radialen Elektronen-Wander-Geschwindigkeit unter Verwendung von Verzögerungsleitungen oder
Hohlleitern.
Dabei spielt natürlich auch die übertragene Energie eine Rolle, weil
die wegen der Äquivalenz von Masse und Energie auch als Transport
von Gravitationsladungen aufgefasst werden kann.

Das Rad kann in horizontaler Lage rotieren, und sollte gegen Erschütterungen aus der Umgebung gesichert sein, und im luftverdünnten
Raum arbeiten.
Der Versuchsaufbau, nach Ansatz und anwendbarer Technologie, zeichnet
sich durch eine grosse spektrale Breite der testbaren Parameter aus und
könnte leicht zu einer Dauerversuchsreihe zum Thema Wechselwirkungen zwischen Elektromagnetischem Feld und der Gravitation avancieren.

Ob sich dafür die geeigneten Argumente noch vermehren lassen, bleibt
abzuwarten.

MfG
Werner
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Frank



Anmeldedatum: 22.01.2009
Beiträge: 394

BeitragVerfasst am: Mo Jul 27, 2009 8:33 am    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Man verändert dann mit hilfe der Rotation elektrische und magnetische
Felder von radial strömenden elektrischen Ladungen. etwa in einem
Speichenrad aus gut leitenden Kupferdrähten, die von der Peripherie
zur Drehachse führen und variiert Drehzahl, Stromstärke und Spannung
bei gleichzeitiger Messung des Rad-Gewichtes.


Ich stelle mir den Versuchsaufbau nicht ganz einfach vor. Wie oben beschrieben gibt es bereits beim Podkletnov-Experiment einige Fehlerquellen.
Beim Speichenrad käme u.a. zusätzlich die Schwierigkeit der erschütterungsfreien Lagerung für die erforderlichen hohen Drehzahlen, Unterdrückung des Luftwiderstandes und die Realisierung der Stromabnehmer am Umfang des Rades (Schleifkontakte?) (siehe auch N-Maschine).
Das ganze müsste dann noch auf eine entsprechend empfindliche Waage gestellt werden und von anderen äußeren Einflüssen (Magnetfelder, E-Felder,...) abgeschirmt werden.

Ich kämpfe zur Zeit noch mit Problemen beim Bau einer unmagnetischen Balkenwaage, die gleichzeitig stabil und empfindlich genug ist, die oben genannten Effekte reproduzierbar, qualitativ und quantitativ darzustellen ohne das Budget zu überstrapazieren.

Das Speichenradexperiment dürfte dann die Möglichkeiten einer Garagenwerkstatt weit übersteigen.
_________________
MfG Frank
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