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Was wurde aus den Wundermännern?
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Frank



Anmeldedatum: 22.01.2009
Beiträge: 401

BeitragVerfasst am: Mi Jan 28, 2009 11:01 am    Titel: Antworten mit Zitat

*räusper*

Ich muss mich entschuldigen,
beim zweiten Lesen meines letzten Beitrages ist mir das mit der Definition von OU auch unangenehm aufgefallen. Was das betrifft nehme ich also alles zurück und behaupte das Gegenteil.
Da sind wohl die von hinten aufgezäumten Pferde mit mir etwas durchgegangen. Asche auf mein Haupt.
Zum Rest meiner Aussagen stehe ich aber nach wie vor.

Zitat
Also ein Plädoyer für eine schulphysikalische Ausgangsbasis, die dann passend zu verändern und auszubauen.
Zitat Ende

Im Grunde geht es mir genau darum.

Ich gehe mal nicht davon aus, dass bezüglich der von mir kritisierten OU-Maschine noch irgendwelche wirklich neuen Erkenntnisse zutage treten und würde die Diskussion dazu auch gern beenden. Am Ende bleibt es wie gesagt bei einer Glaubensfrage. Schade um die Zeit.


@Aaron

Warum überhaupt so kompliziert? Ich hätte da einen Vorschlag für eine OU-Maschine, die wäre viel einfacher.
Man nehme eine Flasche (z.B. 0,7l) voll flüssigen Helium (zur Not geht auch Stickstoff oder Doppelkorn aus dem Eisschrank) und schütte das ganze unter ständigen, gleichmäßigen Rühren vorsichtig in einen Behälter. Dann schnell den Deckel drauf und gut verschließen.
Der Behälter ist natürlich druckdicht und thermisch isoliert.

An der Behälterwand sind Thermoelemente eingelassen. Durch den Temperaturunterschied zwischen innen und außen (Zimmertemperatur) wird jede Menge Strom produziert.

Wenn man nun die Thermolemente dahingehend modifiziert, dass am Element die kalte Seite von der warmen Seite thermisch idealerweise vollkommen isoliert wird, aber elektrisch alles beim alten bleibt, kann keine Wärme durch das Element in den Behälter gelangen und die Temperaturdifferenz bleibt auf ewig erhalten. OU wie man es sich nicht besser wünschen kann.

Bis auf das mit der thermischen Isolierung im Element habe ich den Rest schon fast fertig.
Ich bin sicher Du bringst dass schon irgendwie hin (weißt ja, Feinabstimmung, Parameterwahl, Simulation…)
Viel Spaß beim Basteln.

Ich verzichte hiermit ausdrücklich auf irgendwelche Ansprüche, sollte jemand in der Lage sein dieses Konzept umzusetzen. Macht mich aber auch nicht für die verplemperte Zeit oder irgendwelche sinnlosen finanziellen Ausgaben verantwortlich.

Mir ist bekannt, dass versucht wurde die thermische Isolation in Thermoelementen durch einen Spalt zu erreichen, durch den die Elektronen für den Stromfluß dann allerdings tunneln müssten. Ich glaube aber nicht, dass man damit den Wirkungsgrad dieses Konzeptes soweit steigern kann, dass ein OU-Effekt auftritt.
_________________
MfG Frank
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BeitragVerfasst am: Mi Jan 28, 2009 12:51 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Warum überhaupt so kompliziert? Ich hätte da einen Vorschlag für eine OU-Maschine, die wäre viel einfacher...


Das sind femtowatt-Schnipsel unterm Mikroskop, kombiniert mit Molekülbällchen-Fangen. Hier liegt der nächste unbeirrbare Glaube begraben: Wenn schon OU, dann bitte maximal so viel, dass es zu teuer oder zu unpraktisch ist, um es nutzen zu können.
Warum so vorsichtig? Denk größer! Pfeif auf die Femtowatt-Effekte unterm Mikroskop!
Ein Tornado hat doch erschreckend viel Power...hast Du doch selbst gesagt. Die kommt letztendlich aus der Wärmeenergie der Luft! Die einwärtsgerichtete Spiralbewegung der Moleküle entlang der hyperbolischen Form des Tornados "richtet die Wärmeenergie gleich"!
Verrichtet diese Strömung an irgendetwas Arbeit, verliert die Luft Wärmeenergie, wird also kälter und erfährt eine entsprechende Verdichtung, was wiederum für einen höheren Druckunterschied und eine Erhöhung der Strömungsgeschwindigkeit und eine Stabilisierung des Wirbels sorgt, solange genug Benzin (WÄRME!) nachgeschoben werden kann. Warum also nicht nutzen?

Hier:
http://de.wikipedia.org/wiki/Str%C3%B6mung_nach_Bernoulli_und_Venturi

Ein Teil der Wahrheit, nur etwas zu abstrakt und zu sehr simplifiziert.
Warum sinkt der "statische Druck" in der Verengung, wenn man die Sache mal vom Molekularlevel aus betrachtet, und die abstrakten "Drücke" mal außen vor lässt?
Oder schon mal etwas vorgegriffen: Warum schlagen die Moleküle weniger stark gegen die Seitenwand als vorher?

Weiter im Text:
http://en.wikipedia.org/wiki/Joule%E2%80%93Thomson_effect

Nimm die englische Version. Die deutsche Version ist noch missverständlicher als die englische.
Man ist hier geneigt, bei der Abkühlung bei bestimmten Formen der Expansion davon auszugehen, dass es sich nur um die Abkühlung im Rahmen der adiabatischen Gaszustandsgleichungen.
Das ist aber NICHT der Fall.
Es geht darum, dass ein Gas WÄHREND der EXPANSION ARBEIT VERRICHTET und dadurch STÄRKER abkühlt, als man es über die GZG ermitteln würde.
Auch wieder ein Teil der ganzen Wahrheit.

Leeroy Roger aircar:
Luft wird in ein ZURÜCKWEICHENDES MEDIUM eingespritzt.
Ein Gas verrichtet hier Arbeit WÄHREND es EXPANDIERT!
Suckamatron
Ein Gas verrichtet hier Arbeit WÄHREND es EXPANDIERT!
Wasserdiesel
Ein Gas verrichtet hier Arbeit WÄHREND es EXPANDIERT!

Es wird also MEHR Arbeit verrichtet (1.Gain) als bei einer "normalen", langsamen Expansion eines gegebenen "Behälters" und ist entsprechend KÄLTER und DICHTER!
Die zurückbleibende Luft kann vorkomprimiert werden (siehe LR patent), auf ein Druck und Temp. Niveau, was noch immer unterhalb dem der Umgebung liegt.
Code:
[KORREKTUR bzw. Klärung: Druck ist oberhalb Umgebungsniveau, Temp. unterhalb Umgebungsniveau]
Mittels Wärmeaustausch mit der Umgebung erreicht man ein 2. Gain (durch das Beziehen von Wärme von der Umgebung -> Mehr Volumen bzw. mehr Druck (je nach Design) für die komprimierte Luft, die wiederum Arbeit verrichten kann. Und rate mal, wie kalt die Luft in der nächsten Runde ist, und wieviel mehr an Wärmeenegie sie DANN aufnehmen kann, um das 2. Gain nochmals zu erhöhen!

Wenn Du das begreifen willst, dann nimm Dir das Patent von LR, wie bereits vorgeschlagen, nimm Dir die benannten Effekte vor, und nimm die Ergänzungen von mir dazu. Betrachte es nicht abstrakt, sondern aus dem Molekularen Blickwinkel. Den adiabatischen Teil kennst Du ja bereits.

Achja, und umgehe mal bitte das Elefantenproblem, indem Du Dir zumindest die Denkoption offen lässt, dass das Patent wirklich funktionieren könnte. Du findest sonst garantiert nur Gründe dafür, warum das Konzept NICHT funktionieren KÖNNTE.

Aaron
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Frank



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BeitragVerfasst am: Mi Jan 28, 2009 7:15 pm    Titel: Antworten mit Zitat

@Aaron
Ich beneide Dich ehrlich um Deine Gewissheit.
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MfG Frank
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Ambassador



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BeitragVerfasst am: Mi Jan 28, 2009 7:43 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Ich war bereits in viele solcher Projekte involviert. Sehen heißt glauben, oder?

Aaron
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Frank



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BeitragVerfasst am: Do Jan 29, 2009 9:57 am    Titel: Antworten mit Zitat

Mein Erfahrungsschatz ist da wahrscheinlich sehr viel begrenzter. Aber um mal zurückzukommen auf die Wundermänner. Viele von denen, die sich mit OU beschäftigt haben (mich eingeschlossen) hatten in der Vergangenheit irgendwann mal das berauschende Gefühl, als sie glaubten „Jeh, jetzt hab ichs“. Man ist sich seiner Sache sehr, sehr sicher und glaubt man könne die Welt aus den Angeln heben.

Doch irgendwann kommt die Ernüchterung. Sei es weil man nun doch einen kleinen Fehler in seinen Überlegungen findet, oder weil der entsprechende Versuch doch andere Ergebnisse zeigt, als man erwartet. (traf bei mir schon beides zu).

Irgendwie drängt sich mir dann immer der Spruch auf:
(Bitte ganz langsam lesen)

„Wenn einer, der mit Mühe kaum,
gekrochen ist auf einen Baum,
schon glaubt, dass er ein Vogel wär,
so irrt sich der.“

(Ich glaube das ist von Heinz Erhardt)

Vielleicht lohnt es sich ja doch mal zu schauen, wie ein Vogel wirklich fliegt?



Mal nebenbei noch eine Frage.

Zitat
Leeroy Roger aircar:
Luft wird in ein ZURÜCKWEICHENDES MEDIUM eingespritzt.
Ein Gas verrichtet hier Arbeit WÄHREND es EXPANDIERT!
Suckamatron
Ein Gas verrichtet hier Arbeit WÄHREND es EXPANDIERT!
Wasserdiesel
Ein Gas verrichtet hier Arbeit WÄHREND es EXPANDIERT!
Zitat Ende

Verrichtet nicht jedes Gas, WENN ÜBERHAUPT, dann WÄHREND EINER VOLUMENÄNDERUNG (z.B. Expansion) Arbeit. Ich dachte immer Volumenarbeit sei so definiert? Was ist daran so besonderes, dass Du es so hervorhebst?

Im übrigen hat Leeroy Roger das gleiche Problem wie viele andere. Er kann oder will nicht das Prinzip seiner Maschine komplett darlegen. Ein paar „kleine Geheimnisse“ behält er für sich. Da es ihm angeblich nicht um Geld geht, fragt man sich, warum er nicht einfach alles offen legt. (Ja, ich weiß schon, die bösen Ölkonzerne, globale Automobilindustrie, russischer Geheimdienst, …)

„Suckamatron“ Was heißt das eigentlich auf deutsch? Saug eine Oberschwester! ??? (kleiner Scherz)
Ich habe dazu eine Internetseite gefunden, die im Prinzip Deinen Vorschlag 1:1 enthält. Sollte ich daraus schlauer werden, werde ich mich später vielleicht noch mal dazu äußern.

Wasserdiesel
Für mich stellt sich das so dar, dass in einem normalen Dieselmotor durch das Beimischen von Wasser in den Kraftstoff zusätzlich der Effekt einer Dampfmaschine integriert wird. Das Wasser wird bei der Verbrennung des Diesels in Dampf umgewandelt, verrichtet am Kolben zusätzliche Arbeit und kühlt gleichzeitig die Abgase herunter. Nach Carnot ergibt sich damit ein besserer Wirkungsgrad. Man hätte (energetisch) den gleichen Effekt, wenn man die Wärme der Abgase eines normalen Dieselmotors nutzen würde, um im Nachgang damit eine Dampfmaschine zu betreiben. Beim Wasserdiesel spart man sich einfach die dazu notwendige Mechanik, hat aber natürlich die entsprechenden Probleme, die so ein Gemisch sonst noch mit sich bringt.
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MfG Frank


Zuletzt bearbeitet von Frank am Di Aug 24, 2010 7:22 am, insgesamt 2-mal bearbeitet
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Ambassador



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BeitragVerfasst am: Do Jan 29, 2009 9:44 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Doch irgendwann kommt die Ernüchterung. Sei es weil man nun doch einen kleinen Fehler in seinen Überlegungen findet, oder weil der entsprechende Versuch doch andere Ergebnisse zeigt, als man erwartet. (traf bei mir schon beides zu).
Und dann hört man auf zu spielen. Ist wie beim Glücksspiel. Du verlierst immer, weil Du dann aufhören musst, wenn Du kein Geld mehr hast. Genauso bem Experimentieren. Eine Erkenntnis: Mist, hab ich nicht bedacht, also kein OU ... und Resignation.
Das kann aber auch weitergehen: Ah...verdammt...Leistungsfaktor auf der Inputseite nicht berücksichtigt...also doch OU! Der Erfolg hängt maßgeblich von Deiner Einstellung zum Thema OU ab. Wenn Du nicht daran glaubst, dass es funktioniert, wirst Du beim ersten Problem aufgeben, weil Du damit Deinen Glauben an das Nichtfunktionieren bestätigt siehst.

Zitat:
Verrichtet nicht jedes Gas, WENN ÜBERHAUPT, dann WÄHREND EINER VOLUMENÄNDERUNG (z.B. Expansion) Arbeit. Ich dachte immer Volumenarbeit sei so definiert? Was ist daran so besonderes, dass Du es so hervorhebst?
Ist alles richtig. Joule Thomson Effekt...bei einer Kompression, Dekompression tritt der nicht auf, wohl aber bei einem PFFFFFFFT. Nimm LR als Beispiel. Es macht einen Unterschied, ob die Luft bei stehendem Kolben eingespritzt wird, und die Druckluft nach er Injektion Arbeit am Kolben verrichtet, oder ob die Luft eingespritzt wird, während der Kolben zurückweicht.

Zitat:
Im übrigen hat Leeroy Roger das gleiche Problem wie viele andere. Er kann oder will nicht das Prinzip seiner Maschine komplett darlegen. Ein paar „kleine Geheimnisse“ behält er für sich.
Es fehlt kein Stückchen Geheimnis im Patent, lediglich die genauen Formeln. Hält man sich an das, was LR geschrieben hat, bleibt auch nur wenig Raum zur Interpretation, und den kann man mit gesundem Menschenverstand füllen. Das ist alles.

Zitat:
Da es ihm angeblich nicht um Geld geht, fragt man sich, warum er nicht einfach alles offen legt. (Ja, ich weiß schon, die bösen Ölkonzerne, globale Automobilindustrie, russischer Geheimdienst, …)
Klar gings ihm um Geld, wie fast jedem, der im Bereich OU etwas erfunden hat. Gier -> Tot. Amen.

Zitat:
„Suckamatron“ Was heißt das eigentlich auf deutsch? Saug eine Oberschwester! ??? (kleiner Scherz)
Ist auch als Wortwitz gedacht.

Zitat:
Für mich stellt sich das so dar, dass in einem normalen Dieselmotor durch das Beimischen von Wasser in den Kraftstoff zusätzlich der Effekt einer Dampfmaschine integriert wird.


Kein Diesel...NUR Wasser, wobei Wasser letztlich nur als Katalysator wirkt. Der eigentliche "Sprit" ist Umgebungswärme. Auch wenn nur H2O und Luft aus dem Auspuff kommen, würde ich nicht am Auspuff lecken, da die Zunge bei -35°C Abgastemperatur am Auspuff kleben bleiben könnte Wink.

Aaron
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Frank



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BeitragVerfasst am: Fr Jan 30, 2009 8:41 am    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat
Und dann hört man auf zu spielen. …
Zitat Ende

Ich nicht. Weißt ja: Das blinde Huhn mit der Flinte… usw.

Zitat
Hält man sich an das, was LR geschrieben hat, bleibt auch nur wenig Raum zur Interpretation, und den kann man mit gesundem Menschenverstand füllen.
Zitat Ende

Schade, dass es so wenig Menschen mit gesundem Menschenverstand auf der Welt gibt.
Zwischenfrage: Womit betreibst Du eigentlich Dein Auto?

Suckamatron (Saug eine Oberschwester)
Das mit dem Wortwitz hätte ich jetzt wirklich nicht erwartet. Ich bin zwar der sächsischen Sprache mächtig, aber mit den letzten Feinheiten des Angel-Sächsischen nicht so vertraut. Aber man lernt ja nie aus.

Wasserdiesel
Da gibt es offensichtlich komplett unterschiedliche Projekte unter dem Begriff Wasserdiesel. Im Gegensatz zu dem von Dir angesprochenen Prinzip fahren mittlerweile wohl einige Fahrzeuge mit einem Wasser-Dieselgemisch wirklich draußen herum. (trotz Ölkonzernen, globaler Automobilindustrie, …) Für das Verständnis des Verfahrens ist noch nicht mal gesunder Menschenverstand notwendig. Aber es werden ja damit auch nur allerhöchstens läppische 5-10% Sprit gespart. Und wir wollen ja klotzen und nicht kleckern.
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MfG Frank
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Steve



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BeitragVerfasst am: Fr Jan 30, 2009 9:17 am    Titel: Antworten mit Zitat

Aaron, hast Du ´n Link zu Wasser als Diesel? Das ist mir auch neu.

Diesel-Wasser-Gemisch-Fahren macht bei den heutigen Einspritzungen nicht mehr so viel Sinn, weil die Abgastemperatur ohnehin niedrig ist. Also kann es nur eine Hilfe bei älteren, eh ineffizienten Modellen sein.
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Grüße, Stefan
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BeitragVerfasst am: Fr Jan 30, 2009 11:36 am    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Schade, dass es so wenig Menschen mit gesundem Menschenverstand auf der Welt gibt.


Die gibts schon, aber die wenigsten davon haben ein Interesse an Physik.

Zitat:
Zwischenfrage: Womit betreibst Du eigentlich Dein Auto?


Mit Diesel. Falls Du auf den Wasserdiesel anspielst...es würde vermutlich etwas komisch aussehen, wenn ich das Objekt der Begierde, den modifizierten 2-Zylinder Langhuber Diesel aus einem alten T-174 (etwa 1,4 m hoch, vom Gewicht ganz zu schweigen), vorne in meinen A6 BJ 2000 reinbauen würde.
Das Aufsetzen eines stationären Motors allein geht an die Grenzen des finanziell machbaren für jemanden, der eigentlich im Bereich der medizinischen und medizintechnischen Forschung und Entwicklung arbeitet.
Heute, angekommen im Bereich Systementwicklung Militärflugzeuge, ginge finanziell wohl schon einiges mehr, nur fehlt es nun an Zeit und Infrastruktur.
Aber, wie bereits vor langer Zeit hier angekündigt, gehe ich nun einfach mit der Zerstörung mit.

Zitat:
Wasserdiesel
Da gibt es offensichtlich komplett unterschiedliche Projekte unter dem Begriff Wasserdiesel. Im Gegensatz zu dem von Dir angesprochenen Prinzip fahren mittlerweile wohl einige Fahrzeuge mit einem Wasser-Dieselgemisch wirklich draußen herum. (trotz Ölkonzernen, globaler Automobilindustrie, …) Für das Verständnis des Verfahrens ist noch nicht mal gesunder Menschenverstand notwendig. Aber es werden ja damit auch nur allerhöchstens läppische 5-10% Sprit gespart. Und wir wollen ja klotzen und nicht kleckern.

Wasser-Diesel-Emulsion. Das wurde in einigen europäischen Ländern viele Jahrzehnte lang eingesetzt. In Deutschland wird es natürlich gerade wieder ganz neu erfunden.
Ein ähnlich erfolgreiches Remake feiert gerade die kabellose Energieübertragung von Intel(ehemals Tesla, eigentlich schon 100 Jahre alt, und heute eigentlich nur ein schlechter Abklatsch). Aber naja. Ist ein anderes Thema.

Aaron

PS: @Steve...schau hier im Forum nach. Ich wüsste nicht, wo man diese Informationen sonst im "freien" Netz bekommt.
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Robert-Diart



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BeitragVerfasst am: Fr Jan 30, 2009 12:40 pm    Titel: Antworten mit Zitat

.....mit verbrennungsmschinen (ebenso auch die "intel- energieübertragung"!) ist schon so eine sache:
das rad wurde da des öftern schon mehrmals erfunden, beispielsweise die "modernen" DOHC - zylinder:
( DOHC = Double-Over-Head -Camshaft ) also geb dem kind ein ENGLISCHES kürzel als namen , und schon ist's der neuste schrei!!
(gut is jetzt auch schon 20...30 jahre her, aber immer noch aktuell)
in wirlichkeit ist diese idee unmittelbar nach der erfindung der kolbenmotoren entstanden, weil man damals schon sehr wohl um das problem oszillierender massen wusste.
nur mangelte es damals an werkstoffen für geeignete steuerketten, wellen, oä.
darum lag es jahrzehnte lang auf eis und man erfand die "guten alten" ventilstössel mit unten liegender nockenwelle. ....
mit den "wasserdieseln" oder "wasserautos" passiert oft MANGELS FACHKOMPETENZ der verfasser der artikel viel BULLSHIT :
vor allem im fernsehen oder geistig niederen zeitschriften raffen dann die "Journalisten" irgendwo etwas von "wasser" auf, weil ein wissenschaftler möglicherweise von wasserSTOFF geredet hatte:
und schon läuft die karre auf wasser.
"nur" weil die "journalisten" nicht zwischen wasser und wasserstoff entscheiden können, ist das missverständnis dann perfekt!
vor allem, wenn dann wirklich mal -aus anderen gründen- mit wasser hantiert wurde.
andere "gefahr" droht von irgendwelchen SCHARLACHTANEN, welche nur auf GELD aus sind.
dann fällt es schnell SCHWER, dem "richtigen" zu glauben.
vor allem ,wenn -aus welch einem grund auch immer- keine BELEGE für das gesagte machbar sind:
zb:
"A" sagt: "es GIBT einen gott"
"B" sagt: "es gibt KEINEN gott"
nun, wer hat "recht" und wer nicht?
wen soll man wirklich glauben?
BELEGEN kann's definitiv NIEMAND .
also fängt man an, darüber nachzudenken, es kommen dann auch eigene erfahrungen, emotionen mit ins spiel und man versucht, sich ein bild von der sache zu machen.
2+2 sind 4 oder sind 2+2 =5?
kann man mit 'n paar äpfeln, steinen, ....einfach belegen!
gibt es atombomben, oder etwa nicht??
wer von uns hat schon selber eine hochgehen sehen?......
..
wenn jemand dreist auf sein RECHT (nicht auf seine meinung!!) besteht, muss er auch BEWEISE liefern können, sonst ist es ANMASSUNG .
@frank:
deine idee mit dem isolierten gefäss und den thermoelementen -
ja richtig : VERGISS ES:
EGAL , ob du flüssiges helium (=kälter) oder flüssiges blei (=heisser) darin deponierst:
das thermoelement, (bzw peltier ebenso ) nutzt gerade den wärmeFLUSS zur stromgewinnung aus also wenn du es perfekt isolieren könntest, würde kein strom mehr fliessen, bestenfalls könntest du den wärmefluss aufhalten, solange KEINE energie aus dem element entnommen wird.
aber das peltierelement nutzt eben den ausgleich des temperaturgradienten zur stromgewinnung.
das ist genau so, als wolltest du von einem stausee einen generator betreiben, ohne das auch nur ein tropfen wasser den see verlässt.
@ambassador:
dein satz mit dem elefanten trifft für die unbedarfte masse zu, aber einige menschen kommen auf irgendwelche IDEEN , wenn ein problem vorliegt!
ob die ideen effizient sind oder nicht, das erst mal bei seite, aber wenn sie irgendwie doch zum ziel führen, dann
das ist so, als würde der erwachsene elefant das seil "einfach" durchbeissen......
lg
robby
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rue



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BeitragVerfasst am: Fr Jan 30, 2009 1:25 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Ambassador hat Folgendes geschrieben:

Kein Diesel...NUR Wasser, wobei Wasser letztlich nur als Katalysator wirkt. Der eigentliche "Sprit" ist Umgebungswärme. Auch wenn nur H2O und Luft aus dem Auspuff kommen, würde ich nicht am Auspuff lecken, da die Zunge bei -35°C Abgastemperatur am Auspuff kleben bleiben könnte


Ui, ja! Mein Konzept ischt schon fertig:
Also den Auspuff leite ich dann durch einen Kasten, den ich dann als Kühlschrank benutze.
In ein auto einbauen will ich das Teil vorerst mal nicht, aber einen
Generator mit ein paar kW wird das Ding wohl antreiben können.
Der Treibstoff sammelt sich in der Regentonne, da ist kein
Kalk im Wasser, zudem ist das auch noch gratis.

Nur eine Frage stellt sich noch:
Kommt das Wasser im Abgas bei -35°C in Form von Schnee oder
gleich als Eiswürfel raus? Ich muss das deshalb wissen, damit ich
einplanen kann, ob ich im Sonner dann schifahren kann oder
die Würfel für Cocktails verwenden soll...
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Frank



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BeitragVerfasst am: Fr Jan 30, 2009 1:37 pm    Titel: Antworten mit Zitat

@Aaron

Zitat
Aber, wie bereits vor langer Zeit hier angekündigt, gehe ich nun einfach mit der Zerstörung mit.
Zitat Ende

Für einen Optimisten wie Dich klingt das aber ziemlich deprimiert.


@Robert Diart

Zitat
deine idee mit dem isolierten gefäss und den thermoelementen -
ja richtig : VERGISS ES:…
Zitat Ende

Wie hast Du das bloß so schnell rausgekriegt? Aber Du hättest mit der Auflösung noch etwas warten können. Ich wette, hier sind einige noch schwer am tüfteln. Spielverderber!
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BeitragVerfasst am: Fr Jan 30, 2009 2:20 pm    Titel: Antworten mit Zitat

@rue

Zitat
Ich muss das deshalb wissen, damit ich
einplanen kann, ob ich im Sonner dann schifahren kann oder
die Würfel für Cocktails verwenden soll...
Zitat Ende

Höre ich da einen gewissen Spott? Ich finde das nicht schön.
Immerhin funktioniert das Gerät so effizient, daß man auf das Energiepotential aus der Temperaturdifferenz von -35°C zu Umgebungstemperatur (ca. 20°C) also immerhin 55K komplett verzichten kann.
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MfG Frank
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BeitragVerfasst am: Fr Jan 30, 2009 4:17 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Ui, ja! Mein Konzept ischt schon fertig:
Also den Auspuff leite ich dann durch einen Kasten, den ich dann als Kühlschrank benutze.


Da bist Du leider nicht der erste, der da drauf kommt. LR hat bereits in seinem Patent beschrieben, dass die Abluft zum kühlen des Fahrzeuginnenraums verwendet werden kann.

Zitat:
In ein auto einbauen will ich das Teil vorerst mal nicht, aber einen
Generator mit ein paar kW wird das Ding wohl antreiben können.


Unter den richtigen Bedingungen und bei ausreichend Hubraum, ganz sicher.

Zitat:
Der Treibstoff sammelt sich in der Regentonne, da ist kein
Kalk im Wasser, zudem ist das auch noch gratis.


Ist ne idee.

Zitat:
Nur eine Frage stellt sich noch:
Kommt das Wasser im Abgas bei -35°C in Form von Schnee oder
gleich als Eiswürfel raus? Ich muss das deshalb wissen, damit ich
einplanen kann, ob ich im Sonner dann schifahren kann oder
die Würfel für Cocktails verwenden soll...


Eiswürfel natürlich. Je nach Zylinderform können das Stäbchen, Plättchen, sogar Herzchen sein.
Selbstverständlich kannst Du auch nen Abgasturbo verwenden. In dem Fall werden es Spirelli's. Ist vielleicht nicht so gängig als Eisform, dafür innovativ und selten.

Aaron
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rue



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BeitragVerfasst am: Mo Feb 02, 2009 3:08 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Ambassador hat Folgendes geschrieben:

Falls Du auf den Wasserdiesel anspielst...es würde vermutlich etwas komisch aussehen, wenn ich das Objekt der Begierde, den modifizierten 2-Zylinder Langhuber Diesel aus einem alten T-174 (etwa 1,4 m hoch, vom Gewicht ganz zu schweigen), vorne in meinen A6 BJ 2000 reinbauen würde.
Das Aufsetzen eines stationären Motors allein geht an die Grenzen des finanziell machbaren für jemanden, der eigentlich im Bereich der medizinischen und medizintechnischen Forschung und Entwicklung arbeitet.


Bei deiner Methodik so ein "Projekt" anzugehen bleibt mir nur das Kopfschütteln.
Dein Gejammer ist das Paradebeispiel einer Selbsterfüllenden Prophezeiung. Mit Sicherheit wird sich keiner
hier ein tonnenschweres Dieselungetüm in eine gemietete Werkshalle stellen um daran mal ein bischen rumzuexperimentieren.

Kannst du bitte eine einleuchtende Erklärung dafür geben, warum es zur Nachstellung des besagten "Wasserdiesel-Prinzips"
nicht ein entsprechend modifizierter Motor einer gängigen Schrottkarre sein kann? Mit ein paar Hundertern und einer
Garage ist man da schon mit dabei. Nachahmer, bzw. Mitstreiter garantiert.

Wenn das noch zu aufwändig ist, ginge es auch auf einem Basteltisch alleine. Verbrennungsmotore, Stirlingmotore oder
Dampfmaschinen gibt es für Modellbauer in allen möglichen Variationen. Selbst so kleine Vitrinen-Maschinen
mit ein paar Kubikzentimetern Hubraum wären für einen überzeugende Demonstration des umgesetzten Funktionprinzips völlig
ausreichend.

Rüdiger
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