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Thestatika
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Fefferl



Anmeldedatum: 24.01.2010
Beiträge: 254

BeitragVerfasst am: Fr Dez 26, 2014 10:12 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Werner,
würde deine Annahme dieser Satz stimmen:

Zitat von Werner
baut sich im Betrieb eine ständig steigende
Ladungs-Sättigung der Luft auf, die dann in der Lage ist, die Maschine
überschüssig zu betreiben - auch unterstützt durch die Justierung, dass
etwas weniger Ladung verbraucht wird, als die Lade-Scheibe initiiert.

... dann müsste sich irgendwann die Ladung bis zum St Nimmerleinstag steigern. Ein interessanter Aspekt, der durchaus zum Kopf schütteln anregt. Auch wenn du darauf wieder mit den schönsten Wortkreationen versuchst zu erklären, die Testatika ist und bleibt der gleiche Betrug, wie alle anderen selbstlaufenden Räder, die du für möglich hälst!

Was ist eigentlich aus dieser südamerikanischen Wundermaschine geworden? Seit der Fertigstellung hört man da Garnichts mehr davon...
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Denker



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Beiträge: 519
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BeitragVerfasst am: Sa Dez 27, 2014 12:46 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Diese kann auch als Schalter eingesetzt werden, der z.B.
2 Kondensatoren abwechselnd von Parallelschaltung im Lademoment in
Reihenschaltung im Entladdemoment umschaltet.

Meinst du wie beim Marx-Generator ?
http://de.wikipedia.org/wiki/Marx-Generator
Zitat:
Marx-Generatoren basieren auf der Idee, eine große Anzahl an Kondensatoren parallel mit Gleichspannung auf die sogenannte Stufenspannung aufzuladen und diese Kondensatoren dann schlagartig in Reihe zu schalten.


LG
_________________
Die Frage ist nicht ob es funktioniert, sondern wie !
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Sowasaberauch



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Beiträge: 833

BeitragVerfasst am: Sa Dez 27, 2014 2:11 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
die Testatika ist und bleibt der gleiche Betrug, wie alle anderen selbstlaufenden Räder, die du für möglich hälst!


Lol, Werner scheint mir wirklich der Theoretiker in Extremis zu sein. Schon weit abgeglitten in seiner eigenen Welt, weit weg jeglicher Realität.

Aber jeder, wie er mag.
Mein Tipp wäre immer noch, zumindest einmal EIN verifizierbares Experiment zu machen, welches seine Thesen stützt, und aus konventioneller Sicht nicht erklärt werden kann.

Nochmals reflektiert, würde ich schätzen, wie auch von Dodes propagiert, dass die Hauptleistung aus einer galvanischen Reaktion kommt. Aber wie genau, ist mir immer noch nicht klar.
Falls dem so ist, dann ist klar, dass diese galvanische Reaktion in den Töpfen geschieht. Dort wissen wir (laut Aussage von Baumann selbst), dass es viele viele Gitterlagen gibt und das zwei unterschiedliche Metalle benutzt werden (Alu und Kupfer).
Auch aus dem Linden-Experiment wissen wir, dass es nur funktioniert, mit zwei UNTERSCHIEDLICHEN Metallen (Aussage von Baumann selbst).
Nur benutzt er eben scheinbar keinen konventionellen Batterieaufbau, mit einem flüssigen Elektrolyten dazwischen.
Ein Plasma-Elektrolyt würde sicherlich funktionieren, nur würde man dann mehr Energie benötigen zum Erzeugen des Plasma als man durch die galvanische Reaktion erhält.

Hab mich aber jetzt schon länger nicht mehr damit beschäftigt, obwohl noch einige Experimente diesbezüglich eigentlich auf meiner (leider viel zu langen) To-Do-Liste wären.

BTW, falls ich's vergesse: Ich wünsche allen einen guten Rutsch in's neue Jahr!!!
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Dodes



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Beiträge: 761
Wohnort: Dortmund Technologiezentrum

BeitragVerfasst am: Mo Dez 29, 2014 11:00 am    Titel: Antworten mit Zitat

Moin zusammen Wink

Kaum sind die kalorienreichen Tage vorüber, wird wieder versucht die Energie mit dem Kopf abzuarbeiten Rolling Eyes

Fefferl hat Folgendes geschrieben:
... die Testatika ist und bleibt der gleiche Betrug, wie alle anderen selbstlaufenden Räder, die du für möglich hälst!
Wink

Da muß ich leider widersprechen, es sieht bisher so aus als hätten hier Johan Bessler, Nikola Tesla, T. Henry Moray, Lester Hendershot, Hans Coler, Viktor Schauberger und Paul Baumann tatsächlich den Gral der Weisen entdeckt. Dabei scheint mal Zufall und mal Gehirnschmalz zur richtigen Lösung geführt zu haben Very Happy

@Sowasaberauch

Das Betrugs-Zitat stammte von Fefferl und nicht von Werner Wink

Und im weiteren ist die Idee von Werner auch gar nicht so verkehrt, dabei sollte man berücksichtigen, dass die Energie der Luft nicht selbst in dessen elektrischer Ladung zu suchen ist, sondern viel mehr in der Bindungsform der darin enthaltenen Moleküle. Durch ein HF-E-Feld werden die energetisch höherwertigen Bindungen zu energetisch niederwertigen Bindungen überführt, die dabei freiwerdene potentielle Energie, wirkt in Form einer Änderung der dielektrischen Feldkonstanten auf das Erregerfeld zurück.
Die Bildung von höherwertigen molekularen Bindungen in der Luft, erfolgt vorwiegend durch Strahlungseinträge wie UV-Licht in der Atmosphäre, sowie durch vorhandene statische elektrische Felder.

Viele Grüße,

Dodes Cool
_________________
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Sowasaberauch



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Beiträge: 833

BeitragVerfasst am: Mo Dez 29, 2014 3:49 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Lol, die Idee hatten wir doch schon Mal diskutiert.

Das Problem: Die Änderung der dielektrischen Feldkonstante ist selbst im optimalsten Fall (sämtliche Moleküle ändern sich) so gering, dass da die Verluste im Schwingkreis grösser sind als die Koppelungsgewinne.

Zudem müsste man dann einen enormen Luftaustausch bewerkstelligen, da die Energieabsorption der Luft hier am Boden sehr gering ist, um gleich wieder genügend höherwertigere Bindungen zu erhalten.

Zudem wird das HF E-Feld vermutlich hauptsächlich die Luft heizen, als die Bindungen aufzubrechen.

Schaubergers Prinzip war ja gerade andersrum. Er hat erst in der Maschine höherwertige Moleküle erzeugt, und damit gleichzeitig eine Abkühlung plus eine Volumenverkleinerung (weniger Moleküle) bewirkt.

Oder wie er das gesagt hat: Eine Wechsel von Zug und Druck, wobei der Zug immer vorherrschend und voreilend sein muss.

Dass zuerst ein Zug (Unterdruck) kommen muss ist logisch, denn bei einem Druck zu Beginn hätte man enorme Reibungsverluste ausserhalb des Gerätes, die man nicht mehr ausnutzen könnte.
Wenn ich jedoch zuerst einen Zug habe, und erst in der Maschine den Druck, dann entstehen erst dort die Reibungsverluste und zusammen mit dem Druck eine Temperaturerhöhung bis dahin, dass endotherme Reaktionen ablaufen können. Wenn dann wieder der Zug (Unterdruck) kommt, expandiert das ganze wieder und kühlt sich wieder ab, aber diesmal auf eine geringere Temperatur, da etwas Umgebungswärme in der Druckphase für die Reaktion draufgegangen ist und zusätzlich weil das Volumen abgenommen hat...
Das konnte man dann, wenn man wollte, mehrere Male hintereinander machen, bis möglichst viel Luft "umgewandelt" wurde.

Aber ich bin Mal wieder Offtopic abgeglitten...Sorry...
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Fefferl



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Beiträge: 254

BeitragVerfasst am: Mo Dez 29, 2014 4:33 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Dodes hat Folgendes geschrieben:
Moin zusammen Wink

Kaum sind die kalorienreichen Tage vorüber, wird wieder versucht die Energie mit dem Kopf abzuarbeiten Rolling Eyes

Fefferl hat Folgendes geschrieben:
... die Testatika ist und bleibt der gleiche Betrug, wie alle anderen selbstlaufenden Räder, die du für möglich hälst!
Wink

Da muß ich leider widersprechen, es sieht bisher so aus als hätten hier Johan Bessler, Nikola Tesla, T. Henry Moray, Lester Hendershot, Hans Coler, Viktor Schauberger und Paul Baumann tatsächlich den Gral der Weisen entdeckt. Dabei scheint mal Zufall und mal Gehirnschmalz zur richtigen Lösung geführt zu haben Very Happy

@Sowasaberauch

Das Betrugs-Zitat stammte von Fefferl und nicht von Werner Wink

Und im weiteren ist die Idee von Werner auch gar nicht so verkehrt, dabei sollte man berücksichtigen, dass die Energie der Luft nicht selbst in dessen elektrischer Ladung zu suchen ist, sondern viel mehr in der Bindungsform der darin enthaltenen Moleküle. Durch ein HF-E-Feld werden die energetisch höherwertigen Bindungen zu energetisch niederwertigen Bindungen überführt, die dabei freiwerdene potentielle Energie, wirkt in Form einer Änderung der dielektrischen Feldkonstanten auf das Erregerfeld zurück.
Die Bildung von höherwertigen molekularen Bindungen in der Luft, erfolgt vorwiegend durch Strahlungseinträge wie UV-Licht in der Atmosphäre, sowie durch vorhandene statische elektrische Felder.

Viele Grüße,

Dodes Cool


... und wenn dem wirklich so sei, dann kommt so zu sagen die Energie von der Sonne. Dann doch lieber den direkteren Weg mit Solarzelle oder Windrad oder, oder.... Wink
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Dodes



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Beiträge: 761
Wohnort: Dortmund Technologiezentrum

BeitragVerfasst am: Mo Dez 29, 2014 7:16 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo zusammen.

Sowasaberauch hat Folgendes geschrieben:
Lol, die Idee hatten wir doch schon Mal diskutiert.


Die Idee war sehr ähnlich, wir hatten da direkt die Ladungsträger in betracht gezogen (Ladungen der Moleküle), die waren aber nicht zahlreich genug je Volumeneinheit. Crying or Very sad

Sowasaberauch hat Folgendes geschrieben:
Das Problem: Die Änderung der dielektrischen Feldkonstante ist selbst im optimalsten Fall (sämtliche Moleküle ändern sich) so gering, dass da die Verluste im Schwingkreis grösser sind als die Koppelungsgewinne.


Vollkommen klar, aber es ist mehr als auffällig das Baumann genau darum riesige Induktivitäten verwendet hat, um die Güte der Schwingkreise möglichst hoch zu halten. Cool

Sowasaberauch hat Folgendes geschrieben:
Zudem müsste man dann einen enormen Luftaustausch bewerkstelligen, da die Energieabsorption der Luft hier am Boden sehr gering ist, um gleich wieder genügend höherwertigere Bindungen zu erhalten.


Das bezieht sich aber nur auf direkte Ladungsträger, es gibt den Hinweis das die T. vor/bei einem Gewitter am besten funktionierte und das Fenster in dem Raum geöffnet war, wo die T. stand. Das ist ja in so weit nicht verwunderlich, aber eine Wimhurst Maschine hat bei Schwüle ihre geringste Spannung und bei trockener Winterluft ihre höchste. Also deutet das doch darauf hin, dass bei der T. nicht die direkten Ladungsträger eine Rolle gespielt haben. Rolling Eyes

Sowasaberauch hat Folgendes geschrieben:
Zudem wird das HF E-Feld vermutlich hauptsächlich die Luft heizen, als die Bindungen aufzubrechen.


Nur wenn wir irgendwo im Zentimeterwellen Bereich Schwingen, ich tippe das die Frequenz wesentlich niedriger lag, irgendwo im 10^1 bis 10^2Hz Bereich. Das diese Frequenz sehr wichtig war, ist dem Video zu entnehmen, ,,sie muß ruhig und gleichmäßig laufen''. Bei den großen Induktivitäten, müssten für hohe Frequenzen ja die Kapazitäten winzig gewesen sein, das glaube ich so nicht. Cool

Sowasaberauch hat Folgendes geschrieben:
Schaubergers Prinzip war ja gerade andersrum. Er hat erst in der Maschine höherwertige Moleküle erzeugt, und damit gleichzeitig eine Abkühlung plus eine Volumenverkleinerung (weniger Moleküle) bewirkt.


Vollkommen richtig, wobei aber die Anzahl der Moleküle gleich blieb. Wink

Sowasaberauch hat Folgendes geschrieben:
Oder wie er das gesagt hat: Eine Wechsel von Zug und Druck, wobei der Zug immer vorherrschend und voreilend sein muss.


Absolut korrekt Wink

Sowasaberauch hat Folgendes geschrieben:
Dass zuerst ein Zug (Unterdruck) kommen muss ist logisch, denn bei einem Druck zu Beginn hätte man enorme Reibungsverluste ausserhalb des Gerätes, die man nicht mehr ausnutzen könnte.
Wenn ich jedoch zuerst einen Zug habe, und erst in der Maschine den Druck, dann entstehen erst dort die Reibungsverluste und zusammen mit dem Druck eine Temperaturerhöhung bis dahin, dass endotherme Reaktionen ablaufen können. Wenn dann wieder der Zug (Unterdruck) kommt, expandiert das ganze wieder und kühlt sich wieder ab, aber diesmal auf eine geringere Temperatur, da etwas Umgebungswärme in der Druckphase für die Reaktion draufgegangen ist und zusätzlich weil das Volumen abgenommen hat...
Das konnte man dann, wenn man wollte, mehrere Male hintereinander machen, bis möglichst viel Luft "umgewandelt" wurde.


Also die Temperaturabnahme ist der thermodynamischen Arbeit geschuldet die in der Maschine verrichtet wurde. Und idealer weise kann man das ganze nur ein mal machen, wenn im ersten Durchlauf alles ,,umgewandelt'' wird, mehrere Stufen sind dann nicht möglich Exclamation

Sowasaberauch hat Folgendes geschrieben:
Aber ich bin Mal wieder Offtopic abgeglitten...Sorry...


Ach warum, Schauberger war ja kein Spinner, der hat nur die nötige Zeit und Ruhe gehabt, die Natur genau zu beobachten und konnte so das Prinzip erkennen. Wink

Fefferl hat Folgendes geschrieben:
... und wenn dem wirklich so sei, dann kommt so zu sagen die Energie von der Sonne. Dann doch lieber den direkteren Weg mit Solarzelle oder Windrad oder, oder....


Bei der Quelle stimme ich mit Dir völlig überein, es ist keine OU Maschine sondern nutzt ganz einfach bekannte physikalische Vorgänge, darum ist es im OU-Forum auch Offtopic, nur wissen die es noch nicht Very Happy
Aber es ist dennoch praktisch auch diese Methode der Energiewandlung zu verwenden. Very Happy

.... wie ich die Security Alert Meldung hier vermisst habe ... Very Happy

Viele Grüße,

Dodes
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werner100



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Beiträge: 777

BeitragVerfasst am: Do Jan 01, 2015 12:04 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo und ein Frohes 2015 -

Beim Projekt Testatika sollte man immer wieder darauf hinweisen, dass
eine Versuchs-Apparatur dazugehört und diverse Messmittel.

Für den GAS-Ionisations-Energie-Speicher gilt der Energie-Erhaltungssatz
nur in modifizierter Form -
Denn in der Luft findet ein ständiger Austauch von Ionen und Freien
Elektronen statt - und es kommt gewissermassen auf den Standpunkt
des Anwenders an, ob er sich auf die Freien oder auf die gerade
molekular gebundenen Elektronen beziehen will.

Schon recht kleine Veränderungen der Luftelektrizität lösen regelrechte
Lawinenausbrüche von Elektronen aus und es ist offenbar auch eine
Frage der Definition, ob man sich auf die leicht erreichbaren Ladungen
ausrichtet oder relativ hohe Ionisations-Arbeit aufwenden will.

Hier gilt in der Tat:
Versuch macht kluch....

Ganz schlimm - auch die geringe Ahnung von den Influenzmaschinen oder
Reibungs-Elektrisierscheiben.
Hohe Spannungen kommen recht schnell zum Überschlag und reichern
sich nicht beliebig an - auch dazu sind wieder Kenntnisse erforderlich, die
zwar vorhanden -aber auch schon wieder untergegangen sind.
Bestimmte Drahtgitter-Anordnungen können vorzeitige Überschläge verhindern usw.
Die auf die Praxis ausgerichtete Literatur solcher Hochspannungs-Ezeuger
und Schaltungen fehlt meistens auch.

Wer Wirklich etwas ereichen will, diskutiert nicht lange unnötige
Philosophien, sondern zeigt sich in eigener Person mit einer selbst
erstellten Versuchsmaschine, wieviel er davon wirklich versteht und
spricht dann offen mit einem anderen Experimentator darüber.
Das hilft viel - wenn nur das sterile Misstrauen nicht wäre, der andere
könnte evtl. einen guten Gedanken klauen...
Daraus wird dann am Ende überhaupt nichts.

Gruss
Werner
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Fefferl



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BeitragVerfasst am: Do Jan 01, 2015 4:45 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Werner,
auch dir ein gutes neues Jahr!

Du hast recht, nicht die endlose Diskussion bringt uns weiter, sondern der Versuch in all seinen Modifikationen.

Nur müssen wir auch hier bedenken:
Wenn schon 100 Personen festgestellt haben, dass es sehr schmerzhaft ist, wenn man sich mit dem Hammer auf dem Ambos auf den Daumen schlägt, dann brauche ich das als 101ster nicht auch noch ausprobieren. Genauso ist es aber mit manchem Dingen in der Physik, sie wurden in manchem Punkten bis zur Unendlichkeit durchgearbeitet ohne dass es sich irgendwo auch nur Ansatzweise ein Durchbruch heraus kristallisiert hat. Hier ist es dann der Verstand, der einem sagen muss, was auch noch weiterhin Sinn macht und was nicht.

Deshalb hatte ich für mich die Erkenntnis, dass manche so hoch angepriesene Projekte immer ein Faß ohne Boden bleiben werden.

Gruß
Stefan
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werner100



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BeitragVerfasst am: Do Jan 01, 2015 6:16 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Stefan -

Eine neue Idee, die ungeprüft ist, braucht Überzeugung und Selbstkritik.
Nicht was andere darüber meinen, ist entscheidend, sondern ob man
sich selbst ein Erfolg-versprechendes Vorurteil aneignet oder erarbeitet.

Da können andere, die nicht weiterkamen, nur zeigen, wie man es nicht
machen soll - am besten aber gar nichts darüber in Erfahrung bringen, um
nicht auf falsche Wege und Verfahren geführt zu werden.

Wer einer Sache auf den Grund geht, macht einen Tauchgang auf eigene
Gefahr und fragt dabei nicht andere: "Wie würdest Du das machen?"

Das ist doch die Quatschfrage im Quadrat.
Man hat doch selbst alles nötige in Gang gebracht, was haben dann
andere dazu noch besseres zu bieten - ausser sie machen den Tauchgang
mit.
Darum sind die ganzen Weltuntergänge und Räuberpistolen von
gescheiterten Unternehmungen nichts anderes als Ablenkungsmanöver
die man völlig ignorieren sollte.

Man macht was und da gibt es immer 2 Möglichkeiten:
Es klappt oder es klappt nicht - dann einfach überlegen, den Fehler
suchen und es wieder neu in Gang bringen...egal wie lange das dauert.
Solange noch unbekannte Änderungen oder Ansätze nicht erprobt sind,
gibt es keinen Grund zu resignieren...


Gruss
Werner
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Fefferl



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BeitragVerfasst am: Do Jan 01, 2015 7:51 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Und dennoch sage ich: Wenn ich weiß, dass es weh tut, wenn ich mit dem Hammer auf den Daumen klopfe, dann brauche ich das auch nicht mehr 100 mal ausprobieren, ob es vielleicht eine Variante gibt, die weniger weh tut. Deshalb ist es vergeudete Liebesmühe, sich über die genannten Räder und Geräte zu unterhalten.

Denn es gehört auch die Erkenntnis dazu, zu kapieren, wann etwas nicht geht! Wink
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Dodes



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Beiträge: 761
Wohnort: Dortmund Technologiezentrum

BeitragVerfasst am: Fr Jan 02, 2015 12:44 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Moin zusammen.

Fefferl hat Folgendes geschrieben:
Und dennoch sage ich: Wenn ich weiß, dass es weh tut, wenn ich mit dem Hammer auf den Daumen klopfe, dann brauche ich das auch nicht mehr 100 mal ausprobieren, ob es vielleicht eine Variante gibt, die weniger weh tut. Deshalb ist es vergeudete Liebesmühe, sich über die genannten Räder und Geräte zu unterhalten.

Denn es gehört auch die Erkenntnis dazu, zu kapieren, wann etwas nicht geht! Wink


Dein Beispiel betrifft allein die Reproduzierbarkeit solcher Geräte, das
Problem mit dieser Betrachtungsweise ist aber, dass wenn nicht alle
beeinflussenden Parameter bekannt sind, die Existenz eines solchen
Gerätes auch nicht zweifelsfrei widerlegt werden kann. Rolling Eyes

So lange ist es mit dem fischen im trüben Wasser gleichzusetzen und
auch wenn man bisher keinen Fisch gefangen hat, heißt es noch lange
nicht das keine Fische im Wasser sind, denn sehen kann ich das ja
nicht Wink

Viele Grüße,

Dodes
_________________
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Fefferl



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BeitragVerfasst am: Fr Jan 02, 2015 6:00 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Da stimme ich dir zu! Nur, wenn man schon tagelang geangelt hat, mit Netzen durchstreift und mit Echolot geprüft und rein Garnichts gefangen hat, dann kann man mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit sagen, dass man hier keinen Fisch herausziehen wird! Das wollte ich damit sagen.

Gruß Stefan
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werner100



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Beiträge: 777

BeitragVerfasst am: Sa Jan 03, 2015 12:47 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo zusammen -

Es kommt in der Forschung immer auf eine solide Grundlage an - mit der
man den Nebel des Unbekannten erst mal relativiert.

Der eine traut sich das - der andere nicht - von persönlichen
Befindlichkeiten hängt aber die objektive Wahrheit nicht ab.

Nehmen wir mal die Testatika - eine Maschine, die aus Luftelektrizität
Energie gewinnt.
Es interessiert zunächst nicht, welche Person als Erfinder oder Propagandist
dahinter steckt, sondern nur, ob diese Form der Energieumwandlung einen
Widerspruch enthält -oder nicht.

Das zu klären, erfordert ein paar bereits nachlesbare Kenntnisse zur
Ionisation von Gas -und Luftmolekülen unter Normalbedingungen von
Druck, Temperatur und Energiedichte.

Dazu stellt man fest, dass die negativen Ladungen der Moleküle in hohem
Masse in einem Labilen Gleichgewicht stehen, das ständig durch
thermische Stösse der Moleküle untereinander und durch Wärmestrahlung
verletzt wird.
Wir haben daher mit der normalen Zimmerluft von 1 bar und 300 K
tatsächlich einen echten Energiespeicher vor uns der sich in eine Quelle
und eine Senke aufteilt.
Dabei fliessen ständig die negativen Ladungen, zumeist freie Elektronen,
zu den positiv geladenen Molekülen und bleiben dort bis zum Nächsten
Anstoss.
Eine Maschine bzw ein Hochspannungs-Apparat braucht daher überhaupt
keine Ladungen zu erzeugen bzw aufwendig frei zu setzen, sondern hat
lediglich die Aufgabe den vorhandenen statistisch individuell verteilten
Elektronenfluss im Gasvolumen aufzufangen und umzulenken, möglichst
in einen Makroskopischen Speicher, z.B. Kondensator.

Wenn also ganz trocken ein Physiker aus der guten alten Sturzeit so
einen Apparat konstruiert, dann nur in der Überzeugung, einen wenn
auch originellen Energiespeicher vor sich zu haben und keine höhere Art
von overkill oder overunity.

Wie wird so ein Physiker praktisch vorgehen?
Er baut sich zunächst eine Anordnung aus 2 Motor-Genertor-
Kombinationen auf Hochspannungsbasis, z.B. in Form von Holtz-schen
Influenzmaschinen und lässt diese sich gegenseitig mit Strom auf Mikro-
Ampere-Basis versorgen.
Dabei prüft er einfach, z.B. mit einem 2-Faden-Elektrometer, ob sich die
bis dato vernachlässigten Moleküle der Luft freuen und sich ihre Freien
Elektronen über diesen Maschinenkreislauf bevorzugt ausgleichen lassen.

Das führt dann zu einem Anwachsen der Kondensatorladung und zum
Selbstlauf der Generator-Motor Gegenspeisungs-Anordnung.

Bei der weiteren Untersuchung wird sich dann auch klären, ob elektrische
oder mechanische Energie zum Verbraucher kommen soll.

Eine besonders hohe Ergibigkeit ist kaum zu erwarten, solche Maschinen
werden immer recht sperrige Grössen annehmen, wenn es Höhere
Leistungen im Kilowatt-Bereich sein sollen - schon allein wegen der
Hochspannungs-bedingten Baugrösse der Isolatoren.

Gruss
Werner
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Dodes



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Beiträge: 761
Wohnort: Dortmund Technologiezentrum

BeitragVerfasst am: Sa Jan 03, 2015 5:55 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Hi,

Fefferl hat Folgendes geschrieben:
...... wenn man schon tagelang geangelt hat, mit Netzen durchstreift und mit Echolot geprüft und rein Garnichts gefangen hat, dann kann man mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit sagen, dass man hier keinen Fisch herausziehen wird!


Schon klar, aber es können immer noch Fische die kleiner als die Maschen
des Netzes sind und sich mit einem Schallschluckenden Schleim eingehüllt
haben, welche nur Algen fressen im Wasser sein Very Happy

Viele Grüße

Dodes
_________________
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