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Fragen/ Anregungen zur Induktion der N-Maschine

 
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DrGuenter



Anmeldedatum: 17.09.2006
Beiträge: 1

BeitragVerfasst am: So Sep 17, 2006 8:58 pm    Titel: Fragen/ Anregungen zur Induktion der N-Maschine Antworten mit Zitat

Hallo zusammen,
Einige schlaue Fragen eines Ingenieurs zu dem Text aus der N-Maschine:

Zitat:
"Es geht offenbar darum, durch die Bewegung immer ein Stück Leiter in den Stromkreis (nicht in das Feld !) zu bringen, das vorher noch nicht in ihm war. Genau auf diesem Prinzip beruht der N-Effekt. Der Leiter ist in diesem Fall die kürzeste Verbindung zwischen Welle und äußerer Bürste. Durch die Drehung der Schiebe wird dieser Leiter ständig erneuert, während das Feld von den Magneten konstant bleibt."

Wenn ich das richtig interpretiere, geht es um die Abnahmeposition. Als Ingenieur frage ich mich:

Was passiert, wenn eine weitere Bürste auf dem Umfang der Scheibe eingebracht wird?

Was passiert, wenn diese Bürste "kurzgeschlossen" wird - hat das Konsequenzen auf die "erste" Bürste.
Gedankenexperiment: Wenn die Abnahmestelle 180 Grad auf der Anderen Seite ist, dürfte der Stromfluss / das aufgebaute Magnetfeld doch gar nichts voneinander mitkriegen.

Wenn ich das jetzt auf die Spitze treibe: Was passiert bei N
Abnahmestellen?

Oder besser, wenn n gegen Unendlich geht, d.h. eine Kontinuierliche - das Rund auskleidende Bürste genutzt würde.
In diesem Fall nehme ich aus dem Zitierten Text an, das nix mehr induziert wird, da sich eine "Vollrunde" stehende Bürste wie eine mitrotierende verhalten würde.


Hintergrund der Überlegungen ist: WEnn wir es auf irgendeine Art schaffen, analog zum bekannten E-Motor, mehrere Schleifen zu drehen, und damit die Induzierte Spannung erhöhen können, können wir über die "freien Energieeffekte" sinnvoll diskutieren.
Dazu ist es aber wichtig, die Induktionsmechanismen verstanden zu haben.

Kann man die Scheibe in Segmente - analog zu Kuchenstückchen - teilen? Wird in den Teilsegmenten immer noch eine Spannung induziert?

Wie wichtig ist der Anteil der Induktionsscheibe? Kann diese "beliebig" dünn werden, d.h. nur noch durch den induzierten Strom selbst - und dem Innenwiderstand (und den mechanischen Anforderungen) begrenzt?
_________________
Geht nicht gibts nicht
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Neil



Anmeldedatum: 14.10.2006
Beiträge: 1

BeitragVerfasst am: Sa Okt 14, 2006 7:41 am    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,

ich fand den Artikel der N-Maschine sehr interessant und habe mir auch so meine Gedanken dazu gemacht. Ich kam sogar schon auf die Idee mir meine eigene zu bauen.
Dann habe ich aber gestern ein bißchen in einem Physikbuch geblättert und ein Expereiment zum Nachweis freier Eletronen entdeckt. Es ist der Nachweis nach Tolman. Die Maschine dazu sieht genauso aus wie die N-Maschine, mit dem Unterschied, das hier keine Magnete vorkommen.
auch wie bei der N-Maschine wird eine Scheibe in Rotation versetzt. An der Drehachse und am äußeren Rand der Scheibe befindet sich ein Stromabnehmer. dort wird ein Spannungsmessgerät angeschlossen. Sobald die Scheibe in Rotation versetzt wird, wird eine Spannung gemessen.
Das Prinzip was hier vorliegt ist eine einfache Zentrifuge. Durch die Fliehkraft werden freie Elektronen im Metallgitter durch ihre Masse nach außen gedrückt. Dadurch entsteht eine Ladungstrennung. Die angegebene Formel ist

-eE = +ma

Mit diesem Aufbau lassen sich die gleichen Effekte hervorrufen wie bei N-Maschine. Wenn ich bei diesem Aufbau das Messgerät mit rotieren lasse, so ergibt sich in den Leitern des Multimeters ebenfalls eine Ladungstrennung durch die Fliehkraft und die gemessene Spannung ist 0 so wie bei der N-Maschine.
Da ich noch keine N-Maschine habe, kann ich leider nicht nachprüfen ob der gemessene Effekt durch die Magnete kommt, oder durch die Fliehkraft. Man müßte ja bei einer bestehenden N-Maschine nur die Magnete entfernen und nachmessen was dann für eine Spannung entsteht.

Das ganze kann man nachlesen im

Gerthsen, Vogel
Physik
17. Auflage

auf Seite 303 Kapitel 6.4.1 Nachweis freier Elektronen.

Das einzige was nicht in diese Theorie paßt ist der Abstand der Magnete zu der Scheibe. So wie ich das verstanden habe, hat das ja einen Einfluß gehabt auf die Spannung.
Was mir gerade noch eingefallen ist. Wie verhält sich der aufbau wenn man eine Spannung anlegt. Der müßte doch dann als Motor funktionieren und die Scheibe müßte anfangen sich zu drehen. Das dürfte aber bei dem Effekt den Tolman festgestellt hat nicht passieren, da ja die Drehrichtung egal ist für die Fliehkraft.

Gruß

Neil
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hlg



Anmeldedatum: 12.11.2006
Beiträge: 80

BeitragVerfasst am: So Nov 12, 2006 11:15 pm    Titel: Antworten mit Zitat

so wie ich das verstehe sind die dinger jahrelang zur jahrhundertwende für elektrolyseanlagen eingesetzt worden... hatten nur probleme mit der Stromabnahme

aber nochmal: wie bitte entseht der strom?
die gedachte magnetlinie hält ein elektron ortsfest und die überschüssigen fallen am rand raus oder so?

Fliehkraft kann ich mir fast nicht vorstellen.. da würde wohl das eisen zerreissen

anderseits die erde hat schliesslich auch ein magnetfeld

wenn magnet und spiralförmiger leiter kombiniert gedreht werden soll der effekt besser sein hab ich wo gelesen, also keine tortenstücke glaub ich

wenn jemand so ein ding hat müsste man mal messen ob sich durch die rotation vielleicht das magnetfeld ändert... entmagnetisierung oder so?

wäre aber eine interessante maschine, wenn man das irgendwie in reihe schalten kann, so: abnehmer 1-scheibe-magnet-scheibe-magnet-scheibe-magnet-scheibe-abnehmer 2

mfg hlg
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Robert-Diart



Anmeldedatum: 12.11.2003
Beiträge: 372
Wohnort: Dremmen (Aachen)

BeitragVerfasst am: Mi Aug 06, 2008 11:04 am    Titel: Antworten mit Zitat

@ neil:
was du da schreibst über "Tolman" klingt sehr interessant, und vor allem lässt es meine bis dahin sehr PLAUSIBLE theorie zum "N-effekt" dahinbröseln:
zunächst zu meiner theorie:
für mich war das wort "N-effekt" nur ein "spitzname" für ein "kind" namens
LENZSCHE REGEL , !
genau darum:
viele beachten nicht , dass bei der "N-maschine" der äussere stromabnehmer ziemlich nahe am magneten liegt und die feldlinien hören auf höhe der metallscheibe KEINESFALLS auf! , nein sie gehen bogenförmig weiter in den umgebenden raum, in dem sich auch der stromabnehmer befindet.
damit schneidet dieser zwangsweise bei einer bewegung des magnet-scheibe-systems die äusseren feldlinien der magnete, und eine induzierte spannung ist die folge ..
das deckt sich auch mit den beobachtungen, bei denen ein MITLAUFENDES voltmeter KEINE spannung messen konnte!

weil aber die feldlienien aussen im bereich des abnehmers schon sehr schwach sind , sind die erzielbaren effekte, wie spannung und rückdrehmoment ebenfalls sehr schwach.
die an sich sehr massive leiterscheibe ermöglicht durch ihren extrem niedrigen innenwiderstand jedoch auch schon bei sehr kleinen spannungen hohe ströme. die entnehmbare leistung ist wegen der sehr niedrigen spannung ebenfalls sehr gering, und damit auch die hineingesteckte antriebsleistung: bei den hohen drehzahlen und den zugleich sehr kleinen leistungen sind die erreichten drehmomente zwangsweise verschwindend gering !
eben ganz nach dem motto : leistung = kraft X weg / zeit
bzw: leistung = drehmoment X 2PI X drehzahl (umdr/sek!!)

. da wirken sich unwuchten, reibungskräfte.... weit höher aus, was die messungen eben erschwert!
der beweiss für ein EXISTIERENDES DREHMOMENT ist jedoch sehr einfach zu erbringen, in dem man den prozess "einfach" umkehrt :
http://www.wundersamessammelsurium.info/elektrisches/index.html

http://www.emu.dk/gsk/fag/fys/emuletter/fysik/simpel_elmotor/index.html

http://www.physikanten.de/dox/1617.CAbpi.H.1.De.php?PHPSESSID=4d1fe50391d2f0bdeddd681cde5d3251
bei den modellen wird die "leiterscheibe" zwischen den magneten
eben durch die leitfähigkeit der magnete selber ersetzt!
ansonsten ganz und gar die N-maschine!
ganz egal, ob N-maschine oder unipolarmotor:
das GEGENDREHMOMENT greift in BEIDEN FÄLLEN an dem stromabnehmer!
dieser würde ohne befestigung "einfach wegfliegen".....

allerdings passt das alles nicht mehr ganz zu deiner beschreibung zu dem aufbau OHNE magnete!!
wenn deine fliehkrafttheorie jedoch stimmt, dann ist ein GEGENDREHMOMENT aber auch schon beschlossene sache:
die fliehkräfte wirken auf die geringe masse der elektronen, welche dafür aber erstmal beschleunigt werden müssen.
das ganze gleicht dann exakt einer KREISELPUMPE, welche als zu förderndes medium dann eben elektronen statt einer flüssigkeit hat!
gibt es hinweise darüber, ob sich die POLARITÄT der spannung mit der drehrichtung ändert?
der "fliehkrafttheorie" wäre die drehrichtung verständlicherweise ziemlich "egal" !

denn dann weiss ich, ob meine theorie stimmt oder nicht!

aber trotzdem sehr interessant!!
da muss ich wohl mal wieder in die werkstatt .
hast du eine genauere beschreibung? googeln brachte da nichts!
lg
rob
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