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Low-ESR oder Ultra-Low-ESR für ein Schaltnetzteil mit 30kHz?

 
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MickeyMaus



Anmeldedatum: 09.07.2007
Beiträge: 139

BeitragVerfasst am: Di Dez 18, 2007 7:54 pm    Titel: Low-ESR oder Ultra-Low-ESR für ein Schaltnetzteil mit 30kHz? Antworten mit Zitat

Low-ESR beginnt wohl bei <1 Ohm Serien-Innenwiderstand und Ultra-Low-ESR bei <0,1 Ohm Serien-Innenwiderstand.
Allerdings scheint mir diese Definition etwas veraltet zu sein, denn da hat sich ESR mäßig schon einiges nach unten entwickelt.

Elektrolytkondensatoren mit angeblich 0,007 Ohm bekommt man als Polymer-Elektrolykondensatoren bei Conrad.de, und das auch noch zu einem angemessenen Preis(?) (was mich schon gewundert hat, denn Conrad ist ja eigentlich als Apotheke bekannt).

Durch die Datenblätter blicke ich nur bedingt durch, da wird z. B. der maximale Rippelstrom bei 100kHz angegeben:

http://www.schuro.de/ebay/daten/Panasonic_FC.pdf

Sollte der Rippelstrom so hoch gewählt werden wie der Sperrwandler durchschnittlich an Strom zieht, oder kommt man auch mit der Hälfte aus, weil das Netzteil ja auch einen Teil des Stromes beisteuert?

Mir ist schon klar das man auch einen Porsche-Motor in einen Käfer einbauen kann. Allerdings ist dieser teurer und schwerer und kann auch nicht voll ausgefahren werden.

Ich habe jetzt schon Polymer-Elektrolykondensatoren verbaut, wenn man keinen wirklichen Piependunst hat, dann muss man eben das Beste vom Besten nehmen. Vielleicht bedankt sich der Kondensator ja mit einer längeren Lebensdauer.
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MickeyMaus



Anmeldedatum: 09.07.2007
Beiträge: 139

BeitragVerfasst am: Mi Dez 26, 2007 7:11 am    Titel: Antworten mit Zitat

Ich habe mich die letzten Tage nochmal richtig informiert und ich werde jetzt Panasonic Elkos verwenden.

Das mit Conrad.de und den angeblichen Elko-Polymer-Gurken hat sich als Schnaps-Idee herausgestellt.

http://www.schuro.de/preisl-pana-fc.htm

Die haben einen hohen Ripplestrom von um die 3 A (50V/2200µF).

http://www.panasonic.com/industrial/components/pdf/ABA0000CE22.pdf

Die besten Elkos sind wohl die von Rubycon.

Diese Seite ist diesbzgl. interessant:
http://www.badcaps.net/forum/

Auf Motherboards gibt es da offenbar erhebliche Probleme mit Elkos.

Habt Ihr ein defektes Motherboard, dann guckt Euch erstmal die Elkos an. Mit 99%iger Sicherheit liegt es an denen.
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poldie1955



Anmeldedatum: 25.02.2007
Beiträge: 51

BeitragVerfasst am: Sa Jan 19, 2008 7:34 am    Titel: Antworten mit Zitat

Im Allgemeinen bezieht sich der ERS-Widerstand auf Anwendungen von Gleichstrom bis Netzfrequenz. Für Schaltnetzteile benötigt man Kondensatoren die "schaltfest" sind. Bei höheren Frequenzen wird am ERS-Widerstand eine große Verlustleistung umgesetzt die irgendwann zum Defekt führt kann(Ablösen der Folie vom Anschluß).

Da die elektrischen Verluste eine Rolle spielen, sollte man Kondensatoren mit einer Temperaturfestigkeit von 105°C nehmen. Alles Andere ist Konsumerschrott.

Die häufigen Defekte von Schaltnetzteilen zeigen das.
Der immer weiter fallende Preis dieser Geräte läßt auch die Bauteilqualität sinken(nicht nur bei Kondensatoren).
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poldie1955



Anmeldedatum: 25.02.2007
Beiträge: 51

BeitragVerfasst am: Sa Jan 19, 2008 7:46 am    Titel: Antworten mit Zitat

zu defekten Motherbords möchte ich noch anfügen:

Seht Euch auch die Tantalkondensatoren an(meistens in Tropfenform).
Aus meiner langjährigen Reparaturpraxis sind sie als potentielle Fehlerquelle bekannt.

Sie werden gerne als Stützkondensatoren in den Versorgungsleitungen eingesetzt.
Häufig habe sie Kurzschlüsse und ziehen somit die Spannung runter.
Wenn man Glück hat, sieht man diesen Defekt an der Verfärbung.
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