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elektromagnetspule mit einer feldstärke von 1 tesla !

 
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klaus..



Anmeldedatum: 11.11.2007
Beiträge: 1

BeitragVerfasst am: So Nov 11, 2007 8:26 pm    Titel: elektromagnetspule mit einer feldstärke von 1 tesla ! Antworten mit Zitat

guten abend allerseits

ich möchte für ein technisches experiment in einem plastik bzw (besser) kupferrohr (25x500 mm), eine magnetfeldstärke von ca. 0,4- 1 tesla erzeugen. hat jemand eine idee, welche stärke die lackierte kupferlitze + windungszahl und die spannung und stromstärke sein müssten um dieses ergebniss zu erreichen?

die spule wollte ich mit einem inverter/gleichstrom schweißtrafo von 60 v - 120 amp (regelbar) betreiben. ist aber nur ein gedanke, vielleicht habt ihr da bessere vorschläge.

da ich kein elektrotechniker bin, wäre ich aufs höchste erfreut, wenn mir jemand fertige resultate (berechnungen aus formeln) liefern könnte.

noch schöner wäre es wenn es unter euch dienstleister gibt die mir die spule (professionell) wickeln könnten. der honorar der dabei fällig wird ist kein problem sofern es im unteren 3 stelligen bereich bleibt....Wink

es handelt sich hierbei um einen experiment mit energetisierten wasser.

vielen dank vorab
-----------------
jumper

Smile
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Lukas the brain



Anmeldedatum: 11.11.2007
Beiträge: 3

BeitragVerfasst am: So Nov 11, 2007 8:39 pm    Titel: Antworten mit Zitat

hier bitte, Google ist dein Freund:

http://www.uni-protokolle.de/foren/viewt/100479,0.html

Gruß
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fredho



Anmeldedatum: 22.12.2007
Beiträge: 139

BeitragVerfasst am: So Jan 06, 2008 11:28 am    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Klaus
Die Idee, Wasser zu energetisieren geht m. E. in den esotherischen Bereich. Aber so eine Spule zu bauen ist eine ziemlich handfeste Sache. Wir wollen das mal rechnen:
Die zugehörige Formel ist uralt und stammt aus der Edison/ Tesla Zeit oder noch früher.
Phi = µ µ0 x Fx NxI/ L Phi steht für Felddichte pro cm² also Tesla bzw Gauß 1 Tesla sind 10000 Gauß ; µ und µ0 ist insgesamt 1,256 die Herkunft dieses Wertes braucht uns nicht zu kümmern, F= Querschnitt des Spuleninneren also ca.5 cm² bei 25mm Durchmesser, N= Windungszahl der Spule; I= Strom in Ampere; L = Länge der Spule in cm also 50.
Wir rechnen hier mit Gauß im alten CGS System. (hat keinen Einfluß auf das Resultat)
Da wir wissen wollen, wieviel Windungen die Spule haben wird, stellen wir die Formel auf diesen Wert um:

N x I = AW( Amperewindungen) = Phi x L / µµ0 x F
in Zahlen AW= 10000 x 50/1,256 x 5
Resultat: 500000/ 6.28 = ca. 80 000 AW

Das ist schon eindrucksvoll. Aber es kommt noch schlimmer !
Wir müssen uns nun für eine annehmbare Stromstärke entscheiden. Vorschlag: 10 Ampere.
80000 / 10 ist gleich 8000 Unsere Spule wird also 8000 Windungen haben müssen um 1 Tesla im Inneren zu erzeugen! Der erforderliche Kupferdraht muß für die 10 A bemessen werden. Im Elektromaschinenbau rechnet man mit einer Stromdichte von ca. 2,5A /mm² für solche Spulen. Das ergibt einen Drahtquerschnitt von 4mm² entsprechend 2,3mm Durchmesser. Bei 500mm Spulenlänge lassen sich 200 Windungen in einer Lage aufbringen.
Cu Lackdraht von 2,3 mm Durchmesser ist mit Isolation ca. 2.5 mm Dick. Die erforderlichen 8000 Windungen bedingen also 40 Lagen Draht. Die fertige Spule hat demnach 225 mm Durchmesser bei 500mm Länge. Das Kupfergewicht und den ohmschen Widerstand rechne mal bitte selber aus. Überschläglich wird es bei 120 Kg liegen. Spez. Widerstand von Kupfer ist 0,0178 Ohm. Die Wichte ist 8,9 Kg / dm³. Das Ohmsche Gesetz lautet U= I x R
Angesichts dieser Dimensionen würde ich, wenn überhaupt, das Wasser mit elektrischen Feldern "energetisieren". Ein noch funktionstüchtiger Zeilentrafo könnte das preiswert erledigen.
Viel Spaß beim bauen

fredho
_________________
fredho
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Andi



Anmeldedatum: 05.04.2004
Beiträge: 1925

BeitragVerfasst am: So Jan 06, 2008 1:34 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Ich empfehle Neodym-Magnete, die erreichen lokal begrenzt bis zu 1,6 T.
Wohl auch der grund für die enorme Kraft dieser winzlinge.
Anders wird der normalsterbliche nicht an derart starke, statische Magnetfelder kommen.
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fredho



Anmeldedatum: 22.12.2007
Beiträge: 139

BeitragVerfasst am: So Jan 06, 2008 2:15 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Andi
Der gute Wasser-energisierer Klaus braucht ja wohl ein homogenes Feld in seiner Spule. Warten wir mal ab wie er reagiert.
Übrigens: Neodym Magnete beachtlicher Stärke findet man auf Recyclinghöfen in alten Festplatten im Lesearmantrieb.
Je mehr Speicherplatten da drin sind umso stärker die Magnete Man muß aufpassen, sich nicht böse die Finger zu klemmen.
fredho
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fredho
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